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Medikamente

Nobivac T Injektionssuspension für Rinder, Pferde, Schafe, Hunde, Katzen und Frettchen

Nobivac T Injektionssuspension für Rinder, Pferde, Schafe, Hunde, Katzen und Frettchen
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen
  7. Zieltierarten
  8. Wartezeit

Das Wichtigste in Kürze

Zur aktiven Immunisierung von gesunden Hunden, Katzen, Frettchen, Rindern, Schafen und Pferden gegen Tollwut . Die Impfung verhindert Erkrankung und Mortalität. Beginn der Immunität: Eine schützende serologische Antwort von > 0,5 I. E. ist in der Regel bei Hunden und Katzen 3 Wochen, bei allen anderen Zieltierarten 4 Wochen nach Impfung zu erwarten.

Zieltierarten
Hunde, Katzen, Frettchen, Rinder, Schafe und Pferde
Wartezeit
Hund, Katze, Frettchen: Nicht zutreffend Rind, Pferd, Schaf: Null Tage
Zulassungsinhaber
Intervet Deutschland GmbH
Abgabestatus
Apothekenpflichtig

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Nobivac T Injektionssuspension für Rinder, Pferde, Schafe, Hunde, Katzen und Frettchen bei Tieren angewendet?

Zur aktiven Immunisierung von gesunden Hunden, Katzen, Frettchen, Rindern, Schafen und Pferden gegen Tollwut. Die Impfung verhindert Erkrankung und Mortalität.

Beginn der Immunität: Eine schützende serologische Antwort von > 0,5 I. E. ist in der Regel bei Hunden und Katzen 3 Wochen, bei allen anderen Zieltierarten 4 Wochen nach Impfung

zu erwarten.

Dauer der Immunität: Bei Hunden und Katzen 3 Jahre, bei Rindern und Pferden 2 Jahre, bei

Frettchen und Schafen 1 Jahr.

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Für welche Tiere ist Nobivac T Injektionssuspension für Rinder, Pferde, Schafe, Hunde, Katzen und Frettchen zugelassen?

Hunde, Katzen, Frettchen, Rinder, Schafe und Pferde

Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Nobivac T Injektionssuspension für Rinder, Pferde, Schafe, Hunde, Katzen und Frettchen

Gegenanzeigen

Nach der Tollwut-Verordnung ist es verboten, tollwutkranke oder tollwutverdächtige Tiere zu impfen.

Klinisch erkrankte oder geschwächte Tiere sind von der Impfung auszuschließen.

Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart:

Nur gesunde Tiere impfen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:

Keine.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Die jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen über Tollwutschutzimpfungen sind zu beachten. Über die aktuellen Bestimmungen zur Einreise in andere Länder informieren die jeweiligen Botschaften oder Konsulate.

Trächtigkeit:

Kann während der Trächtigkeit angewendet werden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:

Es liegen Daten zur Unschädlichkeit und Wirksamkeit vor, die belegen, dass Nobivac T zeitgleich mit Nobivac Lepto oder gemischt mit den gefriergetrockneten Lebendimpfstoffen der Nobivac-Serie für Hunde (Nobivac Parvo, Nobivac SP, Nobivac SHP oder Nobivac SHPPi) verabreicht werden kann. Dabei wird Nobivac T als Lösungsmittel anstelle des Nobivac Solvens zur Rekonstitution der o.g. gefriergetrockneten Impfstoffe verwendet. Bei Anwendung in der Mischspitze sind die Hinweise beider Packungsbeilagen (Impfalter, Dosierung, Art und Dauer der Anwendung) einzuhalten.

Es liegen Daten zur Unschädlichkeit und Wirksamkeit vor, die belegen, dass Nobivac T zeitgleich, aber nicht gemischt mit den gefriergetrockneten Lebendimpfstoffen der Nobivac- Serie für Katzen (Nobivac RC oder Nobivac RCP) verabreicht werden kann.

Es liegen keine Informationen zur Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffes bei gleichzeitiger Anwendung eines anderen Tierarzneimittels mit Ausnahme der oben genannten vor. Ob der Impfstoff vor oder nach Verabreichung eines anderen Tierarzneimittels angewendet werden sollte, muss daher von Fall zu Fall entschieden werden.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):

Nach Verabreichung der doppelten Dosis wurden keine anderen als die unter „Nebenwirkungen“ genannten Reaktionen beobachtet.

Inkompatibilitäten:

Nicht mit anderen Tierarzneimitteln mischen.

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Wie wird Nobivac T Injektionssuspension für Rinder, Pferde, Schafe, Hunde, Katzen und Frettchen dosiert und angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Intramuskuläre oder subkutane Injektion von 1 ml Impfstoff

Grundimmunisierung: einmalige Impfung im Alter von:

    Hund, Katze Frettchen   Rind, Pferd Schaf  
Alter   12 Wochen 12 Wochen   6 Monate 6 Monate  
                 
Art der   i.m./s.c. s.c.   i.m. s.c.  
Anwendung                
Wiederholungsimpfung: einmalige Impfung          
                 
Hund, Katze   Frettchen Rind, Pferd   Schaf      
                 
             

Bei Hunden und Katzen wird mit Nobivac T ein wirksamer Impfschutz im Sinne der Tollwut- Verordnung erreicht, sofern die Impfung

  • im Falle einer Erstimpfung mindestens 21 Tage und längstens 3 Jahre zurückliegt und
  • im Falle einer Wiederholungsimpfung längstens 3 Jahre nach vorangegangener Tollwutschutzimpfung durchgeführt worden ist und längstens 3 Jahre zurückliegt.

Hinweise für die richtige Anwendung

Vor Verwendung ist der Impfstoff auf Raumtemperatur zu bringen (15°C - 25°C). Es sind sterile Spritzen und Nadeln zu verwenden. Vor Gebrauch schütteln.

Welche Wartezeit gilt für Nobivac T Injektionssuspension für Rinder, Pferde, Schafe, Hunde, Katzen und Frettchen?

Hund, Katze, Frettchen: Nicht zutreffend

Rind, Pferd, Schaf: Null Tage

Welche Nebenwirkungen kann Nobivac T Injektionssuspension für Rinder, Pferde, Schafe, Hunde, Katzen und Frettchen beim Tier haben?

Eine vorübergehende Schwellung an der Injektionsstelle sowie Überempfindlichkeitsreaktionen vom Typ I (Gesichtsschwellungen und Juckreiz) können sehr selten nach der Impfung auftreten.

Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:

  • Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)
  • Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
  • Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
  • Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)
  • Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich

Einzelfallberichte).

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt mit.

Wie ist Nobivac T Injektionssuspension für Rinder, Pferde, Schafe, Hunde, Katzen und Frettchen aufzubewahren und zu entsorgen?

Besondere Lagerungshinweise

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Im Kühlschrank lagern (2°C – 8°C). Vor Frost schützen. Vor Licht schützen. 1-Dosen-Fläschchen: Haltbarkeit nach erstmaligem Öffnen/Anbruch des Behältnisses:

unverzüglich anwenden.

Angebrochene 10-Dosen-Fläschchen sollten innerhalb eines Arbeitstages aufgebraucht sein. Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung von nicht verwendetem Arzneimittel oder von Abfallmaterial, sofern erforderlich

Nicht verwendete Tierarzneimittel oder davon stammende Abfallmaterialien sind entsprechend den nationalen Vorschriften zu entsorgen.

Weitere Informationen zu Nobivac T Injektionssuspension für Rinder, Pferde, Schafe, Hunde, Katzen und Frettchen

Name und Anschrift des Zulassungsinhabers und, wenn unterschiedlich, des Herstellers, der für die Chargenfreigabe verantwortlich ist

Zulassungsinhaber:

Intervet Deutschland GmbH

Feldstraße 1a

85716 Unterschleißheim

Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller: Intervet International B.V.

Wim de Körverstraat 35 5831 AN Boxmeer Niederlande

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Nobivac T, Injektionssuspension für Tiere

Wirkstoff(e) und sonstige Bestandteile

Eine Dosis (1 ml) enthält  
Wirkstoff: ≥ 0,95 AIU* entsprechend ≥ 3 IU**
Inaktiviertes Tollwutvirus, Stamm Pasteur RIV

*die Chargenprüfung wird mit einem IN-VITRO-Wirksamkeitstest nach der Ph. Eur. Monographie 451 durchgeführt.

AIU = Tollwutantigenmasse in AlphaLISA International Units.

**entsprechende im IN-VIVO-Maus-Infektionstest nach der Ph. Eur. Monographie 451 ermittelte Wirksamkeit.

Adjuvans: 0,66 mg
Al3+
(entsprechend Aluminiumphosphat 3 mg)  
Konservierungsmittel: 0,1 mg
Thiomersal

Schwach gelblich-orange bis schwach rötlich-purpur mit weißlichem Sediment

Genehmigungsdatum der Packungsbeilage

Juli 2021

Weitere Angaben

Packungsgrößen:    
Karton oder Schachtel aus Kunststoff zu 10 x 1 ml = 10 Dosen
Karton oder Schachtel aus Kunststoff zu 50 x 1 ml = 50 Dosen
Flaschen zu 10 ml = 10 Dosen  

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Verschreibungspflichtig

Zul.-Nr: 348a/94

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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