Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Livostin Augentropfen ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Allergien im Augenbereich. Seine Wirkung setzt rasch ein und hält mehrere Stunden lang an. Livostin Augentropfen lindern rasch die typischen Zeichen von Bindehautentzündungen saisonaler allergischer Art, wie Juckreiz im Auge, Rötung, Schwellung der Bindehaut und der Augenlider und Tränenfluss.
- Wirkstoff(e)
- Levocabastin
- Zulassungsinhaber
- JNTL Consumer Health II (Switzerland) GmbH
- ATC Code
- S01GX02
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Livostin® Augentropfen angewendet?
Livostin Augentropfen ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Allergien im Augenbereich. Seine Wirkung setzt rasch ein und hält mehrere Stunden lang an. Livostin Augentropfen lindern rasch die typischen Zeichen von Bindehautentzündungen saisonaler allergischer Art, wie Juckreiz im Auge, Rötung, Schwellung der Bindehaut und der Augenlider und Tränenfluss.
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Was ist vor der Einnahme von Livostin® Augentropfen zu beachten?
Was sollte dazu beachtet werden?
Hinweis für Kontaktlinsenträger: Weiche, hydrophile Kontaktlinsen sollten während einer Behandlung mit Livostin Augentropfen nicht getragen werden.
Wann dürfen Livostin Augentropfen nicht angewendet werden?
Bei Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe dürfen Livostin Augentropfen nicht angewendet werden. Falls Sie sich unsicher sind, fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
Wann ist bei der Anwendung von Livostin Augentropfen Vorsicht geboten?
Livostin Augentropfen ohne ärztliche Verschreibung nicht länger als 2 Wochen anwenden. Wenn nach dieser Zeit die Symptome anhalten, ist der Arzt bzw. die Ärztin zu konsultieren. Auf Verordnung des Arztes bzw. der Ärztin kann das Arzneimittel länger als 2 Wochen angewendet werden. In diesem Fall soll es jedoch nicht länger als 3 Monate ohne ärztliche Kontrollen angewendet werden.
Kinder unter 6 Jahren sollen Livostin Augentropfen nicht anwenden.
Nach dem Eintropfen von Livostin Augentropfen kann es zu unerwünschten Wirkungen wie Augenreizung, Schmerzen, Schwellungen, Juckreiz, Rötungen, Brennen in den Augen, tränenden Augen und verschwommenem Sehen kommen, was die Sehkraft beeinträchtigen kann. Patienten sollen darum nur mit Vorsicht am Strassenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen.
Dieses Arzneimittel enthält 0,15 mg Benzalkoniumchlorid und 9,5 mg Phosphate pro ml Suspension.
Benzalkoniumchlorid kann von weichen Kontaktlinsen aufgenommen werden und kann zur Verfärbung der Kontaktlinsen führen. Sie müssen die Kontaktlinsen vor der Anwendung dieses Arzneimittels entfernen und dürfen sie erst nach 15 Minuten wieder einsetzen.
Benzalkoniumchlorid kann auch Reizungen am Auge hervorrufen, insbesondere, wenn Sie trockene Augen oder Erkrankungen der Hornhaut (durchsichtige Schicht an der Vorderseite des Auges) haben. Wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn nach der Anwendung dieses Arzneimittels ein ungewöhnliches Gefühl, Brennen oder Schmerz im Auge auftritt.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie
- an anderen Krankheiten leiden,
- Allergien haben oder
- andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
Dürfen Livostin Augentropfen während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Studien wurden aber nie durchgeführt. Livostin Augentropfen dürfen während der Schwangerschaft nur mit Genehmigung des Arztes bzw. der Ärztin angewendet werden. Die Anwendung von Livostin Augentropfen während der Stillzeit wird nicht empfohlen.
Wie wird Livostin® Augentropfen angewendet?
Fläschchen vor Gebrauch schütteln. Um die Sterilität der Augentropfen zu erhalten, Tropferspitze weder mit den Händen noch mit dem Auge berühren. Wenn vom Arzt bzw. der Ärztin nicht anders verordnet, werden Livostin Augentropfen wie folgt angewendet:
Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre: Pro Auge 2 x täglich 1 Tropfen. Bei starken Beschwerden kann die Dosierung auf 3-4 x täglich 1 Tropfen erhöht werden.
Kinder von 6-12 Jahren: Pro Auge 2 x täglich 1 Tropfen.
Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
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Wie ist Livostin® Augentropfen aufzubewahren?
Haltbarkeit
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Aufbrauchsfrist nach Anbruch
Fläschchen nach Gebrauch sofort schliessen. Angebrochene Packung nicht länger als 1 Monat verwenden
Lagerungshinweis
Bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Den 1 Monat nach Anbruch der Flasche eventuell verbleibenden Rest können Sie Ihrer Abgabestelle (Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ärztin, Apothekerin oder Drogistin) zum fachgerechten Entsorgen bringen.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. lhre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Weitere Informationen zu Livostin® Augentropfen
Was ist in Livostin Augentropfen enthalten?
1 ml sterile Augentropfensuspension (Mikrosuspension) enthält:
Wirkstoffe
0,5 mg Levocabastin (als Levocabastinhydrochlorid)
Hilfsstoffe
Propylenglycol (E 1520), Benzalkoniumchlorid, Dinatriummonohydrogenphosphat, Natriumdihydrogenphosphat-Monohydrat, Polysorbat 80, Hypromellose 2910, Natriumedetat, Wasser für Injektionszwecke
Zulassungsnummer
50496 (Swissmedic)
Wo erhalten Sie Livostin Augentropfen? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.
5 ml Plastikfläschchen mit 4 ml Mikrosuspension.
Zulassungsinhaberin
JNTL Consumer Health II (Switzerland) GmbH, Risch, Domizil: Rotkreuz
Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2022 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


