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Grundlagen
Fluspirilen ist ein lang wirkendes Antipsychotikum, das bei chronischer Schizophrenie eingesetzt wird. Es wird als Depotarzneistoff formuliert und parenteral verbreicht.
Pharmakologie
Pharmakodynamik
Fluspirilen unterscheidet sich in seiner Wirkung nicht wesentlich von anderen Antipsychotika wie Fluphenazin oder Perphenazin. Wie die anderen Vertreter dieser Gruppe blockiert Fluspirilen Dopaminrezeptoren und erzielt dadurch seine sedierende, antriebsmindernde und vor allem antipsychotische Wirkung.
Toxizität
Nebenwirkungen
- Müdigkeit
- Schlafstörungen
- Bluthochdruck
- Herzrhythmusstörungen
- Tachykardie
- Mundtrockenheit
- Übelkeit,
- Erbrechen
- Diarrhöe
Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen
Der Wirkstoff darf bei Erkrankungen, bei denen ein Dopaminmangel die Ursache ist nicht eingesetzt werden. Dazu gehört vornehmlich Morbus Parkinson.
Die Wirkung von Schlafmitteln und Alkohol kann durch die gleichzeitige Einnahme von Fluspirilen verstärkt werden.

Autor
Markus Falkenstätter, BSc
Student der Pharmazie
Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Lektor
Mag. pharm. Stefanie Brandauer
Pharmazeutin
Stefanie Brandauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.