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Medikamente

ANKTIVA 400 Mikrogramm Konzentrat zur Herstellung einer intravesikalen Suspension

ANKTIVA 400 Mikrogramm Konzentrat zur Herstellung einer intravesikalen Suspension
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

ANKTIVA enthält den Wirkstoff Nogapendekin alfa inbakicept. ANKTIVA wird bei Erwachsenen zur Behandlung einer Form von Blasenkrebs angewendet, die sich nicht außerhalb der Blase ausgebreitet hat. Es wird bei Erwachsenen eingesetzt, die auf die Behandlung mit Bacillus Calmette-Guérin (BCG) nicht angesprochen haben.

Zulassungsinhaber
Immunitybio Ireland Limited
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
L03AC03

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird ANKTIVA 400 Mikrogramm Konzentrat zur Herstellung einer intravesikalen Suspension angewendet?

ANKTIVA enthält den Wirkstoff Nogapendekin alfa inbakicept.

ANKTIVA wird bei Erwachsenen zur Behandlung einer Form von Blasenkrebs angewendet, die sich nicht außerhalb der Blase ausgebreitet hat. Es wird bei Erwachsenen eingesetzt, die auf die Behandlung mit Bacillus Calmette-Guérin (BCG) nicht angesprochen haben.

ANKTIVA wird zusammen mit BCG angewendet und beides wird über die Harnröhre in die Blase verabreicht. Weitere Informationen zu BCG finden Sie in der Packungsbeilage des BCG-Präparats, das Ihnen verabreicht wird.

Wirkmechanismus von ANKTIVA

Der Wirkstoff in ANKTIVA (Nogapendekin alfa inbakicept) wirkt, indem er an ein Protein im Immunsystem bindet, das als Interleukin-15(IL-15)-Rezeptor bezeichnet wird. Dadurch werden Zellen des Immunsystems aktiviert, die Krebszellen angreifen und zerstören.

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Was ist vor der Einnahme von ANKTIVA 400 Mikrogramm Konzentrat zur Herstellung einer intravesikalen Suspension zu beachten?

ANKTIVA sollte Ihnen nicht verabreicht werden,

wenn Sie allergisch gegen Nogapendekin alfa inbakicept oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Risiko einer Verschlimmerung Ihrer Krebserkrankung, wenn der operative Eingriff zur vollständigen oder teilweisen Entfernung der Harnblase infolge der Behandlung mit diesem Arzneimittel verzögert wird

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von ANKTIVA wurde bei Kindern nicht nachgewiesen. Dieses Arzneimittel sollte Ihnen nicht verabreicht werden, wenn Sie unter 18 Jahre alt sind.

Anwendung von ANKTIVA zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Empfängnisverhütung

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Die Behandlung mit ANKTIVA während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen. Dies liegt daran, dass nicht bekannt ist, ob das Arzneimittel den Fötus schädigen könnte.

Stillzeit

ANKTIVA kann während der Stillzeit angewendet werden.

Empfängnisverhütung

Wenn Sie eine Frau sind, die schwanger werden kann, müssen Sie während der Behandlung mit ANKTIVA und für eine Woche nach Erhalt der letzten Dosis eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Ihr Arzt wird Sie zu geeigneten Verhütungsmethoden beraten.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Die Behandlung mit ANKTIVA hat keinen oder einen nur minimalen Einfluss auf Ihre Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

ANKTIVA enthält Kalium und Natrium

Dieses Arzneimittel enthält Kalium, jedoch weniger als 1 mmol (39 mg) pro Durchstechflasche, d. h. es ist nahezu „kaliumfrei“.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Durchstechflasche, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

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Welche Nebenwirkungen hat ANKTIVA 400 Mikrogramm Konzentrat zur Herstellung einer intravesikalen Suspension?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die nachfolgenden Nebenwirkungen wurden bei Patienten beobachtet, die ANKTIVA zusammen mit BCG erhielten.

Während der Behandlung, während sich das Arzneimittel in Ihrer Blase befindet oder nach dem Wasserlassen kann es zu Blasenreizungen kommen (wie Brennen oder Unbehagen). Möglicherweise bemerken Sie, dass Ihr Urin bis zu 24 Stunden nach der Behandlung Blut aufweist. Diese Symptome sind in der Regel leicht und vorübergehend. Bitte informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Ihre Symptome stark sind oder über einen längeren Zeitraum anhalten.

Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Fieber
  • Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems, Rückenschmerzen, Flankenschmerz und Schmerzen in Armen oder Beinen

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Plötzliches Zusammenziehen der Blase (Blasenspasmus), Schwierigkeiten beim Entleeren der Blase (Harnretention) Harnverhaltung, übermäßiges Wasserlassen in der Nacht (Nykturie), Symptome der unteren Harnwege, verminderter Harnfluss (dünner Harnstrahl), Unfähigkeit, das Wasserlassen zu kontrollieren (Harninkontinenz), Blasenentzündung (Zystitis), Blasenentzündung ohne infektiöse Ursache (nichtinfektiöse Zystitis), Schmerzen im Harnwegsbereich, Harnwegsbeschwerden, Blasenschmerzen, Blasenbeschwerden, Blasenreizung, dringender und unwillkürlicher Harndrang (Dranginkontinenz), weiße Blutkörperchen im Urin (Leukozyturie), Krebszellen im Urin
  • Kurzatmigkeit oder Schwierigkeiten beim Atmen (Dyspnoe), Brustkorbschmerz
  • Geschwollene Lymphknoten (Lymphadenopathie)
  • Übelkeit
  • Nachtschweiß
  • Durchfall (Diarrhö)
  • Kopfschmerzen
  • Verminderter Appetit
  • Juckende Haut (Pruritus)
  • Ausschlag
  • muskuläre Schwäche
  • Penisschmerzen, brennendes Gefühl am Penis, Entzündung der Prostata (Prostatitis), nicht krebsartige Vergrößerung der Prostata (gutartige Prostatahyperplasie), brennendes Gefühl im Vulvovaginalbereich
  • Dehydratation
  • Erbrechen
  • Grippeähnliche Erkrankung
  • Bakterien im Urin ohne Symptome (asymptomatische Bakteriurie) und positiver Test auf Bakterien im Urin (Bakteriurie)
  • Niedrige Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie), niedrige Anzahl roter Blutkörperchen aufgrund ungewöhnlich großer roter Blutkörperchen (makrozytäre Anämie), erhöhte Kreatininwerte im Bluttest, erhöhte Anzahl weißer Blutkörperchen im Blut (Leukozytose), Bakterien im Blut (Bakteriämie)
  • Schwindelgefühl
  • Verstopfung (Obstipation)
  • Muskelschmerz/-kater und -beschwerden (Myalgie), Bauchschmerzen (Abdominalschmerz), Schmerzen im Unterbauch und Schmerzen direkt oberhalb des Schambeins (suprapubische Schmerzen)
  • Gelenkschmerz (Arthralgie)
  • Körperweite Infektion (Sepsis)

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Verminderte Nierenfilterung (glomeruläre Filtrationsrate vermindert)
  • Urinanomalie
  • Erhöhung der Abfallstoffe im Blut (Harnstoff im Blut erhöht)
  • Häufiges Wasserlassen (Polyurie)
  • Austreten ungewöhnlicher Flüssigkeit aus dem Penis (Penisausfluss)
  • Gelenkschmerz (Arthritis)
  • Schmerzempfindlichkeit an der Behandlungsstelle (Schmerz an der Instillationsstelle)

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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