Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Allergospray ist ein Nasenspray mit dem Wirkstoff Azelastinhydrochlorid, das zur symptomatischen Behandlung von Heuschnupfen und ganzjährigem allergischem Schnupfen angewendet wird. Es wirkt rasch und hält über mehrere Stunden an.
- Zulassungsinhaber
- Allergopharma
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Allergospray - Nasenspray angewendet?
Kurzzusammenfassung
Allergospray ist ein Nasenspray mit dem Wirkstoff Azelastinhydrochlorid, das zur symptomatischen Behandlung von Heuschnupfen und ganzjährigem allergischem Schnupfen angewendet wird. Es wirkt rasch und hält über mehrere Stunden an.
Allergospray ist ein Antiallergikum / Antihistaminikum.
Der in Allergospray enthaltene Wirkstoff Azelastinhydrochlorid eignet sich zur lokalen Behandlung allergischer Symptome an der Nasenschleimhaut. Die Wirkung setzt rasch ein und hält über mehrere Stunden an.
Allergospray wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von Heuschnupfen (saisonale allergische Rhinitis) und zur Behandlung des ganzjährigen allergischen Schnupfens (perenniale allergische Rhinitis).
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Was ist vor der Einnahme von Allergospray - Nasenspray zu beachten?
Kurzzusammenfassung
Allergospray-Nasenspray sollte während der Schwangerschaft (vor allem nicht während der ersten drei Monate) und Stillzeit nicht angewendet werden. Sollten Sie schwanger werden, setzen Sie das Präparat ab und informieren Sie umgehend Ihren Arzt. Es ist nicht bekannt, ob Azelastin in die Muttermilch übergeht.
Allergospray-Nasenspray darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Azelastinhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile von Allergospray sind.
- bei Kindern unter 6 Jahren.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Allergospray-Nasenspray ist erforderlich
Allergospray sollte nicht in die Augen gelangen. Sollten Sie sich die Lösung irrtümlich in die Augen gesprüht haben, sind die Augen mit reichlich Wasser auszuspülen.
Verwenden Sie Allergospray nicht bei Erkältung, grippalen Infekten oder Grippe.
Bei der Anwendung von Allergospray-Nasenspray mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
| Allergospray-Nasenspray | Gebrauchsinformation |
Es ist zu beachten, dass Alkohol und Arzneimittel, die das Zentralnervensystem beeinflussen, die Nebenwirkungen von Allergospray verstärken können. Es kann zu verstärkter Müdigkeit, Schwindel und Mattigkeitsgefühl kommen.
Die gleichzeitige Gabe von Magensäureblockern (Cimetidin) erhöht die Konzentration von Azelastinhydrochlorid im Blut.
Bei der Anwendung von Allergospray-Nasenspray zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Wechselwirkungen mit Nahrungsmitteln und Getränken sind bisher keine beobachtet worden. Generell sollte aber bei einer Behandlung mit azelastinhältigen Arzneimitteln auf die Einnahme alkoholischer Getränke verzichtet werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme/ Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Aufgrund der fehlenden Erfahrungen sollte Allergospray nicht während der Schwangerschaft (v.a. nicht während der ersten drei Monate einer Schwangerschaft) angewendet werden.
Es ist nicht bekannt, ob Azelastin in die Muttermilch übergeht. Der Nasenspray sollte daher während der Stillzeit nicht angewendet werden.
Bei Eintritt einer Schwangerschaft setzen Sie das Präparat ab und informieren Sie umgehend Ihren Arzt.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Bei Anwendung von Allergospray sind sehr selten Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Mattigkeit, Erschöpfung, Schwindel- oder Schwächegefühl, die auch durch das Krankheitsgeschehen bedingt sein können, möglich. In diesen Fällen kann die Fähigkeit zum Führen eines Kraftfahrzeuges und zur Bedienung von Maschinen beeinträchtigt sein. Besonders sollte beachtet werden, dass Alkohol die Verkehrsfähigkeit noch weiter verschlechtern kann.
Wie wird Allergospray - Nasenspray angewendet?
Kurzzusammenfassung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren ein bis zweimal täglich (morgens und abends) 1 Sprühstoß pro Nasenloch (entspricht 0,28 mg - 0,56 mg Azelastinhydrochlorid/Tag). Die Behandlung sollte solange fortgesetzt werden, wie ein Kontakt des Patienten mit den allergieauslösenden Substanzen zu erwarten ist.
Wenden Sie Allergospray immer genau nach Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren ein bis zweimal täglich (morgens und abends) 1 Sprühstoß pro Nasenloch (entspricht 0,28 mg - 0,56 mg Azelastinhydrochlorid/Tag).
Ältere Patienten (= 65 Jahren):
In klinischen Studien mit Allergospray - Nasenspray konnte keine Zunahme der Inzidenz unerwünschter Nebenwirkungen bei älteren Patienten gesehen werden. Durch die geringe lokal applizierte Tagesdosierung ist keine Dosisreduktion notwendig.
Zur nasalen Anwendung.
Die Lösung soll bei aufrechter Kopfhaltung in jedes Nasenloch eingesprüht werden (siehe Anleitung):
| 1. | Nach Abziehen | 2. ....ist nur bei der ersten |
| der Schutzhülle.... | Anwendung mehrmals zu | |
| pumpen, bis gleichmäßiger | ||
| Sprühnebel austritt. | ||
| 4. | Schutzhülle wieder aufstecken. |
3. Einen Sprühstoß pro Nasenloch bei aufrechter Kopfhaltung einsprühen.
| Allergospray-Nasenspray | Gebrauchsinformation |
Allergospray kann bis zum Abklingen der Symptome angewendet werden.Es gibt in der Dauer der Anwendung keine Einschränkungen.
Allergospray-Nasenspray ist für eine längere Anwendung geeignet.
Die Behandlung sollte solange fortgesetzt werden, wie ein Kontakt des Patienten mit den allergieauslösenden Substanzen (Pollen, Hausstaub, Tierhaare,...) zu erwarten ist.
Bitte sprechen Sie mit einem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Allergospray-Nasenspray zu stark oder zu schwach ist.
Falls trotz richtiger Einnahme von Allergospray die Beschwerden stärker werden, eine Schwellung der Schleimhaut oder ein Hautausschlag auftritt, soll das Präparat abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.
Wenn Sie eine größere Menge von Allergospray-Nasenspray angewendet haben, als Sie solltenist aufgrund der geringen Wirkstoffmenge selbst bei extremer lokalerÜberdosierung nicht mit Vergiftungserscheinungen zu rechnen.
Sollten jedoch versehentlich größere Mengen verschluckt werden (z.B.: der Inhalt der Flasche durch ein Kind), sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt zu Rate ziehen.
Erfahrungen beim Menschen nach Anwendung toxischer (sehr hoher, giftiger) Dosen von Azelastinhydrochlorid liegen nicht vor. Aufgrund tierexperimenteller Befunde ist bei extremer Überdosierung und Vergiftungen mit zentralnervösen Erscheinungen (wie z.B.: Unruhe, Erregung, stark ausgeprägter, andauernder Müdigkeit oder Schläfrigkeit) zu rechnen. Die Behandlung muss daher von einem Arzt symptomatisch erfolgen.
Wenn Sie die Anwendung von Allergospray-Nasenspray vergessen haben
sind keine speziellen Maßnahmen erforderlich. Setzen Sie die Therapie mit der gleichen Dosierung zum nächsten vorgesehenen Zeitpunkt fort. Bei Bedarf können Sie Allergospray auch zwischen zwei vorgesehenen Zeitpunkten anwenden.
Wenn Sie die Anwendung von Allergospray-Nasenspray abbrechen
so müssen Sie damit rechnen, dass sich bald wieder die typischen Symptome Ihrer Erkrankung zeigen. Die Behandlung mit Allergospray sollte nach Möglichkeit regelmäßig bis zum Erreichen der Beschwerdefreiheit erfolgen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Allergospray - Nasenspray?
Kurzzusammenfassung
- Bitterer Geschmack
- Schwindel
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- Reizung der Nasenschleimhaut
- Niesen
- Nasenbluten
- Übelkeit
- Abgeschlagenheit
- Schwindel- oder Schwächegefühl
- Hautausschlag
- Juckreiz
- Nesselsucht
Wie alle Arzneimittel kann Allergospray Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:
Sehr häufig: betrifft mehr als 1 Behandelten von 10 Häufig: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100 Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000 Selten: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
| Allergospray-Nasenspray | Gebrauchsinformation |
Erkrankung des Nervensystems:(häufig) Bitterer Geschmack, meist aufgrund unsachgemäßer Anwendung (zurückgeneigter Kopf), (sehr selten) Schwindel.
Erkrankungen des Immunsystems:(sehr selten) Überempfindlichkeitsreaktionen. Erkrankung des Atemwege, des Brustraumes:(gelegentlich) Reizung der bereits entzündlich veränderten Nasenschleimhaut (Brennen, Kribbeln), Niesen, Nasenbluten.
Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes:(selten) Übelkeit.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden:(sehr selten) Abgeschlagenheit (Mattigkeit, Erschöpfung), Schwindel- oder Schwächegefühl, die auch durch das Krankheitsgeschehen selbst bedingt sein können.
Erkrankungen der Haut und Unterhautzellgewebes:(sehr selten) Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht.
Wie ist Allergospray - Nasenspray aufzubewahren?
Kurzzusammenfassung
Nicht im Kühlschrank aufbewahren und in der Originalverpackung, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren und nicht nach dem Verfalldatum verwenden. Nicht unter +8°C lagern und nur klare Lösung verwenden. Nach Anbruch des Fläschchens Nasenspray nicht länger als 6 Monate verwenden.
Nicht im Kühlschrank aufbewahren. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und auf dem Etikett des Fläschchens nach ?Verwendbar bis? bzw. ?Verw. bis? angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.
Allergospray darf nicht unter +8°C gelagert werden, da bei diesen Temperaturen der Wirkstoff auskristallisiert. Sie dürfen den Nasenspray nur dann anwenden, wenn die Lösung klar ist.
Das Arzneimittel darf im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.
Nach Anbruch des Fläschchens Nasenspray nicht länger als 6 Monate verwenden.
Weitere Informationen zu Allergospray - Nasenspray
Was Allergospray-Nasenspray enthält:
- Der Wirkstoff ist: Azelastinhydrochlorid
- Die Lösung enthält 1 mg / ml Azelastinhydrochlorid.
- Ein Sprühstoß zu 0,14 ml enthält 0,14 mg Azelastinhydrochlorid.
- Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumedetat, Hypromellose, Zitronensäure, Natriummonohydrogenphosphat-Dodecahydrat, Natriumchlorid, gereinigtes Wasser.
Wie Allergospray-Nasenspray aussieht und Inhalt der Packung
Der Nasenspray enthält eine klare, farblose und isotonische wässrige Lösung. Die Sprühflasche besteht aus Glas mit 5ml und 10 ml Inhalt.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
Pharmazeutischer Unternehmer:
Meda Pharma GmbH, 1110 Wien
Hersteller:
Meda Pharma GmbH & Co KG, D-61352 Bad Homburg;
Z. Nr.: 1-24127
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im Oktober 2011

Autor
Markus Falkenstätter, BSc
Student der Pharmazie
Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Lektor
Mag. pharm. Stefanie Brandauer
Pharmazeutin
Stefanie Brandauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


