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Medikamente

Lacosamid Grindeks 150 mg Filmtabletten

Lacosamid Grindeks 150 mg Filmtabletten
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Was ist Lacosamid Grindeks? Lacosamid Grindeks enthält Lacosamid. Diese Substanz gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Antiepileptika. Diese Arzneimittel werden zur Behandlung der Epilepsie eingesetzt. Das Arzneimittel wurde Ihnen verordnet, um die Häufigkeit Ihrer Anfälle zu vermindern. Wofür wird Lacosamid Grindeks angewendet?

Wirkstoff(e)
Lacosamid
Zulassungsinhaber
Grindeks AS
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
N03AX18

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Lacosamid Grindeks 150 mg Filmtabletten angewendet?

Was ist Lacosamid Grindeks?

Lacosamid Grindeks enthält Lacosamid. Diese Substanz gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Antiepileptika. Diese Arzneimittel werden zur Behandlung der Epilepsie eingesetzt.

Das Arzneimittel wurde Ihnen verordnet, um die Häufigkeit Ihrer Anfälle zu vermindern.

Wofür wird Lacosamid Grindeks angewendet?

  • Lacosamid Grindeks wird angewendet:
    • alleine und gemeinsam mit anderen Antiepileptika bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 2 Jahren zur Behandlung einer bestimmten Form von epileptischen Anfällen, die durch fokale Anfälle mit oder ohne sekundäre Generalisierung gekennzeichnet ist. Bei dieser Epilepsie-Form beginnt der Anfall in nur einer Gehirnhälfte, kann sich dann aber unter Umständen auf größere Bereiche in beiden Gehirnhälften ausbreiten;
    • gemeinsam mit anderen Antiepileptika bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 4 Jahren zur Behandlung primär generalisierter tonisch-klonischer Anfälle (sogenannte große Anfälle, einschließlich Verlust des Bewusstseins) bei Patienten mit idiopathischer generalisierter Epilepsie (die Form von Epilepsie, die genetisch bedingt zu sein scheint).

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Was ist vor der Einnahme von Lacosamid Grindeks 150 mg Filmtabletten zu beachten?

Lacosamid Grindeks darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Lacosamid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie eine Allergie haben, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Nehmen Sie Lacosamid Grindeks nicht ein, wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Lacosamid Grindeks einnehmen, wenn

  • Sie Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid haben. Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Lacosamid behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.
  • Sie eine Herzkrankheit haben, bei der der Herzschlag verändert ist und Sie oft einen sehr langsamen, schnellen oder unregelmäßigen Herzschlag haben (z. B. AV-Block, Vorhofflimmern oder Vorhofflattern).
  • Sie eine schwerwiegende Herzkrankheit haben (z. B. Herzschwäche) oder schon einmal einen Herzinfarkt hatten.
  • Ihnen häufig schwindelig ist oder Sie stürzen. Lacosamid Grindeks kann Schwindelgefühl verursachen, und dadurch kann die Gefahr versehentlicher Verletzungen und Stürze erhöht sein.

Deshalb sollten Sie vorsichtig sein, bis Sie sich an die möglichen Wirkungen des Arzneimittels gewöhnt haben.

Wenn einer der oben aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind), sprechen Sie vor der Einnahme von Lacosamid Grindeks mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie Lacosamid Grindeks einnehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn bei Ihnen eine neue Art von Anfällen oder eine Verschlechterung Ihrer bestehenden Anfälle auftritt.

Wenn Sie Lacosamid Grindeks einnehmen und Symptome eines ungewöhnlichen Herzschlags verspüren (wie langsamer, schneller oder unregelmäßiger Herzschlag, Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Schwindel, Ohnmacht), fragen Sie unverzüglich einen Arzt um Rat (siehe Abschnitt 4).

Kinder

Die Anwendung von Lacosamid Grindeks wird nicht empfohlen bei Kindern unter 2 Jahren mit Epilepsie, die durch das Auftreten von fokalen Anfällen gekennzeichnet ist, und nicht bei Kindern unter 4 Jahren mit primär generalisierten tonisch-klonischen Anfällen, denn es ist noch nicht bekannt, ob es bei Kindern in dieser Altersgruppe wirksam und sicher ist.

Einnahme von Lacosamid Grindeks zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Sprechen Sie insbesondere mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden, die Auswirkungen auf die Herztätigkeit haben können, denn auch Lacosamid Grindeks kann das Herz beeinflussen:

  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen;
  • Arzneimittel, die das sogenannte PR-Intervall der Herzkurve im EKG (Elektrokardiogramm) verlängern können; beispielsweise Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie oder von Schmerzen wie Carbamazepin, Lamotrigin oder Pregabalin;
  • Arzneimittel zur Behandlung von bestimmten Arten von Herzrhythmusstörungen oder Herzschwäche.

Wenn einer der oben aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind), sprechen Sie vor der Einnahme von Lacosamid Grindeks mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Informieren Sie auch Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden, denn diese können die Wirkung von Lacosamid Grindeks im Körper verstärken oder abschwächen:

  • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen wie Fluconazol, Itraconazol oder Ketoconazol;
  • Arzneimittel zur Behandlung von HIV wie Ritonavir;
  • Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen wie Clarithromycin oder Rifampicin;
  • das pflanzliche Arzneimittel Johanniskraut zur Behandlung leichter Angstzustände und

Depressionen.

Wenn einer der oben aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind), sprechen Sie vor der Einnahme von Lacosamid Grindeks mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Einnahme von Lacosamid Grindeks zusammen mit Alkohol

Nehmen Sie Lacosamid Grindeks vorsichtshalber nicht Alkohol ein.

Schwangerschaft und Stillzeit

Frauen im gebärfähigen Alter sollen die Anwendung von Verhütungsmitteln mit ihrem Arzt besprechen.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wenn Sie schwanger sind, wird die Behandlung mit Lacosamid Grindeks nicht empfohlen, da nicht bekannt ist, welche Auswirkungen Lacosamid Grindeks auf die Schwangerschaft und das ungeborene Kind haben kann.

Es wird nicht empfohlen, während der Anwendung von Lacosamid Grindeks ein Kind zu stillen, da Lacosamid Grindeks in die Muttermilch übergeht.

Fragen Sie sofort Ihren Arzt um Rat, falls Sie schwanger geworden sind oder eine Schwangerschaft planen. Er wird Ihnen helfen zu entscheiden, ob Sie Lacosamid Grindeks einnehmen sollen.

Brechen Sie die Behandlung nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, da dies Ihre Anfälle (Krampfanfälle) verstärken könnte. Eine Verschlechterung Ihrer Epilepsie kann auch Ihrem Baby schaden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

! Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Führen Sie kein Fahrzeug führen, fahren Sie nicht mit dem Rad und bedienen Sie keine Werkzeuge und Maschinen, bis Sie wissen, wie das Arzneimittel bei Ihnen wirkt, da Lacosamid Grindeks zu Schwindelgefühl und verschwommenem Sehen führen kann.

Wie wird Lacosamid Grindeks 150 mg Filmtabletten angewendet?

Wie ist Lacosamid Grindeks einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Für Kinder sind andere Darreichungsformen dieses Arzneimittels möglicherweise besser geeignet; fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.

Einnahme von Lacosamid Grindeks

Nehmen Sie Lacosamid Grindeks zweimal täglich im Abstand von ungefähr 12 Stunden ein.

  • Versuchen Sie, es jeden Tag ungefähr zur gleichen Uhrzeit einzunehmen.
  • Schlucken Sie die Lacosamid Grindeks Filmtablette mit einem Glas Wasser.
  • Sie können Lacosamid Grindeks mit oder ohne Nahrung einnehmen.

Üblicherweise werden Sie die Behandlung mit einer geringen Tagesdosis beginnen, die der Arzt im Verlauf einiger Wochen langsam steigert. Wenn Sie die Dosis erreicht haben, die bei Ihnen gut wirkt (die sogenannte Erhaltungsdosis), dann nehmen Sie jeden Tag die gleiche Dosis ein. Eine Behandlung mit Lacosamid Grindeks ist eine Langzeittherapie. Nehmen Sie Lacosamid Grindeks so lange ein, bis Ihr Arzt Ihnen sagt, dass Sie es absetzen sollen.

Wie viel ist einzunehmen?

Nachstehend sind die üblicherweise empfohlenen Dosierungen von Lacosamid Grindeks für verschiedene Alters- und Gewichtsklassen aufgeführt.

Wenn Sie eine Nieren- oder Lebererkrankung haben, ist es möglich, dass der Arzt Ihnen eine andere Dosis verschreibt.

Jugendliche und Kinder ab 50 kg Körpergewicht und Erwachsene

Wenn Sie Lacosamid Grindeks alleine einnehmen

  • Die übliche Anfangsdosis von Lacosamid Grindeks beträgt zweimal täglich 50 mg.
  • Ihr Arzt kann Ihnen auch eine Anfangsdosis von zweimal täglich 100 mg Lacosamid Grindeks verordnen.
  • Ihr Arzt wird möglicherweise die Dosis, die Sie zweimal täglich einnehmen, jede Woche um 50 mg erhöhen, bis Sie die Erhaltungsdosis von zweimal täglich 100 bis 300 mg erreicht haben.

Wenn Sie Lacosamid Grindeks zusammen mit anderen Antiepileptika einnehmen

  • Die übliche Anfangsdosis von Lacosamid Grindeks beträgt zweimal täglich 50 mg.
  • Ihr Arzt wird möglicherweise die Dosis, die Sie zweimal täglich einnehmen, jede Woche um 50 mg erhöhen, bis Sie die Erhaltungsdosis von zweimal täglich 100 bis 200 mg erreicht haben.
  • Wenn Sie mindestens 50 kg wiegen, entscheidet Ihr Arzt möglicherweise, Ihre Behandlung mit Lacosamid Grindeks mit einer einzelnen „Aufsättigungsdosis“ von 200 mg zu beginnen. In diesem Fall würden Sie die Behandlung mit Ihrer gleichbleibenden Erhaltungsdosis 12 Stunden später beginnen.

Kinder und Jugendliche unter 50 kg Körpergewicht

  • Zur Behandlung von fokalen Anfällen: Beachten Sie bitte, dass die Anwendung von Lacosamid Grindeks für Kinder unter 2 Jahren nicht empfohlen wird.
  • Zur Behandlung von primär generalisierten tonisch-klonischen Anfällen: Beachten Sie bitte, dass die Anwendung von Lacosamid Grindeks für Kinder unter 4 Jahren nicht empfohlen wird.
  • Die Dosis ist abhängig vom Körpergewicht des Kindes. Die Behandlung beginnt üblicherweise mit dem Sirup und wird nur auf Tabletten umgestellt, wenn das Kind Tabletten schlucken kann und die korrekte Dosis mit den unterschiedlichen Dosisstärken der Tabletten erzielt werden kann. Der Arzt wird die am besten geeignete Zubereitungsform verschreiben.

Wenn Sie eine größere Menge von Lacosamid Grindeks eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr Lacosamid Grindeks eingenommen haben, als Sie sollten, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt. Versuchen Sie nicht, mit einem Fahrzeug zu fahren. Sie können folgende Beschwerden bekommen:

  • Schwindelgefühl;
  • Übelkeit oder Erbrechen;
  • Anfälle, Störungen des Herzschlags (z. B. zu langsamer, zu schneller oder unregelmäßiger Herzschlag), Koma oder Blutdruckabfall mit beschleunigtem Herzschlag und Schwitzen.

Wenn Sie die Einnahme von Lacosamid Grindeks vergessen haben

  • Wenn Sie eine Einnahme bis zu 6 Stunden nach dem planmäßigen Zeitpunkt vergessen haben, holen Sie sie nach, sobald es Ihnen einfällt.
  • Wenn Sie die Einnahme um mehr als 6 Stunden versäumt haben, so nehmen Sie die vergessene Tablette nicht mehr ein. Nehmen Sie Lacosamid Grindeks stattdessen zum nächsten normalen Einnahmezeitpunkt wieder ein.
  • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Lacosamid Grindeks abbrechen

  • Brechen Sie die Einnahme von Lacosamid Grindeks nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, sonst können Ihre epileptischen Anfälle wieder auftreten oder sich verschlechtern.
  • Wenn Ihr Arzt beschließt, Ihre Behandlung mit Lacosamid Grindeks zu beenden, wird er Ihnen erklären, wie Sie die Dosis Schritt für Schritt verringern sollen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Welche Nebenwirkungen hat Lacosamid Grindeks 150 mg Filmtabletten?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Nebenwirkungen, die das Nervensystem betreffen, wie Schwindelgefühl, können nach einer einzelnen hohen Anfangsdosis (Aufsättigungsdosis) verstärkt auftreten.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn die folgenden Beschwerden auftreten:

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Kopfschmerzen;
  • Schwindelgefühl oder Übelkeit;
  • Doppeltsehen (Diplopie).

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Kurze Zuckungen eines Muskels oder einer Muskelgruppe (myoklonische Anfälle);
  • Schwierigkeiten bei der Bewegungskoordination oder beim Gehen;
  • Gleichgewichtsstörungen, Zittern (Tremor), Kribbeln (Parästhesien) oder Muskelkrämpfe, Sturzneigung und Blutergüsse;
  • Gedächtnisstörungen, Denk- oder Wortfindungsstörungen, Verwirrtheit;
  • Schnelle und nicht kontrollierbare Augenbewegungen (Nystagmus), verschwommenes Sehen;
  • Drehschwindel, Gefühl der Betrunkenheit;
  • Erbrechen, trockener Mund, Verstopfung, Verdauungsstörungen, übermäßige Gase im Magen oder im Darm, Durchfall;
  • Verminderte Empfindung oder Wahrnehmung, Schwierigkeiten Wörter deutlich auszusprechen, Aufmerksamkeitsstörungen;
  • Ohrgeräusche wie Summen, Klingeln oder Pfeifen;
  • Reizbarkeit, Schlafstörungen, Depression;
  • Schläfrigkeit, Müdigkeit oder Schwächegefühl (Asthenie);
  • Juckreiz, Hautausschlag.

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Verlangsamter Herzschlag, spürbarer Herzschlag (Palpitationen), unregelmäßiger Puls oder andere Veränderungen der elektrischen Aktivität des Herzens (Reizleitungsstörungen);
  • Übertriebenes Wohlbefinden (euphorische Stimmung), Sehen und/oder Hören von Dingen, die nicht vorhanden sind;
  • Allergische Reaktion auf das Arzneimittel, Nesselsucht;
  • Auffällige Ergebnisse in Bluttests zur Leberfunktion, Leberschaden;
  • Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid, Suizidversuch: Sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt!
  • Gefühl der Wut oder Unruhe;
  • Abnorme Gedanken oder Realitätsverlust;
  • Schwere allergische Reaktion, die Schwellungen von Gesicht, Rachen, Händen, Füßen, Knöcheln oder Unterschenkeln verursacht;
  • Bewusstlosigkeit;
  • Anormale unwillkürliche Bewegungen (Dyskinesie).

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

  • Ungewöhnlich schneller Herzschlag (ventrikuläre Tachyarrhythmie);
  • Halsschmerzen, Fieber und erhöhte Anfälligkeit für Infektionen. Erhebliche Verringerung einer bestimmten Art weißer Blutkörperchen in Bluttests (Agranulozytose);
  • Schwere Hautreaktion, die mit Fieber und anderen grippeähnlichen Beschwerden einhergehen kann, Hautausschlag im Gesicht, ausgedehnter Hautausschlag, geschwollene Lymphdrüsen (vergrößerte Lymphknoten). Erhöhte Leberenzymwerte und eine erhöhte Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie) in Bluttests;
  • Ausgedehnter Ausschlag mit Blasen und abblätternder Haut, besonders um den Mund herum, an der Nase, an den Augen und im Genitalbereich (Stevens-Johnson-Syndrom), und eine schwerwiegendere Ausprägung, die eine Hautablösung an mehr als 30 % der Körperoberfläche hervorruft (toxische epidermale Nekrolyse);
  • Krampfanfälle.

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern waren Pyrexie (Fieber), laufende Nase (Nasopharyngitis), Halsschmerzen (Pharyngitis), weniger essen als sonst (verminderter Appetit), Verhaltensänderungen, fremdartiges Verhalten und Energiemangel (Lethargie). Schläfrigkeit (Somnolenz) ist eine sehr häufige Nebenwirkung bei Kindern und kann mehr als 1 von 10 Kindern betreffen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Lacosamid Grindeks 150 mg Filmtabletten aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „EXP“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Die Chargennummer bzw. Chargenbezeichnung wird nach der Abkürzung „Lot.“ angeführt.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser oder den Hausmüll. Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen zu Lacosamid Grindeks 150 mg Filmtabletten

Was Lacosamid Grindeks enthält

  • Der Wirkstoff ist Lacosamid.
    Jede Lacosamid Grindeks 50 mg Filmtablette enthält 50 mg Lacosamid. Jede Lacosamid Grindeks 100 mg Filmtablette enthält 100 mg Lacosamid. Jede Lacosamid Grindeks 150 mg Filmtablette enthält 150 mg Lacosamid. Jede Lacosamid Grindeks 200 mg Filmtablette enthält 200 mg Lacosamid.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Tablettenkern: mikrokristalline Cellulose (E 460); niedrig substituierte Hyprolose; Hyprolose (E 463); Cellulose, mikrokristallin, siliconisiert (mikrokristalline Cellulose, hochdisperses Siliciumdioxid); Crospovidon; Magnesiumstearat (E 572).
    Filmüberzug:
    Lacosamid Grindeks 50 mg Filmtabletten
    Macrogol-Poly(vinylalkohol)-Pfropfcopolymer (E 1209) Talkum (E 553b)
    Calciumcarbonat (E 170) Glycerol-Monocaprylocaprat (E 471) Poly(vinylalkohol) (E 1203) Eisen(III)-oxid (E 172)
    Karmin (E 120)
    Indigocarmin, Aluminiumsalz (E 132)
    Lacosamid Grindeks 100 mg Filmtabletten
    Macrogol-Poly(vinylalkohol)-Pfropfcopolymer (E 1209) Talkum (E 553b)
    Calciumcarbonat (E 170) Glycerol-Monocaprylocaprat (E 471) Poly(vinylalkohol) (E 1203) Eisen(III)-hydroxidoxid-Hydrat (E 172)
    Lacosamid Grindeks 150 mg Filmtabletten
    Macrogol-Poly(vinylalkohol)-Pfropfcopolymer (E 1209) Talkum (E 553b)
    Calciumcarbonat (E 170) Glycerol-Monocaprylocaprat (E 471) Poly(vinylalkohol) (E 1203) Eisen(III)-oxid (E 172) Eisen(II,III)-oxid (E172)
    Lacosamid Grindeks 200 mg Filmtabletten
    Macrogol-Poly(vinylalkohol)-Pfropfcopolymer (E 1209) Talkum (E 553b)
    Calciumcarbonat (E 170)

Glycerol-Monocaprylocaprat (E 471)

Poly(vinylalkohol) (E 1203)

Indigocarmin, Aluminiumsalz (E 132)

Wie Lacosamid Grindeks aussieht und Inhalt der Packung

  • Lacosamid Grindeks 50 mg ist eine blassrosa bis hellrosafarbene, ovale, beidseitig gewölbte Filmtablette mit der Prägung „50“ auf einer Seite. Die Größe der Tablette beträgt etwa 10,5 x 4,9 mm.
  • Lacosamid Grindeks 100 mg ist eine gelbe, ovale, beidseitig gewölbte Filmtablette mit der Prägung „100“ auf einer Seite. Die Größe der Tablette beträgt etwa 13,3 x 6,2 mm.
  • Lacosamid Grindeks 150 mg ist eine rosafarbene, ovale, beidseitig gewölbte Filmtablette mit der Prägung „150“ auf einer Seite. Die Größe der Tablette beträgt etwa 15,4 x 7,1 mm.
  • Lacosamid Grindeks 200 mg ist eine hellblaue bis blaue, ovale, beidseitig gewölbte Filmtablette mit der Prägung „200“ auf einer Seite. Die Größe der Tablette beträgt etwa 16,8 x 7,8 mm.

Lacosamid Grindeks 50 mg und 100 mg sind in Blisterpackungen zu je 14, 56 oder 168 Filmtabletten erhältlich.

Lacosamid Grindeks 150 mg und 200 mg sind in Blisterpackungen zu je 56 oder 168 Filmtabletten oder in Bündelpackungen zu 168 (3 Packungen zu je 56 Tabletten) Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

AS GRINDEKS

Krustpils iela 53,

Rīga, LV-1057,

Lettland

Tel.: +371 67083205

E-Mail: grindeks@grindeks.com

Hersteller

AS GRINDEKS

Krustpils iela 53,

Rīga, LV-1057,

Lettland

SIEGFRIED BARBERA, S.L. Ronda de Santa Maria 158

08210 Barberà del Vallès, Barcelona Spanien

Lacosamid Grindeks 50 mg Filmtabletten Z.Nr.:

Lacosamid Grindeks 100 mg Filmtabletten Z.Nr.:

Lacosamid Grindeks 150 mg Filmtabletten Z.Nr.:

Lacosamid Grindeks 200 mg Filmtabletten Z.Nr.:

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Finnland Lacosamide Grindeks 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg kalvopäällysteiset
tabletit
 
   
Österreich Lacosamid Grindeks 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg Filmtabletten
   
Belgien Lacosamide Grindeks 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg comprimés
pelliculés
 
   
  Лакосамид Гриндекс 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 мг филмирани
Bulgarien таблетки
  Lacosamide Grindeks 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg film-coated tablets
   
Tschechische Republik Lacosamide Grindeks
   
  Lakozamid Grindeks 50 mg filmom obložene tablete
Kroatien Lakozamid Grindeks 100 mg filmom obložene tablete
Lakozamid Grindeks 150 mg filmom obložene tablete
 
  Lakozamid Grindeks 200 mg filmom obložene tablete
   
Dänemark Lacosamide Grindeks
   
Estland Lacosamide Grindeks
   
  LACOSAMIDE GRINDEKS 50 mg, comprimé pelliculé
Frankriech LACOSAMIDE GRINDEKS 100 mg, comprimé pelliculé
LACOSAMIDE GRINDEKS 150 mg, comprimé pelliculé
 
  LACOSAMIDE GRINDEKS 200 mg, comprimé pelliculé
   
Deutschland Lacosamid Grindeks 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg Filmtabletten
   
Griechenland LACOSAMIDE/GRINDEKS
   
Ungarn Lacosamide Grindeks 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg filmtabletta
   
Irland Lacosamide Grindeks 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg film-coated tablets
   
Italien Lacosamide Grindeks
   
Lettland Lacosamide Grindeks 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg apvalkotās
tabletes
 
   
  Lacosamide Grindeks 50 mg plėvele dengtos tabletės
Litauen Lacosamide Grindeks 100 mg plėvele dengtos tabletės
Lacosamide Grindeks 150 mg plėvele dengtos tabletės
 
  Lacosamide Grindeks 200 mg plėvele dengtos tabletės
   
  Lacosamide Grindeks 50 mg filmomhulde tabletten
Niederlande Lacosamide Grindeks 100 mg filmomhulde tabletten
Lacosamide Grindeks 150 mg filmomhulde tabletten
 
  Lacosamide Grindeks 200 mg filmomhulde tabletten
   
Norwegen Lacosamide Grindeks
   
Polen Lacosamide Grindeks
   
Portugal Lacosamida Grindeks 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg comprimidos
revestidos por película
 
   
Slowakei Lacosamide Grindeks 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg filmom obalené
tablety
 
   
Slowenien Lakozamid Grindeks 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg g filmsko obložene
tablete
 
   
Spanien LACOSAMIDA GRINDEKS 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg
comprimidos recubiertos con película
 
   
Schweden Lacosamide Grindeks 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg filmdragerade
tabletter
 
   

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 03/2026.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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