Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
easygrippal wird bei Erwachsenen und Jugendlichen über 15 Jahren zur Behandlung von Erkältungs - und Grippesymptomen angewendet. easygrippal enthält drei Wirkstoffe mit unterschiedlichen Wirkungen: Paracetamol lindert Schmerzen und senkt Fieber . Chlorphenamin reduziert die Verstopfung der Nase, lindert Symptome von Schnupfen und tränenden Augen.
- Wirkstoff(e)
- Natriumascorbat, Paracetamol
- Zulassungsinhaber
- Easypharm OTC GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- N02BE51
- Anwendungsgebiete
- Kopfschmerzen (Cephalgie)
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird easygrippal 500 mg/250 mg/2 mg Brausetabletten angewendet?
easygrippal wird bei Erwachsenen und Jugendlichen über 15 Jahren zur Behandlung von Erkältungs- und Grippesymptomen angewendet.
easygrippal enthält drei Wirkstoffe mit unterschiedlichen Wirkungen:
- Paracetamol lindert Schmerzen und senkt Fieber.
- Chlorphenamin reduziert die Verstopfung der Nase, lindert Symptome von Schnupfen und tränenden Augen.
- Ascorbinsäure (Vitamin C) gleicht den erhöhten Bedarf an diesem Vitamin bei akuten Virusinfektionen aus.
Wenn Fieber oder Schmerzen länger als 3 Tage anhalten oder Sie sich nach 3 Tagen Behandlung nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
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Was ist vor der Einnahme von easygrippal 500 mg/250 mg/2 mg Brausetabletten zu beachten?
easygrippal darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen die Wirkstoffe (Paracetamol, Chlorphenamin oder Ascorbinsäure) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie allergisch gegen andere ähnliche Arzneimittel sind (z. B. Antihistaminika – Arzneimittel zur Behandlung verschiedener Allergien)
- wenn Sie schwanger sind oder stillen (siehe Abschnitt Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit)
- wenn Sie an einem Glaukom (erhöhter Augeninnendruck) leiden
- wenn Sie an einer Hypertrophie (Vergrößerung) der Prostata, einer Obstruktion (Verengung) des Blasenhalses, einer Stenose des Pylorus oder Zwölffingerdarms (Verengung des Magens oder Zwölffingerdarms) oder einer anderen Verengung des Verdauungs- oder Urogenitaltrakts leiden.
wenn Sie derzeit oder in den letzten zwei Wochen mit Monoaminooxidase-Hemmern behandelt wurden (siehe Abschnitt „Einnahme von easygrippal zusammen mit anderen Arzneimitteln”)
Geben Sie easygrippal nicht an Kinder unter 15 Jahren.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen, bei:
- leichten bis mittelschweren Leberfunktionsstörungen (einschließlich Gilbert-Syndrom, einer Erkrankung, die durch eine übermäßige Produktion von Bilirubin gekennzeichnet ist, einer Substanz, die eine gelbliche Verfärbung der Haut und der Augen verursacht)
- schweren Lebererkrankungen
- akuter Hepatitis (akute Entzündung der Leber)
- gleichzeitiger Behandlung mit Arzneimitteln, die die Leberfunktion verändern
- chronischer Alkoholabhängigkeit, übermäßigem Alkoholkonsum (3 oder mehr alkoholische Getränke pro Tag), Essstörungen (Anorexie, Bulimie, Kachexie, chronische Unterernährung), Dehydrierung, vermindertem zirkulierenden Blutvolumen (Hypovolämie)
- Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (eine Substanz, die normalerweise im menschlichen Körper vorhanden ist und deren Mangel zu einer hämolytischen Anämie führen kann)
- hämolytischer Anämie (Erkrankung, die durch die Zerstörung bestimmter Blutzellen, der roten Blutkörperchen, verursacht wird)
- Nierenversagen (Nierenerkrankung)
Informieren Sie Ihren Arzt während der Behandlung mit easygrippal unverzüglich, wenn:
Sie an schweren Erkrankungen leiden, einschließlich schwerer Nierenfunktionsstörung oder Sepsis (wenn Bakterien und deren Toxine im Blut zirkulieren und zu Organschäden führen), oder wenn Sie an Unterernährung, chronischer Alkoholabhängigkeit leiden oder wenn Sie gleichzeitig Flucloxacillin (ein Antibiotikum) einnehmen. Bei Patienten in diesen Situationen wurde über eine schwerwiegende Erkrankung namens metabolischer Azidose (eine Blut- und Flüssigkeitsanomalie) berichtet, wenn Paracetamol über einen längeren Zeitraum in regulären Dosen angewendet wird oder wenn Paracetamol zusammen mit Flucloxacillin eingenommen wird. Zu den Symptomen einer metabolischen Azidose können gehören: schwere Atembeschwerden mit tiefer, schneller Atmung, Schläfrigkeit, Übelkeit und Erbrechen.
Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht länger als 3 aufeinanderfolgende Tage ein, ohne sich an Ihren Arzt zu wenden.
Wenden Sie sich nach einer kurzen Behandlungsdauer ohne erkennbare Ergebnisse an Ihren Arzt. Wenn Fieber oder Schmerzen länger als 3 Tage anhalten oder sich die Symptome innerhalb von 3 Tagen nicht bessern, andere Symptome auftreten oder wenn sie von hohem Fieber, Hautausschlag (begleitet von Hautrötung), übermäßiger Sekretion in den Atemwegen und anhaltendem Husten begleitet werden, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Paracetamol
Während der Behandlung mit Paracetamol müssen Sie vor der Einnahme anderer Arzneimittel überprüfen, ob diese kein Paracetamol enthalten, da bei Einnahme hoher Paracetamol-Dosen schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten können (siehe auch Abschnitt „Wenn Sie eine größere Menge von easygrippal eingenommen haben, als Sie sollten“).
Wenden Sie sich außerdem vor der Einnahme anderer Arzneimittel an Ihren Arzt (siehe auch Abschnitte „Einnahme von easygrippal zusammen mit anderen Arzneimitteln“).
Hohe oder über einen längeren Zeitraum eingenommene Dosen des Arzneimittels können eine Hepatopathie (Lebererkrankung) verursachen, die für Sie mit einem hohen Risiko verbunden ist (siehe auch Abschnitt „Wenn Sie eine größere Menge von easygrippal eingenommen haben, als Sie sollten“) und zu schweren Veränderungen der Nieren und des Blutes führen.
Schwere Hautreaktionen: Im Zusammenhang mit der Behandlung mit easygrippal wurden schwere Hautreaktionen berichtet, darunter das Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN), akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP), fixiertes Arzneimittelexanthem und exfoliative Dermatitis, die lebensbedrohlich sein können. Wenn Sie Symptome oder Anzeichen dieser schweren Hautreaktionen bemerken (z. B. fortschreitende Hautrötung in Verbindung mit Bläschen oder Schleimhautläsionen), brechen Sie die Behandlung mit easygrippal sofort ab und suchen Sie das nächstgelegene Krankenhaus auf.
Wenden Sie easygrippal mit Vorsicht an, wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicylsäure und/oder nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) sind.
Brechen Sie die Behandlung ab und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn Sie während der Einnahme von easygrippal Anzeichen einer Allergie bemerken, da schwere allergische Reaktionen auf Paracetamol beobachtet wurden (z. B. anaphylaktischer Schock, siehe auch Abschnitt „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).
Chlorphenaminmaleat
easygrippal enthält ein Antihistaminikum (Chlorphenamin). In den üblichen eingenommenen Dosierungen haben Antihistaminika von Person zu Person und von Arzneimittel zu Arzneimittel unterschiedliche Nebenwirkungen und sind bei Patienten mit Bluthochdruck, Herz- oder Schilddrüsenerkrankungen mit Vorsicht anzuwenden. Die häufigste Nebenwirkung ist Sedierung (körperliche und geistige Entspannung), die sich in Form von Schläfrigkeit äußern kann (siehe auch Abschnitte „Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen“ und „Nebenwirkungen“). Chlorphenamin kann Photosensibilität (allergische Reaktion der Haut nach Lichteinwirkung) hervorrufen.
Ascorbinsäure
Ascorbinsäure (Vitamin C) ist mit Vorsicht anzuwenden, wenn Sie an Nephrolithiasis (Nierensteinen) leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben, wenn Sie einen Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase- Mangel haben oder wenn Sie an Krankheiten wie Hämochromatose (übermäßige Ablagerung von Eisen in der Leber und anderen Organen), Thalassämie major, sideroblastischer Anämie (eine Störung der Blutkörperchenproduktion) leiden.
Patienten mit Nieren- oder Leberversagen: Wenden Sie dieses Arzneimittel mit Vorsicht an, wenn Sie an Nieren- oder Leberversagen leiden.
Ältere Patienten: Aufgrund ihrer höheren Empfindlichkeit gegenüber dem Arzneimittel müssen ältere Patienten die angegebenen Dosierungen einhalten. Bei älteren Patienten, die mit Antihistaminika behandelt werden, können folgende Symptome auftreten: Schwindel, Sedierung, Verwirrtheit und Hypotonie. Ältere Patienten reagieren besonders empfindlich auf die anticholinergen Nebenwirkungen von Antihistaminika wie Mundtrockenheit und Harnverhalt (insbesondere bei Männern).
Einnahme von easygrippal zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie mit folgenden Arzneimitteln behandelt werden:
- Rifampicin (ein Antibiotikum)
- Isoniazid (Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose)
- Cimetidin (Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren)
- Antiepileptika (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie wie Glutethimid, Phenobarbital, Carbamazepin, Topiramat)
- Flucloxacillin (Antibiotikum), da ein ernsthaftes Risiko für Blut- und Flüssigkeitsanomalien (sogenannte metabolische Azidose) besteht, die dringend behandelt werden müssen (siehe Abschnitt 2)
Das Risiko einer Paracetamol-Toxizität kann erhöht sein.
Üblicherweise harmlose Dosen von Paracetamol können in Kombination mit den folgenden Arzneimitteln zu Leberschäden führen. Gleiches gilt für potenziell leberschädigende Substanzen und bei Alkoholmissbrauch.
- Probenecid (Arzneimittel zur Behandlung von Gicht)
- orale Antikoagulanzien (Arzneimittel zur Verringerung oder Verhinderung der Bildung von Blutgerinnseln) wie Warfarin und ähnliche Arzneimittel (Vitamin-K-Antagonisten), da Paracetamol das Blutungsrisiko erhöhen kann. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Blutungen bemerken.
- Chloramphenicol (ein Antibiotikum)
- Zidovudin (Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Patienten)
- andere Wirkstoffe mit anticholinerger Wirkung (Arzneimittel, die die Wirkung von Acetylcholin, einer an der Übertragung von Nervenimpulsen beteiligten Substanz, blockieren)
- Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen)
Die Wirksamkeit von easygrippal nimmt bei regelmäßiger Anwendung folgender Arzneimittel ab:
- Antikonvulsiva (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen, z. B. bei Epilepsie)
- orale Kontrazeptiva („die Pille“)
- Cholestyramin (Arzneimittel zur Behandlung von hohem Cholesterinspiegel)
- Arzneimittel, die die Magenentleerung verlangsamen, wie Propanthelin, da sie die Resorptionsrate von Paracetamol verringern und den Wirkungseintritt verzögern
Nehmen Sie easygrippal nicht ein, wenn Sie mit folgenden Arzneimitteln behandelt werden:
- trizyklische Antidepressiva (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen)
- Monoaminooxidase-Hemmer („MAO-Hemmer“, eine weitere Klasse von Antidepressiva wie Isocarboxazid, Phenelzin und Tranylcypromin), auch nicht in den zwei Wochen nach einer solchen Behandlung
- Neuroleptika (Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Störungen wie Psychosen)
- andere Arzneimittel mit dämpfender Wirkung auf das zentrale Nervensystem (Arzneimittel, die eine sedierende Wirkung auf das zentrale Nervensystem haben, wie Barbiturate, Sedativa, Tranquilizer, Hypnotika)
- Metoclopramid (Arzneimittel gegen Erbrechen)
Es wird nicht empfohlen, das Arzneimittel anzuwenden, wenn Sie mit Entzündungshemmern behandelt werden.
Wie alle Präparate, die Antihistaminika enthalten, kann easygrippal die ersten Anzeichen einer Ototoxizität (schädliche Auswirkungen auf das Ohr) bestimmter Antibiotika verschleiern.
Beeinträchtigung von Laboruntersuchungen:
Wenn Sie Blutuntersuchungen durchführen lassen müssen, berücksichtigen Sie, dass die Anwendung von Paracetamol die Analyse der Harnsäuremenge (Harnsäureämie) und der Glukosemenge (Glykämie) im Blut beeinflussen kann.
Einnahme von easygrippal zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
Nehmen Sie easygrippal nach einer Mahlzeit ein. Trinken Sie keinen Alkohol, während Sie easygrippal Brausetabletten einnehmen.
Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, dürfen Sie easygrippal nicht einnehmen.
Fortpflanzungsfähigkeit
Es wurden keine Studien mit easygrippal durchgeführt, um die Auswirkungen auf die Fortpflanzungsfähigkeit von Männern zu untersuchen.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
Es wurden keine Studien mit easygrippal durchgeführt, um die Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen zu untersuchen. easygrippal kann Schläfrigkeit verursachen. Sie sollten sich dessen bewusst sein, wenn Sie Fahrzeuge führen oder Tätigkeiten ausführen, die Aufmerksamkeit und Wachsamkeit erfordern.
easygrippal enthält Aspartam.
Dieses Arzneimittel enthält 40 mg Aspartam pro Brausetablette.
Aspartam ist eine Quelle für Phenylalanin. Es kann schädlich sein, wenn Sie eine Phenylketonurie (PKU) haben, eine seltene angeborene Erkrankung, bei der sich Phenylalanin anreichert, weil der Körper es nicht ausreichend abbauen kann.
easygrippal enthält Sorbitol.
Dieses Arzneimittel enthält 212 mg Sorbitol pro Brausetablette. Sorbitol ist eine Quelle für Fructose. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie (oder Ihr Kind) dieses Arzneimittel einnehmen oder erhalten, wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie (oder Ihr Kind) eine Unverträglichkeit gegenüber einigen Zuckern haben oder wenn bei Ihnen eine hereditäre Fructoseintoleranz (HFI) - eine seltene angeborene Erkrankung, bei der eine Person Fructose nicht abbauen kann - festgestellt wurde.
easygrippal enthält Natrium.
Dieses Arzneimittel enthält 314 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro Brausetablette. Dies entspricht 16% der für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.
Wie wird easygrippal 500 mg/250 mg/2 mg Brausetabletten angewendet?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Nehmen Sie nicht mehr als die empfohlene Dosis ein, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.
Erwachsene und Jugendliche über 15 Jahren
Nehmen Sie bei Bedarf alle 4 bis 6 Stunden 1 Brausetablette ein. Nehmen Sie innerhalb von 24 Stunden nicht mehr als 6 Brausetabletten ein.
Ältere Patienten
Ältere Patienten müssen aufgrund ihrer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber Arzneimitteln dieser Art die empfohlene Dosierung besonders genau einhalten.
Anwendung bei Kindern
easygrippal darf nicht von Kindern unter 15 Jahren angewendet werden.
Art der Anwendung
Zum Einnehmen.
easygrippal liegt in Form einer Brausetablette vor.
Lösen Sie eine Brausetablette in einem Glas Wasser (15–25 °C) auf. Die hergestellte Lösung ist leicht milchig und farblos. Trinken Sie die Lösung, ohne sie stehen zu lassen. Nehmen Sie easygrippal nach einer Mahlzeit ein.
Behandlungsdauer
Nehmen Sie dieses Arzneimittel nur für einen kurzen Zeitraum ein. Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Fieber oder Schmerzen länger als 3 Tage anhalten.
Wenn sich die Symptome verschlimmern oder nach 3 Tagen Behandlung nicht bessern, holen Sie ärztlichen Rat zur Fortsetzung der Behandlung ein.
Niereninsuffizienz
Bei Niereninsuffizienz (Nierenerkrankung) wenden Sie sich an Ihren Arzt, der die Dosierung und den Abstand zwischen den Einnahmen anpassen wird.
Leberinsuffizienz
Bei Leberinsuffizienz (Lebererkrankung) wenden Sie sich für die richtige Dosierung und den korrekten Abstand zwischen den Einnahmen an Ihren Arzt.
Wenn Sie eine größere Menge von easygrippal eingenommen haben, als Sie sollten
Ältere Patienten, Kleinkinder, Patienten mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholkonsum oder chronischer Unterernährung sowie Patienten, die gleichzeitig mit enzyminduzierenden Arzneimitteln behandelt werden, haben ein erhöhtes Risiko für Vergiftungen, mit möglichen tödlichen Folgen.
Bei versehentlicher Einnahme einer übermäßigen Dosis von easygrippal Brausetabletten wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus, da das Risiko einer verzögerten, schweren Leberschädigung besteht.
Innerhalb der ersten 24 Stunden sind die Hauptsymptome einer Vergiftung: Erbrechen, Bauchschmerzen und Blässe. Folgende Symptome können auftreten: Schläfrigkeit, Lethargie (Zustand tiefen Schlafes mit verminderter Reaktion auf normale Reize), langsame Atmung (Verminderung der Atemaktivität), Unruhe, Verwirrtheit, Halluzinationen, Schwindel, unkontrollierte Bewegungen, Mundtrockenheit, Veränderungen des Herzschlags, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe, Bauchschmerzen, Leberzytolyse (Zerstörung von Leberzellen), die zu Magen-Darm-Blutungen, metabolischer Azidose und massiver Nekrose (Absterben von Leberzellen) führen kann. Acetylcystein (eine Substanz, die die Leber reinigt) ist wirksam, um Leberschäden zu begrenzen, wenn es unmittelbar nach der Einnahme einer übermäßigen Dosis Paracetamol angewendet wird. Es ist ratsam, Erbrechen auszulösen oder möglicherweise eine Magenspülung vornehmen zu lassen (die in einem Krankenhaus von Fachpersonal durchgeführt werden muss), außerdem sollten Sie unter Beobachtung bleiben und eine vom Arzt festgelegte unterstützende Therapie durchführen.
Wenn Sie die Einnahme von easygrippal vergessen haben
Wenn Sie eine Dosis von easygrippal Brausetabletten vergessen haben und das Fieber oder die Schmerzen anhalten, nehmen Sie die nächste Dosis ein. Der Abstand zwischen den Dosen soll mindestens 4-6 Stunden betragen. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat easygrippal 500 mg/250 mg/2 mg Brausetabletten?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Für die folgenden Nebenwirkungen kann die Häufigkeit anhand der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden.
Beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und wenden Sie sich sofort an einen Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus, wo man eine geeignete und spezifische Behandlung einleiten wird, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken:
- schwere Hautreaktionen, die sich als Hautausschlag äußern, von denen einige tödlich verlaufen können (einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, akute generalisierte exanthematische Pustulose)
-
Allergische Reaktionen wie:
- Angioödem (plötzliche Schwellung der Haut oder der Schleimhäute)
- Larynxödem (Schwellung des Kehlkopfes)
anaphylaktischer Schock (schwere allergische Reaktion)
Nebenwirkungen betreffend das Blut:
- Thrombozytopenie (Verminderung der Anzahl der Blutplättchen im Blut)
- Neutropenie (Verminderung der Anzahl der Neutrophilen im Blut)
- Leukopenie (Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen)
- hämolytische Anämie (Verminderung der Menge an Hämoglobin und roten Blutkörperchen)
- Agranulozytose (Verminderung der Anzahl der Granulozyten im Blut)
- Panzytopenie (Verminderung der Anzahl aller Zellen im Blut)
Störungen des Nervensystems wie:
- Sedierung
- Schläfrigkeit
- Asthenie (Schwäche)
- Vertigo (Schwindel)
- Kopfschmerzen
- Aufmerksamkeitsstörungen
- Koordinationsstörungen
Bei der Anwendung von Paracetamol wurden Hautreaktionen verschiedener Art und Schweregrad beobachtet, darunter Fälle von:
- Hautausschlag
- Urtikaria (Auftreten von roten Flecken auf der Haut)
- schweren Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxischer epidermaler Nekrolyse (TEN), generalisiertem akutem Exanthem (AGEP), fixierter Arzneimittelexantheme und exfoliativer Dermatitis
- Erythem (Hautentzündung)
- Photosensibilität (allergische Hautreaktion nach Lichteinwirkung)
Folgende weitere Nebenwirkungen können auftreten:
- verschwommenes Sehen
- erhöhte Viskosität der Bronchialsekrete (dickflüssiger Schleim), Bronchospasmus (vorübergehende Verengung der Atemwege)
- Magen-Darm-Erkrankungen, Mundtrockenheit und Übelkeit
- Leberfunktionsstörungen und Hepatitis (Leberentzündung)
- Nierenerkrankungen: akutes Nierenversagen (verminderte Nierenfunktion), interstitielle Nephritis (Entzündung der Nieren), Hämaturie (Blut im Urin), Anurie (Ausbleiben des Urins), Harnverhalt (Schwierigkeiten beim Wasserlassen)
- psychische Erkrankungen: Verwirrtheit, Albträume, Depressionen
- Herzrhythmusstörungen: Tachykardie (erhöhte Herzfrequenz), Herzklopfen (Wahrnehmung des Herzschlags)
- Hypotonie (Blutdruckabfall)
- Ohrenerkrankung: Tinnitus
- eine schwerwiegende Erkrankung, die zu einer Übersäuerung des Blutes führen kann (sogenannte metabolische Azidose), bei Patienten mit schweren Erkrankungen, die Paracetamol einnehmen (siehe Abschnitt 2)
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5
1200 WIEN ÖSTERREICH
Fax: + 43 (0) 50 555 36207
Website: http://www.basg.gv.at/
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist easygrippal 500 mg/250 mg/2 mg Brausetabletten aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Unter 25ºC lagern.
Das Tablettenröhrchen fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Tablettenröhrchen nach „verw, bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Verwenden Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Monate nach dem ersten Öffnen.
Weitere Informationen zu easygrippal 500 mg/250 mg/2 mg Brausetabletten
Was easygrippal enthält
- Die Wirkstoffe sind Paracetamol, Ascorbinsäure und Chlorphenamin. Jede Brausetablette enthält 500 mg Paracetamol, 250 mg Ascorbinsäure (in Form von Natriumascorbat) und 2 mg Chlorphenaminmaleat.
- Die sonstigen Bestandteile sind: Zitronensäure, Natriumhydrogencarbonat, Sorbitol (E420), Natriumcarbonat, Aspartam (E951), Orangenaroma, Zitronenaroma, Povidon K30, Simethicon (als Simethicon-Emulsion 30%).
Wie easygrippal aussieht und Inhalt der Packung
Weiße bis beinahe weiße, runde, flache Brausetabletten mit einem Durchmesser von 25 mm, einer Dicke von 4,4 mm und einem Gewicht von 3,00 Gramm, verpackt in einem Polypropylen- Tablettenröhrchen und einem Umkarton.
Dieses Arzneimittel ist in Packungen mit 12 Tabletten in einem Tablettenröhrchen erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer
Easypharm OTC GmbH
Mariahilfer Straße 116/6
AT-1070 Wien
Hersteller
E-Pharma Trento S.p.A., via Provina 2, 38123 Trento (TN), Italien
Z.Nr.:
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
Litauen: LEVIOFLU 500 mg/250 mg/2 mg šnypščiosios tabletės
Italien: PUMILFLU Influenza e Raffreddore 500 mg/250 mg/2 mg compresse effervescenti
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juli 2026.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


