Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Betahistin ratiopharm 8 mg enthält Betahistin, eine Art von Arzneimittel, die Histaminanalogon genannt wird. Betahistin wird zur Behandlung bei Beschwerden des Ménièreschen Syndroms angewendet, wie: Schwindel ( Vertigo ) und Übelkeit (Nausea) oder Erbrechen Ohrgeräusche Hörverlust Es wird angenommen, dass Betahistin die Durchblutung Ihres Innenohrs …
- Wirkstoff(e)
- Betahistin
- Zulassungsinhaber
- Teva B.V.
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- N07CA01
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Betahistin ratiopharm 8 mg Tabletten angewendet?
Betahistin ratiopharm 8 mg enthält Betahistin, eine Art von Arzneimittel, die Histaminanalogon genannt wird.
Betahistin wird zur Behandlung bei Beschwerden des Ménièreschen Syndroms angewendet, wie:
- Schwindel (Vertigo) und Übelkeit (Nausea) oder Erbrechen
- Ohrgeräusche
- Hörverlust
Es wird angenommen, dass Betahistin die Durchblutung Ihres Innenohrs verbessert, was zu einer Verringerung des Drucks im Innenohr führen kann.
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Was ist vor der Einnahme von Betahistin ratiopharm 8 mg Tabletten zu beachten?
Betahistin ratiopharm 8 mg darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- wenn Sie an einem seltenen Tumor der Nebenniere (Phäochromozytom) leiden
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Betahistin ratiopharm 8 mg einnehmen,
- wenn Sie ein Magen-Darm-Geschwür haben oder hatten.
- wenn Sie Bronchialasthma haben.
- wenn Sie an Nesselsucht (Urtikaria), Hautausschlag (Exanthem) oder Heuschnupfen leiden.
- wenn Sie niedrigen Blutdruck haben.
Wenn eine der oben genannten Erkrankungen auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Ihr Arzt wird Sie möglicherweise auch während der Behandlung mit Betahistin ratiopharm 8 mg genauer überwachen wollen.
Kinder und Jugendliche
Betahistin ratiopharm 8 mg wird auf Grund nicht ausreichender Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfohlen.
Einnahme von Betahistin ratiopharm 8 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker insbesondere, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
- Antihistaminika (zur Behandlung von Allergien). Diese können (theoretisch) die Wirkung von Betahistin vermindern. Auch Betahistin kann die Wirkung der Antihistaminika vermindern.
- Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer), zur Behandlung von Depression oder der Parkinson- Krankheit. Diese können die Menge von Betahistin in Ihrem Körper erhöhen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Es ist nicht bekannt, ob Betahistin Auswirkungen auf ein ungeborenes Kind hat. Nehmen Sie Betahistin ratiopharm 8 mg nicht ein, wenn Sie schwanger sind, es sei denn, Ihr Arzt hat entschieden, dass dies notwendig ist.
Es ist nicht bekannt, ob Betahistin in die Muttermilch übergeht. Stillen Sie nicht, wenn Sie Betahistin einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt rät Ihnen dazu. Falls die Einnahme von Betahistin erforderlich ist, müssen Sie abstillen.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Studien haben gezeigt, dass Betahistin keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen hat.
Bitte beachten Sie jedoch, dass die Krankheiten, gegen die Sie dieses Arzneimittel einnehmen (Ménièresches Syndrom im Zusammenhang mit Schwindel, Tinnitus und Hörverlust), Schwindel oder Übelkeit auslösen und Ihre Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen können.
Betahistin ratiopharm 8 mg enthält Lactose.
Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
Wie wird Betahistin ratiopharm 8 mg Tabletten angewendet?
Nehmen Sie Betahistin ratiopharm 8 mg immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die übliche Anfangsdosis beträgt 8 mg dreimal täglich, vorzugsweise zu den Mahlzeiten; die Erhaltungsdosis liegt im Allgemeinen zwischen 24 und 48 mg täglich.
Wenn eine hohe tägliche Erhaltungsdosis erforderlich ist, kann die 24-mg-Stärke zweimal täglich eingenommen werden.
Die Tagesdosis darf 48 mg nicht überschreiten.
Die Dosierung muss an die individuellen Bedürfnisse und je nach Ansprechen angepasst werden.
Art der Anwendung
Die Tabletten sind während einer Mahlzeit mit einem Glas Wasser einzunehmen.
Dauer der Einnahme
Die Dauer der Behandlung hängt vom klinischen Bild und vom Krankheitsverlauf ab. Eine Besserung tritt manchmal erst nach einigen Wochen der Behandlung ein. Zufriedenstellende Behandlungsergebnisse werden manchmal erst nach mehreren Monaten erreicht.
Wenn Sie eine größere Menge von Betahistin ratiopharm 8 mg eingenommen haben, als Sie sollten
Im Falle einer Überdosierung können Mundtrockenheit, niedriger Blutdruck, Übelkeit, Erbrechen, Verdauungsbeschwerden, Störung von Bewegungsabläufen, Schwindel und, bei Anwendung von sehr hohen Dosen, Krampfanfälle, sowie Lungen- und Herzprobleme auftreten.
Wenn Sie versehentlich eine zu große Menge des Arzneimittels eingenommen haben, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder suchen Sie das nächstgelegene Krankenhaus auf.
Wenn Sie die Einnahme von Betahistin ratiopharm 8 mg vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie stattdessen einfach die übliche folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.
Wenn Sie die Einnahme von Betahistin ratiopharm 8 mg abbrechen
Beenden Sie die Einnahme von Betahistin ratiopharm 8 mg nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt, auch wenn Sie sich besser fühlen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Betahistin ratiopharm 8 mg Tabletten?
Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Die folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen können auftreten:
Allergische Reaktionen (Häufigkeit nicht bekannt), wie:
- Anschwellen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen
- Atem- oder Schluckbeschwerden
- ein roter Hautausschlag oder eine entzündete, juckende Haut
- ein plötzlicher Blutdruckabfall
- Bewusstlosigkeit
Beenden Sie die Einnahme von Betahistin ratiopharm 8 mg und kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus, wenn Sie eines der oben genannten Symptome bemerken.
Andere Nebenwirkungen sind:
Häufig (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Übelkeit (Nausea)
- Verdauungsstörungen (Dyspepsie)
- Kopfschmerzen
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- Palpitationen
- leichte Magenbeschwerden, wie Erbrechen, Magenschmerzen, Magendrücken und Blähungen. Diese Nebenwirkungen können sich durch Einnahme der Dosis mit oder nach dem Essen oder durch Reduzierung der Dosis verbessern.
- gelegentliche Schläfrigkeit
- ein bestehendes Asthma bronchiale kann sich verschlechtern
− ein bestehendes Magen-Darm-Geschwür kann sich verschlechtern
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5
1200 WIEN ÖSTERREICH
Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Betahistin ratiopharm 8 mg Tabletten aufzubewahren?
Nicht über 25°C lagern.
In der Originalverpackung aufbewahren.
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „Verwendbar bis:“ angegebenem Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Weitere Informationen zu Betahistin ratiopharm 8 mg Tabletten
Was Betahistin ratiopharm 8 mg enthält
Der Wirkstoff ist: Betahistindihydrochlorid
Jede Tablette enthält 8 mg Betahistindihydrochlorid.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Povidon K 90, mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat (Milchzucker), hochdisperses Siliciumdioxid, Crospovidon, Stearinsäure.
Wie Betahistin ratiopharm 8 mg aussieht und Inhalt der Packung
Weiße bis fast weiße, zylindrische, flache Tabletten mit beidseitiger Schrägkante und einseitiger Prägung „B8“.
Betahistin ratiopharm 8 mg ist in Packungen mit 30, 50, 60, 100 und 120 Tabletten erhältlich.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer
TEVA B.V.
Swensweg 5
2031 GA Haarlem Niederlande
Tel.-Nr.: +43/1/97007-0 Fax-Nr.: +43/1/97007-66 E-Mail: info@ratiopharm.at
Hersteller:
Merckle GmbH
Ludwig-Merckle-Straße 3
89143 Blaubeuren
Deutschland
Z.Nr.: 1-24493
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
Tschechische Republik Betahistin ratiopharm
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2026.
Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:
Therapie einer Überdosierung
Es gibt kein spezifisches Antidot. Neben allgemeinen Maßnahmen zur Toxinelimination (Magenspülung, Aktivkohle) erfolgt die Behandlung symptomatisch.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


