Zum Inhalt springen

Medikamente

Brimonidin Viatris 2 mg/ml - Augentropfen

Brimonidin Viatris 2 mg/ml - Augentropfen
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Brimonidin Viatris enthält den Wirkstoff Brimonidintartrat, der den Augeninnendruck (intraokularer Druck) bei Patienten mit Weitwinkelglaukom oder okulärer Hypertonie (hoher Flüssigkeitsdruck im Auge) verringert. Brimonidin Viatris kann alleine oder gemeinsam mit anderen Arzneimitteln zur Verringerung des Augeninnendrucks angewendet werden.

Wirkstoff(e)
Brimonidin
Zulassungsinhaber
Viatris Limited
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
S01EA05

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

Anzeige

Gebrauchsinformation

Wofür wird Brimonidin Viatris 2 mg/ml - Augentropfen angewendet?

Brimonidin Viatris enthält den Wirkstoff Brimonidintartrat, der den Augeninnendruck (intraokularer Druck) bei Patienten mit Weitwinkelglaukom oder okulärer Hypertonie (hoher Flüssigkeitsdruck im Auge) verringert.

Brimonidin Viatris kann alleine oder gemeinsam mit anderen Arzneimitteln zur Verringerung des Augeninnendrucks angewendet werden.

Anzeige

Was ist vor der Einnahme von Brimonidin Viatris 2 mg/ml - Augentropfen zu beachten?

Brimonidin Viatris darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Brimonidintartrat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie gleichzeitig mit einem Arzneimittel aus der Gruppe der Monoaminooxidasehemmer (MAO-Hemmer) behandelt werden, die zur Behandlung von Depressionen oder der Parkinson- Krankheit angewendet werden (z.B. Selegilin oder Phenelzin).
  • wenn Sie gleichzeitig bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (wie trizyklische Antidepressiva, z.B. Clomipramin, Amitriptylin oder Mianserin) einnehmen.
    Sie müssen Ihren Arzt informieren, falls Sie Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen einnehmen!
  • bei Neugeborenen und Kleinkindern (bis zum Alter von 2 Jahren).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Brimonidin Viatris anwenden,

  • wenn Sie an einer schwerwiegenden oder instabilen Herzerkrankung leiden, die nicht auf eine Behandlung anspricht.
  • wenn Sie an Depressionen leiden.
  • wenn Sie an einer ungenügenden Blutzufuhr zum Gehirn (Zerebralinsuffizienz) oder zum Herz (z.B. Angina oder blockierte Blutgefäße) leiden.
  • wenn es bei Ihnen beim Hinsetzen oder Aufstehen nach dem Liegen zu einem Blutdruckabfall kommt, der zu Drehschwindel oder Schwindelgefühl führt (orthostatische Hypotonie).
  • wenn Sie an einer Verengung der Blutgefäße, insbesondere der Hände und Arme (Raynaud- Syndrom), oder einer chronischen Gefäßentzündung leiden, die aufgrund der Anlagerung von Gerinnseln an die Gefäßwand zu einer Verengung der Blutgefäße führt (Thrombangiitis obliterans).
  • wenn Ihre Nieren- oder Leberfunktion eingeschränkt ist.

Kinder und Jugendliche

Brimonidin Viatris darf bei Neugeborenen und Kleinkindern (bis zum Alter von 2 Jahren) nicht angewendet werden.

Brimonidin Viatris wird wegen des erhöhten Risikos für Nebenwirkungen (z.B. Schläfrigkeit) üblicherweise nicht für die Anwendung bei Kindern (von 2 – 12 Jahren) empfohlen.

Anwendung von Brimonidin Viatris zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Wenden Sie Brimonidin Viatris nicht an, wenn Sie mit Monoaminooxidasehemmern (MAO- Hemmern), trizyklischen Antidepressiva oder Mianserin behandelt werden (siehe Abschnitt „Brimonidin Viatris darf nicht angewendet werden“).

Arzneimittel mit Wirkung auf das Zentralnervensystem (ZNS): Die Wirkung von Substanzen, die auf das Zentralnervensystem (ZNS) wirken (wie Alkohol, Barbiturate (z.B. zur Behandlung von Epilepsie wie Phenobarbital), Opiate zur Behandlung von Schmerzen (z.B. Codein), Beruhigungs- oder Schlafmittel (z.B. Diazepam) oder Anästhetika), kann durch Brimonidintartrat möglicherweise verstärkt werden.

Arzneimittel zur Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems (Chlorpromazin, Methylphenidat), Arzneimittel zur Senkung des Blutdruckes (Reserpin): Bei Patienten, die gleichzeitig mit Arzneimitteln behandelt werden, die die Aufnahme und den Stoffwechsel von Adrenalin, Noradrenalin und anderen sogenannten biogenen Aminen im Blut beeinflussen können, ist Vorsicht angezeigt.

Blutdrucksenkende Arzneimittel, Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen: Bei einigen Patienten kann es nach Anwendung von Brimonidintartrat zu einer leichten Senkung des Blutdrucks kommen. Es ist daher Vorsicht geboten, wenn Brimonidin Viatris gleichzeitig mit blutdrucksenkenden Arzneimitteln (zur Behandlung von Bluthochdruck) und/oder Digitalisglykosiden zur Behandlung von Herzerkrankungen angewendet wird.

Adrenorezeptor-Agonisten oder –Antagonisten: Vorsicht ist geboten wenn Sie α-Adrenorezeptor-

Agonisten wie Phenylephrin (z.B. in Augentropfen, Nasensprays) oder -Antagonisten (Isoprenalin oder Prazosin (zur Behandlung von Bluthochdruck oder anderen Kreislauferkrankungen)) einnehmen oder anwenden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Bisher wurden keine Studien zur Sicherheit einer Anwendung von Brimonidintartrat während der Schwangerschaft durchgeführt. Brimonidin Viatris sollte während der Schwangerschaft daher mit Vorsicht und nur dann angewendet werden, wenn der erwartete Nutzen für die Mutter das mögliche Risiko für den Fötus überwiegt.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Brimonidintartrat beim Menschen in die Muttermilch übergeht. Brimonidin Viatris darf daher während der Stillzeit nicht angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und

Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Brimonidin Viatris kann Müdigkeit und/oder Benommenheit verursachen, was die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen kann.

Brimonidin Viatris kann Schleiersehen und/oder Sehstörungen verursachen, was die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen kann, insbesondere nachts oder bei verminderter Beleuchtung.

Warten Sie, bis diese Effekte vergangen sind, bevor Sie sich an das Steuer eines Fahrzeuges setzen oder Maschinen bedienen.

Brimonidin Viatris enthält Benzalkoniumchlorid

Dieses Arzneimittel enthält 0,05 mg Benzalkoniumchlorid pro Milliliter Augentropfenlösung. Benzalkoniumchlorid kann von weichen Kontaktlinsen absorbiert werden und die Farbe der Kontaktlinsen verändern. Sie sollten Kontaktlinsen entfernen, bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden, und sie 15 Minuten danach wieder einsetzen. Benzalkoniumchlorid kann auch Augenreizungen verursachen, insbesondere wenn Sie trockene Augen oder Erkrankungen der Hornhaut (der klaren Schicht im vorderen Bereich des Auges) haben. Wenn Sie nach der Anwendung dieses Arzneimittels ein ungewöhnliches Augengefühl, Stechen oder Schmerzen im Auge verspüren, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Wie wird Brimonidin Viatris 2 mg/ml - Augentropfen angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Es ist sehr wichtig, dass Sie Brimonidin Viatris so lange anwenden, wie Ihr Arzt es Ihnen verordnet hat.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Brimonidin Viatris zu stark oder zu schwach ist, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Erwachsene (einschließlich ältere Patienten)

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis zweimal täglich im Abstand von ca. 12 Stunden jeweils ein Tropfen Brimonidin Viatris in das/die betroffene/n Auge/n.

Art der Anwendung

Brimonidin Viatris ist nur zur Anwendung am Auge bestimmt. Nicht schlucken! Waschen Sie sich vor der Anwendung stets die Hände.

Wenden Sie die Augentropfen wie folgt an:

  1. Legen Sie Ihren Kopf in den Nacken und schauen Sie zur Decke.
  2. Ziehen Sie vorsichtig das untere Augenlid nach unten bis eine kleine Tasche entsteht.
  3. Drücken Sie die Tropfflasche, um einen Tropfen in Ihr Auge einzutropfen.

Schließen Sie unmittelbar nach dem Eintropfen Ihr Auge und drücken Sie mit der Fingerkuppe am inneren (der Nase zugewandten) Augenwinkel des geschlossenen Auges für 1 Minute ab. Das hilft, die Aufnahme von Brimonidintartrat in Ihren Körpern zu verringern.

Wenn Sie mehr als ein Augenarzneimittel anwenden, muss die Anwendung der verschiedenen Arzneimittel jeweils mindestens 5 – 15 Minuten auseinander liegen.

Verschließen Sie die Tropfflasche direkt nach der Anwendung. Vermeiden Sie die Berührung des Auges oder anderer Gegenstände mit der Spitze der Tropfflasche.

Wenn Sie eine größere Menge von Brimonidin Viatris angewendet haben, als Sie sollten

Erwachsene

Bei Erwachsenen, die mehr Tropfen als verordnet in die Augen eintropften, entsprachen die berichteten Nebenwirkungen denen, die in Abschnitt 4 dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Bei Erwachsenen, die versehentlich Brimonidintartrat verschluckten, wurde über Blutdruckabfall berichtet, auf den bei einigen Patienten ein deutlicher Blutdruckanstieg folgte. Informieren Sie unverzüglich einen Arzt, wenn Sie Brimonidintartrat verschluckt haben. Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei Verschlucken anderer Arzneimittel berichtet, die ähnlich wirken wie Brimonidin: ungewohnte Schwäche, Erbrechen, Müdigkeit, Bewusstseinstrübung, langsame Herzfrequenz, veränderte Herzschlagrate, Verengung der Pupillen, verringerter Muskeltonus, Schwierigkeiten beim Atmen, niedrige Körpertemperatur und Krämpfe.

Kinder

Fälle einer Überdosierung wurden bei Kindern berichtet, die versehentlich Brimonidintartrat verschluckt haben. Die Beschwerden umfassen vorübergehendes Koma oder Bewusstseinstrübung, Müdigkeit, Schläfrigkeit, Schlappheit, langsame Herzfrequenz, geringe Körpertemperatur, Blässe und Schwierigkeiten beim Atmen. Informieren Sie sofort einen Arzt, wenn eines dieser Anzeichen auftritt.

Erwachsene und Kinder

Wenn Sie eine Überdosierung vermuten, informieren Sie unverzüglich einen Arzt. Nehmen Sie die Verpackung von Brimonidin Viatris mit, damit Ihr Arzt weiß, welches Arzneimittel Sie eingenommen haben.

Wenn Sie die Anwendung von Brimonidin Viatris vergessen haben

Wenn Sie die Anwendung von Brimonidin Viatris vergessen haben, holen Sie diese nach, sobald Sie es bemerken. Wenn Sie jedoch erst kurz vor der nächsten Anwendung daran denken, dass Sie die vorherige Anwendung vergessen haben, lassen Sie die vergessene Anwendung aus und setzen Sie die Anwendung von Brimonidin Viatris zum nächsten gewohnten Anwendungszeitpunkt fort. Tropfen Sie nicht die doppelte Dosis ein!

Halten Sie die vom Arzt verordnete Dosierung ein!

Wenn Sie die Anwendung von Brimonidin Viatris abbrechen

Beenden oder unterbrechen Sie die Anwendung von Brimonidin Viatris nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Anzeige

Welche Nebenwirkungen hat Brimonidin Viatris 2 mg/ml - Augentropfen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Kontaktieren Sie umgehend einen Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus, wenn Sie während der Behandlung mit Brimonidin Viatris eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken oder eine Nebenwirkung schwerwiegend wird.

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Reizungen am Auge, einschließlich allergischer Reaktionen (Rötung, Schmerzen, Stechen, Brennen, Jucken, Fremdkörpergefühl)

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Schäden/Verfärbungen der Hornhaut (Oberfläche des Auges), Bläschen, Schwellung oder schwere Schäden an der Oberfläche des Auges, die von einem Augenarzt festgestellt werden können oder zu Schmerzen am Auge führen (Hornhauterosion oder Hornhautverfärbung)

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Allergische Reaktionen, die zu Schwierigkeiten beim Atmen, Kurzatmigkeit oder Schwellung von Gesicht, Hals oder Zunge führen können

Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

  • Entzündung der Regenbogenhaut, die Rötungen, verschwommenes Sehen und Veränderungen der Pupillenform (schwarzer Teil des Auges) sowie Kopfschmerzen (Iritis) auslösen kann

Weitere Nebenwirkungen:

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Rote, tränende und juckende Augen mit einem zähflüssigen Ausfluss (Bindehautentzündung, auf Grund einer Infektion oder allergischen Reaktion), verschwommenes Sehen, Schwellung und Rötung des Augenlides (auf Grund einer Allergie (Blepharitis)), erhöhte Augenoberfläche, die von einem Optiker erkannt werden kann (Bindehautfollikel)
  • Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Müdigkeit/Benommenheit

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Tränende Augen, Lichtempfindlichkeit, Schäden am vorderen Teil des Auges (Oberflächenschädigung der Hornhaut), trockene Augen, Sehstörungen
  • Beschwerden der oberen Atemwege, Schwindel, Magen-Darm-Schmerzen, Schwäche, Veränderungen im Geschmacksempfinden

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Herzklopfen/Herzrhythmusstörungen (einschließlich verlangsamtem oder beschleunigtem Herzschlag), Depressionen, trockene Nase

Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

  • Kurzatmigkeit (Dyspnoe)

Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Hautreaktionen, einschließlich Gesichtsschwellung, Hautrötung (durch Erweiterung der Blutgefäße), juckende Haut, Hautausschlag, juckendes Augenlid

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Schläfrigkeit (Somnolenz). Dies kann bei mehr als 1 von 2 behandelten Kindern auftreten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Österreich

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien Österreich

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Brimonidin Viatris 2 mg/ml - Augentropfen aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Tropfflasche angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Die Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen beträgt maximal 28 Tage.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen zu Brimonidin Viatris 2 mg/ml - Augentropfen

Was Brimonidin Viatris enthält

  • Der Wirkstoff ist: Brimonidintartrat. 1 ml Lösung enthält 2,0 mg Brimonidintartrat, entsprechend 1,3 mg Brimonidin.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Benzalkoniumchlorid (siehe Abschnitt 2 „Brimonidin Viatris enthält Benzalkoniumchlorid“), Poly(vinyl)alkohol, Natriumchlorid, Natriumcitrat-Dihydrat, Citronensäure-Monohydrat, gereinigtes Wasser, Salzsäure und Natriumhydroxid (zur pH- Einstellung).

Wie Brimonidin Viatris aussieht und Inhalt der Packung

Brimonidin Viatris ist eine klare, leicht grünlich-gelbe Lösung. Die Augentropfen sind in Tropfflaschen zu 5 ml in Packungen mit 1, 3 oder 6 Tropfflaschen erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer:

Viatris Limited

Damastown Industrial Park

Mulhuddart

Dublin 15

DUBLIN

Irland

Hersteller:

Viatris Santé, 1 rue de Turin, 69007 Lyon, Frankreich

Famar A.V.E. Alimos Plant, 63 Agiou Dimitriou str., Alimos Attiki, 17456, Griechenland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Frankreich: Brimonidine Viatris 0,2 % (2mg/ml), collyre en solution Dänemark, Schweden: Glaudin

Italien: Brimonidina Mylan Generics Niederlande: Brimonidinetartraat Viatris Portugal: Brimonidina Mylan

Spanien: Brimonidina Viatris 2mg/ml colirio en solución Vereinigtes Königreich: Brimonidine tartrate

Z. Nr.: 1-28055

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im April 2025.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

Weitere Medikamente mit dem gleichen Wirkstoff

Folgende Medikamente enthalten auch den Wirksstoff Brimonidin. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, über ein mögliches Subsitut zu Brimonidin Viatris 2 mg/ml - Augentropfen

Aus unserem Magazin