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Medikamente

chevivac PMV

chevivac PMV
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

chevivac PMV Emulsion zur Injektion für Tauben. ANWENDUNGSGEBIET(E) Zur aktiven Immunisierung von Tauben ab der 4. Lebenswoche, um die klinischen Symptome, die Sterblichkeit und die Ausscheidungsdauer von Virus nach Infektion mit Tauben-Paramyxovirus Typ 1 (PPMV1) zu reduzieren. Beginn der Immunität: 14 Tage nach Impfung.

Zulassungsinhaber
Chevita Tierarzneimittel-GmbH
Abgabestatus
Apothekenpflichtig

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird chevivac PMV angewendet?

chevivac PMV

Emulsion zur Injektion für Tauben.

ANWENDUNGSGEBIET(E)

Zur aktiven Immunisierung von Tauben ab der 4. Lebenswoche, um die klinischen Symptome, die Sterblichkeit und die Ausscheidungsdauer von Virus nach Infektion mit Tauben-Paramyxovirus Typ 1 (PPMV1) zu reduzieren.

Beginn der Immunität: 14 Tage nach Impfung.

Dauer der Immunität: 1 Jahr aufgrund der ermittelten Serumantikörper von Tauben.

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Was ist vor der Einnahme von chevivac PMV zu beachten?

Keine.

Wie wird chevivac PMV angewendet?

DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG

1 Impfdosis (0,3 ml)/Taube.

Subkutane Injektion in den Nacken oder intramuskulär in den Brustmuskel.

Bei der subkutanen Injektion muss die Kanülenspitze in Richtung Stoß zeigen, um eine versehentliche Punktion des Venenplexus im Nacken der Taube zu vermeiden. Die Injektion darf nicht mit in Richtung Kopf gerichteter Kanülenspitze erfolgen.

Impfschema:
Grundimmunisierung: erste Injektion ab der 4. Lebenswoche zweite Injektion nach 21 bis 28 Tagen

Wiederholungsimpfung: 1 Injektion alle 12 Monate, spätestens 21 Tage vor Beginn der Flug- und Ausstellungssaison.

Vor Anwendung auf Raumtemperatur erwärmen.

Vor und während der Anwendung schütteln.

Unter aseptischen Bedingungen anwenden.

Nur sterile Nadeln und Spitzen verwenden.

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Welche Nebenwirkungen hat chevivac PMV?

An der Einstichstelle kann in seltenen Fällen eine Schwellung auftreten, die innerhalb von 10 Tagen abklingt, die aber in sehr seltenen Fällen innerhalb von 28 Tagen nicht resorbiert wird.

Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:

  • Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)
  • Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
  • Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
  • Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)
  • Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichte).

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie diese bitte Ihrem Tierarzt mit.

Wie ist chevivac PMV aufzubewahren?

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Im Kühlschrank lagern (2°C – 8°C).

Vor Frost schützen. Vor Licht schützen.

Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen des Behältnisses: 4 Stunden.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.

Weitere Informationen zu chevivac PMV

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:
Nur gesunde Tiere impfen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Fortpflanzungsfähigkeit:
Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während der Reproduktionsperiode ist nicht belegt. Nicht bei Zuchttieren anwenden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:
Es liegen keine Informationen zur Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffes bei gleichzeitiger Anwendung eines anderen Tierarzneimittels vor. Ob der Impfstoff vor oder nach Verabreichung eines anderen Tierarzneimittels angewendet werden sollte, muss daher von Fall zu Fall entschieden werden.

Nicht mit anderen Tierarzneimitteln mischen.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):
Bei einer 2-fachen Überdosierung wurden keine außer unter 6. angeführten Nebenwirkungen beobachtet.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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