Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Lindosan Hustensaft reizstillend wirkt reizhustenstillend und entzündungshemmend im Rachenbereich. Anwendungsgebiete: Zur unterstützenden Behandlung bei trockenem Reizhusten und bei Katarrhen (Entzündungen) der Atemwege, die nicht mit einer starken Verschleimung der Atemwege einhergehen.
- Wirkstoff(e)
- Dextromethorphan
- Zulassungsinhaber
- team santé linden apotheke Magister Wolfgang Fellner KG
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- R05DA
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Lindosan Hustensaft reizstillend angewendet?
Lindosan Hustensaft reizstillend wirkt reizhustenstillend und entzündungshemmend im Rachenbereich.
Anwendungsgebiete: Zur unterstützenden Behandlung bei trockenem Reizhusten und bei Katarrhen (Entzündungen) der Atemwege, die nicht mit einer starken Verschleimung der Atemwege einhergehen.
Wenn Sie sich nach 3-5 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Dieses Arzneimittel wird angewendet bei Jugendlichen ab 14 Jahren und Erwachsenen.
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Was ist vor der Einnahme von Lindosan Hustensaft reizstillend zu beachten?
Lindosan Hustensaft reizstillend darf nicht eingenommen werden,
Wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen einen der Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile von Lindosan Hustensaft reizstillend sind, sowie bei Allergie gegen Lippenblütler oder Parabene.
- Bei bestehenden chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma oder chronischen Verengungen der Bronchien, sowie bei Erkrankungen des Zentralnervensystems, die zu Atemstörungen führen.
- Wenn Sie an chronischem Husten (Raucherhusten, Emphysem (Lungenüberblähung); möglicherweise Frühsymptomen eines Asthma bronchiale) leiden
- Bei einer bestehenden Lungenentzündung.
- Bei schweren Leberfunktionsstörungen.
- Wenn Sie bestimmte Medikamente gegen Depressionen (MAO-Hemmer) einnehmen oder in den letzten 14 Tagen eingenommen haben.
- Wenn Sie Diabetiker sind (wegen des Zuckergehaltes)
- Von Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren
- Von Alkoholkranken
- Schwangerschaft und Stillzeit: Lindosan Hustensaft reizstillend darf von Schwangeren und Stillenden nicht angewendet werden.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Lindosan Hustensaft reizstillend einnehmen. Bei chronischem Husten (z.B. Raucherhusten) oder bei gleichzeitiger Verschleimung der Atemwege sollte Lindosan Hustensaft reizstillend nur nach sorgfältigem Nutzen/Risikoabwägung durch einen Arzt und mit besonderer Vorsicht angewendet werden. Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion ist ebenfalls Vorsicht geboten, in diesem Fall nur nach Anweisung des Arztes anwenden. Bei Beschwerden, die länger als 3-5 Tage anhalten oder beim Auftreten von Atemnot, Fieber oder eitrigem Auswurf, muss umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
Dieses Arzneimittel kann zu Abhängigkeit führen. Daher sollte die Behandlung von kurzer Dauer sein. Über Fälle von Missbrauch von Dextromethorphanhydrobromid wurde berichtet. Vorsicht ist insbesondere geboten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie bei Patienten mit Arzneimittelmissbrauch oder Verwendung psychoaktiver Substanzen in der Vorgeschichte. Eine längerfristige Anwendung ist daher unbedingt zu vermeiden.
Kinder und Jugendliche Dieses Arzneimittel darf bei Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren nicht angewendet werden.
Einnahme von Lindosan Hustensaft reizstillend mit anderen Arzneimitteln Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Arzneimittel mit dämpfender Wirkung auf das Zentralnervensystem – vor allem Schlaf- und Beruhigungsmittel – sowie auch Alkohol, können zur Verstärkung der dämpfenden Wirkung des Bestandteils Dextromethorphanhydrobromid führen.
Die gleichzeitige Anwendung von Lindosan Hustensaft reizstillend und Beruhigungsmitteln, wie Benzodiazepinen oder verwandten Arzneimitteln, erhöht das Risiko für Schläfrigkeit, Atembeschwerden (Atemdepression), Koma und kann lebensbedrohlich sein. Aus diesem Grund sollte die gleichzeitige Anwendung nur in Betracht gezogen werden, wenn es keine anderen Behandlungsmöglichkeiten gibt. Wenn Ihr Arzt jedoch Lindosan Hustensaft reizstillend zusammen mit sedierenden Arzneimitteln verschreibt, sollten die Dosis und die Dauer der begleitenden Behandlung von Ihrem Arzt begrenzt werden.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt über alle sedierenden Arzneimittel, die Sie einnehmen und halten Sie sich genau an die Dosierungsempfehlung Ihres Arztes. Es könnte hilfreich sein, Freunde oder Verwandte darüber zu informieren, bei Ihnen auf die oben genannten
Anzeichen und Beschwerden zu achten. Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn solche Beschwerden bei Ihnen auftreten.
Durch die Dämpfung des Hustenreizes kann eine gleichzeitige Verabreichung schleimlösender Medikamente (Sekretolytika) zu einer gefährlichen Schleimansammlung (Sekretstau) in den Atemwegen führen.
Medikamente und Lebensmittel, welche den Abbau des Wirkstoffs Dextromethorphanhydrobromid in der Leber hemmen, wie bestimmte Herzmedikamente (Antiarrhytmika), (v.a. Amiodaron, Chinidin, Flecainid, Propafenon) bestimmte Medikamente mit Wirkung im Zentralnervensystem (Psychopharmaka) (Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin, Bupropion, Haldoperidol, Perphenazin, Thioridazin), starke Schmerzmittel (Methadon), Medikamente zur Behandlung der Nebenschilddrüsenüberfunktion (Cinacalcet), Medikamente gegen Magensäureüberproduktion (Cimetidin) und Medikamente gegen Pilz- oder HIV- Infektionen (Terbinafin, Ritonavir) können zu einer Wirkungsverstärkung und vermehrt zu Nebenwirkungen (s. Punkt 4) führen.
Eine gleichzeitige Behandlung mit MAO-Hemmern (bestimmte Medikamente gegen Depression), Antipsychotika -oder bestimmte Antibiotika (Linezolid) ist unbedingt zu vermeiden, da schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten können: Zustandsänderungen der Psyche (z.B: Erregung, Halluzinationen, Koma) und andere Auswirkungen wie eine Körpertemperatur von über 38 °C, Störungen der Herz- Kreislauffunktionen (Anstieg der Herzfrequenz), instabiler Blutdruck und Übersteigerung der Reflexe, Muskelsteifheit, Mangel an Koordination und/oder Magen-Darm-Symptome (z. B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) (s. Auch den Punkt: Lindosan Hustensaft reizstillend darf nicht eingenommen werden).
Dies gilt auch, wenn solche Mittel bis zu 2 Wochen vorher eingenommen worden sind.
Einnahme von Lindosan Hustensaft reizstillend zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol Nicht zusammen mit Alkohol einnehmen.
Schwangerschaft und Stillzeit Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Lindosan Hustensaft reizstillend darf von Schwangeren und Stillenden nicht angewendet werden.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
Betroffene Personen sollen nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, Maschinen bedienen oder gefährliche Aktivitäten ausführen oder daran teilnehmen.
Lindosan Hustensaft reizstillend enthält Alkohol, Saccharose (Zucker) und Parabene. Dieses Arzneimittel enthält ca. 450 mg Ethanol (Alkohol) pro 5 ml. Die Menge in 5 ml dieses Arzneimittels entspricht weniger als 12 ml Bier oder 5 ml Wein.
Die geringe Alkoholmenge in diesem Arzneimittel hat keine wahrnehmbaren Auswirkungen.
Dieses Arzneimittel enthält Saccharose. Bitte nehmen Sie den Hustensaft erst nach Rücksprache mit einem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
Dieses Arzneimittel enthält Parabene (Methyl-4-hydroxybenzoat (E218) und Propyl- 4hydroxybenzoat (E216)). Kann allergische Reaktionen, auch Spätreaktionen hervorrufen.
Wie wird Lindosan Hustensaft reizstillend angewendet?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die empfohlene Tagesdosis beträgt:
Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene:
3x täglich ein Messlöffel (5 ml).
Patienten mit eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an einer Leber- oder Nierenerkrankung leiden. Er wird entscheiden, ob Sie das Arzneimittel anwenden dürfen.
Bei schwerer Leberfunktionsstörung darf Lindosan Hustensaft reizstillend nicht eingenommen werden (siehe Abschnitt 2)
Art der Anwendung: Pur zum Einnehmen.
Dauer der Anwendung: Wenn Sie sich nach 3-5 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Lindosan Hustensaft reizstillend darf nicht längerfristig angewendet werden.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen Dieses Arzneimittel darf bei Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren nicht angewendet werden.
Wenn Sie eine größere Menge von Lindosan Hustensaft reizstillend eingenommen haben, als Sie sollten kann es zu Übelkeit, Erbrechen, unwillkürlichen Muskelkontraktionen, Unruhe, Verwirrung, Schwindelzuständen, Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörung, unwillkürlichen und schnellen Augenbewegungen, Herzrasen, Koordinationsstörungen, Psychosen mit visuellen Halluzinationen und Übererregbarkeit kommen.
Andere Symptome im Fall einer massiven Überdosierung können sein: Blutdruckabfall, Koma, schwere Atemprobleme und Krämpfe
In diesen Fällen ist die Behandlung sofort abzubrechen und ein Arzt zu verständigen. Eine langfristige missbräuchliche Anwendung kann zu einer Abhängigkeit führen.
Wenn Sie die Einnahme von Lindosan Hustensaft reizstillend vergessen haben, nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Lindosan Hustensaft reizstillend?
Wie alle Arzneimittel kann Lindosan Hustensaft reizstillend Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Mit unbekannter Häufigkeit können Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, sowie Magen- und Darmbeschwerden mit Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall auftreten. Es kann zu allergischen Reaktionen mit Hautausschlägen, aber auch zu schweren allergischen Allgemeinreaktionen mit Atemnot kommen. Die als Konservierungsmittel enthaltenen
Parabene können allergische Reaktionen auslösen, die möglicherweise erst verspätet auftreten können.
Meldung von Nebenwirkungen Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5
1200 Wien ÖSTERREICH
Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Lindosan Hustensaft reizstillend aufzubewahren?
Nicht über 25°C lagern.
Die Flasche fest verschlossen halten.
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Weitere Informationen zu Lindosan Hustensaft reizstillend
- Der Wirkstoff ist: 100 g enthalten 0,13g Dextromethorphanhydrobromid, 50g Spitzwegerichsirup, 30g Thymiansirup
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Die sonstigen Bestandteile sind:
Methyl-4-hydroxybenzoat (E 218), Propyl-4-hydroxybenzoat (E 216), Saccharose, Wasser, Glycerol, Ethanol
1 ml entspricht ca. 1,165 g Zuckergehalt: 2,65g/5ml
Wie Lindosan Hustensaft reizstillend aussieht und Inhalt der Packung Bräunlicher Sirup mit charakteristischem Geschmack und thymianartigem, bitterem Geruch.
120 g
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller Registrierungsinhaber und Hersteller Team Santé Linden Apotheke
Magister Wolfgang Fellner KG
Kaspar-Harbgasse 2a, 8430 Leibnitz
Tel.-Nr.: 03452/822 33
Reg. Nr.: APO-5-02452
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 09/2024
Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt: Therapie einer Überdosierung
Falls erforderlich, ist intensivmedizinisches Monitoring mit symptombezogener Therapie (ggf. einschließlich Magenspülung) einzuleiten. Naloxon kann als Antagonist angewendet werden.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.




