Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Ampicillin und Sulbactam IBI ist ein antibakteriell wirksames Arzneimittel zur systemischen Anwendung, das eine Kombination von zwei Wirkstoffen enthält: Ampicillin und Sulbactam. Ampicillin ist ein Penicillin, Sulbactam kann die Wirksamkeit des Arzneimittels gegen Bakterien, die gegen Ampicillin resistent sind, verstärken.
- Wirkstoff(e)
- Sulbactam, Ampicillin
- Zulassungsinhaber
- Istituto Biochimico Italiano Giovanni Lorenzini S.P.A.
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- J01CR01
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Ampicillin und Sulbactam IBI 2 g + 1 g, Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung angewendet?
Ampicillin und Sulbactam IBI ist ein antibakteriell wirksames Arzneimittel zur systemischen Anwendung, das eine Kombination von zwei Wirkstoffen enthält: Ampicillin und Sulbactam.
Ampicillin ist ein Penicillin, Sulbactam kann die Wirksamkeit des Arzneimittels gegen Bakterien, die gegen Ampicillin resistent sind, verstärken.
Die Anwendung des Arzneimittels ist indiziert zur Behandlung folgender Infektionen, die durch Ampicillin und Sulbactam IBI- empfindliche Erreger verursacht werden und die gegen eine Ampicillin- Monotherapie resistent sind:
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- Infektionen der oberen und unteren Atemwege
- Infektionen der Nieren und der ableitenden oberen und unteren Harnwege
- Infektionen des Bauchraumes
- Infektionen der Geschlechtsorgane
- Infektionen der Haut- und Weichteilgewebe
- sowie zur Vorbeugung von Infektionen (perioperative Prophylaxe) bei schweren Eingriffen in der Abdominalchirurgie.
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Was ist vor der Einnahme von Ampicillin und Sulbactam IBI 2 g + 1 g, Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung zu beachten?
Ampicillin und Sulbactam IBI darf nicht angewendet werden
- bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Penicillinen oder Antibiotika im Allgemeinen oder einem der weiteren Inhaltsstoffe von Ampicillin und Sulbactam IBI
- bei Patienten mit Pfeifferschem Drüsenfieber, lymphatischer Leukämie oder Infektionen durch das Herpes-Virus
- bei Schwangeren und/oder stillenden Frauen, wenn Lidocain zur
intramuskulären Injektion angewendet wird
Ampicillin und Sulbactam IBI darf nicht intramuskulär bei Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern bis zu zweiJahren gegeben werden.
Besonders sollte bei Ampicillin und Sulbactam IBI beachtet werden:
Bitte fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn einer der folgenden Punkte für Sie zutrifft:
- Sie hatten eine Rötung oder Schwellungen in Gesicht oder Nacken nach der Gabe eines Antibiotikums.
- Sie leiden an Nierenproblemen.
- Sie sind schwanger oder stillen (siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“)
- Ihnen wurde eine Diät verordnet, die besonders viele ballaststoffreiche Kohlenhydrate enthält, da Sie evtl. an Durchfällen leiden, die durch Antibiotika hervorgerufen werden.
- Sie müssen eine natriumarme Diät einhalten: Ampicillin und Sulbactam IBI enthält pro Dosis 230 mg Natrium.
- Sie verwenden eines der anderen Arzneimittel, die im Abschnitt
„Wenn Sie auch andere Medikamente einnehmen“ aufgelistet sind. - Sie bemerken, dass die Behandlung mit Ampicillin und Sulbactam IBI nicht anspricht: Es könnte dann sein, dass - wie bei vielen Antibiotika - einige der Bakterien, die Ihre Infektion verursachen, resistent geworden sind.
Ampicillin und Sulbactam IBI können in einigen Urinanalysen falsche positive Werte ergeben, insbesondere bei Zuckertests. Wenn Sie zuckerkrank sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie Ihre Diät ändern!
Achtung: Ampicillin und Sulbactam IBI kann allergische Reaktionen hervorrufen (siehe Abschnitt „Mögliche Nebenwirkungen“), die während
der ersten Behandlung auftreten können oder wenn Sie eine
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Hautpilzinfektion haben oder hatten.
Wenn Sie auch andere Medikamente einnehmen
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, besonders Probenecid, Allopurinol, Methotrexat oder hormonelle Kontrazeptiva, andere Antibiotika oder Chemotherapeutika oder ein Medikament, das das Blut vor Verklumpung bewahrt (z.B. Warfarin).
Einnahme von Ampicillin und Sulbactam IBI mit Nahrungsmitteln und Getränken
Fragen Sie bitte vorher Ihren Arzt um Rat.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, bevor Sie irgendein Medikament einnehmen. Ampicillin und Sulbactam IBI mit Lidocain zur intramuskulären Injektion sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden (siehe auch Abschnitt: „Ampicillin und Sulbactam IBI darf nicht angewendet werden“). Wenn Sie schwanger sind oder es vermuten oder es werden wollen bzw. während der Stillzeit, fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat bevor Sie Ampicillin und Sulbactam IBI einnehmen.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Ampicillin und Sulbactam IBI sollten keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen haben, aber es gibt Berichte von Nebenwirkungen, die es ratsam erscheinen lassen, dass Sie vorher wissen müssen, wie Sie auf Ampicillin und Sulbactam IBI reagieren, bevor Sie eine Maschine bedienen oder fahren.
Wie wird Ampicillin und Sulbactam IBI 2 g + 1 g, Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung angewendet?
Dosierung
Verwenden Sie Ampicillin und Sulbactam IBI immer genau nach Anweisung des Arztes. Ihr Arzt wird entscheiden, wie oft und wie viel Sie täglich einnehmen sollen. Die höchste tägliche Dosis beträgt 8 g Ampicillin und 4 g Sulbactam.
Wenn eine größere Menge Ampicillin und Sulbactam IBI angewendet wurde, als vorgeschrieben
Sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt. In sehr hohen Dosen kann das Arzneimittel zu Krämpfen oder spastischen Anfällen führen.
Wenn Sie die Einnahme von Ampicillin und Sulbactam IBI vergessen haben
Nehmen Sie bitte keine doppelte Dosis, um eine einzelne vergessene Dosis auszugleichen.
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Welche Nebenwirkungen hat Ampicillin und Sulbactam IBI 2 g + 1 g, Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung?
Wie alle Arzneimittel kann Ampicillin und Sulbactam IBI Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Nebenwirkungen können durch Alkohol verstärkt werden.
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Sehr häufige Nebenwirkungen (die bei mehr als 1 von 10 Patienten auftreten können):
Nach intramuskulärer Gabe Schmerzen an der Injektionsstelle.
Häufige Nebenwirkungen (die bei mehr als 1 von 100 Patienten, aber weniger als 1 von 10 Patienten auftreten können):
Nach intravenöser Gabe Schmerzen an der Injektionsstelle, Venenentzündung nach intravenöser Gabe, Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen im Mundbereich, Schwarzfärbung der Zunge, Schmerzen im Oberbauchbereich, Blähungen (Meteorismus) und Durchfälle.
Gelegentliche Nebenwirkungen (die bei mehr als 1 von 1000 Patienten, aber weniger als 1 von 100 Patienten auftreten können):
Hautrötungen, Juckreiz, Dermatitis und andere unspezifische Hautreaktionen, Schwächegefühl, Schläfrigkeit, Schwindel und Kopfschmerz, Krämpfe.
Seltene Nebenwirkungen (die bei mehr als 1 von 10.000 Patienten, aber weniger als 1 von 1000 Patienten auftreten können): Nierenentzündungen (interstitielle Nephritis), Kristalle im Urin.
Sehr seltene Nebenwirkungen (die bei weniger als 1 von 10.000 Patienten auftreten können oder Einzelfälle sind):
Blutbildveränderungen wie Anämie, weniger weiße Blutkörperchen, geringere Anzahl Blutplättchen mit Störungen der Blutgerinnung, eine Erhöhung der Creatinphosphokinase (CPK), Leberstörungen, abnormale Leberfunktionstest-Werte (Transaminasen, Azotämie, Kreatininerhöhung), Gelbsucht.
Achtung: Beenden Sie die Therapie mit Ampicillin und Sulbactam IBI und benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt oder gehen Sie sofort zur Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Symptome bemerken, die durch eine Überempfindlichkeit gegenüber dem Produkt entstehen oder eine allergische (anaphylaktische) Reaktion sind:
Hautrötung, Juckreiz, Fieber, Gelenkschmerz, Gesichtsödem, Schwitzen, vermehrte Speichelproduktion, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Atemnot, Herzjagen, abnormaler Blutdruckabfall, Antriebslosigkeit und Schwächegefühl.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind oder irgendeines dieser Symptome schwerwiegend wird.
Wie ist Ampicillin und Sulbactam IBI 2 g + 1 g, Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung aufzubewahren?
Dieses Arzneimittel bedarf keiner besonderen Lagerungsbedingungen Arzneimittel für Kinder unzugänglich und nicht sichtbar aufbewahren.
Ampicillin und Sulbactam IBI darf nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwendet werden. Das Verfallsdatum gilt, wenn das Arzneimittel sicher in der
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Originalverpackung verwahrt wurde.
Arzneimittel sollten nicht über den Hausmüll oder das Abwasser entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie Sie Arzneimittel entsorgen können, die Sie nicht mehr brauchen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.
Weitere Informationen zu Ampicillin und Sulbactam IBI 2 g + 1 g, Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung
Jede Durchstechflasche enthält:
| Ampicillin Natrium | 2132 mg | entsprechend Ampicillin | 2000 mg |
| Sulbactam Natrium | 1099 mg | entsprechend Sulbactam | 1000 mg |
Inhalt der Packung
Ampicillin und Sulbactam IBI wird in folgenden Packungen angeboten: Faltkarton mit Ampicillin/Sulbactam 2000 mg + 1000 mg Pulver in einer Durchstechflasche (20 ml oder 100 ml) oder 10 Durchstechflaschen (20 ml oder 100 ml).
Pharmazeutisches Unternehmen
Instituto Biochimico Italiano
G Lorenzini S.p.A. – Via Fossignano 2, Aprilia (LT)-
Italien
Tel.: +39 (0) 6 92 150 1
Fax: +39 (0) 6 92 150 500
E-Mail: info@ibi-lorenzini.com
Dieses Arzneimittel ist unter den folgenden Namen in den
Mitgliedsstaaten des EWR zugelassen:
Deutschland: Ampicillin und Sulbactam IBI 2 g + 1 g Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung
Italien: Ampicillina e Sulbactam 2 g + 1 g polvere per soluzione iniettabile
Stand der Information (Ende des Verlängerungsverfahrens):
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Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


