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Medikamente

Panacur 25 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schafe

Panacur 25 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schafe
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Panacur 25 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schafe Anwendungsgebiete Zur Behandlung von Befall mit adulten und larvalen Stadien von Magen-Darm-Nematoden, Lungenwürmern sowie Bandwürmern wie folgt: Haemonchus contortus, Ostertagia spp. (Teladorsagia circumcincta, O. ostertagi, O. occidentalis, Marshallagia marshalli), Trichostrongylus spp. (T. axei, T.

Wirkstoff(e)
Fenbendazol
Zulassungsinhaber
Intervet GmbH
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke; NE (Abgabemöglichkeit nicht eingeschränkt)
ATC Code
QP52AC13

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Panacur 25 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schafe angewendet?

Panacur 25 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schafe

Anwendungsgebiete

Zur Behandlung von Befall mit adulten und larvalen Stadien von Magen-Darm-Nematoden, Lungenwürmern sowie Bandwürmern wie folgt:

Haemonchus contortus,

Ostertagia spp. (Teladorsagia circumcincta, O. ostertagi, O. occidentalis, Marshallagia marshalli), Trichostrongylus spp. (T. axei, T. colubriformis, T. vitrinus),

Cooperia spp. (C. oncophora, C. curticei, C. zurnabada), Nematodirus spp. (N. battus, N. spathiger, N. filicollis), Bunostomum trigonocephalum,

Chabertia ovina,

Oesophagostomum spp. (O. venulosum, O. columbianum) und Dictyocaulus filaria

sowie Moniezia spp. (M. expansa, M. benedeni).

Gegen Trichuris ovis und Strongyloides papillosus besteht eine weniger ausgeprägte Wirkung.

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Was ist vor der Einnahme von Panacur 25 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schafe zu beachten?

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

Wie wird Panacur 25 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schafe angewendet?

DOSIERUNG FÜR JEDE ZIELTIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zum Eingeben.

Einmalige Anwendung.

Bei Befall mit Magen-Darm-Nematoden und Lungenwürmern:

Die Dosis beträgt 5 mg Fenbendazol/kg Körpergewicht (KGW) (entsprechend 1 ml des Tierarzneimittels pro 5 kg KGW).

Körpergewicht in
kg                              
Tierarzneimittel in
ml                              

Bei Befall mit Bandwürmern:

Die Dosis beträgt 10 mg Fenbendazol/kg KGW (entsprechend 2 ml des Tierarzneimittels pro 5 kg KGW).

Körpergewicht in
kg                              
Tierarzneimittel in
ml                              

Hinweise für die richtige Anwendung

Vor Gebrauch schütteln!

Diätmaßnahmen vor oder nach der Behandlung sind nicht erforderlich. Es ist darauf zu achten, dass die vorgesehene Dosis jeweils restlos aufgenommen wird.

Unterdosierung kann zu einer unwirksamen Anwendung führen und kann eine Resistenzentwicklung begünstigen.

Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden. Sollen Tiere gemeinsam behandelt werden, so sollten möglichst homogene Gruppen gebildet werden und alle Tiere einer Gruppe sollten mit der Dosis behandelt werden, die dem schwersten Tier entspricht.

Die Suspension mit einem geeigneten Dosiergerät zur Herdenbehandlung (z.B. Drench-Pistole) oder mit einem entsprechenden Applikationsgerät zur Einzelbehandlung oral verabreichen.

Die Genauigkeit des Dosiergeräts sollte gründlich geprüft werden.

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Welche Nebenwirkungen hat Panacur 25 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schafe?

Nebenwirkungen

Schaf:

Keine bekannt.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht auf diesem Etikett aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieses Etiketts oder über Ihr nationales Meldesystem an das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, A-1200 Wien, über das elektronische Veterinär-Meldeformular auf der Internetseite (https://www.basg.gv.at), per E-mail (basg-v-phv@basg.gv.at) oder per Post melden.

Wie ist Panacur 25 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schafe aufzubewahren?

Besondere Lagerungshinweise

Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren. Nicht über 25 °C lagern.

Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden.

Weitere Informationen zu Panacur 25 mg/ml Suspension zum Eingeben für Schafe

  Jeder ml enthält:  
Wirkstoff(e):  
Fenbendazol 25,0 mg
Sonstige Bestandteile:  
Benzylalkohol 4,835 mg
Natriummethyl-4-hydroxybenzoat 2,0 mg
Natriumpropyl-4-hydroxybenzoat 0,216 mg
Weiße Suspension.  
         
3. PACKUNGSGRÖSSE  
  1 Liter  
  2,5 Liter    
     
4. ZIELTIERART(EN)  
         
  Schaf      

Besondere Warnhinweise:

Aufgrund der Benzimidazolresistenzsituation bei verschiedenen Trichostrongylidenarten beim Schaf ist die Überprüfung der anthelminthischen Wirksamkeit (z. B. mit dem Eizahlreduktionstest) zu empfehlen.

Falls die Testergebnisse deutlich auf die Resistenz gegenüber einem bestimmten Anthelminthikum hinweisen, sollte ein Anthelminthikum aus einer anderen Substanzklasse und mit unterschiedlichem Wirkungsmechanismus Verwendung finden.

Eine unnötige oder von den Vorgaben der Fachinformation abweichende Anwendung von Antiparasitika kann den Resistenzselektionsdruck erhöhen und zu einer verminderten Wirksamkeit führen. Die Entscheidung über die Anwendung des Tierarzneimittels sollte auf dem Nachweis der Parasitenspezies und der Befallsstärke bzw. des Infektionsrisikos, welches auf den epidemiologischen Besonderheiten jeder Herde basiert, beruhen.

Die wiederholte Anwendung über einen längeren Zeitraum, insbesondere bei Verwendung derselben Substanzklasse, erhöht das Risiko einer Resistenzentwicklung. Innerhalb einer Herde ist die Aufrechterhaltung empfindlicher Refugien von wesentlicher Bedeutung, um dieses Risiko zu verringern. Systemische Intervallbehandlung und die Behandlung der gesamten Herde sollten vermieden werden. Stattdessen sollten, sofern dies möglich ist, nur ausgewählte Einzeltiere oder Untergruppen behandelt werden (gezielte selektive Behandlung). Dies sollte mit geeigneten Haltungs- und Weidewirtschaftsmaßnahmen kombiniert werden. Für jede einzelne Herde sollte der behandelnde Tierarzt um Empfehlungen gebeten werden.

Bei der Anwendung dieses Tierarzneimittels sollten die örtlichen Informationen über die Empfindlichkeit der Zielparasiten berücksichtigt werden, sofern sie vorliegen.

Bei Schafen wurde über Resistenz gegen Fenbendazol bei Nematodirus battus, Haemonchus contortus und Teladorsagia circumcincta berichtet.

Es wird empfohlen, Fälle von Resistenzverdacht mit einer geeigneten Diagnosemethode (z.B. Eizahlreduktionstest) weiter zu untersuchen. Bestätigte Resistenzen sollten dem Zulassungsinhaber oder den zuständigen Behörden gemeldet werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei den Zieltierarten:

Diätmaßnahmen vor oder nach der Behandlung sind nicht erforderlich.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Dieses Tierarzneimittel kann Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen) hervorrufen. Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Fenbendazol oder einem der sonstigen Bestandteile sollten den Kontakt mit diesem Tierarzneimittel vermeiden.

Direkten Kontakt mit der Haut, den Augen und den Schleimhäuten vermeiden. Bei versehentlichem Kontakt mit Haut, Augen oder Schleimhäuten, die Haut gründlich mit Seife und Wasser waschen und die Augen und Schleimhäute mit viel Wasser spülen.

Bei der Handhabung des Tierarzneimittels sollte der Anwender eine Schutzausrüstung bestehend aus undurchlässigen Handschuhen tragen.

Nach der Anwendung Hände gründlich mit Seife und Wasser waschen.

Bei versehentlicher Einnahme ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Während der Anwendung des Tierarzneimittels nicht essen, trinken oder rauchen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Umweltschutz:

Fenbendazol ist giftig für Fische und andere Wasserorganismen.

Trächtigkeit und Laktation:

Kann während der Trächtigkeit und Laktation angewendet werden.

Überdosierung:

Benzimidazole besitzen eine große therapeutische Breite. Es sind keine spezifischen Symptome einer Überdosierung bekannt. Keine besonderen Maßnahmen erforderlich.

Wesentliche Inkompatibilitäten:

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.

Datum der letzten Überarbeitung der Kennzeichnung

03/2026

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Rezept- und apothekenpflichtig.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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