Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Prolastin 1000 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung Anwendungsgebiete Prolastin ist indiziert zur Dauersubstitutionstherapie bei Patienten mit nachgewiesenem schweren Alpha-1-Proteinaseinhibitormangel (z.B. Genotypen PiZZ, PiZ(Null), Pi(Null,Null) und PiSZ).
- Wirkstoff(e)
- Alfa1-Antitrypsin
- Zulassungsinhaber
- Grifols Deutschland GmbH
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- B02AB02
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Prolastin 1000 mg angewendet?
Prolastin 1000 mg
Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung
Anwendungsgebiete
Prolastin ist indiziert zur Dauersubstitutionstherapie bei Patienten mit nachgewiesenem schweren Alpha-1-Proteinaseinhibitormangel (z.B. Genotypen PiZZ, PiZ(Null), Pi(Null,Null) und PiSZ). Die Patienten müssen eine optimale pharmakologische und nicht-pharmakologische Behandlung erhalten und gemäß Beurteilung durch einen in der Behandlung von Alpha-1-Proteinaseinhibitormangel erfahrenen Arzt Anzeichen einer progressiven Lungenerkrankung aufweisen (z.B. Verminderung der Einsekundenkapazität (FEV1), eingeschränkte Gehfähigkeit oder vermehrte Exazerbationen).
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Was ist vor der Einnahme von Prolastin 1000 mg zu beachten?
Gegenanzeigen
Prolastin darf nicht angewendet werden bei Patienten mit
- selektivem IgA-Mangel, bei denen Antikörper gegen IgA bekannt sind, da es in diesem Fall zu allergischen Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock kommen kann,
- bekannter Überempfindlichkeit gegen Alpha-1-Proteinaseinhibitoren oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile (siehe auch Abschnitt 4.4).
Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Die in Abschnitt 4.2 aufgeführte empfohlene Infusionsrate sollte eingehalten werden. Wenn eine Reaktion auftritt, die mit der Verabreichung von Prolastin zusammenhängen könnte, sollte die Infusionsrate verringert werden oder die Verabreichung gestoppt werden, je nachdem wie der klinische Zustand des Patienten es erfordert.
Da Prolastin zu einer kurzfristigen Erhöhung des Blutvolumens führen kann, ist bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz und bei Patienten mit dem Risiko einer Kreislaufüberlastung besondere Vorsicht geboten.
Überempfindlichkeit
Selten können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, selbst bei Patienten, die eine vorherige Behandlung mit humanem Alpha-1-Proteinaseinhibitor vertragen haben. Im Falle einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion (mit Blutdruckabfall auf <90 mmHg, Atemnot bis hin zum anaphylaktischen Schock) ist Prolastin sofort abzusetzen und eine entsprechende Behandlung, gegebenenfalls eine Schocktherapie, einzuleiten.
Häusliche Behandlung
Für Prolastin liegen begrenzt Daten hinsichtlich häuslicher Behandlung vor.
Mögliche mit einer häuslichen Behandlung verbundene Risiken hängen mit der Handhabung und Verabreichung des Arzneimittels, wie auch mit dem Umgang mit unerwünschten Arzneimittelwirkungen zusammen. In jedem Fall sollten die Patienten über die Anzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen aufgeklärt werden.
Der behandelnde Arzt entscheidet im Einzelfall über die Eignung zur häuslichen Behandlung. Er sollte sicherstellen, dass eine angemessene Unterweisung (z.B. hinsichtlich Rekonstitution, Handhabung von Transferadapter und Infusionsbesteck, Infusionstechniken, Führen eines Behandlungstagebuches, dem Erkennen unerwünschter Arzneimittelwirkungen und Maßnahmen, die im Falle solcher Reaktionen zu ergreifen sind) und die regelmäßige Kontrolle der Anwendung erfolgt.
Übertragbare Krankheitserreger
Standardmaßnahmen zur Verhütung von Infektionen durch die Verabreichung von Medikamenten, die aus menschlichem Blut oder Plasma hergestellt wurden, beinhalten Spenderauswahl, Testung einzelner Spenden und Plasmapools auf spezifische Infektionsmarker und Einbeziehung effektiver Herstellungsschritte zur Inaktivierung / Eliminierung von Viren. Dennoch kann die Möglichkeit der Übertragung von Erregern bei der Verabreichung von Medikamenten, die aus menschlichem Blut oder Plasma hergestellt worden sind, nicht völlig ausgeschlossen werden. Dies trifft auch für unbekannte oder neu aufgetretene Viren und andere Erreger zu.
Die ergriffenen Maßnahmen werden als wirksam gegenüber umhüllten Viren wie HIV, Hepatitis B (HBV) und Hepatitis C (HCV) angesehen. Diese Maßnahmen sind möglicherweise bei nicht umhüllten Viren wie Hepatitis A und Parvovirus B19 von begrenztem Wert.
Eine Parvovirus B19-Infektion kann bei schwangeren Frauen (Infektion des Fötus) und bei Patienten mit Immunschwäche oder gesteigerter Erythrozytenbildung (z.B. hämolytische Anämie) schädliche Auswirkungen haben.
Eine adäquate Impfung (Hepatitis A und B) sollte in Erwägung gezogen werden bei Patienten, die regelmäßig oder wiederholt mit aus menschlichem Plasma gewonnenen Proteinaseinhibitoren behandelt werden.
Rückverfolgbarkeit
Bei jeder Verabreichung von Prolastin müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden, um die Verbindung zwischen dem Patienten und der Charge herstellen zu können.
Rauchen
Rauchern kann die Therapie mit Prolastin nicht verweigert werden. Jedoch sollte Rauchern dringend empfohlen werden, das Rauchen einzustellen, da die Wirkung von Prolastin durch den Tabakrauch in der Lunge beeinträchtigt wird.
Natriumgehalt
Dieses Arzneimittel enthält ca. 110,4 mg (4,8 mmol) Natrium pro 1 000 mg Durchstechflasche.
Bei einem 75 kg schweren Patienten entspricht der Natriumgehalt der empfohlenen Dosis 24,84 % der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
Dies sollte bei Patienten, die eine salzarme Diät einhalten müssen, berücksichtigt werden.
Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft
Für Prolastin liegen keine klinischen Daten über exponierte Schwangere vor. Tierstudien wurden nicht durchgeführt. Bei der Anwendung in der Schwangerschaft ist Vorsicht geboten.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Alpha-1-Proteinaseinhibitor in die Muttermilch übergeht. Es liegen keine Tierstudien vor, in denen untersucht wurde, ob Alpha-1-Proteinaseinhibitor in die Muttermilch übergeht. Bei der Entscheidung, ob das Stillen oder die Behandlung mit Prolastin fortgeführt bzw. abgebrochen werden soll, sind Nutzen des Stillens für das Kind und Nutzen der Prolastin-Therapie für die Mutter abzuwägen.
Fertilität
Es wurden keine Fertilitätsstudien mit Prolastin an Tieren durchgeführt. Da der Alpha-1-Proteinase-
Inhibitor ein endogenes menschliches Protein ist, werden bei der Verabreichung in der empfohlenen
Dosierung keine negativen Auswirkungen auf die Fertilität erwartet.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
Nicht über 25°C lagern! Nicht einfrieren.
Aufbewahrungsbedingungen nach Rekonstitution des Arzneimittels, siehe Abschnitt 6.3.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung
Das Pulver ist gemäß der folgenden Anweisung mit dem Inhalt der beigepackten Flasche mit Wasser für Injektionszwecke (WFI) zu versehen und aufzulösen. Die rekonstituierte Lösung erscheint klar bis leicht opaleszent, ist farblos, blassgrün, blassgelb oder blassbraun. Die vollständige Rekonstitution sollte innerhalb von 5 Minuten erfolgt sein.
Herstellen der rekonstituierten Infusionslösung
- Die Rekonstitution muss unter aseptischen Bedingungen (sauber und keimfrei) erfolgen, um die Sterilität aufrechtzuerhalten. Nutzen Sie eine ebene Arbeitsfläche.
- Stellen Sie sicher, dass beide Flaschen, Prolastin und das Lösungsmittel (steriles Wasser für Injektionszwecke), Raumtemperatur (20-25ºC) haben.
- Entfernen Sie die Schutzkappe sowohl von der Prolastin- als auch von der Wasserflasche und reinigen Sie die Ränder und die Oberfläche der Stopfen mit einem Alkoholtupfer. Lassen Sie die Stopfen trocknen.
| 4. | Öffnen Sie die | 5. | Stellen Sie die | 6. | Entfernen Sie |
| sterile Verpackung | Wasserflasche | die | |||
| des Transfer- | aufrecht auf die | durchsichtige | |||
| adapters, indem | ebene | Umverpackung | |||
| Sie den Deckel | Arbeitsfläche | des Transfer- | |||
| vollständig | und halten Sie | adapters (gerade | |||
| abziehen. Nehmen | sie fest. Ohne | nach oben | |||
| Sie den Adapter nicht aus der | die äußere Verpackung zu | ziehen) und | |||
| Packung. | entfernen, drücken Sie das | entsorgen Sie diese. | |||
| blaue Ende des Adapters | |||||
| gerade nach unten bis die | |||||
| Spitze den Stopfen | |||||
| durchdringt und einrastet. | |||||
| Nicht drehen. | |||||
| 7. | Stellen Sie die | 8. | Durch den | 9. | Schwenken Sie |
| Prolastin | Unterdruck in | die Prolastin | |||
| Pulverflasche | der Pulver- | Flasche | |||
| aufrecht auf die | flasche wird das | vorsichtig, bis | |||
| Unterlage. Drehen | Lösungsmittel | das Pulver | |||
| Sie die mit dem | automatisch | vollständig | |||
| Adapter ver- | überführt an. | aufgelöst ist. | |||
| bundene Wasserflasche um | Warten Sie, bis das Wasser | Nicht schütteln, um | |||
| 180° auf den Kopf. Mit dem | vollständig überführt ist. | Schaumbildung zu | |||
| durchsichtigen /weißen Ende | Ziehen Sie den weiterhin | vermeiden. Den Stopfen | |||
| des Adapters die gesamte | mit der Wasserflasche | nicht berühren. | |||
| Einheit gerade nach unten | verbundenen Adapter im | Anschließend das | |||
| drücken bis die Spitze den | Winkel von ca. 45° schräg | Arzneimittel unter | |||
| Stopfen der Pulverflasche | von der Pulverflasche ab. | aseptischen Bedingungen | |||
| durchdringt und einrastet. | verabreichen. | ||||
| Nicht drehen. | |||||
10. Wird mehr als eine Flasche des Produkts benötigt, um die erforderliche Dosis zu erreichen, wiederholen Sie die obigen Anweisungen mit einer weiteren Packung, die wiederum einen Transferadapter enthält. Den Adapter nicht wiederverwenden.
Nur klare bis leicht opaleszente, farblose, blassgrüne, blassgelbe oder blassbraune Lösungen verwenden, die keine sichtbaren Partikel enthalten. Die rekonstituierte Lösung muss innerhalb von 3 Stunden nach der Herstellung verwendet werden. Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
Wie wird Prolastin 1000 mg angewendet?
Dosierung und Art der Anwendung
Ärzte, die Erfahrung mit chronisch obstruktiven Lungenkrankheiten haben, sollten die Behandlung einleiten und die ersten Infusionen überwachen. Die nachfolgenden Infusionen können von einer medizinischen Fachkraft verabreicht werden, siehe Abschnitt 4.4.
Die Dauer der Behandlung liegt im Ermessen des behandelnden Arztes. Eine bestimmte Begrenzung der Behandlungsdauer ist nicht vorgesehen.
Dosierung
Erwachsene, einschließlich älterer Patienten
Soweit nicht anders verordnet, reicht in den meisten Fällen eine einmalige wöchentliche Dosis von 60 mg Wirkstoff/kg Körpergewicht (entsprechend 180 ml gebrauchsfertige Infusionslösung mit 25 mg/ml Alpha-1-Proteinaseinhibitor (human) bei einem 75 kg schweren Patienten) als Kurzinfusion aus, um den
Alpha-1-Proteinaseinhibitor-Serumspiegel ständig über 80 mg/dl zu halten, was einem Lungenspiegel von 1.3 µM entspricht. Diese Spiegel im Serum und der Flüssigkeit des Lungenepithels gelten theoretisch als Schutz gegen eine weitere Verschlechterung des Lungenemphysems.
Kinder und Jugendliche
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Prolastin bei Kindern und Jugendlichen im Alter von unter 18 Jahren ist nicht erwiesen.
Es liegen keine Daten vor.
Art der Anwendung
Prolastin sollte nur als intravenöse Infusion nach Rekonstitution verwendet werden.
Das Pulver ist gemäß der unter Abschnitt 6.6. beschriebenen Anweisung mit dem beigepackten Lösungsmittel (Wasser für Injektionszwecke) aufzulösen und mit einem geeigneten Infusionsbesteck (nicht in der Packung enthalten) zu infundieren.
Die rekonstituierte Lösung muss innerhalb von 3 Stunden nach Herstellung verabreicht werden.
Die Infusionsgeschwindigkeit sollte 0,08 ml/kg Körpergewicht pro Minute nicht überschreiten (entspricht 6 ml pro Minute bei einem 75 kg schweren Patienten). Diese Infusionsrate kann abhängig von der Verträglichkeit angepasst werden.
Für Hinweise zur Rekonstitution des Arzneimittels vor der Anwendung siehe Abschnitt 6.6.
Überdosierung
Konsequenzen einer Überdosierung sind nicht bekannt.
Im Falle einer Überdosierung muss das Auftreten von Nebenwirkungen streng beobachtet werden und soweit notwendig, unterstützende Maßnahmen angeboten werden.
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Welche Nebenwirkungen hat Prolastin 1000 mg?
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt.
Nebenwirkungen
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
Unter der Behandlung mit Prolastin können bekannte Reaktionen wie z.B. Fieber, grippeähnliche Symptome, Dyspnoe, Urtikaria, Übelkeit etc. auftreten.
Gelegentlich oder selten können - wie bei jeder Proteinbehandlung - auch immunologische Reaktionen auftreten, selbst wenn der Patient bei vorheriger Anwendung keine Überempfindlichkeit oder allergische Reaktion gezeigt hat, wie z.B. Urtikaria oder Dyspnoe und sehr selten Anaphylaxie (siehe Abschnitt 4.4). Symptome, die möglicherweise immunologischen Ursprungs sind, sollten vor erneuter Aufnahme der Behandlung abgeklärt werden.
Tabellarische Zusammenfassung der unerwünschten Arzneimittelnebenwirkungen
Die nachfolgende Tabelle verwendet die Systemorganklassifikation des MedDRA-Systems (SOC und bevorzugte Begriffe).
Bei den Häufigkeitsangaben werden folgende Einteilungen zugrunde gelegt:
sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100 bis<1/10); gelegentlich (≥1/1 000 bis<1/100); selten (≥1/10 000 bis <1/1 000); sehr selten (<1/10 000); nicht bekannt (nicht abschätzbar auf Grundlage der bekannten Daten).
Unter der Behandlung mit Prolastin wurden folgende Nebenwirkungen beobachtet:
| Systemorganklassen | Gelegentlich | Selten | Sehr selten |
| > 0,1% bis <1% | >0,01% bis <0.1% | < 0,01% | |
| Erkrankungen des | Urtikaria | Überempfindlichkeits- | Anaphylaktischer |
| Immunsystems | reaktionen | Schock | |
| Erkrankungen des | Schwindel/Benommenheit | ||
| Nervensystems | Kopfschmerzen | ||
| Herzerkrankungen | Tachykardie | ||
| Gefäßerkrankungen | Hypotonie | ||
| Hypertonie | |||
| Erkrankungen der | Dyspnoe | ||
| Atemwege, des | |||
| Brustraums und | |||
| Mediastinums |
| Erkrankungen der | Hautausschlag | ||
| Haut und des | |||
| Unterhautzellgewebes | |||
| Erkrankungen des | Übelkeit | ||
| Gastrointestinaltrakts | |||
| Skelettmuskulatur-, | Gelenkschmerzen/Arthralgie | Rückenschmerzen | |
| Bindegewebs- und | |||
| Knochenerkrankungen | |||
| Allgemeine | Schüttelfrost, Fieber, | ||
| Erkrankungen und | grippeähnliche Symptome, | ||
| Beschwerden am | Brustschmerz | ||
| Verabreichungsort |
Informationen zur Virussicherheit, siehe Abschnitt 4.4.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, Paul-Ehrlich-Institut, Paul-Ehrlich- Straße 51–59, 63225 Langen, Telefon: +49 6103 77 0, Telefax: +49 6103 77 1234, Website: www.pei.de anzuzeigen.
Wie ist Prolastin 1000 mg aufzubewahren?
3 Jahre
Die rekonstituierte Lösung darf nur innerhalb von 3 Stunden nach der Herstellung verwendet werden. Nach Herstellung der Infusionslösung nicht im Kühlschrank aufbewahren.
Nicht verwendete Lösung ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.
Weitere Informationen zu Prolastin 1000 mg
Eine Flasche enthält: ca. 1 000 mg Alpha-1-Proteinaseinhibitor, human*
Nach Rekonstitution mit 40 ml Lösungsmittel enthält die Lösung 25 mg/ml Alpha-1-Proteinaseinhibitor, human.
*Hergestellt aus dem Plasma menschlicher Spender.
Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung:
Prolastin enthält 2,76 mg Natrium pro ml rekonstituierter Lösung (120 mmol/l).
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.
12944.01.00
DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG
Datum der Erteilung der Zulassung: 12. Dezember1988
Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 22. März 2021
10. STAND DER INFORMATION
11. VERSCHREIBUNGSPFLICHT/APOTHEKENPFLICHT
Verschreibungspflichtig
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


