Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Der Name Ihres Arzneimittels lautet Linagliptin/Metformin 1A Pharma. Es enthält zwei verschiedene Wirkstoffe, Linagliptin und Metformin. Linagliptin gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten DPP-4-Hemmer (Dipeptidylpeptidase-4-Inhibitoren). Metformin gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Biguanide. Wie wirkt Linagliptin/Metformin 1A Pharma?
- Wirkstoff(e)
- Linagliptin, Metforminhydrochlorid
- Zulassungsinhaber
- 1 A Pharma GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- A10BD11
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Linagliptin/Metformin 1A Pharma 2,5 mg/850 mg – Filmtabletten angewendet?
Der Name Ihres Arzneimittels lautet Linagliptin/Metformin 1A Pharma. Es enthält zwei verschiedene Wirkstoffe, Linagliptin und Metformin.
- Linagliptin gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten DPP-4-Hemmer (Dipeptidylpeptidase-4-Inhibitoren).
- Metformin gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Biguanide.
Wie wirkt Linagliptin/Metformin 1A Pharma?
Die beiden Wirkstoffe kontrollieren gemeinsam den Blutzuckerspiegel bei erwachsenen Patienten mit einer Form von Diabetes, die als Typ-2-Diabetes mellitus bezeichnet wird. Zusammen mit Diät und Bewegung trägt dieses Arzneimittel zur Verbesserung der Werte und Wirkungen von Insulin nach einer Mahlzeit bei und senkt den Zuckeranteil, der von Ihrem Körper produziert wird.
Dieses Arzneimittel kann allein oder zusammen mit bestimmten anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Diabetes, wie Sulfonylharnstoffen oder Insulin, angewendet werden.
Was ist Typ-2-Diabetes?
Typ-2-Diabetes ist eine Erkrankung, bei der Ihr Körper nicht ausreichend Insulin produziert und das im Körper produzierte Insulin nicht so wirkt, wie es sollte. Es kann auch sein, dass Ihr Körper zu viel Zucker produziert. Wenn dies passiert, sammelt sich vermehrt Zucker (Glucose) im Blut an. Dies kann zu schwerwiegenden medizinischen Problemen wie Herzerkrankungen, Nierenerkrankungen, Erblindung oder Amputationen führen.
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Was ist vor der Einnahme von Linagliptin/Metformin 1A Pharma 2,5 mg/850 mg – Filmtabletten zu beachten?
Linagliptin/Metformin 1A Pharma darf nicht eingenommen werden,
wenn Sie allergisch gegen Linagliptin oder Metformin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie eine schwere Einschränkung der Nierenfunktion haben.
-
wenn Sie unkontrollierten Diabetes haben, mit zum Beispiel schwerer Hyperglykämie
(sehr hohem Blutzucker), Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, schneller Gewichtsabnahme,
Laktatazidose (siehe „Risiko einer Laktatazidose“ weiter unten) oder Ketoazidose. Die Ketoazidose ist ein Zustand, bei dem sich als „Ketonkörper“ bezeichnete Substanzen im
Blut anhäufen, die zu einem diabetischen Präkoma führen können. Zu den Symptomen gehören Magenschmerzen, schnelle und tiefe Atmung, Schläfrigkeit oder die Entwicklung eines ungewöhnlichen fruchtigen Geruchs des Atems. - wenn Sie jemals ein diabetisches Präkoma hatten.
-
wenn Sie eine schwere Infektion wie beispielsweise eine Infektion Ihrer Lunge oder der
Bronchien oder Ihrer Nieren haben. Schwere Infektionen können zu Nierenproblemen führen, die Sie dem Risiko einer Laktatazidose aussetzen können (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“). -
wenn Ihr Körper viel Flüssigkeit verloren hat (Dehydratation), z. B. aufgrund eines lang andauernden oder schweren Durchfalls oder weil Sie mehrmals nacheinander erbrochen
haben. Flüssigkeitsmangel kann zu Nierenproblemen führen, die Sie dem Risiko einer Laktatazidose aussetzen können (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“). -
wenn Sie wegen einer akuten Herzschwäche behandelt werden oder kürzlich einen Herzinfarkt erlitten haben, schwere Kreislaufprobleme (wie Schock) oder
Atemschwierigkeiten haben. Dies kann zu einem Sauerstoffmangel im Gewebe führen, was Sie dem Risiko einer Laktatazidose aussetzen kann (siehe „Warnhinweise und
Vorsichtsmaßnahmen“). - wenn Sie an Lebererkrankungen leiden.
-
wenn Sie viel Alkohol konsumieren (entweder jeden Tag oder nur von Zeit zu Zeit) (siehe
Abschnitt „Einnahme von Linagliptin/Metformin 1A Pharma zusammen mit Alkohol“).
Nehmen Sie Linagliptin/Metformin 1A Pharma nicht ein, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Linagliptin/Metformin 1A Pharma einnehmen, wenn Sie:
- Typ-1-Diabetes haben (d. h., Ihr Körper produziert kein Insulin). Linagliptin/Metformin 1A Pharma darf nicht zur Behandlung dieser Erkrankung angewendet werden.
- wenn Sie Insulin oder ein Antidiabetikum einnehmen, das zu den „Sulfonylharnstoffen“ zählt. Bei gleichzeitiger Einnahme von einem der beiden mit Linagliptin/Metformin 1A Pharma wird Ihr Arzt gegebenenfalls die Dosis des Insulins oder Sulfonylharnstoffs herabsetzen, um zu niedrige Blutzuckerwerte (Hypoglykämie) zu vermeiden.
- an einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse leiden oder gelitten haben.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie Symptome einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) wie z. B. andauernde, starke Bauchschmerzen haben.
Wenn Sie eine Blasenbildung der Haut bemerken, haben Sie möglicherweise ein sogenanntes bullöses Pemphigoid. In diesem Fall wird Ihr Arzt Sie möglicherweise auffordern, die Einnahme von Linagliptin/Metformin 1A Pharma abzubrechen.
Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Linagliptin/Metformin 1A Pharma einnehmen.
Diabetes-bedingte Hautschädigungen sind eine häufige Komplikation bei Diabetes. Folgen Sie daher bei der Haut- und Fußpflege unbedingt den Empfehlungen Ihres Arztes oder des medizinischen Fachpersonals.
Risiko einer Laktatazidose.
Aufgrund des Bestandteils Metformin kann Linagliptin/Metformin 1A Pharma vor allem dann, wenn Ihre Nieren nicht richtig funktionieren, eine sehr seltene, aber sehr schwerwiegende Komplikation verursachen, die als Laktatazidose bezeichnet wird. Das Risiko, eine Laktatazidose zu entwickeln, wird auch durch schlecht eingestellten Diabetes, schwerwiegende Infektionen, längeres Fasten oder Alkoholkonsum, Dehydratation (weitere Informationen siehe unten), Leberprobleme und Erkrankungen erhöht, bei denen ein Teil des Körpers nicht mit genügend Sauerstoff versorgt wird (zum Beispiel bei akuten schweren Herzerkrankungen).
Falls einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt hinsichtlich weiterer Anweisungen.
Unterbrechen Sie die Einnahme von Linagliptin/Metformin 1A Pharma für eine kurze Zeit, wenn Sie einen Zustand haben, der mit einer Dehydratation (erheblicher Verlust an Körperflüssigkeit) verbunden sein kann, wie beispielsweise schweres Erbrechen, Durchfall, Fieber, Hitzebelastung oder geringere Flüssigkeitsaufnahme als normalerweise. Sprechen Sie hinsichtlich weiterer Anweisungen mit Ihrem Arzt.
Beenden Sie die Einnahme von Linagliptin/Metformin 1A Pharma und wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt oder an das nächstgelegene Krankenhaus, wenn Sie Symptome einer Laktatazidose bemerken, da dieser Zustand zum Koma führen kann.
Symptome einer Laktatazidose sind:
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- Muskelkrämpfe
- allgemeines Unwohlsein mit starker Müdigkeit
- Schwierigkeiten beim Atmen
- verringerte Körpertemperatur und Herzklopfen
Wenden Sie sich für weitere Anweisungen unverzüglich an Ihren Arzt, wenn
- bei Ihnen bekannt ist, dass Sie eine genetisch vererbte Erkrankung der Mitochondrien (die energieproduzierenden Zellbestandteile) wie MELAS-Syndrom (von den Mitochondrien ausgehende Gehirn- und Muskelstörung mit Blut- und Gewebsübersäuerung und schlaganfallähnlichen Episoden) oder MIDD (mütterlicherseits vererbter Diabetes mit Hörverlust) haben.
- Sie nach Beginn der Behandlung mit Metformin eines der folgenden Symptome bemerken: Krampfanfall, nachlassende kognitive Fähigkeiten, Bewegungsstörungen, Beschwerden, die auf eine Nervenschädigung hinweisen (z. B. Schmerzen oder Taubheitsgefühl), Migräne und Hörverlust.
Eine Laktatazidose ist ein medizinischer Notfall und muss in einem Krankenhaus behandelt werden.
Falls bei Ihnen eine größere Operation geplant ist, müssen Sie die Einnahme von Linagliptin/Metformin 1A Pharma während des Eingriffs und für einige Zeit danach unterbrechen. Ihr Arzt wird entscheiden, wann Sie Ihre Behandlung mit Linagliptin/Metformin 1A Pharma beenden müssen und wann die Behandlung wieder begonnen werden kann.
Während der Behandlung mit Linagliptin/Metformin 1A Pharma wird Ihr Arzt mindestens einmal jährlich, oder falls Sie älter sind und/oder sich Ihre Nierenfunktion verschlechtert, auch häufiger, Ihre Nierenfunktion kontrollieren.
Kinder und Jugendliche
Die Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen. Bei Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 17 Jahren ist dieses
Arzneimittel nicht wirksam. Es ist nicht bekannt, ob dieses Arzneimittel bei Kindern unter 10 Jahren sicher und wirksam angewendet werden kann.
Einnahme von Linagliptin/Metformin 1A Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln
Falls Ihnen ein jodhaltiges Kontrastmittel in Ihr Blut gespritzt werden muss, zum Beispiel in Zusammenhang mit einer Röntgenaufnahme oder einer Computertomografie, müssen Sie die Einnahme von Linagliptin/Metformin 1A Pharma vor bzw. zum Zeitpunkt der Injektion unterbrechen. Ihr Arzt wird entscheiden, wann Sie Ihre Behandlung mit Linagliptin/Metformin 1A Pharma beenden müssen und wann die Behandlung wieder begonnen werden kann.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Möglicherweise müssen Ihr Blutzucker und Ihre Nierenfunktion häufiger kontrolliert werden oder Ihr Arzt muss eventuell die Dosierung von Linagliptin/Metformin 1A Pharma anpassen. Es ist besonders wichtig, folgende Arzneimittel zu erwähnen:
- Arzneimittel, die die Harnbildung steigern (Diuretika)
- Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen (NSARs und COX-2- Hemmer wie beispielsweise Ibuprofen und Celecoxib)
- bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck (ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten)
- Arzneimittel, die die Menge an Metformin in Ihrem Blut verändern können, insbesondere wenn Ihre Nierenfunktion vermindert ist (z. B. Verapamil, Rifampicin, Cimetidin, Dolutegravir, Ranolazin, Trimethoprim, Vandetanib, Isavuconazol, Crizotinib, Olaparib)
- Carbamazepin, Phenobarbital oder Phenytoin. Diese können angewendet werden, um Anfälle (Krämpfe) oder chronische Schmerzen zu kontrollieren
- Rifampicin. Dies ist ein Antibiotikum zur Behandlung von Infektionen, wie z. B. Tuberkulose
- Arzneimittel zur Behandlung von Erkrankungen, die mit einer Entzündung einhergehen, wie Asthma und Arthritis (Kortikosteroide)
- Bronchodilatatoren (β-Sympathomimetika) zur Behandlung von Asthma bronchiale.
- alkoholhaltige Arzneimittel.
Einnahme von Linagliptin/Metformin 1A Pharma zusammen mit Alkohol
Meiden Sie während der Einnahme von Linagliptin/Metformin 1A Pharma übermäßigen
Alkoholkonsum, da dieser das Risiko einer Laktatazidose erhöhen kann (siehe Abschnitt
„Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Nehmen Sie Linagliptin/Metformin 1A Pharma nicht ein, wenn Sie schwanger sind. Es ist nicht bekannt, ob dieses Arzneimittel eine schädigende Wirkung auf das Ungeborene hat.
Metformin geht in kleinen Mengen in die Muttermilch über. Es ist nicht bekannt, ob Linagliptin in die Muttermilch übergeht. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie stillen wollen, während Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
Linagliptin/Metformin 1A Pharma hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Falls Linagliptin/Metformin 1A Pharma in Kombination mit bestimmten Arzneimitteln, den sogenannten Sulfonylharnstoffen, oder Insulin, angewendet wird, kann dies zu einem niedrigen Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie) führen, der einen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit, die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen oder die Arbeit ohne sicheren Halt haben kann.
Linagliptin/Metformin 1A Pharma enthält Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.
Wie wird Linagliptin/Metformin 1A Pharma 2,5 mg/850 mg – Filmtabletten angewendet?
Wie ist Linagliptin/Metformin 1A Pharma einzunehmen?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Wie viel ist einzunehmen?
Die für Sie vorgesehene Dosis von Linagliptin/Metformin 1A Pharma kann unterschiedlich sein und hängt von Ihrer Erkrankung und der Metformin-Dosis und/oder den Einzeltabletten von Linagliptin und Metformin, die Sie zurzeit einnehmen, ab. Ihr Arzt wird mit Ihnen über die für Sie richtige Dosis sprechen.
Wie ist dieses Arzneimittel einzunehmen?
- Eine Tablette in der Dosis, die Ihr Arzt verschrieben hat, zweimal täglich einnehmen.
- Mit den Mahlzeiten einnehmen, um Magenbeschwerden zu vermeiden.
Sie sollen die maximal empfohlene tägliche Dosis von 5 mg Linagliptin und 2 000 mg Metforminhydrochlorid nicht überschreiten.
Nehmen Sie Linagliptin/Metformin 1A Pharma so lange ein, wie es Ihnen Ihr Arzt verschrieben hat. Damit können Sie Ihren Blutzuckerspiegel dauerhaft einstellen. Ihr Arzt kann Ihnen dieses Arzneimittel zusammen mit einem anderen oralen Antidiabetikum oder Insulin verschreiben. Bitte denken Sie daran, alle Arzneimittel wie von Ihrem Arzt verschrieben einzunehmen, um die bestmöglichen Ergebnisse für Ihre Gesundheit zu erzielen.
Führen Sie Ihre Diät während der Behandlung mit Linagliptin/Metformin 1A Pharma fort und stellen Sie sicher, dass die Kohlenhydrataufnahme gleichmäßig über den Tag verteilt ist. Wenn Sie übergewichtig sind, führen Sie Ihre kalorienarme Diät wie vorgeschrieben fort. Es gilt als unwahrscheinlich, dass dieses Arzneimittel allein zu niedrige Blutzuckerwerte (Hypoglykämie) verursacht. Wenn Sie Linagliptin/Metformin 1A Pharma zusammen mit einem Sulfonylharnstoff oder mit Insulin einnehmen, können niedrige Blutzuckerwerte auftreten und Ihr Arzt kann die Dosis des Sulfonylharnstoffs oder des Insulins senken.
Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, wenn Sie Schwierigkeiten haben, diese im Ganzen zu schlucken.
Wenn Sie eine größere Menge von Linagliptin/Metformin 1A Pharma eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie mehr Linagliptin/Metformin 1A Pharma-Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten, kann es zu einer Laktatazidose kommen. Die Symptome einer Laktatazidose sind unspezifisch, wie z. B. starke Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen mit Muskelkrämpfen, allgemeines Unwohlsein mit starker Müdigkeit und Schwierigkeiten beim Atmen. Weitere Symptome sind eine verringerte Körpertemperatur und Herzklopfen. Falls diese
Beschwerden bei Ihnen auftreten, ist möglicherweise eine sofortige Behandlung im
Krankenhaus erforderlich, da eine Laktatazidose zum Koma führen kann. Beenden Sie sofort die Einnahme dieses Arzneimittels und suchen Sie umgehend einen Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus auf (siehe Abschnitt 2). Bringen Sie die Arzneimittelpackung mit.
Wenn Sie die Einnahme von Linagliptin/Metformin 1A Pharma vergessen haben
Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese ein, sobald Sie sich daran erinnern. Wenn es jedoch schon fast Zeit für die Einnahme der nächsten Dosis ist, lassen Sie die vergessene Dosis aus. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie niemals zwei Dosen auf einmal ein (morgens oder abends).
Wenn Sie die Einnahme von Linagliptin/Metformin 1A Pharma abbrechen
Nehmen Sie Linagliptin/Metformin 1A Pharma so lange ein, bis Ihr Arzt Sie dazu auffordert, die Einnahme einzustellen. Dies hilft, Ihren Blutzuckerspiegel einzustellen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
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Welche Nebenwirkungen hat Linagliptin/Metformin 1A Pharma 2,5 mg/850 mg – Filmtabletten?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei manchen Beschwerden ist eine sofortige medizinische Versorgung erforderlich
Stellen Sie die Einnahme von Linagliptin/Metformin 1A Pharma ein und suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf, wenn bei Ihnen die folgenden Symptome eines zu niedrigen Blutzuckerspiegels (Hypoglykämie) auftreten: Zittern, Schweißausbrüche, Angstzustände, verschwommenes Sehen, Kribbeln um die Lippen, Blässe, Stimmungsschwankungen oder Verwirrung. Zu niedriger Blutzucker (Häufigkeit sehr häufig [kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen]) ist eine bekannte Nebenwirkung für die Kombination von Linagliptin/Metformin 1A Pharma plus Sulfonylharnstoff und für die Kombination von Linagliptin/Metformin 1A Pharma plus Insulin.
Linagliptin/Metformin 1A Pharma kann eine sehr seltene (kann bis zu 1 von 10 000
Behandelten betreffen), aber sehr schwerwiegende Nebenwirkung, die sogenannte Laktatazidose, hervorrufen (siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“). Falls
diese bei Ihnen auftritt, müssen Sie die Einnahme von Linagliptin/Metformin 1A Pharma beenden und umgehend einen Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus aufsuchen, da eine Laktatazidose zum Koma führen kann.
Bei einigen Patienten ist eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse aufgetreten (Pankreatitis; Häufigkeit selten, kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen).
BEENDEN Sie die Einnahme von Linagliptin/Metformin 1A Pharma und setzen Sie sich umgehend mit einem Arzt in Verbindung, wenn bei Ihnen eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen auftritt:
Starke und anhaltende Schmerzen im Bauch (Magengegend), die bis in den Rücken ausstrahlen können, sowie Übelkeit und Erbrechen, da dies Anzeichen einer entzündeten Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) sein können.
Andere Nebenwirkungen von Linagliptin/Metformin 1A Pharma beinhalten:
Bei einigen Patienten traten allergische Reaktionen auf (Häufigkeit selten [kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen]), die schwerwiegend sein können; einschließlich pfeifender Atmung (Giemen) und Kurzatmigkeit (Hyperreagibilität des Bronchialsystems; Häufigkeit gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)]. Bei einigen Patienten traten Hautausschlag (Häufigkeit gelegentlich [kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen]), Nesselsucht (Urtikaria; Häufigkeit selten [kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen]) und
Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und Hals auf, was Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken verursachen kann (Angioödem; Häufigkeit selten [kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen]). Wenn bei Ihnen eines der erwähnten Krankheitszeichen auftritt, stellen Sie die Einnahme von Linagliptin/Metformin 1A Pharma ein und rufen Sie umgehend Ihren Arzt an. Ihr Arzt kann Ihnen ein Arzneimittel zur Behandlung Ihrer allergischen Reaktion und ein anderes Arzneimittel zur Behandlung Ihres Diabetes verschreiben.
Bei einigen Patienten traten während der Einnahme von Linagliptin/Metformin 1A Pharma die folgenden Nebenwirkungen auf:
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen): Durchfall, erhöhte Lipase-Werte im Blut, Übelkeit
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen): Entzündung in Nase oder Hals (Nasopharyngitis), Husten, Appetitverlust (verminderter Appetit), Erbrechen, erhöhte Amylase-Werte im Blut, Juckreiz (Pruritus)
- Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen): Blasenbildung der Haut (bullöses Pemphigoid)
Bei einigen Patienten traten unter der Einnahme von Linagliptin/Metformin 1A Pharma und Insulin folgende Nebenwirkungen auf:
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen): Leberfunktionsstörungen, Verstopfung
Nebenwirkungen, wenn Metformin allein eingenommen wird, die nicht für Linagliptin/Metformin 1A Pharma beschrieben wurden:
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen): Bauchschmerzen
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen): metallischer Geschmack im Mund (Schmeckstörung), verminderte oder niedrige Vitamin-B12-Spiegel im Blut (Symptome können extreme Müdigkeit (Fatigue), eine wunde und rote Zunge (Glossitis), Kribbeln (Parästhesie) oder blasse oder gelbe Haut sein). Ihr Arzt kann einige Tests durchführen lassen, um die Ursache Ihrer Symptome herauszufinden, da einige davon auch durch Diabetes oder andersartige Gesundheitsprobleme verursacht werden können.
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen): Hepatitis (eine Erkrankung der Leber), Hautreaktion wie Hautrötung (Erythem)
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt über nationale Meldesystem anzeigen.
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5
1200 WIEN ÖSTERREICH
Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Linagliptin/Metformin 1A Pharma 2,5 mg/850 mg – Filmtabletten aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung, der Flasche und auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das
Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn die Verpackung beschädigt ist oder Zeichen von Fremdeinwirkung zeigt.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Weitere Informationen zu Linagliptin/Metformin 1A Pharma 2,5 mg/850 mg – Filmtabletten
Was Linagliptin/Metformin 1A Pharma enthält
-
Die Wirkstoffe sind Linagliptin und Metforminhydrochlorid.
Eine Linagliptin/Metformin 1A Pharma 2,5 mg/850 mg – Filmtablette enthält 2,5 mg
Linagliptin und 850 mg Metforminhydrochlorid.
Eine Linagliptin/Metformin 1A Pharma 2,5 mg/1000 mg – Filmtablette enthält 2,5 mg Linagliptin und 1 000 mg Metforminhydrochlorid. - Die sonstigen Bestandteile sind:
- Tablettenkern: Copovidon, Maisstärke, Natriumcarbonat wasserfrei (E500), Crospovidon
Typ A (E1202), Magnesiumstearat (E470b), hochdisperses Siliciumdioxid (E551)
- Tablettenüberzug: Hypromellose 2910, 5mPas (E464), Titandioxid (E171), Talkum (E553b), Propylenglycol (E1520)
Linagliptin/Metformin 1A Pharma 2,5 mg/850 mg – Filmtabletten enthalten ebenso Eisenoxid gelb (E172) und Eisenoxid rot (E172).
Linagliptin/Metformin 1A Pharma 2,5 mg/1000 mg – Filmtabletten enthalten ebenso Eisenoxid rot (E172).
Wie Linagliptin/Metformin 1A Pharma aussieht und Inhalt der Packung
Linagliptin/Metformin 1A Pharma 2,5 mg/850 mg – Filmtabletten sind beige, ovale, beidseitig
nach außen gewölbte Filmtabletten (Tabletten) mit einer Bruchkerbe auf einer Seite und mit dem
Aufdruck „2,5/850“ auf der anderen Seite.
Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, wenn Sie Schwierigkeiten haben, diese im Ganzen zu schlucken.
Linagliptin/Metformin 1A Pharma 2,5 mg/1000 mg – Filmtabletten sind rosafarbene, ovale,
beidseitig nach außen gewölbte Filmtabletten (Tabletten) mit einer Bruchkerbe auf einer Seite und mit dem Aufdruck „2,5/1000“ auf der anderen Seite.
Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, wenn Sie Schwierigkeiten haben, diese im Ganzen zu schlucken.
Blisterpackungen:
Jede Packung Linagliptin/Metformin 1A Pharma enthält 10, 14, 28, 30, 56, 60, 84, 90, 98, 100 und 120 Filmtabletten in Aluminiumblisterpackungen.
Linagliptin/Metformin 1A Pharma ist ebenso erhältlich in Bündelpackungen zu 120 Filmtabletten (2 Packungen zu je 60), 180 Filmtabletten (2 Packungen zu je 90), 180 Filmtabletten (3 Packungen zu je 60) und 200 Filmtabletten (2 Packungen zu je 100) in Aluminiumblisterpackungen.
Jede Packung Linagliptin/Metformin 1A Pharma enthält 10 x 1, 14 x 1, 28 x 1, 30 x 1, 56 x 1, 60 x 1, 84 x 1, 90 x 1, 98 x 1, 100 x 1 und 120 x 1 Filmtablette in perforierten Aluminium- Einzeldosisblisterpackungen.
Linagliptin/Metformin 1A Pharma ist ebenso erhältlich in Bündelpackungen zu 120 Filmtabletten (2 Packungen zu je 60 x 1), 180 Filmtabletten (2 Packungen zu je 90 x 1), 180 Filmtabletten (3 Packungen zu je 60 x 1) und 200 Filmtabletten (2 Packungen zu je 100 x 1) in perforierten Aluminium-Einzeldosisblisterpackungen.
Flaschen:
Linagliptin/Metformin 1A Pharma 2,5 mg/850 mg und 2,5 mg/1000 mg – Filmtabletten sind auch in Kunststoffflaschen zu 60 oder 180 Filmtabletten erhältlich.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer:
1A Pharma GmbH, 1020 Wien, Österreich
Hersteller:
Lek Pharmaceuticals d.d., Verovskova Ulica 57, 1526 Laibach, Slowenien PharOS MT Ltd., BBG3000 Birzebbugia, Malta
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
Malta: Linagliptin/Μetformin Sandoz 2.5 mg/500 mg film-coated tablets Linagliptin/Μetformin Sandoz 2.5 mg/850 mg film-coated tablets Linagliptin/Μetformin Sandoz 2.5 mg/1000 mg film-coated tablets
Ungarn: Linagliptin/Metformin HEXAL 2,5 mg/500 mg filmtabletta Linagliptin/Metformin HEXAL 2,5 mg/850 mg filmtabletta Linagliptin/Metformin HEXAL 2,5 mg/1000 mg filmtabletta
Linagliptin/Metformin 1A Pharma 2,5 mg/850 mg – Filmtabletten Z.Nr.: 142428 Linagliptin/Metformin 1A Pharma 2,5 mg/1000 mg – Filmtabletten Z.Nr.: 142431
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juli 2026.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


