Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Candesartan/Amlodipin Zentiva enthält zwei Wirkstoffe namens Amlodipin und Candesartan. Beide Wirkstoffe helfen hohen Blutdruck zu kontrollieren. Amlodipin gehört zu einer Gruppe von Wirkstoffen, die als „Kalziumkanalblocker“ bezeichnet werden.
- Wirkstoff(e)
- Amlodipinbesilat, Candesartancilexetil
- Zulassungsinhaber
- ZENTIVA K.S.
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- C09DB07
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Candesartan/Amlodipin Zentiva 16 mg/5 mg Tabletten angewendet?
Candesartan/Amlodipin Zentiva enthält zwei Wirkstoffe namens Amlodipin und Candesartan. Beide Wirkstoffe helfen hohen Blutdruck zu kontrollieren.
- Amlodipin gehört zu einer Gruppe von Wirkstoffen, die als „Kalziumkanalblocker“ bezeichnet werden. Amlodipin verhindert, dass Kalzium in die Blutgefäßwand eindringt und verhindert dadurch, dass sich die Blutgefäße verengen.
- Candesartan gehört zu einer Gruppe von Wirkstoffen, die als „Angiotensin-II- Rezeptorantagonisten“ bezeichnet werden. Angiotensin II wird im Körper gebildet und bewirkt eine Verengung der Blutgefäße, wodurch sich der Blutdruck erhöht. Candesartan wirkt, indem es die Wirkung von Angiotensin II blockiert.
Das bedeutet, dass beide Wirkstoffe helfen, eine Verengung der Blutgefäße zu stoppen. Dadurch entspannen sich die Blutgefäße und der Blutdruck wird gesenkt.
Candesartan/Amlodipin Zentiva wird zur Behandlung von Bluthochdruck bei Patienten angewendet, deren Blutdruck bereits durch die Kombination von Amlodipin und Candesartan in der gleichen Dosierung wie in Amlodipin/Candesartan Zentiva einzeln eingenommen, kontrolliert wird.
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Was ist vor der Einnahme von Candesartan/Amlodipin Zentiva 16 mg/5 mg Tabletten zu beachten?
Candesartan/Amlodipin Zentiva darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Amlodipin oder andere Kalziumantagonisten, Candesartancilexetil oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn Sie an stark erniedrigtem Blutdruck (Hypotonie) leiden,
- wenn Sie eine Verengung der Aortenklappe (Aortenstenose) oder einen kardiogenen Schock haben (ein Zustand, bei dem Ihr Herz den Körper nicht mehr mit genügend Blut versorgen kann),
- wenn Sie nach einem Herzinfarkt an Herzinsuffizienz leiden,
- wenn Sie mehr als drei Monate schwanger sind. (siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“.)
- wenn Sie eine schwere Lebererkrankung oder Gallenstau haben (ein Problem des Abflusses der Galle aus der Gallenblase),
- wenn Sie Diabetes oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Candesartan/Amlodipin Zentiva einnehmen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen auf Sie zutrifft oder einmal zutraf:
- wenn Sie kürzlich einen Herzinfarkt hatten,
- wenn Sie an Herzinsuffizienz leiden,
- wenn Sie an einem starken Blutdruckanstieg leiden (hypertensive Krise),
- wenn Sie niedrigen Blutdruck haben (Hypotonie),
- wenn Sie älter sind und Ihre Dosis erhöht werden muss.
- wenn Sie Leber- oder Nierenprobleme haben oder Dialyse-Patient sind,
- wenn Sie kürzlich eine Nierentransplantation hatten,
- wenn Sie erbrechen müssen, kürzlich heftig erbrochen haben oder Durchfall haben,
- wenn Sie eine Erkrankung der Nebenniere haben, die Conn-Syndrom genannt wird (auch primärer Hyperaldosteronismus genannt),
- wenn Sie schon einmal einen Schlaganfall hatten,
-
wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
O einen ACE-Hemmer (z. B. Enalapril, Lisinopril, Ramipril), insbesondere wenn Sie
Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben,
Aliskiren.
Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.
Siehe auch Abschnitt „Candesartan/Amlodipin Zentiva darf nicht eingenommen werden“.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall nach der Einnahme von Candesartan/Amlodipin Zentiva bemerken. Ihr Arzt wird über die weitere Behandlung entscheiden. Beenden Sie die Einnahme von Candesartan/Amlodipin Zentiva nicht eigenmächtig.
Ihr Arzt wird Sie möglicherweise häufiger untersuchen und einige Tests durchführen wollen, wenn Sie unter einer dieser Erkrankungen leiden.
Wenn Sie sich einer Operation unterziehen müssen, informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt darüber, dass Sie Candesartan/Amlodipin Zentiva einnehmen. Der Grund dafür ist, dass Candesartan/Amlodipin Zentiva in Kombination mit bestimmten Anästhetika zu einem übermäßigen Blutdruckabfall führen kann.
Sie müssen Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Candesartan/Amlodipin Zentiva wird in der frühen Phase der Schwangerschaft nicht
empfohlen, und darf nicht eingenommen werden, wenn Sie länger als 3 Monate schwanger sind, da die Einnahme in diesem Stadium Ihr ungeborenen Kind ernsthaft schädigen kann (siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).
Kinder und Jugendliche
Es gibt keine Erfahrungen mit der Anwendung von Candesartan/Amlodipin Zentiva bei Kindern (unter 18 Jahren). Geben Sie dieses Arzneimittel deshalb nicht Kindern und Jugendlichen.
Einnahme von Candesartan/Amlodipin Zentiva zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Candesartan/Amlodipin Zentiva kann andere Arzneimittel beeinflussen oder von diesen beeinflusst werden. Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen/anwenden:
- Ketoconazol, Itraconazol (Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen),
- Ritonavir, Indinavir, Nelfinavir (sogenannte Proteasehemmer zur Behandlung von HIV),
- Rifampicin, Erythromycin, Clarithromycin (Antibiotika - gegen bakterielle Infektionen),
- Hypericum perforatum (Johanniskraut),
- Verapamil, Diltiazem (Arzneimittel gegen Herzerkrankungen),
- Dantrolen (eine Infusion bei schweren Abweichungen der Körpertemperatur),
- Tacrolimus, Sirolimus, Temsirolimus und Everolimus (zur Kontrolle der Immunantwort des Körpers, damit der Körperdas transplantierte Organ annimmt),
- Simvastatin (ein cholesterinsenkendes Arzneimittel),
- Ciclosporin (ein Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems),
- andere Arzneimittel, die helfen, Ihren Blutdruck zu senken, einschließlich Betablocker und Diazoxid,
- einen ACE-Hemmer oder Aliskiren (siehe auch Abschnitte „Candesartan/Amlodipin Zentiva darf nicht eingenommen werden“ und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“),
- nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel (NSAR) wie Ibuprofen, Naproxen, Diclofenac, Celecoxib oder Etoricoxib (Arzneimittel zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen),
- Acetylsalicylsäure (Arzneimittel zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen), wenn Sie mehr als 3 g pro Tag einnehmen,
- Kaliumpräparate oder kaliumhaltige Salzersatzmittel (Arzneimittel, die die Menge an Kalium in Ihrem Blut erhöhen),
- Heparin (ein Arzneimittel zur Blutverdünnung),
- Cotrimoxazol (ein Antibiotikum), auch bekannt als Trimethoprim/Sulfamethoxazol,
- Entwässerungstabletten (Diuretika),
- Lithium (ein Arzneimittel gegen psychische Erkrankungen).
Einnahme von Candesartan/Amlodipin Zentiva zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Trinken Sie keinen Grapefruitsaft und essen Sie keine Grapefruit während der Einnahme von Candesartan/Amlodipin Zentiva. Der Grund dafür ist, dass Grapefruit und Grapefruitsaft zu einem Anstieg des Wirkstoffs Amlodipin im Blut führen können, was möglicherweise zu einer unkontrollierten Verstärkung der blutdrucksenkenden Wirkung von Candesartan/Amlodipin Zentiva führt.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Ihr Arzt wird Ihnen normalerweise raten, Candesartan/Amlodipin Zentiva abzusetzen, bevor Sie schwanger werden oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, und wird Ihnen ein anderes Arzneimittel anstelle von Candesartan/Amlodipin Zentiva empfehlen. Candesartan/Amlodipin Zentiva wird in der frühen Schwangerschaft nicht empfohlen, und darf nicht eingenommen werden, wenn Sie mehr als 3 Monate schwanger sind, da die Einnahme nach dem dritten Schwangerschaftsmonat zu schweren Schädigungen bei Ihrem ungeborenen Kind führen kann.
Stillzeit
Amlodipin geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen möchten, müssen Sie Ihren Arzt informieren, bevor Sie Candesartan/Amlodipin Zentiva einnehmen. Candesartan/Amlodipin Zentiva wird für stillende Mütter nicht empfohlen. Ihr Arzt kann eine andere Behandlung für Sie wählen, wenn Sie stillen wollen, insbesondere wenn Ihr Kind im neugeboren ist oder wenn es zu früh geboren wurde.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
Candesartan/Amlodipin Zentiva kann einen mäßigen Einfluss auf Ihre Verkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen haben. Falls die Tabletten bei Ihnen Übelkeit, Schwindel oder Müdigkeit hervorrufen oder Kopfschmerzen auftreten, fahren Sie kein Auto oder bedienen Sie keine Maschinen und suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf.
Candesartan/Amlodipin Zentiva enthält Lactose-Monohydrat und Natrium
Bitte nehmen Sie Candesartan/Amlodipin Zentiva erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h., es ist nahezu „natriumfrei“.
Wie wird Candesartan/Amlodipin Zentiva 16 mg/5 mg Tabletten angewendet?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die empfohlene Dosis von Candesartan/Amlodipin Zentiva 8 mg/5 mg beträgt 1 oder 2 Tabletten täglich.
Die empfohlene Dosis von Candesartan/Amlodipin Zentiva 16 mg/5 mg beträgt 1 Tablette täglich. Die empfohlene Dosis von Candesartan/Amlodipin Zentiva 16 mg/10 mg beträgt 1 Tablette täglich. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.
Sie können Candesartan/Amlodipin Zentiva unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.
Wenn Sie eine größere Menge von Candesartan/Amlodipin Zentiva eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben, kann Ihr Blutdruck zu niedrig oder sogar gefährlich niedrig werden. Sie können sich schwindelig, benommen oder schwach fühlen. Wenn
der Blutdruckabfall stark genug ist, kann es zu einem Schock kommen. Ihre Haut kann sich dann kalt und feucht anfühlen und Sie könnten das Bewusstsein verlieren.
Überschüssige Flüssigkeit kann sich in Ihren Lungen ansammeln (Lungenödem) und Kurzatmigkeit, die sich bis zu 24-48 Stunden nach Einnahme entwickeln kann, verursachen. Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben.
Wenn Sie die Einnahme von Candesartan/Amlodipin Zentiva vergessen haben
Wenn Sie eine Tablette vergessen haben, lassen Sie diese Dosis vollständig aus. Nehmen Sie die nächste Dosis dann wieder zur gewohnten Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie die Einnahme von Candesartan/Amlodipin Zentiva abbrechen
Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie Ihr Arzneimittel einnehmen müssen. Ihre Beschwerden können zurückkehren, wenn Sie die Einnahme Ihres Arzneimittels vorzeitig beenden. Brechen Sie daher die Einnahme von Candesartan/Amlodipin Zentiva nicht ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Candesartan/Amlodipin Zentiva 16 mg/5 mg Tabletten?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn bei Ihnen nach der Einnahme dieses Arzneimittels eine der folgenden sehr seltenen, schwerwiegenden Nebenwirkungen auftritt:
- plötzliches Keuchen beim Atmen, Schmerzen im Brustbereich, Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden
- Anschwellen der Augenlider, des Gesichts oder der Lippen
- Anschwellen der Zunge und des Rachens, was zu starken Atembeschwerden führt
- Schwere Hautreaktionen einschließlich starkem Hautausschlag, Nesselsucht, Rötung der Haut am gesamten Körper, starker Juckreiz, Blasenbildung, Abschälen und Schwellung der Haut, Entzündung der Schleimhäute (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse) oder andere allergische Reaktionen
- Herzinfarkt, ungewöhnlicher Herzschlag
- Bauchspeicheldrüsenentzündung, die zu starken Bauch- und Rückenschmerzen mit ausgeprägtem Unwohlsein führen kann
Candesartan kann zu einer Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen führen. Ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Infektionen kann verringert sein und Sie bemerken möglicherweise Müdigkeit, eine Infektion oder Fieber. Falls dies auftritt, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Möglicherweise wird Ihr Arzt gelegentlich Blutuntersuchungen durchführen, um zu überprüfen, ob Candesartan/Amlodipin Zentiva bislang einen Einfluss auf Ihr Blut hatte (Agranulozytose).
Weitere mögliche Nebenwirkungen
Da es sich bei Candesartan/Amlodipin Zentiva um eine Kombination von zwei Wirkstoffen handelt, sind die berichteten Nebenwirkungen entweder auf die Einnahme von Amlodipin oder Candesartan zurückzuführen.
Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Einnahme von Amlodipin
Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
Ödeme (Flüssigkeitsansammlung im Körper)
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit (insbesondere zu Beginn der Behandlung)
- Palpitationen (Herzklopfen), Hautrötung mit Wärmegefühl
- Bauchschmerzen, Übelkeit (Nausea)
- veränderte Stuhlgewohnheiten, Durchfall, Verstopfung, Verdauungsstörungen
- Müdigkeit, Schwächegefühl
- Sehstörungen, Doppeltsehen
- Muskelkrämpfe
- Knöchelschwellung
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Stimmungsschwankungen, Angst, Depression, Schlaflosigkeit
- Zittern, Geschmacksstörungen, Ohnmacht
- Taubheitsgefühl oder Kribbeln in den Extremitäten, Verlust des Schmerzempfindens
- Ohrgeräusche
- niedriger Blutdruck
- Niesen/laufende Nase durch eine Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis)
- Husten
- Mundtrockenheit, Erbrechen
- Haarausfall, vermehrtes Schwitzen, juckende Haut, rote Flecken auf der Haut, Hautverfärbung
- Störungen beim Wasserlassen, vermehrter nächtlicher Harndrang, häufigeres Wasserlassen
- Erektionsstörungen, Beschwerden oder Vergrößerung der Brust beim Mann
- Schmerzen, Unwohlsein
- Gelenk- oder Muskelschmerzen, Rückenschmerzen
- Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme
Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen)
Verwirrung
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen)
- Verringerte Anzahl der weißen Blutkörperchen, Verminderung der Blutplättchen, was zu ungewöhnlichen blauen Flecken oder leichtem Bluten führen kann (Schädigung der roten Blutkörperchen)
- erhöhter Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie)
- eine Nervenstörung, die zu Muskelschwäche, Kribbeln oder Taubheitsgefühl führen kann
- Schwellung des Zahnfleisches
- aufgeblähter Bauch (Gastritis)
- gestörte Leberfunktion, Entzündung der Leber (Hepatitis), Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht), Anstieg der Leberenzyme, wodurch bestimmte medizinische Tests beeinflusst werden können
- erhöhte Muskelanspannung
- Entzündung der Blutgefäße, häufig mit Hautausschlag
- Lichtempfindlichkeit
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Zittern, starre Haltung, maskenhaftes Gesicht, langsame Bewegungen und schlurfender, unausgewogener Gang
Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Einnahme von Candesartan
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Schwindel/Drehgefühl
- Kopfschmerzen
- Atemwegsinfektion
- niedriger Blutdruck. Dieser kann bei Ihnen ein Gefühl von Ohnmacht oder Schwindel hervorrufen.
- Veränderungen bei den Ergebnissen von Blutuntersuchungen: eine erhöhte Menge an Kalium in Ihrem Blut, besonders wenn Sie bereits Nierenprobleme oder eine Herzleistungsschwäche haben. In schweren Fällen bemerken Sie möglicherweise Müdigkeit, Schwäche, unregelmäßigen Herzschlag oder Kribbeln („Ameisenlaufen“).
- Auswirkungen auf Ihre Nierenfunktion, besonders wenn Sie bereits Nierenprobleme oder eine Herzleistungsschwäche haben. In sehr seltenen Fällen kann Nierenversagen auftreten.
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen)
- Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen.
- Intestinales Angioödem: eine Schwellung des Darms mit Symptomen wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
- eine Abnahme Ihrer roten oder weißen Blutkörperchen. Möglicherweise bemerken Sie Müdigkeit, eine Infektion oder Fieber.
- Hautausschlag, beuliger Ausschlag (Nesselsucht).
- Juckreiz
- Rückenschmerzen, Schmerzen in Gelenken und Muskeln.
- Veränderungen Ihrer Leberfunktion, einschließlich Leberentzündung (Hepatitis). Sie bemerken möglicherweise Müdigkeit, eine Gelbfärbung Ihrer Haut und des Weißen im Auge sowie grippeähnliche Beschwerden.
- Husten
- Übelkeit
- Veränderungen der Ergebnisse von Blutuntersuchungen: ein verringerter Natriumgehlt im Blut. In schweren Fällen bemerken Sie möglicherweise Schwäche, Energiemangel oder Muskelkrämpfe.
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen
Traisengasse 5
AT-1200 Wien
Fax: + 43 (0) 50 555 36207
Website: http://www.basg.gv.at/
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Candesartan/Amlodipin Zentiva 16 mg/5 mg Tabletten aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Nicht über 30 ºC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Weitere Informationen zu Candesartan/Amlodipin Zentiva 16 mg/5 mg Tabletten
Was Candesartan/Amlodipin Zentiva enthält
-
Die Wirkstoffe sind Candesartancilexetil und Amlodipin.
Candesartan/Amlodipin Zentiva 8 mg/5 mg: Jede Tablette enthält 8 mg Candesartancilexetil und 6,9 mg Amlodipinbesilat entsprechend 5 mg Amlodipin.
Candesartan/Amlodipin Zentiva 16 mg/5 mg: Jede Tablette enthält 16 mg Candesartancilexetil und 6,9 mg Amlodipinbesilat entsprechend 5 mg Amlodipin.
Candesartan/Amlodipin Zentiva 16 mg/10 mg: Jede Tablette enthält 16 mg Candesartancilexetil und 13,9 mg Amlodipinbesilat entsprechend 10 mg Amlodipin. -
Candesartan/Amlodipin Zentiva 8 mg/5 mg und 16 mg/10 mg: Die sonstigen Bestandteile sind Hydroxypropylcellulose, Lactose-Monohydrat, Croscarmellose-Natrium, Maisstärke, Triethylcitrat, Magnesiumstearat.
Candesartan/Amlodipin Zentiva 16 mg/5 mg: Die sonstigen Bestandteile sind Lactose- Monohydrat, Mannitol, Maisstärke, Carmellose-Calcium, Hydroxypropylcellulose, Macrogol 8000, Stearinsäure, Magnesiumstearat, hochdisperses Siliciumdioxid
Wie Candesartan/Amlodipin Zentiva aussieht und Inhalt der Packung
Candesartan/Amlodipin Zentiva 8 mg/5 mg: Weiße bis cremefarbene, runde, bikonvexe Tabletten mit einem Durchmesser von etwa 6,0 ± 0,2 mm und der Prägung „8“ auf einer Seite und „5“ auf der anderen Seite.
Candesartan/Amlodipin Zentiva 16 mg/5 mg: Weiße bis hellbeige, runde zweischichtige Tabletten, mit der Prägung „16“ auf einer Seite und „5“ auf der anderen Seite. Der Tabletten-Durchmesser beträgt 8 ± 0,3 mm.
Candesartan/Amlodipin Zentiva 16 mg/10 mg: Weiße bis cremefarbene, runde, bikonvexe Tabletten mit einem Durchmesser von etwa 8,0 ± 0,2 mm, mit einer Bruchkerbe in der Mitte auf beiden Seiten und der Prägung „16 16“ auf einer Seite und „10 10“ auf der anderen Seite. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden
Packungsgrößen: 28, 30, 84 oder 90 Tabletten.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer
Zentiva k.s.,
U Kabelovny 130
102 37 Prag 10 Tschechische Republik
Hersteller
ZENTIVA k.s. U kabelovny130 102 37 Prag 10
Tschechische Republik
| Candesartan/Amlodipin Zentiva 8 mg/5 mg Tabletten | Z.-Nr.: |
| Candesartan/Amlodipin Zentiva 16 mg/5 mg Tabletten | Z.-Nr.: |
Candesartan/Amlodipin Zentiva 16 mg/10 mg Tabletten Z.-Nr.:
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
| Österreich | Candesartan/Amlodipin Zentiva 8 mg/5 mg Tabletten | |
| Candesartan/Amlodipin Zentiva 16 mg/5 mg Tabletten | ||
| Candesartan/Amlodipin Zentiva 16 mg/10 mg Tabletten | ||
| Deutschland | Candesartan Amlodipin Zentiva | |
| Frankreich | BIKAZA 16 mg/5 mg, comprimé | |
| Griechenland | Candesartan Amlodipin Zentiva-Med | |
| Italien | Candesartan e Amlodipina Zentiva |
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2025
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


