Zum Inhalt springen

Medikamente

Dophacyl Avi 1000 mg/g, Pulver zum Eingeben über das Trinkwasser für Hühner

Dophacyl Avi 1000 mg/g, Pulver zum Eingeben über das Trinkwasser für Hühner
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Dophacyl Avi 1000 mg/g, Pulver zum Eingeben über das Trinkwasser für Hühner. Anwendungsgebiete Zur symptomatischen Behandlung von fieberhaften Zuständen und leichten bis mittelschweren Schmerzen. Bezeichnung des Tierarzneimittels Dophacyl Avi 1000 mg/g, Pulver zum Eingeben über das Trinkwasser für Hühner.

Wirkstoff(e)
Natriumsalicylat
Zulassungsinhaber
Dopharma Research B.V.
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke; NE (Abgabemöglichkeit nicht eingeschränkt)
ATC Code
QN02BA04

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

Anzeige

Gebrauchsinformation

Wofür wird Dophacyl Avi 1000 mg/g, Pulver zum Eingeben über das Trinkwasser für Hühner angewendet?

Dophacyl Avi 1000 mg/g, Pulver zum Eingeben über das Trinkwasser für Hühner.

Anwendungsgebiete

Zur symptomatischen Behandlung von fieberhaften Zuständen und leichten bis mittelschweren Schmerzen.

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Dophacyl Avi 1000 mg/g, Pulver zum Eingeben über das Trinkwasser für Hühner.

Anwendungsgebiete

Zur symptomatischen Behandlung von fieberhaften Zuständen und leichten bis mittelschweren Schmerzen.

Anzeige

Was ist vor der Einnahme von Dophacyl Avi 1000 mg/g, Pulver zum Eingeben über das Trinkwasser für Hühner zu beachten?

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff.

Nicht anwenden bei Tieren mit Magen-Darm-Geschwüren.

Nicht anwenden, wenn Blutungsgefahr besteht.

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff.

Nicht anwenden bei Tieren mit Magen-Darm-Geschwüren.

Nicht anwenden, wenn Blutungsgefahr besteht.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

DE: Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

AT: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden. Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme.

Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

Wie wird Dophacyl Avi 1000 mg/g, Pulver zum Eingeben über das Trinkwasser für Hühner angewendet?

DOSIERUNG FÜR JEDE ZIELTIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zum Eingeben über das Trinkwasser.

Die empfohlene Dosis beträgt 40 mg Natriumsalicylat / kg Körpergewicht einmal täglich, d.h. 34,5 mg Salicylsäure pro kg Körpergewicht pro Tag, über 2 bis 3 Tage.

Hinweise für die richtige Anwendung

Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.

Die Aufnahme von mit dem Tierarzneimittel versetzten Wasser richtet sich nach dem klinischen Zustand der Tiere. Um die korrekte Dosierung zu erhalten, muss die Konzentration von Natriumsalicylat gegebenenfalls entsprechend angepasst werden.

Es wird empfohlen, ein entsprechend kalibriertes Messgerät zu verwenden.

Auf der Grundlage der empfohlenen Dosis sowie der Anzahl und des Gewichts der zu behandelnden Tiere sollte die genaue zu verabreichende Tagesmenge des Tierarzneimittels nach der folgenden Formel berechnet werden:

40 mg Tierarzneimittel/ x mittleres Körpergewicht (kg)  
kg Körpergewicht/Tag   der zu behandelnden Tiere  
      = mg Tierarzneimittel
Durchschnittliche tägliche Wasseraufnahme (l pro Tier) pro Liter Trinkwasser

Die maximale Löslichkeit des Tierarzneimittels in Wasser (weichem/hartem) bei 4 °C/20 °C beträgt 250 g/l.

Die Verwendung eines Magnetrührers wird empfohlen und die Auflösung kann bis zu 3 Minuten dauern.

Bei Stammlösungen und bei Verwendung einer Dosiereinrichtung ist darauf zu achten, dass die unter den gegebenen Bedingungen maximal erreichbare Löslichkeit nicht überschritten wird. Die Durchflusseinstellung der Dosierpumpe ist je nach Konzentration der Stammlösung und Wasseraufnahme der zu behandelnden Tiere anzupassen. Medikiertes Trinkwasser sollte alle 24 Stunden frisch zubereitet werden.

Die Wasseraufnahme sollte während der Medikation in regelmäßigen Abständen überwacht werden. Das medikierte Trinkwasser sollte während der Behandlungsdauer die einzige Trinkwasserquelle sein. Medikiertes Trinkwasser, das nicht innerhalb von 24 Stunden aufgenommen wird, sollte entsorgt werden.

Es liegen keine Informationen über mögliche Wechselwirkungen oder Inkompatibilitäten dieses oral verabreichten Tierarzneimittels vor, wenn es mit biozidhaltigem Trinkwasser gemischt wird.

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zum Eingeben über das Trinkwasser.

Die empfohlene Dosis beträgt 40 mg Natriumsalicylat / kg Körpergewicht einmal täglich, d.h. 34,5 mg Salicylsäure pro kg Körpergewicht pro Tag, über 2 bis 3 Tage.

Hinweise für die richtige Anwendung

Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.

Die Aufnahme von mit dem Tierarzneimittel versetzten Wasser richtet sich nach dem klinischen Zustand der Tiere. Um die korrekte Dosierung zu erhalten, muss die Konzentration von Natriumsalicylat gegebenenfalls entsprechend angepasst werden.

Es wird empfohlen, ein entsprechend kalibriertes Messgerät zu verwenden.

Auf der Grundlage der empfohlenen Dosis sowie der Anzahl und des Gewichts der zu behandelnden Tiere sollte die genaue zu verabreichende Tagesmenge des Tierarzneimittels nach der folgenden Formel berechnet werden:

40 mg Tierarzneimittel/ x mittleres Körpergewicht (kg)  
kg Körpergewicht/Tag   der zu behandelnden Tiere  
      = mg Tierarzneimittel
Durchschnittliche tägliche Wasseraufnahme (l pro Tier) pro Liter Trinkwasser

Die maximale Löslichkeit des Tierarzneimittels in Wasser (weichem/hartem) bei 4 °C/20 °C beträgt 250 g/l.

Die Verwendung eines Magnetrührers wird empfohlen und die Auflösung kann bis zu 3 Minuten dauern.

Bei Stammlösungen und bei Verwendung einer Dosiereinrichtung ist darauf zu achten, dass die unter den gegebenen Bedingungen maximal erreichbare Löslichkeit nicht überschritten wird. Die Durchflusseinstellung der Dosierpumpe ist je nach Konzentration der Stammlösung und Wasseraufnahme der zu behandelnden Tiere anzupassen. Medikiertes Trinkwasser sollte alle 24 Stunden frisch zubereitet werden.

Die Wasseraufnahme sollte während der Medikation in regelmäßigen Abständen überwacht werden. Das medikierte Trinkwasser sollte während der Behandlungsdauer die einzige Trinkwasserquelle sein. Medikiertes Trinkwasser, das nicht innerhalb von 24 Stunden aufgenommen wird, sollte entsorgt werden.

Es liegen keine Informationen über mögliche Wechselwirkungen oder Inkompatibilitäten dieses oral verabreichten Tierarzneimittels vor, wenn es mit biozidhaltigem Trinkwasser gemischt wird.

Anzeige

Welche Nebenwirkungen hat Dophacyl Avi 1000 mg/g, Pulver zum Eingeben über das Trinkwasser für Hühner?

Nebenwirkungen

Huhn:

Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Verlängerte Blutungsdauer
Basis der verfügbaren Daten nicht  
geschätzt werden):  

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht auf diesem Etikett aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieses Etiketts oder über Ihr nationales Meldesystem melden.

DE: Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zu senden. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de)

angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.

AT: Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at Website: https://www.basg.gv.at/

Wie ist Dophacyl Avi 1000 mg/g, Pulver zum Eingeben über das Trinkwasser für Hühner aufzubewahren?

Besondere Lagerungshinweise

Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.

Für dieses Tierarzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. (Securitainer und Eimer)

Nicht über 30°C lagern. (Beutel)

Im Originalbehältnis aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Das medikierte Trinkwasser sollte vor Licht geschützt werden.

Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Besondere Lagerungshinweise

Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.

Securitainer und Eimer: Für dieses Tierarzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Beutel: Nicht über 30°C lagern.

Im Originalbehältnis aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Das medikierte Trinkwasser sollte vor Licht geschützt werden.

Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Haltbarkeit nach erstmaligem Öffnen/Anbruch des Securitainer und Eimer: 3 Monate

Haltbarkeit nach erstmaligem Öffnen/Anbruch des Beutels: sofort verbrauchen. Haltbarkeit nach Auflösen gemäß den Anweisungen: 24 Stunden.

Weitere Informationen zu Dophacyl Avi 1000 mg/g, Pulver zum Eingeben über das Trinkwasser für Hühner

Wirkstoff:

Natriumsalicylat: 1000 mg/g (entsprechend 863 mg/g Salicylsäure)

Weißes oder weißliches Pulver.

Besondere Warnhinweise

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Dieses Tierarzneimittel kann Überempfindlichkeitsreaktionen verursachen. Personen mit bekannter Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Natriumsalicylat oder verwandten Arzneimitteln (z.B. Aspirin) sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.

Wenn nach versehentlichem Kontakt ein Hautausschlag auftritt, ist ärztlicher Rat einzuholen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen. Schwellungen im Gesichtsbereich, der Lippen oder der Augenlider oder Atembeschwerden sind schwerwiegende Symptome und erfordern dringend ärztliche Hilfe.

Dieses Tierarzneimittel kann die Augen, die Atemwege und die Haut reizen. Direkter Kontakt mit Haut und Augen sowie das Einatmen des Pulvers sollten vermieden werden.

Bei der Handhabung des Tierarzneimittels sollte der Anwender eine Schutzausrüstung bestehend aus Schutzhandschuhen (z. B. aus Gummi oder Latex), einer Schutzbrille und einer geeigneten Staubmaske (z.B. Einweg-Atemschutzmaske nach EU-Norm EN149) tragen.

Bei versehentlicher Hautexposition die Haut sofort gründlich mit Wasser waschen.

Bei versehentlichem Augenkontakt das Auge 15 Minuten lang mit reichlich Wasser spülen und bei anhaltender Reizung ärztlichen Rat einholen.

Nach der Anwendung Hände waschen.

Bei der Handhabung des Tierarzneimittels nicht rauchen, essen oder trinken.

Legegeflügel:

Von der Anwendung des Tierarzneimittels während der Legeperiode wird abgeraten, da bei Laborstudien an Ratten teratogene und fetotoxische Wirkungen nachgewiesen wurden.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:

Nicht in Kombination mit Tierarzneimitteln mit gerinnungshemmenden Eigenschaften anwenden. Die gleichzeitige Verabreichung von potenziell nephrotoxischen Tierarzneimitteln (z. B. Aminoglykosiden) ist zu vermeiden.

Salicylsäure ist stark an Plasmaproteine (Albumin) gebunden und konkurriert daher mit einer Vielzahl von Substanzen (z. B. Sulfonamide, Ketoprofen) um die Plasmaprotein-Bindungsstellen.

Eine gleichzeitige Anwendung mit anderen Nicht-steroidalen Antiphlogistika (NSAIDs) wird aufgrund des erhöhten Risikos gastrointestinaler Störungen nicht empfohlen.

Überdosierung:

Die Verabreichung des Zehnfachen der empfohlenen Dosis während der dreifachen empfohlenen maximalen Anwendungsdauer wurde gut vertragen.

Wesentliche Inkompatibilitäten:

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.

Datum der letzten Überarbeitung der Kennzeichnung

11/2025

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Weitere Informationen

DE: Verschreibungspflichtig

AT: Rezept- und apothekenpflichtig

Zusammensetzung

Wirkstoff:

Natriumsalicylat: 1000 mg/g (entsprechend 863 mg/g Salicylsäure)

Weißes oder weißliches Pulver.

Besondere Warnhinweise

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Dieses Tierarzneimittel kann Überempfindlichkeitsreaktionen verursachen. Personen mit bekannter Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Natriumsalicylat oder verwandten Arzneimitteln (z.B. Aspirin) sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.

Wenn nach versehentlichem Kontakt ein Hautausschlag auftritt, ist ärztlicher Rat einzuholen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen. Schwellungen im Gesichtsbereich, der Lippen oder der Augenlider oder Atembeschwerden sind schwerwiegende Symptome und erfordern dringend ärztliche Hilfe.

Dieses Tierarzneimittel kann die Augen, die Atemwege und die Haut reizen. Direkter Kontakt mit Haut und Augen sowie das Einatmen des Pulvers sollten vermieden werden.

Bei der Handhabung des Tierarzneimittels sollte der Anwender eine Schutzausrüstung bestehend aus Schutzhandschuhen (z. B. aus Gummi oder Latex), einer Schutzbrille und einer geeigneten Staubmaske (z.B. Einweg-Atemschutzmaske nach EU-Norm EN149) tragen.

Bei versehentlicher Hautexposition die Haut sofort gründlich mit Wasser waschen.

Bei versehentlichem Augenkontakt das Auge 15 Minuten lang mit reichlich Wasser spülen und bei anhaltender Reizung ärztlichen Rat einholen.

Nach der Anwendung Hände waschen.

Bei der Handhabung des Tierarzneimittels nicht rauchen, essen oder trinken.

Legegeflügel:

Von der Anwendung des Tierarzneimittels während der Legeperiode wird abgeraten, da bei Laborstudien an Ratten teratogene und fetotoxische Wirkungen nachgewiesen wurden.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:

Nicht in Kombination mit Tierarzneimitteln mit gerinnungshemmenden Eigenschaften anwenden. Die gleichzeitige Verabreichung von potenziell nephrotoxischen Tierarzneimitteln (z. B. Aminoglykosiden) ist zu vermeiden.

Salicylsäure ist stark an Plasmaproteine (Albumin) gebunden und konkurriert daher mit einer Vielzahl von Substanzen (z. B. Sulfonamide, Ketoprofen) um die Plasmaprotein-Bindungsstellen.

Eine gleichzeitige Anwendung mit anderen Nicht-steroidalen Antiphlogistika (NSAIDs) wird aufgrund des erhöhten Risikos gastro-intestinaler Störungen nicht empfohlen.

Überdosierung:

Die Verabreichung des Zehnfachen der empfohlenen Dosis während der dreifachen empfohlenen maximalen Anwendungsdauer wurde gut vertragen.

Wesentliche Inkompatibilitäten:

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.

7.   Nebenwirkungen  
Huhn:    
   
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Verlängerte Blutungsdauer
Basis der verfügbaren Daten nicht  
geschätzt werden):  
       

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden. DE: Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zu senden. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.

AT: Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at Website: https://www.basg.gv.at/

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

DE: V7015716.00.00

AT: Z.Nr.: 842511

Securitainer: 500 g, 1 kg.

Eimer: 1 kg, 2,5 kg oder 5 kg.

Beutel: 100 g.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Weitere Informationen

DE: Verschreibungspflichtig

AT: Rezept- und apothekenpflichtig.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

Aus unserem Magazin