Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Enduracell T, Injektionssuspension für Hunde, Katzen, Rinder und Pferde Zur aktiven Immunisierung von Hunden, Katzen, Rindern und Pferden gegen Tollwut . Die Impfung verhindert Erkrankung und Mortalität. Beginn der Immunität: Belastbarer Impfschutz bei Hunden, Katzen, Rindern und Pferden ist ca. 14 Tage nach der Impfung ausgebildet.
- Zulassungsinhaber
- Zoetis Deutschland GmbH
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Enduracell T angewendet?
Enduracell T, Injektionssuspension für Hunde, Katzen, Rinder und Pferde
Zur aktiven Immunisierung von Hunden, Katzen, Rindern und Pferden gegen Tollwut. Die Impfung verhindert Erkrankung und Mortalität.
Beginn der Immunität:
Belastbarer Impfschutz bei Hunden, Katzen, Rindern und Pferden ist ca. 14 Tage nach der Impfung ausgebildet.
Bis dahin sollten geimpfte Tiere keinem Infektionsrisiko ausgesetzt werden.
Die Dauer der Immunität beträgt bei Hund und Rind 3 Jahre, bei der Katze 4 Jahre und beim Pferd 18 Monate.
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Was ist vor der Einnahme von Enduracell T zu beachten?
Keine
Wie wird Enduracell T angewendet?
DOSIERUNG FÜR JEDE ZIELTIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG
Dosis: 1ml
Applikation:
Die Anwendung erfolgt bei Hund, Katze und Rind subkutan.
Beim Pferd erfolgt die Anwendung intramuskulär.
Der Impfstoff ist vor Gebrauch gut zu schütteln.
Erstimpfung:
Hund / Katze: Einmalige Immunisierung ab einem Alter von 12 Wochen Rind: Einmalige Immunisierung ab einem Alter von 3 Monaten
Rinder sollen spätestens 14 Tage vor Weideaustrieb immunisiert werden Pferd: Einmalige Immunisierung ab einem Alter von 3 Monaten
Wiederholungsimpfung:
Zur Gewährleistung des Impfschutzes gegen Tollwut ist eine Wiederholungsimpfung bei Hund und Rind im Abstand von drei Jahren, bei der Katze im Abstand von vier Jahren und beim Pferd im Abstand von 18 Monaten ausreichend.
Keine
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Welche Nebenwirkungen hat Enduracell T?
Katze:
Lokale Ödeme mit einem Durchmesser von bis zu 2 cm können nach der Impfung auftreten und klingen innerhalb von 24 Stunden wieder ab. In seltenen Fällen kann sich ein fibröses Knötchen mit einem Durchmesser von bis zu 2 cm innerhalb von 10 Tagen nach der Impfung bilden. Diese Knötchen klingen normalerweise innerhalb von 4 Wochen wieder ab. Sollten die Knötchen länger bestehen bleiben, wird eine chirurgische Exzision empfohlen.
Hund:
Lokale Ödeme mit einem Durchmesser von bis zu 2,5 cm können nach der Impfung auftreten und klingen innerhalb von 3 Wochen wieder ab.
Die Impfung kann in seltenen Fällen bei Hunden und Katzen eine anaphylaktoide Überempfindlichkeitsreaktion (z. B. Gesichtsödem) sowie Erbrechen, Durchfall und Juckreiz hervorrufen. Die Behandlung sollte symptomatisch erfolgen.
Das Auftreten von Fieber nach der Impfung wurde selten beobachtet.
Rind:
Einen Tag nach der Impfung kann es zu einer Schwellung (Granulom) mit einem Durchmesser von bis zu 6 cm kommen. Diese Schwellungen klingen normalerweise innerhalb von 21 Tagen ab.
Pferd:
Nach der Impfung wurden keine Nebenwirkungen beobachtet.
Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt mit.
Wie ist Enduracell T aufzubewahren?
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren. Kühl lagern und transportieren (2 C – 8 C)
Vor Licht schützen. Nicht einfrieren.
Der Impfstoff muss nach Anbruch sofort verwendet werden und darf nicht aufbewahrt werden.
Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.
Weitere Informationen zu Enduracell T
Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart:
Nur zur Anwendung bei Tieren.
Nur gesunde Tiere impfen.
Katzen nicht im Nackenbereich (interscapulär) impfen!
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:
Katzen sind durch subkutane Injektion an der seitlichen Bauchwand zu impfen. Sollte sich an der Injektionsstelle ein Knötchen bilden, das länger als 4 Wochen bestehen bleibt, wird eine chirurgische Exzision empfohlen.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Trächtigkeit und Laktation:
Der Impfstoff darf nicht bei trächtigen und laktierenden Hunden, Katzen und Pferden angewendet werden, da keine entsprechenden Studiendaten zur Verfügung stehen.
Trächtige und laktierende Rinder können geimpft werden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen: Es liegen keine Informationen zur Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffes bei gleichzeitiger Anwendung eines anderen veterinärmedizinischen Produktes vor. Ob der Impfstoff vor oder nach Verabreichung eines anderen veterinärmedizinischen Produktes verwendet werden sollte, muss daher fallweise entschieden werden.
Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):
Hund, Katze und Rind:
Bei Anwendung der doppelten empfohlenen Dosis wurden keine anderen als die oben beschriebenen Symptome beobachtet. Die entstehenden Schwellungen können größer sein und länger persistieren als nach Anwendung der normalen Dosis.
Pferd:
Bei Anwendung der doppelten Dosis können sich leichte Schwellungen zeigen, die innerhalb von 4 Tagen abklingen.
Inkompatibilitäten:
Nicht mit anderen Tierarzneimitteln mischen.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


