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Medikamente

Provokations-Testlösung 596 Roggenmehl

Provokations-Testlösung 596 Roggenmehl
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Provokations-Testlösung Bezeichnung Konzentration Pollen Gräser / Getreide Provokations-Testlösung 006 Gräser (133 Honiggras 5.000 SBE/ml Knäuelgras, gemeines Raygras, engl. Wiesenlieschgras Wiesenrispengras Wiesenschwingel) Provokations-Testlösung 015 Gräser/Getreide 5.000 BE/ml (006 Gräser 55 % Gerste 10 % Hafer 10 % 158 Roggen 15 % 173 Weizen 10 %) …

Wirkstoff(e)
Roggenmehl-Allergen
Zulassungsinhaber
Allergopharma GmbH & Co. KG
Abgabestatus
Freiverkäuflich

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Provokations-Testlösung 596 Roggenmehl angewendet?

Provokations-Testlösung

  Bezeichnung   Konzentration
  Pollen      
  Gräser / Getreide      
  Provokations-Testlösung    
  006 Gräser      
  (133 Honiggras   5.000 SBE/ml
Knäuelgras, gemeines  
Raygras, engl.      
Wiesenlieschgras      
Wiesenrispengras      
Wiesenschwingel)      
  Provokations-Testlösung    
  015 Gräser/Getreide   5.000 BE/ml
  (006 Gräser 55 %
Gerste 10 %    
Hafer 10 %    
  158 Roggen 15 %    
  173 Weizen 10 %)    
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  121 Gerste  
       
  Provokations-Testlösung 5.000 SBE/ml
  158 Roggen  
       
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  173 Weizen  
       
  Kräuter / Blumen      
  Provokations-Testlösung    
  014 Kräuter   5.000 BE/ml
  (106 Beifuß, gemeiner  
Brennnessel      
  143 Löwenzahn      
Wegerich)      
  Provokations-Testlösung 5.000 SBE/ml
  106 Beifuß, gemeiner  
       
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  109 Brennnessel  
       
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  143 Löwenzahn  
       
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  154 Short Ragweed  
       
  Provokations-Testlösung 5.000 SBE/ml
  169 Wegerich  
       
  Bäume      
  Provokations-Testlösung    
  012Bäume I, Frühblüher 5.000 BE/ml
  (115 Erle  
Hasel      
Pappel      
  168 Ulme      
Weide)      
  Provokations-Testlösung    
  013Bäume II, Mittelblüher 5.000 BE/ml
  (108 Birke  
Buche (Rotbuche)      
Eiche      
Platane)      
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  101 Akazie, falsche (Robinie)
  Bezeichnung Konzentration
  Provokations-Testlösung 5.000 SBE/ml
  108 Birke
     
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  110 Buche (Rotbuche)
     
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  114 Eiche
     
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  115 Erle
     
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  116 Esche
     
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  129 Hasel
     
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  142 Linde
     
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  152 Pappel
     
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  153 Platane
     
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  168 Ulme
     
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  170 Weide
     
  Schimmelpilze und Hefen    
  Provokations-Testlösung    
  400Alternaria tenuis 5.000 SBE/ml
  (A. alternata)    
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  401Aspergillus fumigatus
     
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  402Botrytis cinerea
     
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  405Cladosporium herbarum
     
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  406Curvularia lunata
     
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  407Fusarium moniliforme
     
  Provokations-Testlösung    
  408Helminthosporium 5.000 BE/ml
  halodes    
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  410Mucor mucedo
     
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  412Penicillium notatum
     
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  413Pullularia pullulans
     
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  414Rhizopus nigricans
     
1.3.1 SPC - clean                  
                 
  Bezeichnung Konzentration   Bezeichnung     Konzentration  
  Provokations-Testlösung       Provokations-Testlösung        
  416Serpula lacrymans 5.000 BE/ml   725Dermatophagoides 5.000 SBE/ml
  (Merulius lacrymans)       pteronyssinus        
  Epithelien       Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml   728Acarus siro
           
  304Hamsterepithelien   Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
       
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml   729Lepidoglyphus destructor
           
  306Hundeepithelien   Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
       
          730Tyrophagus putrescentiae
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml
  308Kaninchenepithelien   Mehle        
               
  Provokations-Testlösung       Provokations-Testlösung 1.000 PNU/ml
  311Meerschweinchen- 5.000 BE/ml   589 Gerstenmehl
           
  epithelien                
        Provokations-Testlösung PNU/ml
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml   593 Maismehl
           
  314Pferdeepithelien              
    Provokations-Testlösung 1.000 PNU/ml
       
  Provokations-Testlösung 5.000 BE/ml   590 Hafermehl
           
  317Rinderepithelien              
    Provokations-Testlösung 1.600 PNU/ml
       
  Milben       596 Roggenmehl
               
  Provokations-Testlösung       Provokations-Testlösung 1.600 PNU/ml
  708Dermatophagoides 5.000 BE/ml   599 Weizenmehl
           
  farinae                  
Lyophilisat und Lösungsmittel                  

Anwendungsgebiete

Zur Diagnose IgE-vermittelter allergischer Erkrankungen (Typ I nach COOMBS und GELL) im Provokations-Test zum Aktualitätsnachweis hauttestpositiver Allergene am jeweiligen Erfolgsorgan.

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Was ist vor der Einnahme von Provokations-Testlösung 596 Roggenmehl zu beachten?

Gegenanzeigen

Der Provokations-Test ist kontraindiziert bei:

  • Überempfindlichkeit gegen einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile,
  • Erkrankungen, die den Allgemeinzustand wesentlich beeinträchtigen,
  • Schwangerschaft (wegen möglicher anaphylaktischer Reaktionen),
  • gleichzeitiger Behandlung mit Betablockern oder ACE-Hemmern,
  • Vorliegen eines überhöhten Sensibilisierungsgrades (z. B. Anamnese, überschießende Hautreaktionen),
  • akuten entzündlichen Erkrankungen des Reaktionsorgans (z. B. der Nase, Nasennebenhöhlen, Bronchien),
  • akuten allergischen Reaktionen vom Soforttyp an anderen Manifestationsorganen.

Für den bronchialen Provokations-Test sind weitere Gegenanzeigen zu beachten:

  • Relevante Einschränkung der Lungenfunktion,
  • zusätzliche Risiken durch andere nicht absetzbare Behandlung (z. B. mit Cholinergika),
  • starke bronchiale Hyperreaktivität.

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Alle Provokations-Tests, gleichgültig, welches Organ belastet werden soll, sollen nur während einer symptomfreien Krankheitsperiode durchgeführt werden.

Da Adrenalin zur Behandlung von allergischen Nebenwirkungen empfohlen wird, müssen die Adrenalin-Gegenanzeigen beachtet werden.

Vorsicht ist geboten bei besonders hohem Sensibilisierungsgrad des Patienten. In diesen Fällen, sowie bei Kindern oder bei sehr aggressiven Allergenen kann eine stärkere Verdünnung der Provokations- Testlösung oder die Verwendung mehrerer Verdünnungsstufen angezeigt sein, insbesondere beim bronchialen Provokations-Test.

Vor dem bronchialen Provokations-Test sollte eine schnell wirkende Inhalation mit einem Bronchospasmolytikum vorbereitet sein.

Bei der nasalen Provokations-Testung ist eine tiefe Inhalation des Allergens zu vermeiden. Es ist daher darauf zu achten, dass der Patient während dieses Vorganges den Atem anhält; danach soll sofort durch die Nase ausgeatmet werden.

Kinder und Jugendliche

In Abhängigkeit von der Konstitution ist eine bronchiale Provokation ab einem Lebensalter von 6 Jahren und eine nasale Provokation ab 3 Jahren möglich.

Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Über die Auswirkung auf die Fertilität liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Ausreichende Erfahrungen über die Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit liegen nicht vor.

Während der Schwangerschaft dürfen Provokations-Tests (wegen möglicher anaphylaktischer Reaktionen) nicht durchgeführt werden.

Obwohl für den gestillten Säugling wahrscheinlich kein Risiko besteht, ist eine Nutzen-Risiko- Abwägung im Einzelfall erforderlich.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Alle Provokations-Testlösungen (Lyophilisate, Allergene nach Auflösung, Lösungsmittel) im Kühlschrank lagern (2 °C – 8 °C).

Nicht einfrieren.

Aufbewahrungsbedingungen nach Anbruch des Arzneimittels, siehe Abschnitt 6.3.

Wie wird Provokations-Testlösung 596 Roggenmehl angewendet?

Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Bronchialer Provokations-Test

Je nach Gerätetyp werden 1 bis 2 ml Testlösung in den Vernebler eingebracht, wobei jeweils Teilmengen inhaliert werden. Die jeweilige Konzentration hängt sowohl vom verwendeten Allergen ab als auch vom Sensibilisierungsgrad und der bronchialen Hyperreagibilität.

Die inhalative Provokation wird mit der stärksten Verdünnung (niedrigsten Konzentration) begonnen. Die Konzentration der Provokations-Testlösung kann dann bis zum Eintritt einer positiven Reaktion gesteigert werden.

Es darf täglich nur ein Allergen getestet werden. Es ist jedoch vertretbar, mit dem gleichen Allergen in etwa zwei- bis dreistündigen Abständen mit verschiedenen (ansteigenden) Konzentrationen bis zum positiven Testausfall zu provozieren.

Als Anhaltspunkt zur Dosierung kann folgende Verdünnungsreihe gelten:

Verdünnungsstufen der Provokations-Testlösung mit physiologischer Kochsalzlösung

Überdosierung

Bei korrekter Anwendung des Provokations-Tests ist eine Überdosierung sehr unwahrscheinlich. Bei nicht korrekter Anwendung (z. B. zu großes Applikationsvolumen) können verstärkte allergische

Reaktionen auftreten. In solchen Fällen sind entsprechende Gegenmaßnahmen vom behandelnden Arzt einzuleiten (siehe „Nebenwirkungen“).

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Welche Nebenwirkungen hat Provokations-Testlösung 596 Roggenmehl?

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt.

Eine medikamentöse Beeinflussung der jeweiligen Erfolgsorgane des Provokations-Tests soll vermieden werden. Zum Beispiel können Antihistaminika, Kortikosteroide, Mastzellstabilisatoren und Arzneimittel mit begleitender Antihistaminwirkung falsch-negative Ergebnisse verursachen. Falls möglich, sollen diese Arzneimittel vor der Untersuchung in der Zeitspanne nicht mehr verabreicht werden, die vom jeweiligen Hersteller als Wirkungsdauer angegeben wird.

Nach Möglichkeit soll ein Provokations-Test nicht zur Zeit der natürlichen Exposition stattfinden.

Nebenwirkungen

Bronchialer Provokations-Test:

Bronchiale Provokations-Tests können u. U. Asthmaanfälle auslösen. Asthmatische Reaktionen werden durch Inhalation eines Bronchospasmolytikums behandelt.

Die Durchführung einer bronchialen Provokation setzt voraus, dass die Möglichkeit zur Behandlung eines schweren Asthmaanfalles besteht.

Nasaler Provokations-Test:

Überschießende Reaktionen an den Nasenschleimhäuten können durch lokal wirkende Antihistaminika oder abschwellende Nasentropfen unter Kontrolle gebracht werden. In seltenen Fällen können allergische Fernsymptome (wie konjunktivale Reaktionen, Gaumenjucken, Husten) auftreten.

In äußerst seltenen Fällen können Provokations-Tests schwere systemische Reaktionen (anaphylaktischer Schock) hervorrufen. Ein anaphylaktischer Schock kann wenige Sekunden bis Minuten nach der Allergenapplikation auftreten. Als typische Alarmsymptome gelten Juckreiz und Hitzegefühl auf und unter der Zunge und im Rachen sowie besonders in den Handtellern und Fußsohlen.

Bei der Durchführung aller Provokations-Tests muss deshalb eine sogenannte „Schockapotheke“ mit einer gebrauchsfertigen Adrenalinspritze für den sofortigen Einsatz bereitstehen.

Zur Behandlung von anaphylaktischen Reaktionen wird auf die Richtlinie „Notfall-Therapie der Anaphylaxie“ verwiesen. Je nach Einzelfall ist ein abweichendes ärztliches Handeln erforderlich. Der Patient muss nach Applikation der Testlösung mindestens 30 Minuten überwacht werden mit anschließender ärztlicher Beurteilung.

In äußerst seltenen Fällen können auch noch Stunden nach Allergenapplikation Nebenwirkungen auftreten; im Zweifelsfall und insbesondere bei Auftreten von systemischen Reaktionen soll der Patient seinen Arzt umgehend konsultieren.

Kinder und Jugendliche

Hinsichtlich des Auftretens und der Häufigkeiten der Nebenwirkungen sind keine Unterschiede gegenüber den Erwachsenen zu erwarten.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, Paul-Ehrlich-Institut, Paul-Ehrlich- Str. 51-59, 63225 Langen, Tel: +49 6103 77 0, Fax: +49 6103 77 1234, Website: www.pei.de, anzuzeigen.

Notfall-Therapie von anaphylaktischen Reaktionen beim Provokations-Test

Symptome Therapie - Allgemein

         
  Milde Allgemeinreaktion     Schwere Allgemeinreaktion
Beginnende Ausbreitung mit Rhinitis, Konjunktivitis,   Alarmsyndrom:
Asthma, generalisiertem Exanthem oder Urtikaria.   Juckreiz / Hitzegefühl auf und unter der Zunge und im Rachen sowie in
      Handtellern und Fußsohlen.
      !! Therapie einleiten !!
      Schwerster vasomotorischer Kollaps mit graublasser Zyanose –
      Blutdruckabfall – Tachykardie – Bewusstlosigkeit, Erbrechen – Stuhl- und
      Urinabgang.
      Bei protrahiertem Verlauf:
      Beginnende systemische Ausbreitung mit Rhinitis, Konjunktivitis, Asthma,
      generalisiertem Exanthem oder Urtikaria, Schwindelgefühl, u. U. mit
      schwerem Asthma und Quincke-Ödem (Larynx, Trachea).
1. Venösen Zugang legen.   Lebensrettend:
2. Antihistaminika i. v. 1. Venösen Zugang legen.
3. Subkutane Injektion von 0,1–0,2 mg Adrenalin in 2. Bei Erwachsenen 1,0 ml einer mit 0,9% NaCl-Lösung 1:10 verdünnten
  einem ausreichenden Volumen (z. B. 1 ml Adrenalin     Adrenalin-Lösung 1:1000 (= 0,1 mg Adrenalin),
  1:1000 verdünnt mit 4 ml 0,9 % NaCl-Lösung =     bei Kindern 0,01 ml/kg Körpergewicht einer mit 0,9% NaCl-Lösung 1:10
  0,2 mg/ml Adrenalinlösung) u. U. mehrfach, notfalls     verdünnten Adrenalin-Lösung 1:1000
  alle 15 Minuten.     • unter Puls- und Blutdruckkontrolle sehr langsam i. v. injizieren,
4. Dosier-Aerosol mit ß2-Adrenergika.     • jeweils evtl. in Abständen von einigen Minuten wiederholen,
5. Wasserlösliche Kortikosteroide i. v.     • Dosierung der klinischen Situation anpassen.
6. Bei Bedarf Theophyllin langsam i. v. 3. Antihistaminika i. v.
Ständige Blutdruck- und Pulskontrolle! 4. Wasserlösliche Kortikosteroide i. v. (1000 mg Prednisolonäquivalente).
5. Bei Bronchospasmus ß 2-Adrenergika; bei Bedarf Aminophyllin.
    6. Sofortige Volumensubstitution durch Infusionsbehandlung z. B. mit Elek-
        trolytlösung, Hydroxyethylstärke.
    7. Stabile Seitenlage wegen Aspirationsgefahr.
    8. Bei Bedarf weitere Maßnahmen der kardiopulmonalen Reanimation:
        Sauerstoff, Beatmung, Herzmassage etc.

Ständige Blutdruck- und Pulskontrolle!

Dieses Schema kann nur als Richtlinie dienen; je nach Einzelfall ist ein abweichendes ärztliches Handeln erforderlich!

Wie ist Provokations-Testlösung 596 Roggenmehl aufzubewahren?

Die Lyophilisate (vor Auflösung) sind 36 Monate haltbar (Milben-, Schimmelpilz- und Mehle- - Lyophilisate 48 Monate).

Das Lösungsmittel für lyophilisierte Testallergene ist 60 Monate haltbar.

Die Haltbarkeit der rekonstituierten Testlösung beträgt 6 Monate ab Datum der Auflösung, daraus weiter verdünnte Lösungen sind zum sofortigen Gebrauch bestimmt.

Bei korrekter Lagerung sollte es zu keinen sichtbaren Veränderungen des Präparates kommen. Sollte dennoch eine starke Trübung oder eine deutliche Farbänderung des Präparates auftreten, so ist das Präparat nicht mehr zu verwenden.

Weitere Informationen zu Provokations-Testlösung 596 Roggenmehl

Arzneilich wirksame Bestandteile

Provokations-Testlösungen enthalten allergenaktive Substanzen, die aus Pollen, Milben, Tierepithelien, Schimmelpilzen und Mehlen durch Extraktion gewonnen werden.

Die spezifische Bezeichnung des Allergens und die Konzentration (Standardisierte Biologische Einheiten = SBE oder Biologische Einheiten = BE oder Proteinstickstoff-Einheiten = PNU) nach Auflösung in 5 ml Lösungsmittel sind in Abschnitt 1 und auf den Flaschenetiketten der Provokations- Testlösung aufgeführt.

Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung Lyophilisat: Mannitol

Lösungsmittel für lyophilisierte Testallergene: Natriumchlorid (NaCl), Phenol, Natriumhydrogencarbonat (NaHCO3), Wasser für Injektionszwecke (W.f.I.).

Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

Deutschland:

Allergengruppe Zulassungsdatum Letzte Zulassungsverlängerung
Pollen 04.06.1991  
Tierepithelien 04.06.1991 04.06.2006
Schimmelpilze und Hefen 04.06.1991
Mehle 23.01.1990  
Milben 04.06.1991  

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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