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Medikamente

Antimonit D6 (Zulassung gilt auch für die Verdünnungsgrade: D8, D10, D20, D30)

Antimonit D6 (Zulassung gilt auch für die Verdünnungsgrade: D8, D10, D20, D30)
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Antimonit ist ein anthroposophisches Arzneimittel. Anwendungsgebiete Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehört zu den Anwendungsgebieten die innere Durchgestaltung des Organismus bei Gleichgewichtsstörungen der Auf- und Abbauprozesse, z.B.

Zulassungsinhaber
Weleda A.G. Schwäbisch Gmünd

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Antimonit D6 (Zulassung gilt auch für die Verdünnungsgrade: D8, D10, D20, D30) angewendet?

Antimonit ist ein anthroposophisches Arzneimittel.

Anwendungsgebiete

Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehört zu den Anwendungsgebieten die innere Durchgestaltung des Organismus bei Gleichgewichtsstörungen der Auf- und Abbauprozesse, z.B. bei Verdauungsstörungen mit Blähungen, Unterschenkelgeschwüren und Ekzemen; Störungen der seelischen Geschlossenheit; als Begleitbehandlung bei geschwürigen Entzündungen im Verdauungstrakt und bei entzündlich-degenerativen Nervenerkrankungen.

Was ist sonst noch wichtig?

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf den Ampullen und der Faltschachtel angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Arzneimittelbezeichnung1 Ampulle enthält: Wirkstoff:
Antimonit D6Antimonit Dil. D6 aquos.1 ml
Antimonit D10Antimonit Dil. D10 aquos.1 ml
Antimonit D20Antimonit Dil. D20 [D8 bis D17 mit Ethanol 15% (m/m)]1 ml
Antimonit D30Antimonit Dil. D30 [D8 bis D27 mit Ethanol 15% (m/m)1 ml

Flüssige Verdünnung zur Injektion D6 und D10: Sonstiger Bestandteil: Natriumchlorid. Flüssige Verdünnung zur Injektion D20 und D30: Mit Natriumchlorid isotonisiert.

Darreichungsform und Packungsgröße

8 Ampullen zu 1 ml Flüssige Verdünnung zur Injektion

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Weleda AG, Postfach 1320, D-73503 Schwäbisch Gmünd

Tel.: 07171 / 919-414, Fax: 07171 / 919-200, E-Mail: dialog@weleda.de

Stand der Information: Oktober 2014

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Was ist vor der Einnahme von Antimonit D6 (Zulassung gilt auch für die Verdünnungsgrade: D8, D10, D20, D30) zu beachten?

Antimonit D6 darf nicht angewendet werden,

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Milchprotein sind. Für Antimonit D10, D20 und D30 sind keine Gegenanzeigen bekannt.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Bei Schwarzfärbung des Stuhls, starken Bauchschmerzen, ungewohnt starken Beschwerden vor allem an einem Bein in Form von Schwellung, Verfärbungen der Haut, Spannungs- oder Hitzegefühl und Schmerzen sowie bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden suchen Sie bitte einen Arzt auf.

Kinder

Bei Kindern unter 12 Jahren sollten Antimonit Flüssige Verdünnungen zur Injektion nicht angewendet werden, da keine ausreichend dokumentieren Erfahrungen vorliegen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wie alle Arzneimittel sollten Antimonit Flüssige Verdünnungen zur Injektion in Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Keine bekannt

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Wie wird Antimonit D6 (Zulassung gilt auch für die Verdünnungsgrade: D8, D10, D20, D30) angewendet?

Wenden Sie Antimonit immer genau nach der Anweisung Ihres Arztes an.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

2 – 3 mal wöchentlich 1 ml subcutan injizieren.

Die für die Behandlung geeignete Potenzstufe wird vom Arzt nach dem jeweiligen Krankheitsbild ausgewählt und für den Patienten individuell verordnet.

Die subcutane Injektion erfolgt in der Regel in den Oberschenkel oder die Oberarmaußenseite bzw. in die Bauchregion. Nach Säuberung der Einstichstelle (z.B. durch Abreiben mit 70%igem Alkohol) eine Hautfalte bilden und die Injektionsnadel schräg einstechen. Den Spritzenstempel leicht zurückziehen. Sollte Blut erscheinen, wurde ein Blutgefäß getroffen. Die Injektion in diesem Fall an einer anderen Stelle wiederholen. Wenn kein Blut erscheint, langsam injizieren, anschließend die Nadel herausziehen und auf die Einstichstelle kurz mit einem Tupfer drücken.

Es wird in jedem Fall empfohlen, die Injektionstechnik durch eine darin erfahrene Person zu erlernen.

Dauer der Anwendung

Die Behandlung einer akuten Erkrankung sollte nach 2 Wochen abgeschlossen sein. Tritt innerhalb von 2 – 5 Tagen keine Besserung ein, so ist ein Arzt aufzusuchen. Die Dauer der Behandlung chronischer Erkrankungen erfordert eine Absprache mit dem Arzt.

Wenn Sie die Anwendung von Antimonit vergessen haben:

Verwenden Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich bei der Anwendung dieses Arzneimittels nicht ganz sicher sind.

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Welche Nebenwirkungen hat Antimonit D6 (Zulassung gilt auch für die Verdünnungsgrade: D8, D10, D20, D30)?

Antimonit D6 Lactose enthält geringe Mengen Milchprotein und kann deshalb allergische Reaktionen hervorrufen. In solchen Fällen ist das Arzneimittel abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen.

Antimonit D10, D20 und D30: Es sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

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