Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
YamatoGast ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Linderung von leichten Magen- Darm-Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Unwohlsein, Völlegefühl und Blähungen . Das Arzneimittel ist ein traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich auf Grund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist.
- Zulassungsinhaber
- Ominedo Pharmaceutical Deutschland GmbH
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird YamatoGast angewendet?
YamatoGast ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Linderung von leichten Magen- Darm-Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Unwohlsein, Völlegefühl und Blähungen.
Das Arzneimittel ist ein traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich auf Grund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist.
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Was ist vor der Einnahme von YamatoGast zu beachten?
YamatoGast darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Auszüge aus einer der oben genannten Pflanzenbestandteile oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie an einer bekannten Lebererkrankung leiden.
- wenn Sie stillen oder schwanger sind.
- von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
YamatoGast enthält Süßholzwurzel. Daher sollten Sie während der Einnahme von YamatoGast auf lakritzhaltige Produkte verzichten, da das Risiko für eine Störung im Wasser- und Elektrolythaushalt des Körpers (Einlagerung von Wasser, Hypokaliämie), für einen erhöhten Blutdruck oder Herzrhythmusstörungen möglicherweise erhöht wird.
Wenn Sie an einer bekannten Erkrankung der Nieren, an Elektrolytstörungen oder einer Herz-Kreislauf-Erkrankung wie z.B. hohem Blutdruck leiden, sollten Sie YamatoGast nicht einnehmen.
Beenden Sie die Einnahme von YamatoGast und suchen Sie einen Arzt auf, wenn bei Ihnen Zeichen einer Leberschädigung auftreten (z.B. Gelbfärbung der Haut oder Augen, dunkler Urin, starke Schmerzen im Oberbauch, Appetitverlust).
Die in YamatoGast enthaltenen Furanocumarine können die Haut lichtempfindlicher machen und in Zusammenhang mit UV-Bestrahlung zu Hautentzündungen führen. Für die Dauer der Anwendung von YamatoGast sollte daher auf längere Sonnenbäder und intensive UV-Bestrahlung verzichtet werden.
YamatoGast enthält Natrium. Dieses Arzneimittel enthält bis zu 29 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro Einzeldosis (3 Filmtabletten). Dies entspricht 1,5 % der für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn sich Ihre Beschwerden während der Behandlung verschlechtern sollten.
Kinder und Jugendliche
YamatoGast darf bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden.
Einnahme von YamatoGast zusammen mit anderen Arzneimitteln
Untersuchungen mit YamatoGast zu Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln wurden nicht durchgeführt.
Die Einnahme von YamatoGast zusammen mit anderen Arzneimitteln, welche Süßholzwurzel enthalten oder eine Einnahme zusammen mit Diuretika (Wassertabletten), Herzglykosiden, Kortikosteroiden, stimulierenden Abführmitteln oder anderen Arzneimitteln, welche einen Einfluss auf den Elektrolythaushalt haben, wird nicht empfohlen.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind bislang nicht bekannt geworden.
Einnahme von YamatoGast zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
Untersuchungen hierzu liegen nicht vor. Bitte beachten Sie die Angaben zu lakritzhaltigen
Produkten unter der Überschrift „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“.
Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit
Die Sicherheit während der Schwangerschaft und Stillzeit wurde nicht ausreichend untersucht. Schwangere und Stillende dürfen YamatoGast nicht einnehmen.
Bitte beachten Sie, dass die Anwendung bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, sorgfältig abgewogen werden muss, da eine möglicherweise vorliegende Schwangerschaft noch nicht bekannt ist.
Es liegen keine Untersuchungen zur Beeinflussung der Zeugungsfähigkeit vor.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Untersuchungen hierzu liegen nicht vor.
Wie wird YamatoGast angewendet?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die empfohlene Dosis beträgt:
Nehmen Sie 3 mal täglich 3 Filmtabletten (den Inhalt eines Beutels) unzerkaut zwischen oder zu den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit ein.
Jeweils 3 Beutel (entsprechend einer Tagesdosis von 9 Tabletten) werden mittels Perforationen zusammengefasst. Eine Einzeldosis kann damit abgetrennt werden.
Dauer der Anwendung
YamatoGast sollte nicht länger als 2 Wochen eingenommen werden.
Der Anwender sollte bei fortdauernden Krankheitssymptomen oder beim Auftreten anderer als in der Packungsbeilage erwähnten Nebenwirkungen einen Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person aufsuchen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung dieses Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge von YamatoGast eingenommen haben, als Sie sollten
Es wurden bisher keine Fälle von Überdosierung berichtet.
Wenn Sie eine wesentlich größere Menge von YamatoGast eingenommen haben, als Sie sollten, benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt. Dieser kann über gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden. Möglicherweise treten die unten aufgeführten Nebenwirkungen verstärkt auf.
Wenn Sie die Einnahme von YamatoGast vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Führen Sie die Einnahme so fort, wie es in der Dosierungsanleitung angegeben ist.
Wenn Sie die Einnahme von YamatoGast abbrechen
Eine Unterbrechung oder vorzeitige Beendigung der Behandlung ist in der Regel unbedenklich. Im Zweifelsfalle befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat YamatoGast?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Durchfall sowie Überempfindlichkeitsreaktionen oder Leberschädigungen können auftreten. Das Arzneimittel sollte dann nicht länger eingenommen werden.
Die Häufigkeit dieser Nebenwirkungen ist auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger- Allee 3
D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de
anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist YamatoGast aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton bzw. dem Behältnis angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.
Aufbewahrungsbedingungen:
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
Weitere Informationen zu YamatoGast
Was YamatoGast enthält:
Eine Filmtablette enthält 265 mg des Wirkstoffes:
Trockenextrakt (DEV 3-6:1) aus einer Mischung von Ginsengwurzelstock, Atractylodes- japonica- Wurzelstock, Poria-Fruchtkörper, Pinellia-Rhizom, Citrus Unshiu Fruchtschale, Jujube-Früchte, Süßholzwurzel und Ingwerwurzelstock (2 : 2 : 2 : 2 : 1 : 1 : 0,5 : 0,25), Auszugsmittel: Wasser
Die sonstigen Bestandteile sind:
Siliciumdioxid-Hydrat, Croscarmellose-Natrium, Mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Hypromellose, Macrogol 6000.
Wie YamatoGast aussieht und Inhalt der Packung
Hellbraune Filmtabletten
Jeweils 3 Filmtabletten (entsprechend einer Einzeldosis) sind in einem Aluminium-beschichteten Beutel abgefüllt. Jeweils 3 Beutel (entsprechend einer Tagesdosis von 9 Filmtabletten) werden mittels Perforationen zusammengefasst. Eine Einzeldosis kann damit abgetrennt werden.
YamatoGast ist in folgenden Packungsgrößen erhältlich
Eine Packung enthält
| - 3 Tagesdosen (= | 27 Filmtabletten) |
| - 7 Tagesdosen (= | 63 Filmtabletten) |
- 14 Tagesdosen (= 126 Filmtabletten)
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer
Ominedo Pharmaceutical Deutschland GmbH
Rheinzaberner Straße 8
76761 Rülzheim
Mitvertreiber
G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG Kieler Straße 11
25551 Hohenlockstedt
E-Mail: info@pohl-boskamp.de
Hersteller
HWI pharma services GmbH Rheinzaberner Straße 8 76761 Rülzheim
E-Mail: info@hwi-group.de
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2020.
Liebe Patientin, lieber Patient,
YamatoGast ist ein traditionelles, pflanzliches Arzneimittel zur Linderung von Magen-Darm- Beschwerden. Die Kombination aus acht ostasiatischen Heilpflanzen entstammt der Tradition der japanischen Arzneipflanzenkunde (Kampo-Medizin) und wird in Japan unter der Bezeichnung Rikkunshito seit Jahrhunderten bei Magen-Darm-Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Unwohlsein, Völlegefühl und Blähungen eingesetzt.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


