Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Lunsumio enthält den Wirkstoff Mosunetuzumab, eine bestimmte Art von Antikörper. Es ist ein Arzneimittel gegen Krebs. Es wird angewendet, um Erwachsene zu behandeln, die eine bestimmte Art von Blutkrebs, ein sogenanntes follikuläres Lymphom ( F), haben. Bei einem F wird eine Art der weißen Blutzellen, die sogenannten „B-Zellen“ krebsartig.
- Wirkstoff(e)
- Mosunetuzumab
- Zulassungsinhaber
- Roche Registration GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- L01FX25
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Lunsumio 5 mg Injektionslösung angewendet?
Lunsumio enthält den Wirkstoff Mosunetuzumab, eine bestimmte Art von Antikörper. Es ist ein Arzneimittel gegen Krebs. Es wird angewendet, um Erwachsene zu behandeln, die eine bestimmte Art von Blutkrebs, ein sogenanntes follikuläres Lymphom (F), haben.
Bei einem F wird eine Art der weißen Blutzellen, die sogenannten „B-Zellen“ krebsartig. Diese veränderten B-Zellen funktionieren nicht richtig und wachsen zu schnell und verdrängen im Knochenmark und in den Lymphknoten die normalen B-Zellen, die Sie vor Infektionen schützen.
Lunsumio wird bei Patienten angewendet, die bereits mindestens zwei vorangegangene Behandlungen ihres F ausprobiert haben und bei denen der Krebs entweder nicht auf die Behandlung angesprochen hat oder erneut aufgetreten ist.
Wie wirkt Lunsumio?
Der Wirkstoff in Lunsumio, Mosunetuzumab, ist ein monoklonaler Antikörper, eine Art Protein, das sich an bestimmte Ziele im Körper heftet. In diesem Fall heftet sich Mosunetuzumab an eine Zielsubstanz, die sich auf den B-Zellen, einschließlich der krebsartigen B-Zellen, befindet, und an ein anderes Ziel, das sich auf „T-Zellen“, einer anderen Art weißer Blutzellen, befindet. T-Zellen sind ein weiterer Bestandteil der körpereigenen Abwehr, der eindringende Zellen zerstören kann. Indem Lunsumio diese beiden Zellarten wie eine Brücke miteinander verbindet, regt es die T-Zellen an, die krebsartigen B-Zellen zu zerstören. Dies trägt dazu bei, dass das F kontrolliert werden kann und verhindert seine Ausbreitung.
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Was ist vor der Einnahme von Lunsumio 5 mg Injektionslösung zu beachten?
Lunsumio darf nicht angewendet werden,
wenn Sie allergisch gegen Mosunetuzumab oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Ihnen Lunsumio verabreicht wird.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, bevor Ihnen Lunsumio verabreicht wird, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind):
- Sie hatten schon einmal Herz-, Lungen- oder Nierenprobleme.
- Sie haben eine Infektion oder hatten in der Vergangenheit eine Infektion, die lange angedauert hat oder immer wieder auftritt.
- Bei Ihnen steht eine Impfung an oder Sie wissen, dass Sie sich in naher Zukunft impfen lassen sollten.
Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Ihnen dieses Arzneimittel verabreicht wird.
Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn bei Ihnen während oder nach der Behandlung mit Lunsumio Symptome irgendeiner der nachfolgend genannten Nebenwirkungen auftreten. Die Symptome jeder dieser Nebenwirkungen sind in Abschnitt 4 aufgeführt.
-
Zytokin-Freisetzungssyndrom (cytokine release syndrome, CRS) – ein Ereignis, das mit Arzneimitteln, die T-Zellen stimulieren, in Verbindung steht.
Eventuell erhalten Sie vor jeder Infusion Medikamente, die dazu beitragen, mögliche Nebenwirkungen des Zytokin-Freisetzungssyndroms zu verringern.
- Immuneffektorzellen-assoziiertes Neurotoxizitätssyndrom (immune effector cell-associated neurotoxicity syndrome, ICANS) – ein Ereignis, das mit Auswirkungen auf das Nervensystem in Verbindung steht. Zu den Symptomen gehören Verwirrtheitsgefühl, Erinnerungs-, Sprach- und Urteilsstörungen, Desorientiertheit und Verwirrtheit, oft begleitet von Halluzinationen (Sehen, Hören oder Fühlen von Dingen, die nicht da sind), und Konzentrationsschwierigkeiten.
- Hämophagozytische Lymphohistiozytose – eine Erkrankung, bei der das Immunsystem zu viele Zellen produziert, die Infektionen bekämpfen, sogenannte Histiozyten und Lymphozyten. Die Anzeichen und Symptome dafür können sich mit denen eines CRS überschneiden. Ihr Arzt wird Sie auf diesen Zustand untersuchen, wenn Ihr CRS nicht auf die Behandlung anspricht oder länger als erwartet andauert.
-
Tumorlysesyndrom – bei manchen Menschen können ungewöhnliche Mengen bestimmter Salze im Blut auftreten, die durch den schnellen Abbau von Krebszellen während der Behandlung verursacht werden.
- Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal wird Blutuntersuchungen veranlassen, um diesen Zustand zu überprüfen. Vor jeder Infusion müssen Sie gut mit Flüssigkeit versorgt sein und erhalten möglicherweise Medikamente, die helfen können, hohe Harnsäurespiegel zu verringern. Diese können dazu beitragen, mögliche Nebenwirkungen des Tumorlysesyndroms zu verringern.
- Tumor Flare (Aufflackern der Tumorerkrankung) – wenn Ihr Krebs zerstört wird, kann dieser reagieren und den Anschein erwecken, sich zu verschlimmern – dies wird als „Tumor- Flare-Reaktion“ bezeichnet.
- Infektionen – Sie können Anzeichen von Infektionen bekommen, die je nachdem, welchen Teil des Körpers die Infektion betrifft, unterschiedlich sein können.
Kinder und Jugendliche
Dieses Arzneimittel soll nicht bei Kindern oder Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden, da für diese Altersgruppe keine Informationen über die Anwendung vorliegen.
Anwendung von Lunsumio zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dazu gehören auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel einschließlich pflanzlicher Präparate.
Schwangerschaft und Stillzeit
Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Arzt vor und während der Behandlung mitteilen, wenn Sie schwanger sind, vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden. Lunsumio könnte Ihr ungeborenes Kind schädigen.
Wenden Sie Lunsumio während der Schwangerschaft nicht an, es sei denn, Sie haben dies mit Ihrem Arzt besprochen und sind dabei zu dem Schluss gekommen, dass der Nutzen der Behandlung jegliche Risiken für Ihr ungeborenes Kind überwiegt.
Schwangerschaftsverhütung
Frauen, die schwanger werden können, müssen während der Behandlung und für die Dauer von 3 Monaten nach der letzten Gabe von Lunsumio eine wirksame Schwangerschaftsverhütung anwenden.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal über geeignete Methoden der Schwangerschaftsverhütung.
Stillzeit
Sie dürfen während und für mindestens 3 Monate nach Ihrer letzten Behandlung nicht stillen. Es ist nicht bekannt, ob Lunsumio in die Muttermilch übergeht, und dadurch Auswirkungen auf den Säugling haben kann.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Lunsumio hat einen großen Einfluss auf Ihre Verkehrstüchtigkeit, Ihre Fähigkeit Fahrrad zu fahren oder zum Bedienen von Werkzeugen oder Maschinen. Aufgrund der möglichen Symptome eines ICANS müssen Sie vorsichtig sein, wenn Sie Autofahren, Fahrradfahren oder schwere oder potenziell gefährliche Maschinen bedienen. Wenn Sie derzeit solche Symptome haben, vermeiden Sie diese Aktivitäten und wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Für weitere Informationen über Nebenwirkungen siehe Abschnitt 4.
Lunsumio enthält Polysorbat
Dieses Arzneimittel enthält die folgende Menge Polysorbat 20, entsprechend 0,6 mg/ml:
- Lunsumio 5 mg: Jede Durchstechflasche enthält 0,3 mg Polysorbat 20.
- Lunsumio 45 mg: Jede Durchstechflasche enthält 0,6 mg Polysorbat 20.
Polysorbat 20 kann allergische Reaktionen hervorrufen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn bei Ihnen Allergien bekannt sind.
Wie wird Lunsumio 5 mg Injektionslösung angewendet?
Lunsumio wird unter Aufsicht eines Arztes verabreicht, der in der Verabreichung derartiger Behandlungen erfahren ist. Befolgen Sie den Behandlungsplan, den Ihnen Ihr Arzt erklärt hat. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Wie Lunsumio verabreicht wird
Lunsumio Injektionslösung (5 mg und 45 mg)
Es wird als Injektion unter die Haut verabreicht.
Arzneimittel, die vor der Behandlung mit Lunsumio gegeben werden
Möglicherweise werden Ihnen 30 bis 60 Minuten vor der Verabreichung von Lunsumio andere Arzneimittel gegeben. Dies dient der Vorbeugung von Infusionsreaktionen und Fieber. Zu diesen anderen Arzneimitteln können die Folgenden gehören:
- Corticosteroide – zum Beispiel Dexamethason oder Methylprednisolon
- Paracetamol
- ein Antihistaminikum – zum Beispiel Diphenhydramin
Wie viel Lunsumio wird verabreicht?
In Zyklus 1 erhalten Sie 3 Dosen Lunsumio in 21 Tagen:
- Tag 1: 5 mg
- Tag 8: 45 mg
- Tag 15: 45 mg
In den Zyklen 2 bis 17 erhalten Sie nur eine Dosis:
Tag 1: 45 mg
Wenn Sie eine Dosis von Lunsumio verpassen
Wenn Sie einen Termin versäumt haben, vereinbaren Sie sofort einen neuen. Für eine vollständig wirksame Behandlung ist es sehr wichtig, dass Sie keine Dosis verpassen.
Wenn Sie die Anwendung von Lunsumio abbrechen
Brechen Sie die Behandlung mit Lunsumio nicht ab, es sei denn, Sie haben dies mit Ihrem Arzt besprochen. Ein Abbruch der Behandlung kann Ihren Zustand verschlechtern.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.
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Welche Nebenwirkungen hat Lunsumio 5 mg Injektionslösung?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Schwerwiegende Nebenwirkungen
Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie eines der Symptome der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken. Es kann bei Ihnen entweder nur ein Symptom oder es können mehrere dieser Symptome auftreten.
Zytokin-Freisetzungssyndrom
Die Symptome können einschließen:
- Fieber (38 °C oder höher)
- Schüttelfrost oder starker Schüttelfrost
- kalte oder blasse feuchte Haut
- Atembeschwerden
- Schwindelgefühl oder Benommenheit
- schneller oder unregelmäßiger Herzschlag
- Verwirrtheit
- Gefühl starker Müdigkeit oder Schwäche
- Ohnmacht
- verschwommenes Sehen
- Kopfschmerzen
Hämophagozytische Lymphohistiozytose
Die Symptome können einschließen:
- Fieber
- vergrößerte Leber und/oder Milz
- Hautausschlag
- vergrößerte Lymphknoten
- schnelles Auftreten blauer Flecken
- Anomalien der Nieren
- Atembeschwerden
- Herzprobleme
Tumorlysesyndrom
Die Symptome können einschließen:
- Fieber
- Schüttelfrost
- Krankheitsgefühl (Übelkeit oder Erbrechen)
- Verwirrtheit
- Kurzatmigkeit
- Krampfanfälle
- unregelmäßiger Herzschlag
- dunkler oder trüber Urin
- ungewöhnliche Müdigkeit
- Muskel- oder Gelenkschmerzen In Blutuntersuchungen nachgewiesen
- Anstieg von Kalium, Phosphat oder Harnsäure – was zu Nierenproblemen führen kann (im Rahmen des Tumorlysesyndroms)
Tumor Flare (Aufflackern der Tumorerkrankung)
Die Symptome können einschließen:
- schmerzhafte geschwollene Lymphknoten
- Schmerzen in der Brust
- Husten oder erschwertes Atmen
- Schmerzen im Bereich des Tumors
Infektionen
Die Symptome können einschließen:
- Fieber
- Husten
- Schmerzen in der Brust
- Müdigkeit
- Kurzatmigkeit
- schmerzhafter Ausschlag
- Halsschmerzen
- brennende Schmerzen beim Wasserlassen
- Schwächegefühl oder allgemeines Unwohlsein
Immuneffektorzellen-assoziiertes Neurotoxizitätssyndrom (ICANS)
Die Symptome können Tage oder Wochen nach der Infusion auftreten und können zunächst unauffällig sein. Zu den Symptomen können gehören:
- Verwirrtheit/Desorientiertheit
- Müdigkeit
- veränderter Bewusstseinszustand
- verminderte Gemütsverfassung
- eingeschränktes Erinnerungsvermögen
Wenn bei Ihnen nach der Behandlung mit Lunsumio eines dieser Symptome auftritt, müssen Sie umgehend Ihren Arzt informieren. Sie benötigen möglicherweise eine medizinische Behandlung.
Weitere Nebenwirkungen
Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
- Ausschlag
- juckende Haut
- trockene Haut
- Durchfall
- Kopfschmerzen
- Fieber
- Schüttelfrost
- Zytokin-Freisetzungssyndrom
- Reaktion an der Injektionsstelle (nur bei Verabreichung unter die Haut) In Blutuntersuchungen nachgewiesen
- geringe Anzahl an bestimmten weißen Blutkörperchen (Neutropenie)
- geringe Anzahl an roten Blutkörperchen, was zu Müdigkeit und Kurzatmigkeit führen kann
- geringe Anzahl an Blutplättchen, was die Wahrscheinlichkeit von Blutergüssen oder Blutungen erhöhen kann (Thrombozytopenie)
- niedriger Phosphat-, Kalium- oder Magnesiumspiegel
- hohe Konzentration von Alanin-Aminotransferase im Blut
Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Lungeninfektion
- Infektion der oberen Atemwege (Infektion von Nase, Hals, Nasennebenhöhlen)
- Harnwegsinfektion
- Fieber infolge einer niedrigen Anzahl von Neutrophilen (einem Typ weißer Blutkörperchen)
- Tumor Flare (Aufflackern der Tumorerkrankung)
- Eine schwere Immunreaktion, die das Nervensystem beeinträchtigt (Immuneffektorzellen-assoziiertes Neurotoxizitätssyndrom)
In Blutuntersuchungen nachgewiesen
Erhöhte Leberenzymwerte, welche ein Anzeichen für Leberprobleme sein können
Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- Rascher Zerfall von Tumorzellen, der zu chemischen Veränderungen im Blut und zur Schädigung von Organen einschließlich Nieren, Herz und Leber führt (Tumorlysesyndrom)
- Eine Erkrankung, bei der das Immunsystem zu viele Zellen produziert, die Infektionen bekämpfen, sogenannte Histiozyten und Lymphozyten (hämophagozytische Lymphohistiozytose).
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Lunsumio 5 mg Injektionslösung aufzubewahren?
Lunsumio wird vom medizinischen Fachpersonal im Krankenhaus aufbewahrt. Die Einzelheiten zur Aufbewahrung, die dort beachtet werden müssen, lauten wie folgt:
- Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
- Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „verwendbar bis“ und auf der Durchstechflasche nach „EXP“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
- Im Kühlschrank lagern (2 °C – 8 °C).
- Nicht einfrieren.
-
Die vorbereitete Spritze für die subkutane Injektion sollte sofort verabreicht werden. Wenn die verschlossene Spritze nicht sofort verwendet wird, sollte sie nicht länger als 28 Tage bei
2 °C – 8 °C und 24 Stunden bei 9 °C – 30 °C aufbewahrt werden. - Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Das medizinische Fachpersonal wird Arzneimittel fachgerecht entsorgen, die nicht mehr verwendet werden. Diese Maßnahme trägt zum Schutz der Umwelt bei.
Weitere Informationen zu Lunsumio 5 mg Injektionslösung
Was Lunsumio enthält
- Der Wirkstoff ist Mosunetuzumab.
- Lunsumio 5 mg: Jede Durchstechflasche enthält 5 Milligramm (mg) Mosunetuzumab in 0,5 ml, in einer Konzentration von 10 mg/ml.
- Lunsumio 45 mg: Jede Durchstechflasche enthält 45 Milligramm (mg) Mosunetuzumab in 1 ml, in einer Konzentration von 45 mg/ml.
- Die sonstigen Bestandteile sind: Histidin, Methionin, Essigsäure, Saccharose, Polysorbat 20 (E 432), Wasser für Injektionszwecke (siehe Abschnitt 2 „Lunsumio enthält Polysorbat“).
Wie Lunsumio aussieht und Inhalt der Packung
Lunsumio ist eine Injektionslösung (sterile Lösung). Es ist eine klare, farblose bis leicht bräunlich-gelbe Flüssigkeit in einer Durchstechflasche aus Glas.
Jede Packung Lunsumio enthält eine Durchstechflasche.
Pharmazeutischer Unternehmer
Roche Registration GmbH
Emil-Barell-Straße 1
79639 Grenzach-Wyhlen
Deutschland
Hersteller
Roche Pharma AG
Emil-Barell-Straße 1
79639 Grenzach-Wyhlen
Deutschland
Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.
| België/Belgique/Belgien | Lietuva |
| Luxembourg/Luxemburg | UAB “Roche Lietuva” |
| N.V. Roche S.A. | Tel: +370 5 2546799 |
| België/Belgique/Belgien | |
| Tél/Tel: +32 (0) 2 525 82 11 | |
| България | |
| Рош България ЕООД | |
| Тел: +359 2 474 5444 | |
| Česká republika | Magyarország |
| Roche s. r. O. | Roche (Magyarország) Kft. |
| Tel: +420 - 2 20382111 | Tel: +36 1 279 4500 |
| Danmark | |
| Roche Pharmaceuticals A/S | |
| Tlf.: +45 - 36 39 99 99 | |
| Deutschland | Nederland |
| Roche Pharma AG | Roche Nederland B.V. |
| Tel: +49 (0) 7624 140 | Tel: +31 (0) 348 438050 |
| Eesti | Norge |
| Roche Eesti OÜ | Roche Norge AS |
| Tel: + 372 - 6 177 380 | Tlf: +47 - 22 78 90 00 |
| Ελλάδα, Κύπρος | Österreich |
| Roche (Hellas) A.E. | Roche Austria GmbH |
| Ελλάδα | Tel: +43 (0) 1 27739 |
| Τηλ: +30 210 61 66 100 | |
| España | Polska |
| Roche Farma S.A. | Roche Polska Sp.z o.o. |
| Tel: +34 - 91 324 81 00 | Tel: +48 - 22 345 18 88 |
| France | Portugal |
| Roche | Roche Farmacêutica Química, Lda |
| Tél: +33 (0) 1 47 61 40 00 | Tel: +351 - 21 425 70 00 |
| Hrvatska | România |
| Roche d.o.o. | Roche România S.R.L. |
| Tel: +385 1 4722 333 | Tel: +40 21 206 47 01 |
| Ireland, Malta | Slovenija |
| Roche Products (Ireland) Ltd. | Roche farmacevtska družba d.o.o. |
| Ireland, L-Irlanda | Tel: +386 - 1 360 26 00 |
| Tel: +353 (0) 1 469 0700 |
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


