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Medikamente

Nalcrom®

Nalcrom®
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Nalcrom darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin eingenommen werden. Nalcrom ist ein Pulver zum Einnehmen, das den Wirkstoff Natriumcromoglycat enthält. Es liegt in Kapselform vor.

Wirkstoff(e)
Cromoglicinsäure
Zulassungsinhaber
PROREO PHARMA
ATC Code
A07EB01

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Nalcrom® angewendet?

Nalcrom darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin eingenommen werden.

Nalcrom ist ein Pulver zum Einnehmen, das den Wirkstoff Natriumcromoglycat enthält. Es liegt in Kapselform vor.

Nalcrom wird verwendet zur vorbeugenden Behandlung von Nahrungsmittelallergien, insbesondere bei Vorliegen einer Allergie gegen mehrere Nahrungsmittel, bei sehr empfindlichen Patienten und in Fällen, in denen ein Ausweichen auf andere Nahrungsmittel problematisch ist.

Häufige Symptome einer Nahrungsmittelallergie sind Nesselsucht (Urticaria), Ekzeme, Hautjucken, Magen-Darm-Beschwerden, Asthma, Schnupfen und Migräneanfälle.

Die auslösenden Allergene können in vielen Nahrungsmitteln enthalten sein, z.B. in Kuhmilch, Hühnereiweiss, Getreide, Fisch, Käse und Nüssen.

Für das Auftreten der allergischen Beschwerden sind bestimmte Zellen (Mastzellen), die sich in der Schleimhaut des Verdauungstrakts befinden, von Bedeutung. Beim Kontakt mit Allergenen setzen diese Zellen Stoffe frei, die zu einer Entzündung der Schleimhaut des Verdauungstraktes führen. Hierdurch wird die Durchlässigkeit der Schleimhaut erhöht, und es werden vermehrt Allergene aufgenommen, die dann auch in anderen Körperbereichen (Nase, Lunge, Haut etc.) Beschwerden auslösen können.

Nalcrom schützt und stabilisiert die Haut (Membran) dieser Zellen. Die Mastzellen bleiben intakt, und es werden keine Entzündungsstoffe mehr freigesetzt.

Die Behandlung mit Nalcrom muss immer vor der Nahrungsmittelaufnahme erfolgen und sollte konsequent und regelmässig durchgeführt werden.

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Was ist vor der Einnahme von Nalcrom® zu beachten?

Was sollte dazu beachtet werden?

Wenn es bei Ihnen bereits in der Vergangenheit nach Genuss bestimmter Nahrungsmittel zu einem anaphylaktischen Schock oder einer ähnlich schwerwiegenden Reaktion gekommen ist, sollten Sie auch während der Behandlung mit Nalcrom vorsichtshalber auf den Verzehr dieser Nahrungsmittel verzichten.

Wann darf Nalcrom nicht angewendet werden?

Bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber Natriumcromoglycat sowie bei Kindern unter 2 Jahren sollte Nalcrom nicht angewendet werden.

Wann ist bei der Einnahme von Nalcrom Vorsicht geboten?

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Nalcrom während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt oder den Apotheker bzw. die Ärztin oder die Apothekerin um Rat fragen.

Wie wird Nalcrom® angewendet?

Die Einnahme von Nalcrom sollte jeweils 15–30 Minuten vor den Mahlzeiten erfolgen.

Soweit nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene 4× täglich 2 Kapseln und Kinder im Alter von 2 bis 14 Jahren 4× täglich 1 Kapsel.

Die Kapseln können geschluckt werden. Es ist jedoch empfehlenswert, den Kapselinhalt aufgelöst in 2–3 Esslöffeln warmem Wasser einzunehmen.

Da Allergene bereits durch die Mundschleimhaut aufgenommen werden können, ist es vorteilhaft, vor dem Herunterschlucken den Mund mit der Lösung zu spülen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin.

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Welche Nebenwirkungen hat Nalcrom®?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Nalcrom auftreten:

Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Hautausschlag, Gelenkschmerzen und Kopfschmerzen sind gelegentlich beobachtet worden. In sehr seltenen Fällen wurde über Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. mit Hautrötung und Hitzegefühl, Nesselsucht, Oedemen im Gesichtsbereich und Atemnot) berichtet. Wenn diese Beschwerden, die normalerweise nach Absetzen des Arzneimittels spontan abklingen, stärker auftreten, suchen Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf.

Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin wenn Sie Nebenwirkungen beobachten, die hier nicht beschrieben sind.

Wie ist Nalcrom® aufzubewahren?

Nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren. Trocken und bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern.

Behältnis nach Gebrauch sorgfältig verschliessen.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behältnis mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen zu Nalcrom®

Was ist in Nalcrom enthalten?

1 Kapsel Nalcrom enthält: Natriumcromoglycat 100 mg.

Zulassungsnummer

44778 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Nalcrom? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Nalcrom Kapseln: 100.

Zulassungsinhaberin

Curatis AG, 4410 Liestal.

Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2004 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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