Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Lidocain Noridem enthält den Wirkstoff Lidocainhydrochlorid. Lidocain ist ein regional und lokal wirkendes Betäubungsmittel. Es wird angewendet, um einen bestimmten Bereich des Körpers vor einem chirurgischen Eingriff zu betäuben. Zu diesem Zweck kann dieses Arzneimittel bei Erwachsenen und Kindern angewendet werden.
- Wirkstoff(e)
- Lidocain
- Zulassungsinhaber
- Noridem Enterprises Limited
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- C01BB01;N01BB02
- Anwendungsgebiete
- Vorzeitiger Samenerguss
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Lidocain Noridem 20 mg/ml Injektionslösung angewendet?
Lidocain Noridem enthält den Wirkstoff Lidocainhydrochlorid.
Lidocain ist ein regional und lokal wirkendes Betäubungsmittel. Es wird angewendet, um einen bestimmten Bereich des Körpers vor einem chirurgischen Eingriff zu betäuben.
Zu diesem Zweck kann dieses Arzneimittel bei Erwachsenen und Kindern angewendet werden. Wenn der
Arzt jedoch beabsichtigt, dieses Arzneimittel einem Kind zu verabreichen, gelten besondere
Vorsichtsmaßnahmen (siehe auch „Wie ist Lidocain Noridem anzuwenden?“) Es wird besonders darauf hingewiesen, dass nur begrenzte Daten zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern unter 2 Jahren vorliegen.
Außerdem kann es zur Behandlung eines außergewöhnlich schnellen oder anormalen Herzschlags (ventrikuläre Tachykardie oder Tachyarrhythmie) angewendet werden, jedoch nur, wenn der Arzt diesen Zustand als lebensbedrohlich einschätzt.
Zu diesem Zweck kann dieses Arzneimittel bei Erwachsenen und Kindern angewendet werden. Wenn der
Arzt jedoch beabsichtigt, dieses Arzneimittel einem Kind zu verabreichen, gelten besondere
Vorsichtsmaßnahmen (siehe auch „Wie ist Lidocain Noridem anzuwenden?“) Es wird besonders darauf hingewiesen, dass nur begrenzte Daten zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern vorliegen.
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Was ist vor der Einnahme von Lidocain Noridem 20 mg/ml Injektionslösung zu beachten?
Was sollten Sie vor der Anwendung von Lidocain Noridem beachten?
Lidocain Noridem darf nicht angewendet werden,
wenn Sie allergisch gegen Lidocainhydrochlorid oder ähnliche Wirkstoffe, die ebenfalls als lokale Betäubungsmittel angewendet werden, oder gegen einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Lokal- und Regionalanästhesie
Es darf nicht für eine Epidural- oder Spinalanästhesie (Anwendung des Betäubungsmittels am
Rückenmark) angewendet werden, wenn Sie
- einen nicht ausgeglichenen Blutvolumen-Mangel (ein zu geringes Blutvolumen – Hypovolämie) haben.
- Ihre Blutgerinnung vermindert ist (Koagulopathie).
- einen erhöhten Druck im Schädel haben.
- eine Blutung innerhalb des Schädels oder der Wirbelsäule haben.
Behandlung eines schnellen oder anormalen Herzschlags
Es darf nicht angewendet werden, wenn
- Sie eine schwere Herzerkrankung haben, insbesondere wenn Ihr Herz unregelmäßig oder langsam schlägt.
- Sie in den letzten drei Monaten einen Herzinfarkt hatten.
- die Fähigkeit Ihres Herzens, Blut durch den Körper zu pumpen, erheblich verringert ist, es sei denn, dass Ihr Zustand lebensbedrohlich ist.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bevor Ihnen dieses Arzneimittel verabreicht wird, wird Ihr Arzt sich vergewissern, dass die notwendige
Ausrüstung zur Behandlung von Notfällen und zur Wiederbelebung vorhanden ist.
Dieses Arzneimittel wird nur unter genauer medizinischer Überwachung angewendet. Ihr Arzt geht mit besonderer Sorgfalt vor, wenn einer der folgenden Punkte bei Ihnen zutrifft:
- eine allergische Reaktion auf lokale Betäubungsmittel in der Vergangenheit
- Herz- oder Lungenerkrankung
- Erkrankung der Leber oder Nieren
- eine Autoimmunerkrankung, die zu Muskelschwäche führt (Myasthenia gravis)
- schwerer Schock
- irgendeine Krankheit, die zu einem erhöhten Risiko für Krampfanfälle führen kann (Epilepsie)
Lokal- und Regionalanästhesie
Vor allem wenn Sie schon älter sind, wird Ihr Arzt berücksichtigen, dass bei Ihnen als Komplikation einer Spinal- oder Epiduralanästhesie (Anwendung des Betäubungsmittels an der Wirbelsäule) ein
Blutdruckabfall auftreten kann.
Außerdem weiß Ihr Arzt, dass eine Injektion dieses Arzneimittels in entzündetes Gewebe zu einer verstärkten Aufnahme des Arzneimittels in den Blutkreislauf führen und die Wirkung des Arzneimittels auf den Körper geschwächt werden kann.
Wenn Sie jünger als 30 Jahre sind, besteht nach einer Spinalanästhesie das Risiko von Kopfschmerzen. Ihr
Arzt wird eine kleine Nadel verwenden, um dieses Risiko zu verringern.
Zudem besteht ein Risiko für verstärkte Nebenwirkungen, wenn nach der Injektion in eine Vene der
Stauschlauch abgenommen wird. Daher wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in mehreren Portionen abgegeben.
Ihr Arzt wird berücksichtigen, dass bei der Anwendung dieses Arzneimittels im Kopf- und Halsbereich ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen am Nervensystem besteht.
Behandlung eines schnellen oder anormalen Herzschlags
Ihr Arzt wird dieses Arzneimittel zur Behandlung von Herzproblemen nur mit besonderer Vorsicht anwenden, wenn der Säuregrad Ihres Blutes hoch ist (Azidose).
Bevor große Mengen dieses Arzneimittels bei Ihnen angewendet werden, wird der Arzt gegebenenfalls niedrige Kaliumspiegel im Blut, einen Sauerstoffmangel und Störungen des Säure-Basen-Gleichgewichts
ausgleichen. Wenn der Arzt Ihnen dieses Arzneimittel über einen längeren Zeitraum verabreicht, werden Ihr Flüssigkeitshaushalt, die Spiegel der Salze im Blut und Ihr Säure-Basen-Gleichgewicht überwacht. Während dieses Arzneimittel bei Ihnen angewendet wird, werden Ihr Herz, Blutdruck,
Bewusstseinszustand und Ihre Atmung überwacht.
Hinweis:
Wenn Sie in Narkose sind, wird der Arzt Ihren Zustand sehr sorgfältig überwachen. Dies geschieht, weil
Nebenwirkungen, die Ihr Nervensystem und Ihr Herz betreffen, unerkannt bleiben können und ohne vorherige Warnzeichen auftreten können.
Anwendung von Lidocain Noridem zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel
einzunehmen/anzuwenden.
Dies ist notwendig, da Ihr Arzt prüfen muss, ob die Arzneimittel, die Sie einnehmen/anwenden, durch bestimmte Enzyme (Cytochrom F 1A2 und 3A4) im Körper abgebaut werden oder deren Funktion
beeinflussen. Dies geschieht, um Wechselwirkungen zwischen Lidocain Noridem und anderen Arzneimitteln, die Sie einnehmen, zu vermeiden.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker vor allem, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden:
- bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen, wie Betablocker (z. B. Metoprolol, Propranolol) oder Calciumantagonisten (z. B. Amiodaron)
- Antiarrhythmika – Arzneimittel zur Behandlung eines unregelmäßigen Herzschlags
- Arzneimittel, die die Blutgefäße verengen (Vasokonstriktoren, z. B. Adrenalin, Noradrenalin)
- Cimetidin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Sodbrennen
- Arzneimittel zur Behandlung von viralen Erkrankungen (d. h. Arzneimittel zur Behandlung von HIV)
-
Schlaftabletten und Arzneimittel, die den Bewusstseinsgrad vermindern (Beruhigungsmittel –
Sedativa) oder Schläfrigkeit verursachen - Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin oder Primidon, dies sind Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie
- Arzneimittel, die das Risiko, Krampfanfälle zu erleiden, erhöhen (z. B. Tramadol, Bupropion)
- das Antibiotikum Erythromycin
- Antipsychotika (Fluvoxamin), die zur Behandlung von psychischen Erkrankungen angewendet werden
- Arzneimittel zur Entspannung der Muskulatur während einer Vollnarkose (Allgemeinanästhesie)
- andere Betäubungsmittel (Anästhetika).
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Ihr Arzt wird dann entscheiden, ob dieses Arzneimittel bei Ihnen angewendet wird.
Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind, wird Ihr Arzt dieses Arzneimittel nur anwenden, wenn er es als notwendig erachtet. Die Dosis soll so niedrig wie möglich sein.
Stillzeit
Lidocain und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Ihr Arzt wird
daher besonders vorsichtig sein, wenn Sie stillen. Im Allgemeinen hat dieses Arzneimittel bei normalen Dosen jedoch keine Wirkung auf das gestillte Neugeborene/den Säugling. Sie müssen das Stillen daher
nicht unterbrechen.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
Dieses Arzneimittel kann Ihre Fähigkeit, ein Fahrzeug zu steuern oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen; dies hängt davon ab, wo und wie es Ihnen verabreicht wird. Bitte fragen Sie Ihren Arzt, insbesondere wenn Bereiche Ihres Körpers, die beim Autofahren oder Bedienen von Maschinen beteiligt sind, betäubt wurden. Wenn Ihr Arzt es als notwendig erachtet, dürfen Sie nicht Auto fahren oder
Maschinen bedienen.
Lidocain Noridem enthält Natrium
2 ml-, 5 ml- und 10 ml-Ampullen:
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Ampulle, d. h. es ist nahezu natriumfrei.
20 ml-Ampullen:
Dieses Arzneimittel enthält 38,1–41,0 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Tafelsalz) pro 20 ml- Ampulle. Dies entspricht 1,90 bis 2,05 % der für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen
Natriumaufnahme mit der Nahrung.
Wie wird Lidocain Noridem 20 mg/ml Injektionslösung angewendet?
Dieses Arzneimittel wird Ihnen von einem Arzt verabreicht.
Dieses Arzneimittel wird Ihnen als Injektion in eine Vene, in die Haut, einen Muskel, Knochen, in die
Wirbelsäule oder in der Nähe eines Nervs verabreicht (intravenöse, intradermale, intraossäre, subkutane, submuköse, intramuskuläre, perineurale, epidurale Anwendung).
Dosierung
Ihr Arzt entscheidet, welche Menge des Arzneimittels bei Ihnen angewendet wird. Dies hängt von Ihrer individuellen Situation ab.
Lokal- und Regionalanästhesie
Erwachsene
Die übliche maximale Dosierung beträgt 4,5 mg/kg Körpergewicht (oder 300 mg). Bei Kombination mit einem geeigneten Arzneimittel, das die Blutgefäße verengt, kann die maximale Dosierung auf bis zu
7 mg/kg Körpergewicht (oder 500 mg) gesteigert werden.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
Die Dosis für Kinder und Jugendliche wird individuell berechnet und richtet sich nach dem Alter, Körpergewicht und der Art des Verfahrens. Die maximale Dosierung für Kinder beträgt 5 mg/kg
Körpergewicht. Bei Kombination mit einem geeigneten Arzneimittel, das die Blutgefäße verengt, kann die maximale Dosierung auf bis zu 7 mg/kg Körpergewicht gesteigert werden.
Für eine Betäubung bei Kindern ist nur eine niedrige Stärke dieses Arzneimittels (0,5 %) anzuwenden.
Wenn der Arzt ein spezielles Verfahren, eine sogenannte vollständige motorische Blockade, anwendet, ist möglicherweise eine höhere Dosierungsstärke (1 % w/v) erforderlich.
Dieses Arzneimittel ist bei Kindern im Alter von unter 2 Jahren mit Vorsicht anzuwenden.
Behandlung eines schnellen oder anormalen Herzschlags
Die Dosierung muss entsprechend den individuellen Anforderungen und der therapeutischen Wirkung
angepasst werden. Dies gilt insbesondere, wenn Sie an einer Herz-, Leber- oder Nierenerkrankung leiden, oder während der Schwangerschaft.
Bei bestimmten Personengruppen wird die anzuwendende Lidocain-Dosis reduziert. Dazu gehören:
- schwangere Frauen
- Babys
- Kleinkinder
- Kinder mit hohem Körpergewicht
- ältere Personen
- Personen mit schlechtem Allgemeinzustand
- Personen mit verringerter Fähigkeit zur Bindung von Proteinen
- Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion
- Personen mit Herz- und/oder Lebererkrankungen.
Wenn Sie eine größere Menge von Lidocain Noridem erhalten haben, als Sie sollten
Es hängt von der Menge des Arzneimittels im Blut ab, ob Symptome einer Überdosierung auftreten. Je mehr Lidocain sich im Blut befindet und je schneller es verabreicht wird, desto häufiger und schwerwiegender können Symptome einer Überdosierung auftreten.
Eine geringe Überdosierung beeinträchtigt vor allem das Zentralnervensystem. Aufgetretene Nebenwirkungen verschwinden in den meisten Fällen, nachdem die Anwendung von Lidocain beendet
wurde.
Mögliche Symptome, die vorwiegend zu Beginn einer Lidocain-Vergiftung auftreten:
- unangenehmes Gefühl um den Mund
- kribbelndes, stechendes oder Taubheitsgefühl (Parästhesien), Unruhe, Schläfrigkeit, Schwindelgefühl
- undeutliche Sprache, verschwommenes Sehen
- gestörtes Sehen und Hören, Ohrgeräusche
- Muskelzucken, Krampfanfälle
- Hautrötung
- hoher Blutdruck
- schneller Herzschlag
- Erbrechen, Übelkeit
- Halluzinationen, gehobene Stimmung, Angstzustände
- Frösteln
Mögliche schwerwiegendere Symptome:
- plötzlicher Blutdruckabfall
- blasse Haut
- Bewusstseinsstörungen oder sogar Bewusstlosigkeit (Koma)
- Atemstillstand
- Puls nicht tastbar
- Herzinfarkt, langsamer Herzschlag oder unregelmäßiger Herzschlag
- Tod
Wenn solche schwerwiegenden Symptome auftreten, weiß Ihr Arzt, wie diese zu behandeln sind und wird die notwendigen Maßnahmen veranlassen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Lidocain Noridem 20 mg/ml Injektionslösung?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Die Häufigkeit und Schwere der Nebenwirkungen dieses Arzneimittels sind abhängig von der Dosis, der
Art der Anwendung und Ihrem individuellen Ansprechen auf Lidocain.
Nach der Anwendung dieses Arzneimittels können Symptome einer lokalen Vergiftung auftreten. Nebenwirkungen, die den ganzen Körper betreffen, können bei Lidocainkonzentrationen im Blut von
mehr als 5–10 mg/l auftreten. Es kann zu Symptomen des Zentralnervensystems, Kreislaufs und Herzens kommen (siehe auch Abschnitt „Wenn Sie eine größere Menge von Lidocain Noridem erhalten haben, als
Sie sollten“).
Wenn dieses Arzneimittel zur Behandlung eines schnellen oder anormalen Herzschlags angewendet wird, treten je nach der Art der Anwendung häufiger Nebenwirkungen auf, die den ganzen Körper betreffen.
Lokal- und Regionalanästhesie
Die folgenden Nebenwirkungen können schwerwiegend sein. Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt. Möglicherweise ist eine
sofortige Behandlung erforderlich:
Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen):
-
allergische Reaktionen von Hautausschlägen und Schwellungen bis hin zu schweren allergischen
Reaktionen wie Blutdruckabfall, Atemnot, Verengung der Atemwege und Schock - Quetschung des Rückenmarks aufgrund der Bildung eines Blutergusses
- teilweise oder vollständige Lähmung
- Taubheit oder Lähmung in Gliedmaßen, die nicht zurückgeht
-
Cauda-equina-Syndrom: Quetschung einer bestimmten Art von Nervenwurzeln, die sich als
Muskelschwäche in den Beinen, Verlust der Kontrolle über die Stuhl- und Urinausscheidung und
Gefühlsstörungen im Bereich des Gesäßes äußert - Schädigungen der Hirnnerven
Weitere Nebenwirkungen
Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
Übelkeit, Erbrechen
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
-
Schmerzen in den Beinen und im unteren Rücken nach einer Epidural- oder Spinalanästhesie. Die
Schmerzen können bis zu 5 Tage anhalten und gehen ohne weitere Behandlung zurück.
Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen):
- Empfindungen wie Kribbeln, Prickeln, Brennen, Stechen oder Taubheitsgefühl
- Kopfschmerzen zusammen mit Empfindlichkeit gegen Sonnenlicht (Photophobie) und Geräusche (Ohrgeräusche)
-
Herabhängen eines oder beider Augenlider zusammen mit Pupillenverengung und manchmal vermindertem Schwitzen (Horner-Syndrom). Dies kann nach einer Epiduralanästhesie oder
Anwendung im Kopf-/Hals-Bereich auftreten. - Frösteln, Taubheit oder Trauma
- vorübergehende Reizung von Nervenwurzeln aufgrund einer Spinalanästhesie.
Behandlung eines schnellen oder anormalen Herzschlags
Die folgenden Nebenwirkungen können schwerwiegend sein. Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt. Möglicherweise ist eine
sofortige Behandlung erforderlich:
Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen):
allergische Reaktionen von Hautausschlägen und Schwellungen bis hin zu schweren allergischen Reaktionen wie Blutdruckabfall, Atemnot, Verengung der Atemwege und Schock
- Muskelzuckungen bis hin zu generalisierten Anfällen und Krämpfen,
- Bewusstseinsstörungen bis hin zu einem Koma
- langsamer Herzschlag, Herzblock bis hin zum Herzinfarkt
- niedriger Blutdruck
- Schwierigkeiten bei der Atmung bis hin zu einem Atemstillstand
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen):
schneller Herzschlag
Weitere Nebenwirkungen
Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Übelkeit, Erbrechen
- Angstzustände, Schluckbeschwerden
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Verwirrtheit, Unruhe, Reizbarkeit, gehobene Stimmung, Halluzinationen, Depressionen
- Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, Drehschwindel, undeutliche Sprache, Ohrgeräusche, verschwommenes Sehen
- Gefühl von Kribbeln, Prickeln, Brennen, Stechen oder Taubheit in der Haut
Ältere Patienten
Ältere Patienten neigen eventuell mehr zu manchen der genannten Nebenwirkungen.
Kinder
Es wird erwartet, dass die Häufigkeit, Art und Schwere der Nebenwirkungen bei Kindern gleich sind wie bei Erwachsenen.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische
Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen
Traisengasse 5
1200 WIEN
ÖSTERREICH, Fax: + 43 (0) 50 555 36207
Website: http://www.basg.gv.at/
anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Lidocain Noridem 20 mg/ml Injektionslösung aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Nicht über 25 °C lagern.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Ampulle und dem Umkarton nach „verw. bis“ bzw. „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf
den letzten Tag des angegebenen Monats.
Die Injektionslösung ist unverzüglich nach dem Öffnen des Behältnisses zu verabreichen.
Die Behältnisse sind nur zur einmaligen Anwendung bestimmt. Nach dem Öffnen sind das Behältnis und nicht verbrauchter Inhalt zu entsorgen.
Die Injektionslösung darf nur verwendet werden, wenn sie klar, farblos und praktisch frei von Partikeln ist und das Behältnis und sein Verschluss nicht beschädigt sind.
Die chemische und physikalische Stabilität nach Verdünnung wurde für 24 Stunden bei 25 °C und bei 2 bis 8 °C nachgewiesen, wenn das Arzneimittel mit 0,9%iger Natriumchloridlösung (9 mg/ml) oder 5%iger Glucoselösung (50 mg/ml) verdünnt wurde. Aus mikrobiologischer Sicht soll das gebrauchsfertige
Arzneimittel sofort verwendet werden. Wenn es nicht sofort verwendet wird, ist der Anwender für die
Dauer und Bedingungen der Aufbewahrung verantwortlich, die normalerweise 24 Stunden bei 2 °C bis
8 °C nicht überschreiten sollte, es sei denn, die Verdünnung hat unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen stattgefunden.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Weitere Informationen zu Lidocain Noridem 20 mg/ml Injektionslösung
Was Lidocain Noridem enthält
Der Wirkstoff ist Lidocainhydrochlorid.
Jeder ml der Lösung enthält 20 mg Lidocainhydrochlorid.
Jede Ampulle zu 2 ml enthält 40 mg Lidocainhydrochlorid.
Jede Ampulle zu 5 ml enthält 100 mg Lidocainhydrochlorid.
Jede Ampulle zu 10 ml enthält 200 mg Lidocainhydrochlorid.
Jede Ampulle zu 20 ml enthält 400 mg Lidocainhydrochlorid.
- Die sonstigen Bestandteile sind Natriumchlorid, Natriumhydroxid und Wasser für Injektionszwecke.
Wie Lidocain Noridem aussieht und Inhalt der Packung
Lidocain Noridem 20 mg/ml Injektionslösung ist eine klare, farblose Lösung.
Ampullen aus Polypropylen zu je 2 ml, 5 ml, 10 ml oder 20 ml.
Jeder Umkarton enthält 5, 10, 20, 50 oder 100 Ampullen.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer
Noridem Enterprises Limited
Evagorou & Makariou Mitsi Building 3, Office 115
1065 Nikosia, Zypern
Polen Zypern Vereinigtes Königreich Österreich Tschechische Republik Dänemark Spanien Finnland Ungarn Italien Niederlande Norwegen Portugal Rumänien Slowakei Schweden
Hersteller
DEMO S.A. PHARMACEUTICAL INDUSTRY 21 km National Road Athens-Lamia
14568 Krioneri Attiki, Griechenland
T: +30 210 8161802, F: +30 2108161587
Z.Nr.:
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
Irland Lidocaine hydrochloride Noridem 20 mg / mL (2 % w/v) Solution for injection
Lidocaini hydrochloridum Noridem
Lidocaine hydrochloride Noridem 20 mg / mL (2 % w/v) Solution for injection
Lidocaine hydrochloride Noridem 20 mg / mL (2 % w/v) Solution for
injection
Lidocain Noridem 20 mg/ml Injektionslösung
Lidocaine Noridem
Lidocaine Noridem
Lidocaína Noridem 20 mg/mL (2 % w/v) solución inyectable EFG
Lidocaine Noridem
Lidokain Noridem 20 mg/mL (2 % w/v) oldatos injekció
Lidocaina Noridem
Lidocaine Noridem 20 mg/mL (2 % w/v) oplossing voor injectie
Lidocaine Noridem
Lidocaína Noridem
Lidocaină Noridem 20 mg/mL soluție injectabilă
Lidocaine Noridem 20 mg/mL
Lidocaine Noridem
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im November 2024.
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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:
Anwendung von Lidocain während der Schwangerschaft für die Lokal- und Regionalanästhesie
Die Anwendung von Lidocain für einen Epidural-, Pudendus-, Kaudal- oder Parazervikalblock kann zu unterschiedlichen Graden fetaler und neonataler Toxizität (z. B. Bradykardie; Hypotonie oder
Atemdepression) führen. Eine versehentliche subkutane Injektion von Lidocain in den Fetus während eines Parazervikal- oder Perinealblocks kann Apnoe, Hypotonie und Krampfanfälle verursachen und ein lebensbedrohliches Risiko für das Neugeborene darstellen.
Im Allgemeinen ist während der Schwangerschaft Lidocain in der Stärke 10 mg/ml zu bevorzugen.
Weitere ausführliche Angaben, insbesondere zur Dosierung und Art der Anwendung, finden Sie in der
Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



