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Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

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Gebrauchsinformation

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Wie wird Beta-Turfa gamma angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Dosierung sollte individuell - vor allem nach dem Behandlungserfolg - festgelegt werden. Die empfohlene Dosis beträgt:

Bluthochdruck (arterielle Hypertonie):

Zu Behandlungsbeginn 1 - 2mal 1 Tablette täglich. Zur Dauertherapie genügt in der Regel ½ Tablette täglich.

Flüssigkeitsansammlung im Gewebe infolge Erkrankungen der Nieren, des Herzens oder der Leber (kardiale, hepatische und nephrogene Ödeme):

Zu Behandlungsbeginn 2mal 1-2 Tabletten täglich. Als Erhaltungsdosis genügt in der Regel ½ Tablette täglich oder 1 Tablette jeden 2. Tag. Je nach Grad der gewünschten Ausschwemmung kann die Dosis auf bis zu 2mal 1 Tablette täglich erhöht werden.

Bei Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sollte Turfa® gamma der Einschränkung entsprechend dosiert werden (siehe auch Gegenanzeigen).

Bei schwer kardial dekompensierten (ausgeprägte Wassereinlagerung infolge Herzmuskelschwäche) Patienten kann die Resorption von Turfa® gamma deutlich eingeschränkt sein.

Art der Anwendung

Die Tabletten sind unzerkaut mit etwas Flüssigkeit nach den Mahlzeiten einzunehmen. Die Einnahme erfolgt bei Einmalgabe morgens, bei zweimaliger Gabe morgens und mittags. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Dauer der Anwendung

Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt. Sie richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung.

Nach Langzeittherapie sollte Turfa® gamma ausschleichend abgesetzt werden.

Hinweise:

Während der Langzeittherapie mit Turfa® gamma sollten die Serumelektrolyte (Kalium-, Natrium-, Calcium-, Magnesium-Ionen), die harnpflichtigen Substanzen (Serumkreatinin und Harnstoff), die Blutfette (Cholesterin und Triglyzeride) sowie der Blutzucker, ggf. auch die Serumharnsäure und die Leberwerte (Transaminasen) regelmäßig kontrolliert werden. Vor Therapiebeginn und in regelmäßigen Abständen sollten außerdem die Thrombozyten sowie das Blutbild und das Differentialblutbild bestimmt werden.

Turfa® gamma muß vor einer Prüfung der Nebenschilddrüsenfunktion und mindestens drei Tage vor Durchführung eines Glukosetoleranztests abgesetzt werden.

Wenn Sie eine größere Menge Turfa® gamma eingenommen haben als Sie sollten

Informieren Sie Ihren Arzt, der über mögliche zu ergreifende Maßnahmen entscheiden kann.

Wenn Sie die Einnahme von Turfa® gamma vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Turfa® gamma ist weiter so einzunehmen, wie es vom Arzt verordnet wurde.

Wenn Sie die Einnahme von Turfa® gamma abbrechen

Setzen Sie Turfa® gamma nicht eigenmächtig ab. Der Therapieerfolg kann dadurch gefährdet werden. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Unverträglichkeiten oder eine Änderung im Krankheitsbild eintreten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Welche Nebenwirkungen hat Beta-Turfa gamma?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Mögliche Nebenwirkungen:

Sehr häufig (bei mehr als 1 von 10 Behandelten):

Bei langfristiger, kontinuierlicher Anwendung von Turfa®gamma kommt es zu Störungen im Flüssigkeits- und Elekrolythaushalt, insbesondere zu verminderten Kalium-, Natrium- und Chloridspiegel sowie erhöhten Calciumspiegel im Blut.

Bei hoher Dosierung können übermäßige, auf die verstärkte Harnausscheidung zurückzuführende Flüssigkeits- und Natriumverluste auftreten, die sich häufig als Mundtrockenheit und Durst, Schwäche- und Schwindelgefühl, Muskelschmerzen und Muskelkrämpfe (z.B. Wadenkrämpfe), Kopfschmerzen, Nervosität, Hypotonie und Kreislaufstörungen mit vermindertem Blutdruck beim Wechsel vom Liegen zum Stehen (orthostatische Regulationsstörungen) und Herzklopfen äußern.

Infolge verminderter Kalium-Serumspiegel (Hypokaliämie) kann es zu Müdigkeit, Muskelschwäche, Missempfindungen an den Gliedmaßen (Parästhesien), Lähmungen (Paresen), Teilnahmslosigkeit (Apathie), Stuhlverstopfung (Obstipation), übermäßiger Gasansammlung im Magen-Darm-Trakt (Meteorismus) und Herzrhythmusstörungen kommen. Schwere Kaliumverluste können zu einer Darmlähmung (paralytischer Ileus) und zu Bewußtseinsstörungen führen.

Als Begleiterscheinungen erhöhter Kalium-Serumspiegel (Hyperkaliämie) können Müdigkeit, Schwächegefühl, Verwirrtheitszustände, Mißempfindungen (Parästhesien) und schlaffe Lähmungen (Paralysen) sowie eine starke Verminderung der Herzfrequenz (Bradykardie) oder andere Herzrhythmusstörungen auftreten.

Zu hohe Magnesiumspiegel im Urin äußern sich nur selten in einem Magnesiummangel, da Magnesium aus dem Knochen freigesetzt wird.

Erhöhte Harnsäurespiegel im Blut (Hyperurikämie). Dies kann bei entsprechend veranlagten Patienten zu Gichtanfällen führen.

Müdigkeit, Benommenheit, Schläfrigkeit, Schwäche, Schwindel, Kopfschmerzen, Nervosität, Teilnahmslosigkeit (Apathie) infolge von Wasser- und Elektrolytstörungen.

Häufig (bei mehr als 1 von 100, aber bei weniger als 1 von 10 Behandelten):

Erhöhung des Blutzuckers (Hyperglykämie), vermehrte Ausscheidung von Glukose im Urin (Glukosurie). Dies kann bei Patienten mit bereits bestehender Zuckerkrankheit (manifester Diabetes mellitus) zu einer Verschlechterung der Stoffwechsellage führen. Eine bisher nicht in Erscheinung getretene Zuckerkrankheit (latenter Diabetes mellitus) kann sich bemerkbar machen.

Reversibler Anstieg harnpflichtiger Substanzen (Kreatinin, Harnstoff) im Serum. Kreislaufstörungen mit vermindertem Blutdruck beim Wechsel vom Liegen zum Stehen (Orthostatische Regulationsstörungen), niedriger Blutdruck.

Appetitlosigkeit und Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schmerzen und Krämpfe im Bauchraum).

Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe.

Gelegentlich (bei mehr als 1 von 1000, aber bei weniger als 1 von 100 Behandelten):

Vorübergehender Anstieg der Blutfette (Cholesterin, Triglyzeride) Akute Bauchspeicheldrüsenentzündung.

Gallenblasenentzündung bei Patienten mit Gallensteinen, Gelbsucht.

Akute Entzündung des Lungengewebes (akute interstitielle Pneumonie) unter Hydrochlorothiazid.

Unter der Behandlung mit Turfa®gamma können allergische Hautreaktionen (z.B. Hautrötung, photoallergisches Exanthem, Nesselsucht, Juckreiz) auftreten.

Arzneimittelfieber.

Entzündungen an den Blutgefäßen (Vaskulitis).

Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder der weißen Blutkörperchen (Leukopenie)

Akute Nierenentzündung (interstitielle Nephritis), Nierensteine Sexuelle Funktionsstörungen

Geringgradigen Sehstörungen (z.B. verschwommenes Sehen, Xanthopsie). Eine bestehende Kurzsichtigkeit kann sich verschlimmern.

Selten (bei mehr als 1 von 10.000, aber bei weniger als 1 von 1000 Behandelten):

Kreislaufkollaps als Folge von Wasser- und Elektrolytstörungen.

Bewußtseinsstörungen bis zum Koma und Verwirrtheitszustände infolge Entwässerung (Dehydratation) und verminderter zirkulierender Blutmenge (Hypovolämie) bei exzessiver Harnausscheidung.

Akutes Nierenversagen infolge Entwässerung und verminderter zirkulierender Blutmenge bei exzessiver Harnausscheidung.

Krämpfe infolge Entwässerung und verminderter zirkulierender Blutmenge bei exzessiver Harnausscheidung.

Bluteindickung mit Thrombosen und Embolien - insbesondere bei Vorliegen von Venenerkrankungen oder bei älteren Patienten - infolge Entwässerung und verminderter zirkulierender Blutmenge bei exzessiver Harnausscheidung.

Sehr selten (bei weniger als 1 von 10.000 Behandelten):

Plötzlich auftretende Wasseransammlung in der Lunge mit Schockerscheinungen. Eine allergische Reaktion gegenüber Hydrochlorothiazid wird als Ursache angenommen.

Anaphylaktoide Reaktionen.

Megaloblastäre Anämie, eine hochgradige Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen mit Infektneigung und schweren Allgemeinsymptomen (Agranulozytose), Anämie durch Blutbildungsstörung im Knochenmark (aplastische Anämie) oder infolge Bildung von Antikörpern gegen Hydrochlorothiazid bei gleichzeitiger Einnahme von Methyldopa, ein vermehrter Zerfall roter Blutkörperchen (immunhämolytische Anämie).

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Infolge verminderter Kalium-Serumspiegel (Hypokaliämie) kann es zu Stuhlverstopfung (Obstipation), übermäßiger Gasansammlung im Magen-Darm-Trakt (Meteorismus) kommen. Schwere Kaliumverluste können zu einer Darmlähmung (paralytischer Ileus) führen.

Durch den Anteil an Triamteren kann es zu einer stoffwechselbedingten Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose) kommen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3

D-53175 Bonn

Website: http://www.bfarm.de

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

1. WIE IST Turfa® gamma AUFZUBEWAHREN? Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und Durchdrückpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Aufbewahrungsbedingungen : Nicht über 25°C lagern. Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen zu Beta-Turfa gamma

Was Turfa® gamma enthält

Die Wirkstoffe sind Triamteren und Hydrochlorothiazid.

1 Tablette enthält: 50 mg Triamteren und 25 mg Hydrochlorothiazid.

Die sonstigen Bestandteile ist sind:

Maisstärke, Lactose-Monohydrat, Hypromellose, hochdisperses Siliciumdioxid, Stärke (löslich), Magnesiumstearat (Ph. Eur.).

Wie Turfa® gamma aussieht und Inhalt der Packung

Runde, gewölbte, blassgelbe Tabletten mit einseitiger Bruchkerbe. Packungen mit 20, 50 und 100 Tabletten

Pharmazeutischer Unternehmer

Wörwag Pharma GmbH & Co. KG Calwer Str. 7

D-71034 Böblingen Tel.: 07031/6204-0 Fax: 07031/6204-31

E-Mail: info@woerwagpharma.com

Hersteller

C.F.M. Contract Pharma GmbH & Co. KG Frühlingsstr. 7

D-83620 Feldkirchen-Westerham

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im März 2014.

Hinweis zum Teilen der Tabletten

Zum exakten Halbieren der Tablette legen Sie diese mit der Bruchrille nach oben auf eine glatte, feste Unterlage (Tischplatte oder ähnliches) und drücken Sie mit beiden Zeigefingern gleichzeitig links und rechts der Bruchrille fest auf die Tablette. So zerfällt die Tablette in zwei gleiche Teile.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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