Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Zur aktiven Immunisierung von Rindern gegen die Trichophytie, verursacht durch Trichophyton verrucosum, Trichophyton mentagrophytes und/oder Trichophyton sarkisovii, sowie als therapeutische Maßnahme bei Rindern, die an einer durch diese Pilzarten verursachten Trichophytie erkrankt sind.
- Zieltierarten
- Rinder ab einem Alter von 1 Monat
- Wartezeit
- essbares Gewebe: 3 Tage Milch: 0 Tage
- Wirkstoff(e)
- Trichophyton verrucosum, Trichophyton mentagrophytes, Trichophyton sarkisovii
- Zulassungsinhaber
- Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Insol Trichophyton Injektionssuspension für Rinder bei Tieren angewendet?
Zur aktiven Immunisierung von Rindern gegen die Trichophytie, verursacht durch
Trichophyton verrucosum, Trichophyton mentagrophytes und/oder Trichophyton sarkisovii, sowie als therapeutische Maßnahme bei Rindern, die an einer durch diese Pilzarten verursachten Trichophytie erkrankt sind.
Die erzeugte Immunität ist hauptsächlich eine zellvermittelte Immunantwort und hält mindestens 12 Monate an.
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Für welche Tiere ist Insol Trichophyton Injektionssuspension für Rinder zugelassen?
Rinder ab einem Alter von 1 Monat
Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Insol Trichophyton Injektionssuspension für Rinder
Gegenanzeigen
Keine.
Besondere Warnhinweise
Die Impfung kann unabhängig vom Trächtigkeitsstadium erfolgen. Ein Einfluss auf die Milchleistung wurde bisher nicht beobachtet.
Bei Tieren, die sich zum Zeitpunkt der Impfung im Inkubationsstadium befinden, kann es trotz Impfung zum Ausbruch der Erkrankung kommen. Die Hautveränderungen heilen jedoch innerhalb von 2 bis 4 Wochen nach der 2. Injektion ab.
Tiere mit Fieber und/oder mit trichophytieunabhängigen Symptomen einer infektiösen Erkrankung, sowie Tiere, die unter Kortikoid-Wirkung stehen, sollten nicht geimpft werden.
Tiere im Alter unter 4 Wochen sind von der Impfung auszuschließen.
Nicht geimpft werden dürfen gestresste Tiere, insbesondere Tiere, die frisch eingestreut wurden.
Eine Überdosierung kann zu leichten lokalen Unverträglichkeitsreaktionen führen.
In seltenen Fällen wurden in der Praxis Infektionen mit der Subspezies Trichophyton verrucosum ochraceum beobachtet, die mit einem atypischen Krankheitsverlauf, wie persistierende Trichophytiesymptomatik, multiple, tiefe und zum Teil blutige Hauterosionen, einhergehen. In solchen Fällen muss nach Impfung mit einer verzögerten bzw. mangelnden Wirksamkeit gerechnet werden. Durch Wiederholungsimpfung und eventuell gleichzeitige topische Behandlung (z. B. Waschungen) mit geeigneten Produkten kann ein Therapieerfolg erzielt werden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender
Bei versehentlichem Verschütten des Impfstoffes auf die Haut, diese mit Wasser abwaschen. Versehentliche Selbstinjektion kann zu leichten vorübergehenden Schwellungen an der Injektionsstelle führen. Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Wechselwirkungen
Es liegen keine Informationen zur Sicherheit und Wirksamkeit der gleichzeitigen Anwendung dieses Impfstoffes mit einem anderen vor. Deshalb wird empfohlen, innerhalb von 14 Tagen vor und nach der Impfung mit diesem Produkt keine anderen Impfungen durchzuführen.
Nicht mit einem anderen Impfstoff oder immunologischen Produkt mischen.
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Wie wird Insol Trichophyton Injektionssuspension für Rinder dosiert und angewendet?
Dosierung für jede Zieltierart, Art der Anwendung
| Vor Gebrauch gut schütteln! | |
| Die Impfdosis beträgt: | |
| für Rinder unter 70 kg Körpergewicht: | 2,5 ml |
| für Rinder über 70 kg Körpergewicht: | 5,0 ml |
Sowohl zur Prophylaxe, als auch zur Therapie, sind 2 intramuskuläre Injektionen im Abstand von 14 Tagen erforderlich.
Bei jeder Injektion sollte die Körperseite gewechselt werden.
Zur Aufrechterhaltung des Impfschutzes sollten Wiederholungsimpfungen nach prophylaktischer bzw. therapeutischer Anwendung in jährlichem Abstand erfolgen.
Eine subkutane Injektion ist zu vermeiden.
Hinweise für die richtige Anwendung
Siehe oben
Welche Wartezeit gilt für Insol Trichophyton Injektionssuspension für Rinder?
| essbares Gewebe: | 3 Tage |
| Milch: | 0 Tage |
Welche Nebenwirkungen kann Insol Trichophyton Injektionssuspension für Rinder beim Tier haben?
Leichte Schwellungen können an der Injektionsstelle auftreten (vorwiegend nach versehentlicher subkutaner Injektion), die symptomlos abheilen.
In Ausnahmefällen (ca. 0,05 %) können Schockreaktionen in Form von Dyspnoe, Lungenödem, rötlicher Schaum um Maul und Nase sowie starkes Schwitzen auftreten (Todesfälle können in 0,01 % der geimpften Tiere auftreten). In diesen Fällen ist eine
symptomatische Behandlung durch Verabreichung von Adrenalin, Glukokortikoiden und Antihistaminika, eventuell zusammen mit einer Kalziumgabe, angezeigt.
Falls Sie Nebenwirkungen (insbesondere solche, die nicht in der Gebrauchsinformation aufgeführt sind) bei Ihrem Tier/Ihren Tieren beobachten, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt mit.
Wie ist Insol Trichophyton Injektionssuspension für Rinder aufzubewahren und zu entsorgen?
Besondere Lagerungshinweise
Arzneimittel außer Reich- und Sichtweite von Kindern aufbewahren.
Kühl lagern und transportieren (2 °C - 8 °C). Nicht einfrieren!
In der Originalverpackung aufbewahren.
Haltbarkeit nach erstmaligem Öffnen des Behältnisses: Maximal 14 Tage bei 2 °C bis 8 °C. Verunreinigungen während der Entnahme sind zu vermeiden.
Sie dürfen das Arzneimittel nach Ablauf des auf dem Behältnis und Faltschachtel angegebenen Verfalldatums (verwendbar bis:) nicht mehr anwenden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung von nicht verwendetem Arzneimittel oder von Abfallmaterialien, sofern erforderlich
Nicht verwendete Tierarzneimittel oder davon stammende Abfallmaterialien sind entsprechend den nationalen Vorschriften zu entsorgen.
Weitere Informationen zu Insol Trichophyton Injektionssuspension für Rinder
Name und Anschrift des Zulassungsinhabers und, wenn unterschiedlich, des Herstellers
| Zulassungsinhaber | Hersteller |
| Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH | Serumwerk Memsen |
| Binger Str. 173 | Memsen Nr. 13 |
| 55216 Ingelheim | 27318 Hoyershagen |
| Deutschland | Deutschland |
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Insol Trichophyton, Injektionssuspension für Rinder
Arzneilich wirksame Bestandteile und sonstige Bestandteile
Gelb-braune Injektionssuspension
Ein ml der inaktivierten Vakzine enthält:
Arzneilich wirksame Bestandteile
Mindestens: 17 x 106 Mikrokonidien der folgenden Pilzstämme: -Trichophyton verrucosum, Stamm Nr. 410
-Trichophyton mentagrophytes, Stamm Nr. 1032 -Trichophyton sarkisovii, Stamm Nr. 551
| Konservierungsmittel | |
| Thiomersal: | 0,04 mg |
Genehmigungsdatum der Packungsbeilage
Februar 2008
Weitere Angaben
50 ml
100 ml
250 ml
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


