Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Panacur 40 mg/g Pulver zum Eingeben für Schweine Fenbendazol ANWENDUNGSGEBIET(E) Zur Behandlung von Befall mit folgenden unreifen und reifen Stadien von Magen-Darm-Würmern, Nierenwürmern und/oder Lungenwürmern bei Schweinen: Hyostrongylus rubidus (Roter Magenwurm) Oesophagostomum spp (Knötchenwürmer) Ascaris suum (Spulwurm) Trichuris suis (Peitschenwurm) …
- Wirkstoff(e)
- Fenbendazol
- Zulassungsinhaber
- Intervet GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- QP52AC13
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Panacur 40 mg/g Pulver zum Eingeben für Schweine angewendet?
Panacur 40 mg/g Pulver zum Eingeben für Schweine
Fenbendazol
ANWENDUNGSGEBIET(E)
Zur Behandlung von Befall mit folgenden unreifen und reifen Stadien von Magen-Darm-Würmern, Nierenwürmern und/oder Lungenwürmern bei Schweinen:
Hyostrongylus rubidus (Roter Magenwurm)
Oesophagostomum spp (Knötchenwürmer)
Ascaris suum (Spulwurm)
Trichuris suis (Peitschenwurm)
Stephanurus dentatus (Nierenwurm) Metastrongylus apri (Lungenwürmer)
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Was ist vor der Einnahme von Panacur 40 mg/g Pulver zum Eingeben für Schweine zu beachten?
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff, anderen Benzimidazolen oder einem der sonstigen Bestandteile.
Wie wird Panacur 40 mg/g Pulver zum Eingeben für Schweine angewendet?
DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG
Zum Eingeben über das Futter.
Das Tierarzneimittel sollte nur zur Behandlung einzeln gefütterter Tiere oder einer kleinen Tiergruppe verabreicht werden, bei der die Aufnahme durch das Einzeltier effektiv kontrolliert werden kann.
Das Tierarzneimittel ist einer kleinen Menge (20 %) der täglichen Futterration beizumischen und vor der Verfütterung des restlichen Futters zu verabreichen.
Das behandelte Futtermittel sollte täglich kurz vor Verabreichung an die Tiere zubereitet werden. Den Dosen zu 500 g und 2,5 kg liegt ein graduierter Messbecher bei.
Die Dosis beträgt einmalig 5 mg Fenbendazol/kg Körpergewicht (KGW), das entspricht 3 g des Tierarzneimittels pro 25 kg KGW.
Bei Befall mit Nierenwürmern (Stephanurus dentatus): einmalig 10 mg Fenbendazol/kg KGW, das entspricht 6 g des Tierarzneimittels pro 25 kg KGW.
Bei Befall mit Peitschenwürmern (Trichuris suis) und/oder Lungenwürmern (Metastrongylus apri): 5 mg Fenbendazol/ kg KGW, das entspricht 3 g des Tierarzneimittels pro 25 kg KGW, auf 5-15 Tage verteilt, wie folgt z.B.:
1,0 mg Fenbendazol/kg KGW (das entspricht 0,63 g des Tierarzneimittels/25 kg KGW) täglich an 5 aufeinanderfolgenden Tagen.
0,33 mg Fenbendazol/kg KGW (das entspricht 0,21 g des Tierarzneimittels/25 kg KGW) täglich an 15 aufeinanderfolgenden Tagen.
Das Pulver ist geruchlos und geschmacksneutral und wird von den Tieren gut aufgenommen.
Unterdosierung kann zu einer unwirksamen Anwendung führen und kann eine Resistenzentwicklung begünstigen.
Es wird empfohlen, ein entsprechend kalibriertes Messgerät zu verwenden.
Nur teilweise konsumiertes Futtermittel sollte mit sonstigen Futtermittelabfällen entsorgt und nicht an andere Tiere verabreicht werden.
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden. Sollen Tiere gemeinsam behandelt werden, so sollten möglichst homogene Gruppen gebildet werden und alle Tiere einer Gruppe sollten mit der Dosis behandelt werden, die dem schwersten Tier entspricht.
Das Tierarzneimittel kann auch bei schwer erkrankten oder tragenden Tieren sowie bei schlechtem Allgemeinzustand verabreicht werden.
Die Aufnahme von mit dem Tierarzneimittel versetzten Futter richtet sich nach dem klinischen Zustand der Tiere. Um die korrekte Dosierung zu erhalten, muss die Konzentration von Fenbendazol gegebenenfalls entsprechend angepasst werden.
Diätmaßnahmen vor oder nach der Behandlung sind nicht erforderlich. Es ist darauf zu achten, dass die vorgesehene Dosis jeweils restlos aufgenommen wird.
Nach Neuinfektion ist die Behandlung zu wiederholen.
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Welche Nebenwirkungen hat Panacur 40 mg/g Pulver zum Eingeben für Schweine?
Keine bekannt.
Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Wie ist Panacur 40 mg/g Pulver zum Eingeben für Schweine aufzubewahren?
Arzneimittel außer Reich- und Sichtweite von Kindern aufbewahren.
Für dieses Tierarzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nach dem „Verwendbar bis“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Weitere Informationen zu Panacur 40 mg/g Pulver zum Eingeben für Schweine
Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart:
Eine unnötige oder von den Vorgaben der Fachinformation abweichende Anwendung von Antiparasitika kann den Resistenzselektionsdruck erhöhen und zu einer verminderten Wirksamkeit führen. Die Entscheidung über die Anwendung des Tierarzneimittels sollte auf dem Nachweis der Parasitenspezies und der Befallsstärke bzw. des Infektionsrisikos, welches auf den epidemiologischen Besonderheiten jeder Herde basiert, beruhen.
Die wiederholte Anwendung über einen längeren Zeitraum, insbesondere bei Verwendung derselben Substanzklasse, erhöht das Risiko einer Resistenzentwicklung. Innerhalb einer Gruppe ist die Aufrechterhaltung empfindlicher Refugien von wesentlicher Bedeutung, um dieses Risiko zu verringern. Systemische Intervallbehandlung und die Behandlung der gesamten Herde/Gruppe sollten vermieden werden. Stattdessen sollten, sofern dies möglich ist, nur ausgewählte Einzeltiere oder Untergruppen behandelt werden (gezielte selektive Behandlung). Dies sollte mit geeigneten Haltungs- und Weidewirtschaftsmaßnahmen kombiniert werden. Für jede einzelne Gruppe sollte der behandelnde Tierarzt um Empfehlungen gebeten werden.
Bei der Anwendung dieses Tierarzneimittels sollten die örtlichen Informationen über die Empfindlichkeit der Zielparasiten berücksichtigt werden, sofern sie vorliegen.
Es wird empfohlen, Fälle von Resistenzverdacht mit einer geeigneten Diagnosemethode (z.B. Eizahlreduktionstest) weiter zu untersuchen. Bestätigte Resistenzen sollten dem Zulassungsinhaber oder den zuständigen Behörden gemeldet werden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:
Nicht zutreffend.
Trächtigkeit und Laktation:
Kann während der Trächtigkeit angewendet werden.
Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während der Laktation ist nicht belegt. Nur anwenden nach entsprechender Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt.
Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):
Benzimidazole besitzen eine große therapeutische Breite. Es sind keine spezifischen Symptome einer Überdosierung bekannt. Keine besonderen Maßnahmen erforderlich.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Umweltschutz:
Fenbendazol ist giftig für Fische und andere Wasserorganismen.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


