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Medikamente

Victoza®

Victoza®
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Victoza enthält den Wirkstoff Liraglutide, der einer natürlicherweise im Körper vorkommenden Substanz ähnelt. Victoza ist ein Arzneimittel zur Injektion, das einmal täglich angewendet wird. Victoza wird für die Behandlung von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 10 Jahren mit Diabetes mellitus Typ 2 angewendet.

Wirkstoff(e)
Liraglutid
Zulassungsinhaber
Novo Nordisk Pharma AG
ATC Code
A10BJ02

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Victoza® angewendet?

Victoza enthält den Wirkstoff Liraglutide, der einer natürlicherweise im Körper vorkommenden Substanz ähnelt. Victoza ist ein Arzneimittel zur Injektion, das einmal täglich angewendet wird.

Victoza wird für die Behandlung von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 10 Jahren mit Diabetes mellitus Typ 2 angewendet.

Victoza wird allein angewendet, wenn Ihr Blutzucker nur durch Diät und Bewegung nicht ausreichend kontrolliert wird und Sie Metformin (ein anderes Medikament gegen Diabetes) nicht anwenden können.

Victoza wird mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung des Diabetes angewendet, wenn diese nicht ausreichen, um Ihren Blutzuckerspiegel zu regulieren. Dazu gehören sogenannte orale Antidiabetika (wie z.B. Metformin, sogenannte Sulfonylharnstoffe und sogenannte Natrium-Glukose-Co-Transporter-2-Hemmer [SGLT2-Hemmer]) und/oder ein Insulin. Sie müssen jedoch auch unter Behandlung mit Victoza auf Ihre Ernährung und genügend Bewegung achten.

Victoza wird zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Ereignissen bei Erwachsenen mit Diabetes mellitus Typ 2 und einer Herz-Kreislauf-Erkrankung angewendet.

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

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Was ist vor der Einnahme von Victoza® zu beachten?

Wann darf VICTOZA nicht angewendet werden?

Wenn Sie allergisch gegen Liraglutide oder einen der anderen Bestandteile von Victoza sind (siehe unter «Was ist in Victoza enthalten?»).

Wann ist bei der Anwendung von VICTOZA Vorsicht geboten?

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, bevor Sie Victoza anwenden:

  • Falls Sie eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse haben oder hatten.
  • Falls Sie unter Dialyse sind.
  • Falls Sie unter einer schweren Herzerkrankung leiden.
  • Falls Sie eine schwere Magen- oder Darmstörung haben, die zu verzögerter Magenentleerung (genannt Gastroparese) oder einer entzündlichen Darmerkrankung führen kann.
  • Falls Sie eine Schilddrüsenerkrankung einschliesslich Knötchen und Vergrösserung der Schilddrüse haben.
  • Falls Sie Typ-1-Diabetes (Ihr Körper produziert kein Insulin) oder diabetische Ketoazidose (eine Komplikation von Diabetes mit hohem Blutzucker und erhöhter Atemleistung) haben.

Wenn Sie während der Behandlung mit Victoza Symptome einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) wie anhaltende, schwere Bauchschmerzen verspüren, sollten Sie umgehend einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen.

Bei Erbrechen, Übelkeit und Durchfall kann ein Wasserverlust/eine Austrocknung auftreten. Es ist wichtig, dass Sie in diesem Fall viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Kontaktieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn diese Beschwerden länger andauern.

Wenn Sie zusätzlich ein Sulfonylharnstoff-Präparat oder Insulin anwenden, wird Sie Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin allenfalls darauf hinweisen, Ihren Blutzucker zu kontrollieren. Dies wird Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin helfen, zu entscheiden, ob die Sulfonylharnstoff- oder Insulin-Dosis verändert werden sollte.

Ihr Arzt bzw. lhre Ärztin wird Ihnen mitteilen, wie Sie die lnsulindosis verringern, und Ihnen empfehlen, lhren Blutzucker häufiger zu kontrollieren, um einer Hyperglykämie (einem hohen Blutzuckerspiegel) und einer diabetischen Ketoazidose (einer Komplikation bei Diabetes, die auftritt, wenn der Körper aufgrund eines lnsulinmangels nicht in der Lage ist, den Blutzucker abzubauen) vorzubeugen.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob eines Ihrer Arzneimittel einen Sulfonylharnstoff enthält, fragen Sie Ihren Arzt, Ihren Diabetesberater oder Ihren Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Ihre Diabetesberaterin oder Ihre Apothekerin.

Wenn Sie Arzneimittel zur Blutverdünnung einnehmen, können häufigere Blutkontrollen nötig sein, um die Gerinnungsfähigkeit Ihres Blutes zu überwachen.

Versehentliches Einatmen von Nahrung unter Narkose

Einige Patienten, die Medikamente wie Victoza angewendet hatten, hatten unter Vollnarkose oder tiefer Sedierung (tiefer Schlaf, der durch Medikamente verursacht wird) Probleme mit Nahrung oder Flüssigkeit, die aus ihrem Magen in ihre Lunge gelangte. Informieren Sie Ihr medizinisches Fachpersonal, dass Sie Victoza anwenden, bevor Sie sich einem Eingriff unterziehen, der eine Vollnarkose oder tiefe Sedierung erfordert.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Victoza wurde bei Kindern unterhalb von 10 Jahren nicht untersucht und es sollte daher bei Kindern unter 10 Jahren nicht angewendet werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Autofahren und Bedienen von Maschinen

Wenn Sie am Strassenverkehr teilnehmen, Maschinen bedienen oder mit Werkzeugen umgehen, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Blutzucker nicht zu stark absinkt (Hypoglykämie), da dies Ihre Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen kann.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».

Darf VICTOZA während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Wenden Sie Victoza nicht an, wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden oder Ihr Kind stillen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder stillen.

Wie wird Victoza® angewendet?

Wenden Sie Victoza immer genau nach Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt, Ihrem Diabetesberater oder Ihrem Apotheker bzw. Ihrer Ärztin, Ihrer Diabetesberaterin oder Ihrer Apothekerin nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die übliche Dosis zu Beginn der Behandlung beträgt 0.6 mg einmal täglich während mind. 1 Woche.

Anschliessend wird Ihre Dosis auf 1.2 mg einmal täglich erhöht.

Wenn Ihr Blutzucker mit einer Dosis von 1.2 mg nicht genügend unter Kontrolle ist, kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Dosis auf 1.8 mg einmal täglich erhöhen.

Sie müssen Ihren Blutzuckerspiegel nicht täglich messen, um Ihre Victoza-Dosis anzupassen.

Wenn Sie allerdings gleichzeitig ein Sulfonylharnstoff-Präparat oder Insulin anwenden, kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Sie auffordern, zu Beginn Ihren Blutzuckerspiegel zu überprüfen. Dies hilft ihm bzw. ihr zu entscheiden, ob die Sulfonylharnstoff- oder Insulin-Dosis verändert werden muss.

Wie ist Victoza anzuwenden?

Vor der ersten Anwendung des Pens wird Ihnen Ihr Arzt oder Ihr Diabetesberater bzw. Ihre Ärztin oder Ihre Diabetesberaterin erklären, wie Sie den Pen richtig anwenden.

Victoza wird unter die Haut gespritzt (subkutane Injektion). Spritzen Sie das Arzneimittel nicht in eine Vene oder einen Muskel.

Die besten Stellen für die Injektion sind die Vorderseite Ihres Bauches, die Vorderseite Ihrer Oberschenkel oder Ihr Oberarm.

Wechseln Sie jeden Tag die Stelle innerhalb des Bereichs, in den Sie injizieren, um das Risiko zu verringern, dass sich Knoten unter der Haut bilden (siehe unter «Welche Nebenwirkungen kann Victoza haben?»).

Sie können sich die Injektion zu jeder beliebigen Tageszeit verabreichen, unabhängig von einer Mahlzeit.

Eine detaillierte Bedienungsanleitung für die Anwendung finden Sie auf der Rückseite dieser Packungsbeilage.

Wenn Sie eine grössere Menge von Victoza angewendet haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr Victoza angewendet haben, als Sie sollten, informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Sie benötigen möglicherweise sofortige ärztliche Behandlung. Eine zu grosse Menge von Victoza kann Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und niedrigen Blutzucker (Hypoglykämie) verursachen. Weitere Warnzeichen für einen niedrigen Blutzuckerspiegel finden Sie unter «Welche Nebenwirkungen kann Victoza haben?».

Wenn Sie die Anwendung von Victoza vergessen haben

Wenn Sie eine Injektion von Victoza vergessen haben, injizieren Sie die Dosis am nachfolgenden Tag wie üblich.

Nehmen Sie keine zusätzliche Injektion vor und erhöhen Sie nicht die Dosis am folgenden Tag, um die ausgelassene Dosis nachträglich zu verabreichen.

Wenn Sie die Anwendung von Victoza abbrechen

Brechen Sie die Anwendung von Victoza nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ab. Wenn Sie Victoza absetzen, kann Ihr Blutzuckerspiegel steigen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt, Ihren Diabetesberater oder Ihren Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Ihre Diabetesberaterin oder Ihre Apothekerin.

Die Anwendung und Sicherheit von Victoza bei Kindern unter 10 Jahren ist bisher nicht geprüft worden.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

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Welche Nebenwirkungen hat Victoza®?

Bei Anwendung dieses Arzneimittels können folgende Nebenwirkungen auftreten:

Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Behandelten)

Übelkeit. Diese lässt in der Regel mit der Zeit nach.

Durchfall. Dieser lässt in der Regel mit der Zeit nach.

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)

Unterzuckerung (Hypoglykämie). Das Auftreten einer Unterzuckerung ist wahrscheinlicher, wenn Sie gleichzeitig ein Arzneimittel gegen Diabetes einnehmen, das einen Sulfonylharnstoff enthält. Die Warnzeichen für eine Unterzuckerung können plötzlich einsetzen und umfassen:

  • Kalter Schweiss, kühle und blasse Haut.
  • Kopfschmerzen.
  • Beschleunigter Herzschlag.
  • Übelkeit.
  • Heisshunger.
  • Sehstörungen.
  • Schläfrigkeit.
  • Schwächegefühl, Nervosität, Angst oder Verwirrtheit.
  • Konzentrationsschwierigkeiten.
  • Zittern.
  • Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihnen sagen, wie eine Unterzuckerung zu behandeln ist und was Sie tun müssen, wenn Sie diese Warnzeichen bemerken. Dies ist eher der Fall, wenn Sie bereits ein Sulfonylharnstoff- oder ein Insulin-Präparat anwenden. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird möglicherweise die Dosis dieser Arzneimittel reduzieren, bevor Sie mit der Anwendung von Victoza beginnen.

Magersucht (Anorexie).

Verminderter Appetit.

Kopfschmerzen.

Schwindelgefühl.

Erbrechen.

Aufstossen.

Verdauungsstörungen.

Magenschleimhautentzündung (Gastritis). Diese verursacht Beschwerden wie Magenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen.

Speiseröhrenerkrankung mit Rückfluss von Magensäure. Zu den Anzeichen gehört Sodbrennen.

Schmerzender oder geschwollener Bauch.

Bauchbeschwerden.

Virusinfektion des Magens.

Verstopfung.

Blähungen.

Erhöhter Puls.

Infektion der oberen Atemwege.

Müdigkeit.

Reaktionen an der Injektionsstelle wie Blutergüsse, Schmerzen, Hautreizungen, Jucken und Hautausschlag.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1'000 Behandelten)

Veränderungen der Schilddrüse wie Knötchen, Vergrösserungen der Schilddrüse (Kropf), Funktionsstörungen der Schilddrüse.

Gallensteine.

Entzündung der Gallenblase.

Veränderte Geschmacksempfindungen.

Verzögerte Magenentleerung.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)

Plötzlich auftretende Schwellungen von Haut und Schleimhäuten im Gesicht (Quincke-Ödem).

Darmverschluss. Eine schwere Form der Verstopfung mit zusätzlichen Symptomen wie Bauchschmerzen, Blähungen, Erbrechen usw.

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Behandelten)

Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis). Pankreatitis kann eine ernsthafte, potenziell lebensgefährliche Krankheit sein. Falls Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen feststellen, sollten Sie die Anwendung von Victoza stoppen und sofort ihren Arzt oder ihre Ärztin aufsuchen: schwere und anhaltende Schmerzen im Bauch, welche sich bis zum Rücken ausbreiten können, wie auch Übelkeit und Erbrechen, da dies Anzeichen einer entzündeten Bauchspeicheldrüse sein können (Pankreatitis).

Nebenwirkungen aus Marktbeobachtungen

Seit Markteinführung von Victoza wurde darüber hinaus über folgende Nebenwirkungen berichtet. Da dies spontane Meldungen sind, kann keine Häufigkeit angegeben werden:

Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. anaphylaktische Reaktion) mit zusätzlichen Symptomen wie Blutdruckabfall, Herzrasen, Atemnot, Ödeme. Wenn Sie eines dieser Symptome bemerken, sollten Sie sofort einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen. Flüssigkeitsverlust, manchmal zusammen mit einer Einschränkung der Nierenfunktion (siehe unter «Wann ist bei der Anwendung von Victoza Vorsicht geboten?»); Nesselsucht (Urtikaria), ein verteilter Hautausschlag mit roten Flecken und Papeln, juckender Hautausschlag (Pruritus); Unwohlsein.

Gallenstau und Leberentzündung/Leberschädigung mit möglichen Symptomen wie Gelbfärbung der Augen oder der Haut (Gelbsucht), blasser Stuhl, dunkler Urin, Juckreiz, Müdigkeit, Unwohlsein, Appetitlosigkeit oder Übelkeit.

Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)

Es können Knoten unter der Haut durch die Ansammlung eines Proteins namens Amyloid verursacht werden (kutane Amyloidose). Wenn Sie in einen Bereich mit Knoten injizieren, kann die Wirkung von Victoza vermindert sein. Wechseln Sie daher die Injektionsstelle bei jeder Injektion, um dieser Hautveränderung vorzubeugen.

Tritt eine der genannten Nebenwirkungen in schwerer Form auf oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Wie ist Victoza® aufzubewahren?

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Aufbrauchfrist nach Anbruch

Nach Anbruch kann Victoza maximal 1 Monat entweder bei Raumtemperatur (nicht über 30°C) oder im Kühlschrank (2-8°C) aufbewahrt werden.

Lagerungshinweis

Vor Anbruch, im Kühlschrank lagern (2-8°C), aber nicht in der Nähe des Gefrierfachs. Nicht einfrieren.

Verwenden Sie Victoza nicht, wenn es gefroren war.

Bewahren Sie den Pen mit aufgesetzter Schutzkappe auf, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Schützen Sie Victoza vor hohen Temperaturen und Sonnenlicht.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Hinweise

Verwenden Sie Victoza nicht, wenn es nicht klar und farblos, oder fast farblos aussieht.

Entfernen Sie die Injektionsnadel nach jeder Injektion und bewahren Sie Ihren Victoza-Pen ohne aufgeschraubte Injektionsnadel auf. Dies hilft einer Verunreinigung oder Infektion vorzubeugen und verhindert ein Auslaufen des Arzneimittels. Ausserdem wird eine korrekte Dosierung sichergestellt.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen zu Victoza®

Was ist in VICTOZA enthalten?

1 Fertigpen enthält:

Wirkstoffe

18 mg Liraglutide

Hilfsstoffe

Dinatriumphosphat-Dihydrat, Propylenglycol, Phenol, Salzsäure, Natriumhydroxid und Wasser für Injektionszwecke.

Zulassungsnummer

59329 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie VICTOZA? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Victoza ist in Packungsgrössen zu 2 Pens erhältlich.

Zulassungsinhaberin

Novo Nordisk Pharma AG, Kloten

Domizil: Zürich

Diese Packungsbeilage wurde im April 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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