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Medikamente

Daptomycin Norameda 500 mg Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung

Daptomycin Norameda 500 mg Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Der in Daptomycin Norameda enthaltene Wirkstoff ist Daptomycin. Bei Daptomycin handelt es sich um eine antibakterielle Substanz, die das Wachstum bestimmter Bakterien stoppen kann. Daptomycin Norameda wird bei Erwachsenen und bei Kindern und Jugendlichen (im Alter von 1 bis 17 Jahren) für die Behandlung von Infektionen der Haut oder der unter der Haut …

Wirkstoff(e)
Daptomycin
Zulassungsinhaber
UAB Norameda
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
J01XX09

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Daptomycin Norameda 500 mg Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung angewendet?

Der in Daptomycin Norameda enthaltene Wirkstoff ist Daptomycin. Bei Daptomycin handelt es sich um eine antibakterielle Substanz, die das Wachstum bestimmter Bakterien stoppen kann. Daptomycin Norameda wird bei Erwachsenen und bei Kindern und Jugendlichen (im Alter von 1 bis 17 Jahren) für die Behandlung von Infektionen der Haut oder der unter der Haut liegenden Gewebeschichten angewendet. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Behandlung von Infektionen im Blut, wenn diese zusammen mit einer Infektion der Haut auftreten.

Daptomycin Norameda wird bei Erwachsenen zur Behandlung von Infektionen in den Geweben angewendet, die die Innenseite des Herzens (einschließlich der Herzklappen) auskleiden, falls diese durch eine Bakterienart mit der Bezeichnung Staphylococcus aureus verursacht werden. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Behandlung von Infektionen im Blut, die durch dieselbe Bakterienart verursacht werden, wenn diese zusammen mit einer Infektion des Herzens auftreten.

Eventuell verordnet Ihnen der Arzt während der Behandlung mit Daptomycin Norameda auch noch weitere antibakterielle Arzneimittel, je nachdem, an welchem/welchen Infektionstyp(en) Sie leiden.

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Wie wird Daptomycin Norameda 500 mg Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung angewendet?

Daptomycin Norameda wird gewöhnlich von einem Arzt oder einer Pflegekraft angewendet.

Erwachsene (ab 18 Jahren)

Die Dosis richtet sich nach Ihrem Körpergewicht und nach der Art der behandelten Infektion. Die übliche Dosis für Erwachsene ist 4 mg pro Kilogramm (kg) Körpergewicht einmal täglich für Hautinfektionen oder 6 mg pro Kilogramm (kg) Körpergewicht einmal täglich für eine Herzinfektion oder für eine Blutinfektion, die zusammen mit einer Haut- oder Herzinfektion auftritt. Bei erwachsenen Patienten wird diese Dosis direkt in Ihren Blutstrom (in eine Vene) gegeben, entweder als ca. 30-minütige Infusion oder als ca. 2-minütige Injektion. Die gleiche Dosis wird auch für Personen über 65 Jahre empfohlen, sofern sie eine normale Nierenfunktion haben.

Wenn Ihre Nierenfunktion beeinträchtigt ist, werden Sie Daptomycin Norameda unter Umständen weniger häufig erhalten, z. B. einmal alle zwei Tage. Falls Sie dialysepflichtig sind und Ihre nächste Daptomycin Norameda Dosis an einem Dialysetag fällig ist, sollte Daptomycin Norameda normalerweise nach der Dialysesitzung gegeben werden.

Kinder und Jugendliche (im Alter von 1 bis 17 Jahren)

Die Dosis zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen (im Alter von 1 bis 17 Jahren) ist abhängig vom Alter des Patienten und der zu behandelnden Infektion. Die Dosis wird als Infusion direkt in den Blutkreislauf (in eine Vene) gegeben und dauert etwa 30 bis 60 Minuten.

Ein Behandlungszyklus dauert bei Hautinfektionen in der Regel 1 bis 2 Wochen. Bei Blut- oder Herzinfektionen in Verbindung mit Hautinfektionen entscheidet Ihr Arzt über die Dauer der Behandlung.

Eine ausführliche Gebrauchsanleitung finden Sie am Ende dieser Packungsbeilage.

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Welche Nebenwirkungen hat Daptomycin Norameda 500 mg Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die schwerwiegendsten Nebenwirkungen sind nachstehend beschrieben:

Schwerwiegende Nebenwirkungen mit nicht bekannter Häufigkeit (die Häufigkeit kann aus den vorhandenen Daten nicht abgeschätzt werden)

  • Eine Überempfindlichkeitsreaktion (schwerwiegende allergische Reaktion, einschließlich Überempfindlichkeitsreaktion vom Soforttyp, der sogenannten Anaphylaxie, Angioödeme) wurde in einigen Fällen während der Anwendung von Daptomycin berichtet. Eine solche schwerwiegende allergische Reaktion erfordert eine sofortige medizinische Behandlung. Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal sofort, wenn Sie eines der folgenden Symptome bei sich feststellen:
    • Brustschmerzen oder Engegefühl in der Brust,
    • Ausschlag oder Nesselausschlag,
    • Schwellung im Bereich des Rachens,
    • schneller oder schwacher Herzschlag,
    • pfeifende Atmung,
    • Fieber,
    • Frösteln oder Zittern,
    • Hitzewallungen,
    • Schwindel,
    • Ohnmacht,
    • metallischer Geschmack.

Wenn es bei Ihnen zu unklaren Muskelschmerzen, Muskelempfindlichkeit oder Muskelschwäche kommt, benachrichtigen Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt. Muskelprobleme können schwerwiegend sein, einschließlich Muskelabbau (Rhabdomyolyse), der zu Nierenschädigung führen kann.

Andere schwerwiegende Nebenwirkungen, die während der Anwendung mit Daptomycin berichtet wurden, sind:

  • Eine seltene, aber möglicherweise schwerwiegende Lungenerkrankung, die sogenannte eosinophile Pneumonie, meist nach mehr als 2 Wochen Behandlung. Anzeichen dafür können Atembeschwerden, neu auftretender oder sich verschlimmernder Husten, neu auftretendes oder steigendes Fieber sein.
  • Schwere Hauterkrankungen. Die Symptome können sein:
    • neu auftretendes oder steigendes Fieber,
    • rote erhabene oder flüssigkeitsgefüllte Stellen auf der Haut, die in Ihren Achselhöhlen oder auf Ihrer Brust oder in Ihrer Leistengegend beginnen und sich über einen großen Bereich Ihres Körpers ausbreiten können,
    • Blasen oder Geschwüre (Wunden) im Mund oder an den Genitalien.
  • Ein schwerwiegendes Nierenproblem. Die Symptome können Fieber und Hautausschlag sein. Wenn diese Anzeichen bei Ihnen auftreten, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Ihr Arzt wird zusätzliche Untersuchungen durchführen, um eine Diagnose zu stellen.

Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen sind nachstehend beschrieben:

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Pilzinfektionen wie z.B. Soor,
  • Harnwegsinfektionen,
  • verminderte Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie),
  • Schwindel, Angst, Schlafprobleme,
  • Kopfschmerzen,
  • Fieber, Schwächegefühl (Asthenie),
  • Bluthochdruck oder niedriger Blutdruck,
  • Verstopfung, Bauchschmerzen,
  • Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen,
  • Blähungen,
  • geschwollener oder aufgeblähter Bauch,
  • Hautausschlag oder Juckreiz,
  • Schmerzen, Juckreiz oder Rötung an der Infusionsstelle,
  • Schmerzen in Armen oder Beinen,
  • Blutuntersuchungen mit erhöhten Leberenzymwerten oder Kreatinphosphokinase-Werten (CPK).

Weitere Nebenwirkungen, die nach einer Daptomycin Norameda-Behandlung auftreten können, sind nachstehend beschrieben:

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Blutbildveränderungen (z.B. erhöhte Anzahl an kleinen Blutbestandteilen, sogenannten Blutplättchen, was zu einer gesteigerten Blutgerinnungsneigung führen kann, oder höhere Werte für bestimmte Arten von weißen Blutkörperchen),
  • verminderter Appetit,
  • Kribbeln oder Taubheitsgefühl in Händen oder Füßen, Geschmacksstörung,
  • Zittern,
  • Veränderung des Herzrhythmus, Gesichtsrötung,
  • Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Entzündung der Zunge,
  • juckender Hautauschlag,
  • Muskelschmerzen, - krämpfe oder -schwäche, Muskelentzündung (Myositis), Gelenkschmerzen,
  • Nierenprobleme,
  • Entzündung und Reizung der Scheide,
  • allgemeine Schmerzen oder Schwäche, Müdigkeit (Erschöpfung),
  • Blutuntersuchungen mit erhöhten Werten für Blutzucker, Serumkreatinin, Myoglobin oder Laktatdehydrogenase (LDH), verlängerte Gerinnungszeiten oder Ungleichgewicht der Blutsalze,
  • gereizte Augen.

Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Gelbfärbung von Haut und Augen,
  • verlängerte Prothrombinzeit.

Nicht bekannte Häufigkeit (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): Kolitis, die mit der Einnahme von antibakteriellen Arzneimitteln einhergeht, einschließlich pseudomembranöser Kolitis (starker oder andauernder Durchfall mit Blut und/oder Schleim, der mit Bauchschmerzen oder Fieber einhergeht), Neigung zu Blutergüssen, Zahnfleischbluten oder Nasenbluten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien Österreich

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Daptomycin Norameda 500 mg Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung aufzubewahren?

  • Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
  • Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Etikett nach „Verwendbar bis“ bzw. „Verw. bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
  • Im Kühlschrank lagern (2 °C – 8 °C).

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Daptomycin Norameda enthält

Der Wirkstoff ist Daptomycin.

1 Durchstechflasche mit Pulver enthält 500 mg Daptomycin.

Der sonstige Bestandteil ist Natriumhydroxid (zur pH-Wert Einstellung)

Wie Daptomycin Norameda aussieht und Inhalt der Packung

Daptomycin Norameda Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung ist ein blassgelbes bis hellbraunes Lyophilisat (fest oder pulverförmig) in einer Durchstechflasche aus Klarglas Typ I zu 15 ml oder 20 ml mit Gummistopfen und Aluminiumverschluss und grauem Schnappdeckel aus Plastik. Es wird mit einem Lösungsmittel gemischt, um eine Flüssigkeit zu erhalten, bevor es verabreicht wird.

Daptomycin Norameda ist in Packungen mit 1 oder 5 Durchstechflaschen erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

UAB Norameda

Meistru 8A

Vilnius LT-02189

Litauen

Mitvertrieb

SanMed GmbH

Leesdorfer Hauptstraße 60/3, 2500 Baden Österreich

Hersteller

Medichem, S.A.

Narcis Monturiol, 41 A

08970 Sant Joan Despí - Barcelona

Spanien

oder

Hikma Italia SpA

10 Viale Certosa

27100 Pavia (F)

Italien

Z.Nr.: 138294

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Name des Bezeichnung des Arzneimittels
Mitgliedstaates:
 
Österreich Daptomycin Norameda 500mg Pulver zur Herstellung einer Injektions-/
Infusionslösung
 
Estland Daptomycin Norameda
Finnland Daptomycin Norameda 500mg injektion/ infuusiokuiva-aine liuosta varten
Litauen Daptomycin Norameda 500mg milteliai injekciniam ar infuziniam tirpalui

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2024.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Wichtig: Vor der Verschreibung bitte die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels beachten.

Hinweise zur Anwendung und Handhabung

500 mg-Gebinde:

Bei Erwachsenen kann Daptomycin intravenös als 30-minütige Infusion oder als 2-minütige Injektion gegeben werden. Im Gegensatz zu erwachsenen Patienten darf Daptomycin bei pädiatrischen Patienten nicht als 2-minütige Injektion gegeben werden. Fädiatrischen Patienten im Alter von 7 bis 17 Jahren soll Daptomycin über einen Zeitraum von 30 Minuten infundiert werden. Bei pädiatrischen Patienten unter 7 Jahren, die eine Dosis von 9 – 12 mg/kg erhalten, soll Daptomycin über einen Zeitraum von 60 Minuten infundiert werden. Die Zubereitung der Infusionslösung erfordert einen zusätzlichen Verdünnungsschritt, wie unten beschrieben.

Daptomycin Norameda als 30- oder 60-minütige intravenöse Infusion

Eine Konzentration von 50 mg/ml von Daptomycin Norameda zur Infusion wird durch Rekonstitution des Lyophilisats mit 10 ml Natriumchlorid-Injektionslösung 9 mg/ml (0,9%) erreicht.

Es dauert ungefähr 15 Minuten, bis das Lyophilisat gelöst ist. Das vollständig rekonstituierte Produkt sieht klar aus und kann wenige kleine Bläschen oder Schaum am Rand der Durchstechflasche aufweisen.

Bitte halten Sie sich bei der Zubereitung von Daptomycin Norameda für eine intravenöse Infusion an folgende Anleitung: Lyophilisiertes Daptomycin Norameda muss während der gesamten Zubereitung mittels aseptischer Technik rekonstituiert oder verdünnt werden.

Rekonstitution:

1. Den Schnappdeckel aus Polypropylen entfernen, um den zentralen Bereich des Gummistopfens freizulegen. Die Oberseite des Gummistopfens mit einem mit Alkohol getränktem Tupfer oder einer antiseptischen Lösung abwischen und trocknen lassen. Nach dem Reinigen den Gummistopfen nicht berühren oder mit irgendeiner anderen Oberfläche in Kontakt bringen. 10 ml Natriumchlorid-Injektionslösung 9 mg/ml (0,9%) in eine Spritze unter Verwendung einer sterilen Nadel mit höchstens 21 Gauge Durchmesser oder eines nadelfreien Systems aufziehen, dann

langsam durch die Mitte des Gummistopfens in die Durchstechflasche injizieren und dabei die Nadel gegen die Wand der Durchstechflasche richten.

  1. Die Durchstechflasche dabei nach dem Rotationsprinzip sanft drehen, um eine vollständige Benetzung des Produkts sicherzustellen. Anschließend 10 Minuten stehen lassen.
  2. Zum Schluss die Durchstechflasche wenige Minuten mit kreisenden Bewegungen sanft Schwenken/wirbeln, bis sich eine klare rekonstituierte Lösung ergibt. Starkes Schütteln/heftige Bewegungen vermeiden, um einer Schaumbildung des Produkts vorzubeugen.
  3. Die rekonstituierte Lösung ist vor der Anwendung sorgfältig in Augenschein zu nehmen, um sicherzustellen, dass das Produkt vollständig in Lösung gegangen ist und keinerlei Partikel vorhanden sind. Die Farbe von rekonstituierten Daptomycin Norameda-Lösungen kann von blassgelb bis hellbraun reichen.
  4. Die rekonstituierte Lösung ist daraufhin mit Natriumchloridlösung 9 mg/ml (0,9 %) weiter zu verdünnen (übliches Volumen 50 ml).

Verdünnung:

  1. Die rekonstituierte Lösung (50 mg Daptomycin/ml) unter Verwendung einer neuen, sterilen Nadel mit höchstens 21 Gauge Durchmesser langsam aus der Durchstechflasche entnehmen, indem Sie die Durchstechflasche umdrehen, sodass die Lösung zum Stopfen hin läuft.
    Verwenden Sie eine Spritze und stechen Sie die Nadel in die umgedrehte Durchstechflasche. Halten Sie die Durchstechflasche weiterhin umgedreht und positionieren Sie die Spitze der Nadel ganz am Boden der Lösung in der Durchstechflasche, während Sie die Lösung in die Spritze aufziehen. Ziehen Sie den Kolben ganz bis ans Ende der Spritze zurück, um die Lösung aus der umgedrehten Durchstechflasche vollständig zu entnehmen, bevor Sie die Nadel aus der Durchstechflasche ziehen.
  2. Entfernen Sie Luft, größere Blasen und überschüssige Lösung, um die erforderliche Dosis zu erhalten.
  3. Überführen Sie die erforderliche rekonstituierte Dosis in 50 ml Natriumchloridlösung 9 mg/ml (0,9 %).

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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