Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Lysopain dol Ambroxol ist ein Arzneimittel zur lokalen Linderung von akuten Halsschmerzen. Das in Lysopain dol Ambroxol enthaltene Ambroxolhydrochlorid wirkt ausserdem schleimlösend, was den Abtransport von zähem Sekret aus den Atemwegen begünstigt. Eine Lutschtablette wirkt innerhalb einer halben Stunde und für über 3 Stunden.
- Wirkstoff(e)
- Ambroxol
- Zulassungsinhaber
- Boehringer Ingelheim
- ATC Code
- R05CB06
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
Anzeige
Gebrauchsinformation
Wofür wird Lysopain® dol Ambroxol angewendet?
Lysopain dol Ambroxol ist ein Arzneimittel zur lokalen Linderung von akuten Halsschmerzen. Das in Lysopain dol Ambroxol enthaltene Ambroxolhydrochlorid wirkt ausserdem schleimlösend, was den Abtransport von zähem Sekret aus den Atemwegen begünstigt.
Eine Lutschtablette wirkt innerhalb einer halben Stunde und für über 3 Stunden.
Anzeige
Was ist vor der Einnahme von Lysopain® dol Ambroxol zu beachten?
Wenn Sie rauchen, können Sie die therapeutische Wirkung von Lysopain dol Ambroxol fördern, indem Sie auf das Rauchen verzichten.
Hinweis für Diabetiker: Lysopain dol Ambroxol Lutschtabletten sind mit Sorbitol gesüsst (1 Lutschtablette enthält 1,4 g) und sind zuckerfrei und deshalb für Diabetiker geeignet (siehe Zusammensetzung).
Lysopain dol Ambroxol darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Ambroxol oder einem anderen Inhaltsstoff des Produkts.
Bei Fructose-Intoleranz sollten Lysopain dol Ambroxol Lutschtabletten aufgrund ihres Sorbitolgehalts nicht eingenommen werden.
Bei schwangeren oder stillenden Frauen und bei schwerer Leber- oder Niereninsuffizienz nur nach ärztlicher Verschreibung anwenden.
Bei Neigung zu Magengeschwüren sollte der Einsatz von Lysopain dol Ambroxol sorgfältig abgewogen werden. Viral bedingte Halsschmerzen sind in der Regel selbstheilend. Bei höherem Fieber oder wenn innerhalb von 3 Tagen keine Besserung eintritt, ist ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen.
Sehr selten ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von Schleim lösenden Substanzen wie Lysopain dol Ambroxol über das Auftreten von schweren Hautläsionen berichtet worden. Bei Auftreten von Haut- oder Schleimhautveränderungen ist unverzüglich ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen.
Eine Lysopain dol Ambroxol Lutschtablette mit Mint-Aroma enthält weniger als 1 mg Laktose. Diese Menge verursacht normalerweise keine Probleme bei Patienten mit Laktose-Intoleranz. Trotzdem sollten Patienten mit einer seltenen erblichen Galaktose-Intoleranz bei der Anwendung vorsichtig sein.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt.
Wenn Sie schwanger sind, bei Kinderwunsch oder wenn Sie Ihr Kind stillen, sollten Sie vorsichtshalber möglichst auf Arzneimittel verzichten. Nur Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann entscheiden, ob Sie Lysopain dol Ambroxol während der Schwangerschaft oder Stillzeit anwenden dürfen. In den ersten drei Schwangerschaftsmonaten wird er/sie Ihnen das Arzneimittel nur verschreiben, wenn es zwingend angezeigt ist.
Wie wird Lysopain® dol Ambroxol angewendet?
Sofern vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verschrieben:
Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre: bis zu 6-mal täglich 1 Tablette lutschen. Therapiedauer bis 3 Tage oder gemäss Anweisung Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin.
Lysopain dol Ambroxol Lutschtabletten können bei Kindern unter 12 Jahren nicht empfohlen werden, da keine entsprechenden Untersuchungen vorliegen. Bei höherem Fieber oder wenn innerhalb von 3 Tagen keine Besserung eintritt, ist ein Arzt bzw. eine Ärztin zu konsultieren.
Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
Anzeige
Welche Nebenwirkungen hat Lysopain® dol Ambroxol?
Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Lysopain dol Ambroxol auftreten:
Verminderte Sensibilität in Mund und Rachen, Geschmacksstörung, Mundtrockenheit, Verdauungsstörungen, leichte Beschwerden im oberen Magen-Darm-Bereich, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Überempfindlichkeit, Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz, Haut- und Schleimhautschwellungen, allergische Reaktionen, anaphylaktische Reaktionen bis hin zum Schock.
Wenn bei Ihnen eine solche Nebenwirkung oder Beschwerden auftreten und länger andauern oder als störend empfunden werden oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.
Wie ist Lysopain® dol Ambroxol aufzubewahren?
Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Bei Raumtemperatur (15?25 °C) lagern.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Weitere Informationen zu Lysopain® dol Ambroxol
1 Lutschtablette enthält den Wirkstoff Ambroxolhydrochlorid (20 mg).
Hilfsstoffe
Aroma Pfefferminze: Sorbitol, Saccharin, Aromastoffe (enthalten Laktose), und weitere Hilfsstoffe.
Aroma Cassis (schwarze Johannisbeere) und Menthol: Sorbitol, Sucralose, Aromastoffe und weitere Hilfsstoffe.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


