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Medikamente

paroxedura 30 mg Filmtabletten

paroxedura 30 mg Filmtabletten
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

paroxedura wird angewendet zur Behandlung von Erwachsenen mit Depressionen (Episode einer Major Depression ) und/oder Angststörungen . Die folgenden Angststörungen können mit paroxedura behandelt werden: Zwangsstörung (wiederholte, zwang hafte Gedanken mit unkontrollierbarem Verhalten), Panikstörung (Panikattacken, einschließlich durch A goraphobie …

Wirkstoff(e)
Paroxetin
Zulassungsinhaber
Viatris Germany GmbH
Abgabestatus
Apothekenpflichtig
ATC Code
N06AB05

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird paroxedura 30 mg Filmtabletten angewendet?

paroxedura wird angewendet zur Behandlung von Erwachsenen mit Depressionen (Episode einer Major Depression) und/oder Angststörungen. Die folgenden Angststörungen können mit paroxedura behandelt werden: Zwangsstörung (wiederholte, zwang hafte Gedanken mit unkontrollierbarem Verhalten), Panikstörung (Panikattacken, einschließlich durch A goraphobie ausgelöste Attacken, d. h. Angst, über offene, leere Plätze zu gehen), soziale Angststörun g (Angst vor oder Vermeidung von gesellschaftlichen Situationen), posttraumatische Belastungsstörung (A ngst, ausgelöst durch ein traumatisches Ereignis) u nd generalisierte Angststörung (allgemeines Gefühl gro ßer Angst oder Nervosität).

Paroxetin gehört zur Arzneimittelgruppe der so gena nnten Selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI). Die Substanz Serotonin findet sich im Gehirn jedes Menschen. Bei depressiven oder ängstlichen Menschen sind die Serotoninspiegel niedriger als bei anderen. Die Wirkweise von Paroxetin und anderen SSRI ist nicht vollständig aufgeklärt, sie können a ber möglicherweise durch Anheben der Serotoninspieg el im Gehirn helfen. Damit es Ihnen besser geht, müsse n Depressionen und Angststörungen richtig behandelt werden.

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Was ist vor der Einnahme von paroxedura 30 mg Filmtabletten zu beachten?

paroxedura darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Paroxetin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
  • wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die zur Gruppe der so genannten Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer, einschließlich Moclobemid, Linezolid u nd Methylthioniniumchlorid [Methylenblau]) gehören oder wenn Sie diese Arzneimittel innerhalb der letzten zwei Wochen eingenommen haben. Ihr Arzt wird Ihnen erklären, wie Sie nach Absetzen des MAO-Hemmers mit der Einnahme von Paroxetin beginnen;
  • wenn Sie eines der beiden Antipsychotika Thioridazin oder Pimozid einnehmen.

Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, informieren Sie Ihren Arzt und nehmen Sie Paroxetin nicht ein.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie paroxedura einnehmen,

  • wenn Sie Nieren-, Leber- oder Herzbeschwerden haben;
  • wenn Sie an Epilepsie leiden oder in der Vergangenheit Krämpfe oder Krampfanfälle hatten;
  • wenn Sie jemals manische Episoden (überaktives Verh alten oder rasende Gedanken) hatten;
  • wenn bei Ihnen wegen einer schweren Depression eine so genannte Elektrokrampftherapie (EKT) durchgeführt wird;
  • wenn Sie an Diabetes leiden;
  • wenn Sie Auffälligkeiten am Herzen haben, die mit H ilfe eines Elektrokardiogramms (EKG) festgestellt wurden und als verlängerte QT-Zeit bezeichnet werde n
  • wenn Sie eine familiäre Vorgeschichte von QT-Verlän gerungen haben; eine Herzerkrankung, wie Herzversagen, eine geringere Herzschlagfrequenz haben; oder einen geringen Kalium- oder Magnesiumspiegel haben;
  • wenn Ihr Natriumspiegel im Blut niedrig ist;
  • wenn Sie ein Glaukom (erhöhter Augeninnendruck) hab en;
  • wenn Sie Tamoxifen zur Behandlung von Brustkrebs oder Fruchtbarkeitsstörungen einnehmen. Paroxetin kann die Wirkung von Tamoxifen abschwäche n, so dass Ihr Arzt Ihnen unter Umständen ein anderes Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen empfehlen wird;
  • wenn Sie in der Vergangenheit Blutungsstörungen hat ten oder wenn Sie schwanger sind (siehe Abschnitt „Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflan zungsfähigkeit“) oder andere Arzneimittel

einnehmen, die das Risiko für Blutung erhöhen könn en (zu diesen gehören Arzneimittel um das Blut zu verdünnen, wie Warfarin; Antipsychotika wie Perphen azin oder Clozapin; trizyklische Antidepressiva wie Clomipramin; Arzneimittel die zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen angewendet werden, die so genannten nicht-steroidalen entzündu ngshemmenden Arzneimittel oder NSARs wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Celecoxib, Etodolac, Diclofenac, Meloxicam);

wenn Sie unter 18 Jahre alt sind (siehe Abschnitt „ Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren“).

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft oder wenn Sie sich nicht sicher sind.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

paroxedura sollte nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Patienten unter 18 Jahren weisen bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen wie Suizidversuch, suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivität, oppositionelles Verhalten und Wut) auf. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren paroxedura verschreiben, wenn er entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestmöglichen Interesse des Patienten i st. Wenn Ihr Arzt Ihnen (oder Ihrem Kind) paroxedura verschrieben hat und Sie darüber sprechen möchten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei Ihnen (oder Ihrem Kind) bei Einnahme von paroxedura eine der oben aufgeführten Beschwerden auftritt oder sich verschlimmert. Darüber hinaus sind die langfristige n sicherheitsrelevanten Auswirkungen von paroxedura in Bezug auf Wachstum, Reifung und kognitive Entwicklung sowie Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden.

In Studien mit unter 18-Jährigen hatten einige Pati enten nach Absetzen von Paroxetin Absetzsymptome. Diese Symptome ähnelten größtenteils den bei Erwach senen auftretenden Absetzsymptomen nach Beendigung der Behandlung von Paroxetin (siehe Abschnitt 3 „Wie ist paroxedura einzunehmen?“).

Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression/Angststörung

Wenn Sie depressiv sind und/oder unter Angststörung en leiden, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn a lle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch länger.

Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher,

  • wenn Sie bereits früher einmal Gedanken daran hatte n, sich das Leben zu nehmen oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen.

wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die unter einer

psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.

Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverzüglic h ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.

Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erzählen , dass Sie depressiv sind oder unter einer Angststörung leiden. Bitten Sie diese F ersonen, diese Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf, Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression oder Angstzustände verschlimmern oder wenn sie sich Sorgen über Verhal tensänderungen bei Ihnen machen.

Bitte besprechen Sie diese Dinge mit Ihrem Arzt, wenn Sie irgendwelche Bedenken haben.

Wichtige Nebenwirkungen, die bei der Einnahme von paroxedura beobachtet wurden

Einige Patienten entwickeln unter der Einnahme von Paroxetin eine Akathisie, d. h. sie empfinden eine innere Unruhe und fühlen sich unfähig, still zu sit zen oder zu stehen. Andere Patienten entwickeln ein

Serotonin-Syndrom mit einigen oder allen der im Folgenden aufgelisteten Symptome: Verwirrtheit, Unruhe, Schwitzen, Zittern, Schüttelfrost, Halluzin ationen (seltsame Erscheinungen oder Geräusche), plötzliche Muskelzuckungen oder ein schneller Herzs chlag. Sollten Sie irgendeines dieser Symptome bei sich bemerken, suchen Sie Ihren Arzt auf. Mehr Informationen hierzu oder zu anderen Nebenwirkungen von Paroxetin entnehmen Sie bitte Abschnitt 4. „Wel che Nebenwirkungen sind möglich?“.

Arzneimittel wie Paroxetin (so genannte SSRI/SNRI) können Symptome einer sexuellen Funktionsstörung verursachen (siehe Abschnitt 4). In bestimmten Fäll en blieben diese Symptome nach Beendigung der Behandlung bestehen.

Einnahme von paroxedura zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Einige Arzneimittel können die Wirkung von Paroxeti n beeinflussen oder die Wahrscheinlichkeit von auftretenden Nebenwirkungen erhöhen. Paroxetin kann aber auch die Wirkung von anderen Medikamenten beeinflussen. Hierzu gehören:

  • Arzneimittel, die Monoaminoxidase-Inhibitoren genannt werden (MAOIs oder MAO-Hemmer, einschließlich Moclobemid zur Behandlung von Depres sionen und Methylthioniniumchlorid [Methylenblau]) – siehe „paroxedura darf nicht eing enommen werden“ in diesem Abschnitt.
  • Arzneimittel, von denen bekannt ist, dass sie das Risiko für Veränderungen der elektrischen Aktivität des Herzens erhöhen (z. B. die Antipsychotika (Neuroleptika) Thioridazin oder Pimozid) – siehe Abschnitt „paroxedura darf nicht eingenommen werden “ in dieser Packungsbeilage.Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder andere Arzneimittel, die nicht-steroidale antiinflammatorische Arzneimittel (NSAR) genannt werden, wie Celecoxib oder Rofecoxib, Etodolac, Diclofenac und Meloxicam (zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen ).
  • Arzneimittel zur Senkung des Risikos für die Bildun g von Blutgerinnseln (Thrombozytenaggregationshemmer) wie Clopidogrel
  • Schmerzmittel, z. B. Buprenorphin, Tramadol, Pethidin
  • Arzneimittel, die Triptane genannt werden, wie z. B. Sumatriptan (zur Behandlung von Migräne)
  • Andere Antidepressiva, einschließlich andere SSRIs und trizyklische Antidepressiva, wie Clomipramin, Nortriptylin und Desipramin
  • Ein Nahrungsergänzungsmittel , das Tryptophan genannt wird
  • Arzneimittel wie Lithium, Risperidon, Perphenazin, Clozapin (so genannte Antipsychotika)
  • Fentanyl als Narkosemittel oder zur Behandlung chronischer Schmerzen
  • Eine Kombination von Fosamprenavir und Ritonavir (zur Behandlung der Infektion mit dem humanen Immunschwäche-Virus [HIV] )
  • Johanniskraut (ein pflanzliches Heilmittel gegen Depressionen)
  • Phenobarbital, Phenytoin oder Carbamazepin zur Behandlung von Krampfanfällen oder Epilepsie
  • Atomoxetin (zur Behandlung einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung [ADH S])
  • Procyclidin (gegen Tremor, vor allem bei der Parkinson-Krankheit)
  • Warfarin oder andere Arzneimittel (so genannte Antikoagulantien) zur Blutverdünnung

• Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (unregelmäßige Herzschlagfolge) wie Propafenon und Flecainid

  • Metoprolol, ein Betablocker zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzerkrankungen
  • Pravastatin (zur Behandlung von hohen Cholesterinspiegeln)
  • Rifampicin (zur Behandlung von Tuberkulose (TBC) und Lepra)
  • Linezolid, ein Antibiotikum zur Behandlung von Infektionen
  • Tamoxifen, das zur Behandlung von Brustkrebs oder Fertilitätsproblemen verwendet wird
  • Mivacurium oder Suxamethonium (Arzneimittel zur Muskelentspannung).

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben, oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Einnahme von paroxedura zusammen mit Nahrungsmitteln und Alkohol

Trinken Sie während der Behandlung mit Paroxetin ke inen Alkohol. Alkohol kann Ihre Symptome oder Nebenwirkungen verstärken. Wenn Sie Paroxetin morge ns zusammen mit dem Frühstück einnehmen, verringert sich die Wahrscheinlichkeit einer Übelke it (Brechreiz).

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigk eit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Die Einnahme von Paroxetin während der Schwangers chaft wird nicht empfohlen, da es das ungeborene Kind schädigen kann. Ihr Arzt kann entscheiden, ob es besser für Sie ist, einen Therapiewechsel vorzunehmen oder schrittweise die Einnahme von paroxedura zu beenden, wenn Sie schwanger sind. Dennoch kann Ihr Arzt, abhängig von Ihrem Befinden, zu der Empfehlung kommen, dass es besser für Sie ist, die Einnahme von paroxe dura fortzusetzen.

Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Hebamme und/oder Ihr Arzt/Ihre Ärztin darüber informiert sind, dass Sie mit paroxedura behandelt werden.

Arzneimittel wie paroxedura können, wenn sie währen d der Schwangerschaft, insbesondere in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft, eingenommen werden, zu einer ernsthaften Gesundheitsbeeinträchtigung des Neugeborenen führen , die primäre oder persistierende pulmonale Hypertonie des Neugeborenen (PPHN) genannt wird und die sich darin zeigt, dass das Neugeborene schneller atmet und eine Blaufärbung der Haut aufwe ist. Diese Symptome beginnen normalerweise während der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Bitt e informieren Sie in einem solchen Fall sofort Ihre Hebamme und/oder Ihren Arzt.

Dazu gehören:

  • Schwierigkeiten beim Atmen
  • bläuliche Verfärbung der Haut oder das Kind ist zu warm oder kalt
  • blaue Lippen
  • Erbrechen oder Schwierigkeiten beim Trinken

• ausgeprägte Müdigkeit, Schlafstörungen oder ständig es Schreien

  • steife oder schlaffe Muskeln
  • Muskelzittern, ängstliches/nervöses Zittern oder Kr ampfanfälle
  • gesteigerte Reflexe

Sofern Ihr neugeborenes Kind eines dieser Krankheitszeichen aufweist oder Sie sich Sorgen um die Gesundheit Ihres Kindes machen, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt und/oder Ihre Hebamme, der/die Sie weiter beraten wird.

Wenn Sie paroxedura gegen Ende Ihrer Schwangerschaft einnehmen, kann das Risiko für schwere vaginale Blutungen kurz nach der Geburt erhöht sein , insbesondere wenn Sie in der Vorgeschichte

Blutungsstörungen aufweisen. Ihr Arzt oder Ihre Heb amme sollte darüber informiert werden, dass Sie paroxedura einnehmen, damit sie Sie entsprechend beraten können.

paroxedura kann in sehr geringen Mengen in die Muttermilch übergehen . Falls Sie paroxedura einnehmen, setzen Sie sich mit Ihrem behandelnden Arzt in Verbindung, bevor Sie anfangen, Ihr Kind zu stillen.

In Studien an Tieren reduzierte Paroxetin die Qualität der Spermien.

Theoretisch könnte dies die Zeugungsfähigkeit beein trächtigen, jedoch wurde bislang kein Einfluss auf die Fruchtbarkeit beim Menschen beobachtet.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Zu den möglichen Nebenwirkungen von Paroxetin gehör en Schwindel, Verwirrtheit, Schläfrigkeit oder

verschwommenes Sehen. Wenn Sie bei sich derartige Nebenwirkungen bemerken, setzen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs und bedienen Sie keine Maschinen.

paroxedura enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d.h., es ist nahezu „natriumfrei“.

Wie wird paroxedura 30 mg Filmtabletten angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlenen Dosierungen für unterschiedliche Kr ankheitsbilder sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.

    Anfangsdosis Empfohlene Tageshöchstdosis  
      Tagesdosis    
  Depressionen 20 mg 20 mg 50 mg  
  Zwangsstörung 20 mg 40 mg 60 mg  
  Panikstörung 10 mg 40 mg 60 mg  
  Soziale Angststörung 20 mg 20 mg 50 mg  
  Posttraumatische Belastungsstörung 20 mg 20 mg 50 mg  
  Generalisierte Angststörung 20 mg 20 mg 50 mg  

Ihr Arzt wird Ihnen eine Anfangsdosis für paroxedur a Filmtabletten empfehlen, wenn Sie dieses Medikament zum ersten Mal einnehmen. Die meisten Patienten fühlen sich nach einigen Woc hen besser. Wenn dies bei Ihnen nicht der Fall ist, besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt, der Sie beraten wird. Ihr Arzt wird vielleicht die Dosis schrittweise um jeweils 10 mg bis zur Tageshöchstdosis erhöhen wollen.

Nehmen Sie die Tabletten morgens zusammen mit dem Frühstück ein. Sie dürfen die Tabletten nicht kauen. Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit einem Glas Wasser ein.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, um das Schlucken zu erleichtern, und nicht zum Teilen in gleiche Dosen.

Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, wie lange Sie die Filmtabletten einnehmen müssen. Hierbei kann es sich um eine Dauer von einigen Monaten oder sogar länger handeln.

Anwendung bei älteren Patienten

Die Tageshöchstdosis für ältere Menschen (über 65 J ahre) beträgt 40 mg.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

paroxedura 30 mg sollte normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestmöglichen Interesse des Pat ienten ist.

Patienten mit Leber- oder Nierenerkrankungen

Wenn Sie Probleme mit Ihrer Leber haben oder an einer schweren Nierenerkrankung leiden, wird Ihr Arzt Ihnen vielleicht eine niedrigere Paroxetin-Dosis als üblich verschreiben.

Wenn Sie eine größere Menge von paroxedura eingenom men haben als Sie sollten

Nehmen Sie nie mehr Filmtabletten ein, als Ihr Arzt Ihnen empfohlen hat. Wenn Sie zu viele Filmtabletten eingenommen haben (oder jemand anderes dies tut), informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder gehen Sie direkt ins Krankenhaus. Zeigen Sie dort die Tablettenpackung.

Wenn jemand eine Überdosis Paroxetin eingenommen ha t, können die in Abschnitt 4. „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“ aufgelisteten Symptom e oder die folgenden Symptome auftreten: Erbrechen, Weitstellung der Pupillen, Fieber, Kopfschmerzen, unkontrollierbare Muskelanspannungen und Beschleunigung des Herzschlages.

Wenn Sie die Einnahme von paroxedura vergessen haben

Nehmen Sie Ihr Medikament jeden Tag zur gleichen Zeit ein.

Sollten Sie einmal eine Dosis vergessen haben und dies vor dem Zubettgehen bemerken, nehmen Sie die Dosis sofort ein. Am nächsten Tag setzen Sie die Ei nnahme wie gewohnt fort.

Erinnern Sie sich erst nachts oder am nächsten Tag an die vergessene Einnahme, lassen Sie die verpasste Dosis einfach aus. Bei Ihnen treten vielleicht Absetzsymptome auf, die aber nach Einnahme der nächsten Dosis zur gewohnten Zeit weggehen sollten. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Was müssen Sie tun, wenn sich bei Ihnen keine Besse rung einstellt

paroxedura wird Ihre Symptome nicht sofort lindern. Alle Antidepressiva brauchen etwas Zeit, bis sie wirken. Bei einigen Patienten setzt eine Besserung innerhalb von ein paar Wochen ein, bei anderen kann es auch etwas länger dauern. Einige Personen, die Anti depressiva einnehmen, fühlen sich erst schlechter, bevor sie sich letztendlich besser fühlen. Ihr Arzt wird Sie ein paar Wochen nach Behandlungsbeginn wieder sehen wollen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie noch keine Besserung verspürt haben.

Wenn Sie die Einnahme von paroxedura abbrechen

Hören Sie nicht mit der Einnahme von paroxedura auf , es sei denn, Ihr Arzt ordnet dies an.

Wenn Sie die Einnahme von Paroxetin beenden, wird Ihr Arzt Ihnen helfen, die Dosis über den Zeitraum v on einigen Wochen oder Monaten langsam zu reduzieren. Damit sollte sich das Risiko, dass Absetzsymptome auftreten, reduzieren. Eine Möglichkeit ist die sch rittweise Reduzierung Ihrer Paroxetin-Dosis um jeweils

10 mg pro Woche. Die meisten Patienten empfinden die Symptome, die bei Beendigung der Einnahme von Paroxetin auftreten, als leicht und beobachten, dass diese innerhalb von zwei Wochen von alleine verschwinden. Bei einigen Patienten können diese Sy mptome aber auch stärker ausgeprägt sein oder länge r anhalten.

Wenn Sie nach Beendigung der Filmtabletteneinnahme Absetzsymptome haben, wird Ihr Arzt vielleicht beschließen, die Dosis langsamer zu reduzieren. Wen n Sie schwerwiegende Absetzsymptome nach Beendigung der Paroxetin-Einnahme haben, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Ihr Arzt kann Ihnen empfehlen, die Filmtabletten erneut zu nehmen und die Dosis dann noch langsamer zu reduzieren.

Auch wenn Sie Absetzsymptome entwickeln, können Sie trotzdem die Einnahme von paroxedura 30 mg beenden.

Mögliche Absetzsymptome bei Beendigung der Behandlu ng

Studien zeigen, dass 3 von 10 Patienten bei sich ein oder mehrere Symptom(e) bemerken, wenn Sie die Einnahme von Paroxetin beenden. Einige Absetzsymptome treten bei Beendigung der Behandlung öfter auf als andere.

Häufig (können bei bis zu 1 von 10 Behandelten auftreten)

• Schwindelgefühl, sich wackelig fühlen oder Gefühl, aus dem Gleichgewicht zu geraten

  • Kribbeln, Brennen und (weniger häufig) ein Stromsch laggefühl (auch im Bereich des Kopfes), sowie Surren, Zischen, Pfeifen, Klingeln oder andere dauerhafte Geräusche in den Ohren (Tinnitus)
  • Schlafstörungen (lebhafte Träume, Alpträume, Schlaf losigkeit)
  • Ängstlichkeit
  • Kopfschmerzen.

Gelegentlich (können bei bis zu 1 von 100 Behandelten auftreten )

  • Übelkeit (Nausea)
  • Schwitzen (einschließlich Nachtschweiß)
  • Innere Unruhe oder Erregtheit
  • Tremor (Zittern)
  • Verwirrtheit oder Desorientiertheit
  • Diarrhö (Durchfall)
  • Emotionale Instabilität oder Reizbarkeit
  • Sehstörungen
  • Herzflattern oder starkes Herzklopfen (Palpitationen)

Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie sich über Abset zsymptome bei Beendigung der Einnahme von paroxedura Sorgen machen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Welche Nebenwirkungen hat paroxedura 30 mg Filmtabletten?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Nebenwirkungen treten verstärkt in den ersten Behan dlungswochen mit Paroxetin auf.

Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses auf, wenn es bei Ihnen zu einer der folgenden Reaktionen kommt:

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Ungewöhnliche Bildung von Blutergüssen oder Blutung en, einschließlich Erbrechen von Blut oder Blut im Stuhl.
  • Unfähigkeit, Wasser zu lassen.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Krampfanfälle (Krämpfe).
  • Innere Unruhe oder das Gefühl, nicht still sitzen o der stehen zu können. Dies können Anzeichen einer ernsten, Akathisie genannten Beschwerde sein. Eine Erhöhung der Paroxetin-Dosis könnte dieses Gefühl noch verschlimmern.

Müdigkeit, Gefühl von Schwäche oder Verwirrtheit un Kontrolle über die Muskeln. Dies könnte an einem ni

d schmerzende, steife Muskeln oder keine edrigen Natriumgehalt in Ihrem Blut liegen.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Allergische Reaktionen, die schwerwiegend sein könn en: roter und fleckiger Hautausschlag, Schwellung der Augenlider, des Gesichts, der Lippen, des Mundes oder der Zunge, Juckreiz oder Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken, sich schwach oder leicht benommen fühlen, was zum Zusammenbruch und Verlust des Bewusstseins führt.
  • Hautausschlag mit Bläschenbildung, der an eine Ziel scheibe erinnert (im Zentrum ein dunkler Punkt, umgeben von einem helleren, dunkel umrandeten Bereich [Erythema multiforme]).
  • Ausgedehnter Hautausschlag mit Bläschenbildung und Schälen der Haut vor allem im Bereich von Mund, Nase, Augen und Genitalien (Stevens-Johnson-Syndrom).
  • Ausgedehnter Hautausschlag mit Bläschenbildung und Schälen der Haut am ganzen Körper (toxisch epidermale Nekrolyse)
  • Syndrom der inadäquaten ADH (Antidiuretisches Hormo n)-Sekretion (SIADH oder Schwarz- Bartter-Syndrom), was ein Zustand ist, bei dem der Körper durch falsche chemische Signale zu viel Wasser zurückhält und eine Abnahme der Natrium konzentration (Salz) entwickelt. Patienten

mit SIADH können schwer krank werden oder überhaupt keine Symptome haben.

  • Wenn Sie einige oder alle der folgenden Symptome haben, könnten Sie an einer ernsten, Serotonin-Syndrom genannten Beschwerde leiden: Verwirrtheit, Unruhe, Schwitzen, Zittern, Schüttelfrost, Halluzinationen (seltsame Erscheinun gen oder Geräusche), plötzliche Muskelzuckungen oder ein schneller Herzschlag.
  • Ihre Augen schmerzen und Sie können nur noch versch wommen sehen. Dies kann ein Anzeichen für ein Glaukom sein.
  • Ihre Haut oder das Weiß Ihres Auges färben sich gel b. Dies könnten Anzeichen für Leberprobleme sein.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nic ht abschätzbar)

Gedanken an Selbstschädigung oder Selbstmordgedanke n. Suizidales Verhalten wurde während der Thrapie mit paroxedura oder kurze Zeit nach Beendigung der Behandlung berichtet

Andere mögliche Nebenwirkungen, die während der Beh andlung auftreten können Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Übelkeit (Nausea). Wenn Sie das Arzneimittel morgen s mit dem Frühstück einnehmen, verringert sich das Risiko, dass eine derartige Nebenwirkung auftritt.
  • Störungen im sexuellen Verlangen oder in der sexuel len Funktion, wie beispielsweise ausbleibender Orgasmus und, bei Männern, Erektions- und Ejakulationsstörungen.

Häufig ( kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Verminderter Appetit
  • Schlafstörungen (Schlaflosigkeit) oder sich schläfr ig fühlen
  • Ungewöhnliche Träume (einschließlich Alpträume)
  • Sich schwindelig oder zittrig fühlen (Tremor)
  • Kopfschmerzen
  • Erregtheit
  • Ungewöhnliche Schwäche
  • Gähnen, trockener Mund
  • Durchfall oder Verstopfung
  • Gewichtszunahme
  • Schwitzen
  • Erhöhte Cholesterinspiegel im Blut
  • Erbrechen
  • Konzentrationsschwierigkeiten

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Beschleunigter Herzschlag

  • Kurz andauernder Anstieg des Blutdrucks oder kurz andauernder Abfall des Blutdrucks, der dazu führen kann, dass Ihnen nach plötzlichem Aufst ehen schwindelig wird oder Sie ohnmächtig werden
  • Bewegungseinschränkung, Steifheit, Zittern oder unn ormale Bewegungen im Mund und der Zunge
  • Erweiterte Pupillen
  • Unkontrollierbares, unwillkürliches Wasserlassen (H arninkontinenz)
  • Wenn Sie an Diabetes leiden, bemerken Sie möglicher weise während der Behandlung mit Paroxetin einen Verlust der Kontrolle über Ihre Blu tzuckerspiegel. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Anpassung der Dosis Ihres Insulins od er Ihrer Diabetes-Medikation.
  • Verringerung der Anzahl der weißen Blutkörperchen

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Unnormale Milchabsonderungen aus der Brust bei Männ ern und Frauen
  • Langsamer Herzschlag
  • Erhöhte Leberenzymwerte, die in einem Bluttest sich tbar werden
  • Panikattacken
  • Überaktives Verhalten oder rasende Gedanken (manisc he Reaktionen)
  • Entfremdungsgefühl (Depersonalisierung)
  • Ängstlichkeit
  • Schmerzende Gelenke oder Muskeln
  • Unwiderstehlicher Drang die Beine zu bewegen (Restless-Legs Syndrom)
  • Erhöhung des Hormons Prolaktin im Blut

• Menstruationsstörungen (einschließlich starker oder unregelmäßiger Regelblutungen, Zwischenblutungen und Ausbleiben oder verzögertem E intreten von Regelblutungen)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Flüssigkeits- oder Wasseransammlungen, die zu Schwe llung von Armen oder Beinen führen kann
  • Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht
  • Dauerhafte, schmerzhafte Erektion des männlichen Gl iedes
  • Ungeklärte oder ungewöhnliche Blutungen und Bluterg üsse. Diese können Zeichen eines niedrigen Blutplättchenspiegels sein.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten ni cht abschätzbar)

  • Zähneknirschen
  • Aggressivität
  • Surren, Zischen, Pfeifen, Klingeln oder andere dauerhafte Geräusche in den Ohren (Tinnitus)
  • Entzündungen des Dickdarms (Durchfall verursachend)
  • Schwere vaginale Blutungen kurz nach der Geburt (postpartale Hämorrhagie), siehe weitere Informationen unter „Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit“ in Abschnitt 2.

Ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Knochenbr üchen wurde bei Patienten, die mit dieser Arzneimittelgruppe behandelt wurden, beobachtet.

In Studien zu Paroxetin bei unter 18-Jährigen wurde n folgende Nebenwirkungen häufig, d. h. bei weniger als 1 von 10 Kindern/Jugendlichen, beobachtet: verstärktes suizidales Verhalten (Suizidgedanken

und -versuche), selbstschädigendes Verhalten, Feind seligkeit, Aggressivität oder Unfreundlichkeit, Appetitverlust, Zittern, ungewöhnliches Schwitzen, Hyperaktivität (zu viel Energie haben), Unruhe, Gefühlsschwankungen (einschließlich Weinen und Stim mungsschwankungen). Die gleichen Symptome, wenn auch weniger häufig, traten in diesen Studien auch bei Kindern und Jugendlichen auf, die ein Scheinmedikament (Placebo) an Stelle von Paroxetin erhielten.

Zusätzlich traten bei Patienten unter 18 Jahren häu fig, d. h. bei weniger als 1 von 10 Behandelten, Magenschmerzen, Nervositätsgefühl und emotionale Ve ränderungen (einschließlich Weinen,

Stimmungsschwankungen, Versuche sich selbst zu verletzen, Gedanken und/oder Versuche sich das Leben zu nehmen) auf.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, di e nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesins titut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen . Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu be itragen, dass mehr Informationen über die Sicherhei t dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist paroxedura 30 mg Filmtabletten aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugän glich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Tab lettenbehältnis und dem Umkarton angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht über 25 °C lagern.

Arzneimittel in der Originalpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasse r (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbeck en). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

Weitere Informationen zu paroxedura 30 mg Filmtabletten

Was paroxedura Filmtabletten enthalten

Der Wirkstoff ist Paroxetin.

Eine Filmtablette enthält 30 mg Paroxetin, als Paro xetinhydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Calciumhydrogenphosphat; hochdisperses Siliciumdioxid; Carboxymethylstärke-Natrium (Ph. Eur.) und Magnesiumstearat (Ph. Eur.). Siehe auch Abschnitt 2. „paroxedura enthält Natrium“.

Tablettenüberzug: Talkum; Titandioxid (E 171) und b asisches Butylmethacrylat-Copolymer (Ph. Eur.) (MW: ca. 150000).

Wie paroxedura Filmtabletten aussehen und Inhalt der Packung

paroxedura 30 mg Filmtabletten sind weiß mit der Au fschrift "F" auf der einen Tablettenseite und "G" auf der anderen, ungefähr 9,5 mm im Durchmesser. Die Fi lmtabletten haben eine Bruchkerbe auf einer Seite.

paroxedura 30 mg Filmtabletten sind erhältlich in F olyethylen-Flaschen oder in Blisterpackungen mit 20, 50 und 100 Filmtabletten. Die Flaschen enthalten ein Trocknungsmittel. Nicht schlucken.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Mylan Germany GmbH

Lütticher Straße 5

53842 Troisdorf

Mitvertrieb:

Viatris Healthcare GmbH

Lütticher Straße 5

53842 Troisdorf

Hersteller

Generics (UK) Ltd. · Station Close · Hertfordshire· EN6 1TL · Vereinigtes Königreich

oder

Mylan Hungary Kft. · H-2900 Komárom · Mylan utca 1·Ungarn

oder

Mylan B.V., Krijgsman 20, 1186 DM Amstelveen, Niederlande

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) und im Vereinigten Königreich (Nordirland) unter den folge nden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien Paroxetine Viatris
Dänemark Paroxetin Viatris
Deutschland paroxedura 30 mg Filmtabletten
Luxemburg Paroxetine Viatris
Niederlande Paroxetine Viatris
Vereinigtes Königreich (Nordirland) Paroxetine

Vielleicht hilft es Ihnen, eine Selbsthilfegruppe oder eine Patientenorganisation aufzusuchen, um mehr über Ihre Erkrankung zu erfahren. Ihr Arzt kann Ihnen hierzu Einzelheiten nennen.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2025.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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Folgende Medikamente enthalten auch den Wirksstoff Paroxetin. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, über ein mögliches Subsitut zu paroxedura 30 mg Filmtabletten

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