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Medikamente

Zemcelpro ≥ 0,23 × 106 lebensfähige CD34+-Zellen/ml / ≥ 0,53 × 106 lebensfähige CD3+-Zellen/ml

Zemcelpro ≥ 0,23 × 106 lebensfähige CD34+-Zellen/ml / ≥ 0,53 × 106 lebensfähige CD3+-Zellen/ml
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Zemcelpro ist eine blutbasierte Zelltherapie. Dieses Arzneimittel wird speziell für Sie aus menschlichen Blutstammzellen (Zellen in Ihrem Blut, die zu jeder anderen Art von Blutzellen heranwachsen können) hergestellt, die aus gespendetem Nabelschnurblut gewonnen werden.

Wirkstoff(e)
Stammzellen aus Nabelschnurblut
Zulassungsinhaber
Cordex Biologics International Limited
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
B05AX04

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Zemcelpro ≥ 0,23 × 106 lebensfähige CD34+-Zellen/ml / ≥ 0,53 × 106 lebensfähige CD3+-Zellen/ml angewendet?

Zemcelpro ist eine blutbasierte Zelltherapie. Dieses Arzneimittel wird speziell für Sie aus menschlichen Blutstammzellen (Zellen in Ihrem Blut, die zu jeder anderen Art von Blutzellen heranwachsen können) hergestellt, die aus gespendetem Nabelschnurblut gewonnen werden. Das Arzneimittel enthält sowohl den Wirkstoff Dorocubicel als auch unveränderte Spenderzellen (sogenannte CD34- bzw. CD34-negative Zellen).

Zemcelpro wird zur Behandlung von Erwachsenen mit Blutkrebs angewendet, die nach einer Chemotherapie eine Blutstammzelltransplantation benötigen und für die kein geeigneter Spender zur Verfügung steht.

Wie wirkt Zemcelpro?

Die Blutstammzellen in diesem Arzneimittel werden im Labor verändert und vermehrt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass sie bei der Behandlung Ihrer Erkrankung optimal wirken. Bevor Ihnen dieses Arzneimittel verabreicht wird, erhalten Sie eine Chemotherapie zur Zerstörung der Krebszellen in Ihrem Blut. Wenn Sie anschließend Zemcelpro erhalten, ersetzen die neuen Stammzellen in diesem Arzneimittel Ihre eigenen Stammzellen. Dies hilft Ihrem Immunsystem (der natürlichen Abwehr Ihres Körpers), Sie vor Blutkrebs zu schützen oder diesen zu bekämpfen.

Wenn Sie Fragen dazu haben, wie Zemcelpro wirkt oder warum Ihnen Zemcelpro verordnet wurde, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

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Wie wird Zemcelpro ≥ 0,23 × 106 lebensfähige CD34+-Zellen/ml / ≥ 0,53 × 106 lebensfähige CD3+-Zellen/ml angewendet?

Sie erhalten Zemcelpro von einem Arzt in einem qualifizierten Transplantationszentrum.

Zemcelpro ist eine einmalige Behandlung. Bevor Sie Zemcelpro erhalten, wird Ihnen Ihr Arzt eine eine sogenannte Konditionierungsbehandlung verabreichen, um Ihren Körper auf die Stammzelltransplantation vorzubereiten.

Es ist möglich, dass Sie in den 30 bis 60 Minuten vor dem Erhalt von Zemcelpro weitere Arzneimittel erhalten. Dies soll dazu beitragen, Infusionsreaktionen und Fieber zu verhindern (siehe Abschnitt 2 – Was sollten Sie vor der dem Erhalt von Zemcelpro beachten?). Zu diesen anderen Arzneimitteln können Antipyretika (gegen Fieber), Histaminantagonisten (gegen Allergien) und Antiemetika (gegen Übelkeit und Erbrechen) gehören. Möglicherweise erhalten Sie auch Kortikosteroide, um die Möglichkeit einer Infusionsreaktion zu reduzieren.

Wie Sie Zemcelpro erhalten

  • Ihr Arzt wird überprüfen, ob die individuellen Patientenkennungen auf den Infusionsbeuteln von Zemcelpro mit Ihren Daten übereinstimmen.
  • Ihr Arzt wird Ihnen dieses Arzneimittel als Infusion (Tropf) über einen Schlauch in Ihre Vene geben.
  • Sie erhalten 1 bis 4 Beutel mit dem Wirkstoff (Dorocubicel, bestehend aus im Labor vermehrten Zellen. Dies ist die expandierte Komponente) und anschließend 4 Beutel mit den unveränderten Spenderzellen (dies ist die nicht expandierte Komponente). Die Dauer der Infusion variiert, aber in der Regel wird jeder Beutel in weniger als 15 Minuten infundiert.
  • Während der Infusion wird Ihr Arzt überprüfen, ob Sie Atembeschwerden oder Schwindel (mögliche Symptome einer allergischen Reaktion) haben (siehe Abschnitt 2 – Was sollten Sie vor dem Erhalt von Zemcelpro beachten?). In bestimmten Fällen kann die Infusion mit Zemcelpro unterbrochen werden.

Nach dem Erhalt von Zemcelpro

Im Rahmen des Transplantationsverfahrens erhalten Sie Arzneimittel zur Verringerung des Risikos einer Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion (Graft-versus-Host-Reaktion, GvHD), einer Komplikation, die auftritt, wenn die Nabelschnurblutstammzellen den Körper des Patienten als fremd erkennen und angreifen. Das Arzneimittel kann zunächst über einen zentralen Venenkatheter (einen dünnen Schlauch in eine große Vene, auch als zentraler Zugang bezeichnet) und danach als Tablette gegeben werden, wenn Sie in der Lage sind, Arzneimittel oral einzunehmen.

Außerdem erhalten Sie ein Arzneimittel, das Ihren Blutzellen hilft, sich so schnell wie möglich erholen, und dem Knochenmark das Signal gibt, weiße Blutzellen herzustellen, die zur Bekämpfung und Vorbeugung von Infektionen benötigt werden. Dieses Arzneimittel wird Ihnen am Tag nach dem Erhalt von Zemcelpro über Ihren zentralen Zugang oder als Injektion unter die Haut verabreicht. Sie werden es weiterhin so lange täglich erhalten, bis sich die Anzahl Ihrer weißen Blutkörperchen erholt hat.

Vor und nach dem Erhalt von Zemcelpro

Ihr Arzt wird Ihnen empfehlen, in der Woche vor der Infusion stationär im Krankenhaus zu bleiben, damit Sie die Konditionierungsbehandlung erhalten können, sowie für einen Zeitraum von 3 bis

4 Wochen nach dem Erhalt von Zemcelpro. Nach Ihrem Krankenhausaufenthalt wird Ihr Arzt Sie bitten, regelmäßig zu Nachuntersuchungen zu erscheinen. Auf diese Weise kann Ihr Arzt überprüfen, ob Ihre Behandlung wirkt, und Ihnen helfen, falls bei Ihnen Nebenwirkungen auftreten.

Wenn Sie einen Termin versäumen, kontaktieren Sie so bald wie möglich Ihren Arzt oder das Behandlungszentrum, um einen weiteren Termin zu vereinbaren.

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Welche Nebenwirkungen hat Zemcelpro ≥ 0,23 × 106 lebensfähige CD34+-Zellen/ml / ≥ 0,53 × 106 lebensfähige CD3+-Zellen/ml?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bevor Sie mit der Behandlung beginnen, wird Ihr Arzt die Risiken der Anwendung dieses Arzneimittels mit Ihnen besprechen.

Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn bei Ihnen nach der Infusion von Zemcelpro eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen auftritt.

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Abnormal niedrige Anzahl von Lymphozyten (Lymphopenie), einer Art weißer Blutkörperchen. Dadurch kann sich Ihr Infektionsrisiko erhöhen.
  • Niedrige Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie). Zu den Anzeichen gehören blasse Haut, Schwäche und Atemnot.
  • Abnormal niedrige Anzahl von Neutrophilen (Neutropenie), einer Art weißer Blutkörperchen. Dadurch kann sich Ihr Infektionsrisiko erhöhen.
  • Niedrige Anzahl von Blutplättchen, Bestandteile des Blutes, die zur Blutgerinnung beitragen (Thrombozytopenie) Zu den Anzeichen gehören ungewöhnlich starke oder länger anhaltende Blutungen und blaue Flecken.
  • Niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukopenie).
  • Abnormal niedrige Anzahl von Neutrophilen mit Fieber (febrile Neutropenie).
  • Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion (eine Erkrankung, bei der transplantierte Zellen die eigenen Zellen Ihres Körpers angreifen). Zu den Symptomen gehören Ausschlag, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, einschließlich blutigem Stuhl.
  • Häufige und anhaltende Infektionen aufgrund verminderter Antikörper in Ihrem Blut (Hypogammaglobulinämie).
  • Engraftment-Syndrom (eine Komplikation der Stammzelltransplantation). Zu den Symptomen gehören Husten, Fieber, Kurzatmigkeit, Ausschlag.
  • Durch Bakterien verursachte Infektionen.
  • Durch Viren verursachte Infektionen.
  • Pneumonie (Lungenentzündung), die zu Kurzatmigkeit, Brustkorbschmerzen, Fieber, Husten führt.
  • Bluthochdruck (Hypertonie).

Zusätzliche mögliche Nebenwirkungen

Zusätzliche Nebenwirkungen sind nachstehend aufgeführt. Wenn diese Nebenwirkungen stark oder schwerwiegend werden, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Offene Stellen im Mund, Blutung im Mund, Entzündung des Zahnfleischs (Stomatitis)
  • Schmerzen im Bauch
  • Fieber (Pyrexie)
  • Ermüdung
  • Erkrankung der Leber, bei der die Blutgefäße blockiert werden (Lebervenen- Verschlusskrankheit). Zu den Symptomen gehören Gelbsucht, Druckempfindlichkeit der Leber (unter den Rippen auf der rechten Seite), Flüssigkeit im Bauchraum, Gewichtszunahme.
  • Infektionen, die durch einen Pilz verursacht werden
  • Abnormale Ergebnisse bei Blutuntersuchungen (niedrige Anzahl von CD34-Lymphozyten – CD4-Lymphozyten erniedrigt, niedrige Anzahl von Immunglobulinen erniedrigt – Immunglobuline erniedrigt).
  • Hohe Konzentrationen an Leberenzymen im Blut (Alanin-Aminotransferase erhöht, Aspartat- Aminotransferase erhöht). Dies sind Anzeichen dafür, dass Ihre Leber eventuell nicht normal arbeitet.
  • Appetitmangel
  • Hoher Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie)
  • Niedriger Kaliumspiegel (Hypokaliämie) und Phosphatspiegel im Blut (Hypophosphatämie). Dies sind Anzeichen dafür, dass die Nieren eventuell nicht normal funktionieren.
  • Knochenschmerzen
  • Muskelschwäche
  • Unkontrollierte hohe Konzentrationen weißer Blutkörperchen (Posttransplantationslymphom). Mögliche Anzeichen sind geschwollene Lymphknoten, Fieber, nächtliche Schweißausbrüche, Gewichtsverlust, Ermüdung, allgemeines Unwohlsein.
  • Kopfschmerz
  • Akute Nierenschädigung. Anzeichen dafür, dass Ihre Nieren nicht richtig arbeiten, sind wenig oder kein Urin, geschwollene Beine und Füße, Ermüdung, Kurzatmigkeit, Verwirrtheit, Übelkeit.
  • Harnblasenentzündung, die zu Blutungen führt (hämorrhagische Zystitis). Zu den Symptomen gehören Blut im Urin, Blutgerinnsel im Urin, Schmerzen beim Wasserlassen, Fieber, Drang oder Unfähigkeit zum Wasserlassen.
  • Entzündung Ihrer Lunge (kryptogene organisierende Pneumonie [Pneumonitis] – COP). Zu den Symptomen gehören Kurzatmigkeit, trockener Husten, Fieber, Ermüdung, Fieber, Appetitlosigkeit.
  • Nasenbluten (Epistaxis),
  • Blutung in Ihrer Lunge (pulmonale alveoläre Blutung – PAH). Zu den Symptomen gehören Husten, Fieber, Brustkorbschmerzen, Bluthusten.
  • Blockierung der Blutzirkulation in der Lunge (Lungenembolie). Zu den Anzeichen gehören plötzliche Kurzatmigkeit, Brustkorbschmerzen, Angstzustände, Fieber, Husten.
  • Hautausschlag (makulopapulöser Ausschlag).
  • Schädigung der kleinsten Blutgefäße (Mikroangiopathie). Zu den Symptomen gehören Brustkorbschmerzen, Beschwerden, Kurzatmigkeit, Ermüdung.
  • Transplantatversagen. Zu den Symptomen gehören schwerwiegende oder häufige Blutungen oder Infektionen.
  • Erbrechen, blutiger Durchfall, Magenschmerzen, Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen können Anzeichen eines hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS) sein.

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Müdigkeit oder Schwäche, blasse Haut und erhöhte Neigung zu Blutergüssen oder Blutungen können Anzeichen für eine niedrige Anzahl von Blutkörperchen oder kleine Blutgerinnsel sein (autoimmunhämolytische Anämie, Zytopenie, thrombotische Mikroangiopathie).
  • Brustkorbschmerzen, unregelmäßiger Herzschlag, Herzentzündung oder Schwäche und Kurzatmigkeit (Angina pectoris, Vorhofflimmern, Vorhofflattern, Perikarditis, rechtsventrikuläre Dysfunktion).
  • Häufige Infektionen, Ermüdung und erhöhte Neigung zu Blutergüssen oder Blutungen können auf Knochenmarkversagen oder abnormale Zellgene hinweisen (Aplasie, zytogenetische Anomalie).
  • Schwerhörigkeit (Hypoakusis).
  • Ermüdung oder Schwäche, starkes Verlangen nach Salz können Anzeichen für einen niedrigen Spiegel der von einer Drüse über der Niere abgeschiedenen Hormone sein (Nebenniereninsuffizienz).
  • Schmerzen oder Krämpfe im Bauch, Durchfall oder Obstipation, Gewichtsverlust oder Appetitlosigkeit können Anzeichen von Darmproblemen sein (Analstenose, Kolitis, Enterokolitis, Perforation des Jejunums, Malabsorption, Pneumatosis intestinalis).
  • Schwellung, Ermüdung und offene Stellen im Mund/Entzündung der Darmschleimhaut (generalisiertes Ödem, Unwohlsein, Schleimhautentzündung).
  • Gelbe Augen (Gelbsucht), dunkler Urin können Anzeichen von Hyperbilirubinämie sein.
  • Veränderungen von Blutwerten oder der Lungen- oder Herzfunktion (Bilirubin im Blut erhöht, Bilirubin im Blut erniedrigt, Diffusionskapazität von Kohlenmonoxid erniedrigt, CMV-positiv, QT im Elektrokardiogramm verlängert, Hämoglobin erniedrigt, Neutrophilenzahl erniedrigt).
  • Durst oder trockener Mund, Schwindel oder Verwirrtheit, Kopfschmerzen oder Übelkeit können auf Flüssigkeitsmangel im Körper oder eine niedrige Konzentration an Salzen in Blut hinweisen (Dehydration, Hyponatriämie).
  • Absterben der Haut oder von Muskeln (nekrotisierende Weichteilinfektion).
  • Plötzliche Schwäche oder Taubheitsgefühl, Sprech- oder Verständnisschwierigkeiten, Verwirrtheit können auf einen Schlaganfall oder Probleme mit der Hirnfunktion hinweisen (zerebrovaskulärer Unfall, Enzephalopathie).
  • Verwirrtheit, Desorientiertheit oder sich ständig wiederholende Gedanken/Verhaltensweisen (Delirium, Zwangsstörung).
  • Schwellung, verminderte Urinausscheidung, hoher Blutdruck können Anzeichen für kleine Gerinnsel sein, die die Nieren schädigen (renal begrenzte thrombotische Mikroangiopathie).
  • Kurzatmigkeit, Brustkorbschmerzen oder Husten können auf eine Lungenentzündung, Flüssigkeit in der Lunge oder einen Lungenkollaps hinweisen (idiopathisches Pneumonie- Syndrom [Pneumonitis], Lungeninfiltration, Pneumothorax).
  • Gerötete entzündete Haut, Jucken oder Brennen, Eruption können Anzeichen eines Ekzems, von akneiformer Dermatitis, Pruritus sein.
  • Chirurgische Entfernung des gesamten oder eines Teils des Kolons (Kolektomie).
  • Schwindel, Ermüdung, Verschwommensehen und lokalisierte Schwellungen, Knoten oder blaue Flecken können Anzeichen verminderter und unspezifischer Blutdruckstörungen sein (Hämatom, Hypotonie, orthostatische Hypotonie).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Zemcelpro ≥ 0,23 × 106 lebensfähige CD34+-Zellen/ml / ≥ 0,53 × 106 lebensfähige CD3+-Zellen/ml aufzubewahren?

Die folgenden Informationen sind nur für Ärzte und Apotheker bestimmt.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett des Infusionsbeutels nach „Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Unter -150 °C lagern und transportieren. Das Produkt erst unmittelbar vor der Anwendung auftauen. Nach dem Auftauen innerhalb von 1 Stunde verwenden. Nach dem Auftauen sollte das Arzneimittel nicht wieder eingefroren werden.

Dieses Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn die Infusionsbeutel beschädigt oder undicht sind.

Dieses Arzneimittel enthält menschliche Blutzellen. Für verwendete Arzneimittel oder Abfallmaterialien sind die vor Ort geltenden Richtlinien für den Umgang mit biologischen Abfällen zu befolgen.

Weitere Informationen zu Zemcelpro ≥ 0,23 × 106 lebensfähige CD34+-Zellen/ml / ≥ 0,53 × 106 lebensfähige CD3+-Zellen/ml

Was Zemcelpro enthält

Zemcelpro ist eine auf kryokonservierten allogenen hämatopoetischen Stamm- und Vorläuferzellen basierende Therapie, die zwei Zellkomponenten enthält, die expandierte und die nicht expandierte Komponente, die beide aus derselben patientenspezifischen Nabelschnurblut-Einheit (Cord Blood Unit, CBU) stammen.

  • Die expandierte Komponente, als Dorocubicel bezeichnete expandierte CD34-positive bzw. CD34+-Zellen, besteht aus der ex vivo in Anwesenheit von UM171 expandierten CD34+-
    Fraktion. Diese Komponente ist in bis zu vier Beutel verpackt, die mindestens
    0,23 × 106 lebensfähige CD34+-Zellen/ml enthalten, die in einer Dimethylsulfoxid (DMSO)- Lösung suspendiert sind.
  • Die nicht expandierte Komponente (nicht expandierte CD34-negative bzw. CD34-Zellen) besteht aus der CD34-Fraktion, welche die CD3+-Zellen als aktive Fraktion enthält. Diese

Komponente ist in vier Beutel verpackt, die mindestens 0,53 × 106 lebensfähige CD3+- Zellen/ml enthalten, die in einer Dimethylsulfoxid (DMSO)-Lösung suspendiert sind.

Die sonstigen Bestandteile sind: Humanalbuminlösung, Dimethylsulfoxid, Natriumchlorid, Kaliumchlorid (E508), Natriumgluconat (E576), Natriumacetate (E262) und Magnesiumchlorid (E511). Siehe Abschnitt 2, „Zemcelpro enthält Natrium, Kalium und Dimethylsulfoxid (DMSO)“.

Wie Zemcelpro aussieht und Inhalt der Packung

Zemcelpro ist eine Zelldispersion zur intravenösen Infusion.

Bei der Komponente mit den expandierten CD34+-Zellen handelt es sich um eine farblose bis hellgelbe Zelldispersion. Bei der Komponente mit den nicht expandierten C34-Zellen handelt es sich um eine rötliche Zelldispersion.

Zemcelpro wird als einzelne individuelle Behandlungsdosis bereitgestellt und umfasst bis zu acht (8) Infusionsbeutel mit jeweils 20 ml, vier (4) Beutel mit nicht expandierten C34-Zellen und bis zu vier (4) Beutel Dorocubicel.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Cordex Biologics International Limited 5th Floor, Block E, Iveagh Court Harcourt Road

Dublin, Irland

Tel.: 353 1 960 2797 E-Mail: info@cordexbio.com

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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