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Medikamente

GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen

GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen enthalten als einzigen Wirkstoff Noscapin. Es kann bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren zur symptomatischen Behandlung von unproduktivem Husten und Reizhusten verwendet werden.

Wirkstoff(e)
Noscapin
Zulassungsinhaber
Tentan AG
ATC Code
R05DA07

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen angewendet?

GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen enthalten als einzigen Wirkstoff Noscapin. Es kann bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren zur symptomatischen Behandlung von unproduktivem Husten und Reizhusten verwendet werden.

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Was ist vor der Einnahme von GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen zu beachten?

Wann ist bei der Einnahme von GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen Vorsicht geboten?

Die gleichzeitige Anwendung von GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen und sedierenden Arzneimitteln wie Benzodiazepinen oder verwandten Arzneimitteln kann zu Sedierung, Atemdepression, Koma und Tod führen.

Die gleichzeitige Anwendung von GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen mit schleimlösenden Mitteln (Expektorantien, Mukolytika) ist zu vermeiden, weil sonst das Risiko eines Sekretstaus besteht, wodurch das Auftreten eines Bronchialkrampfes (Bronchialspasmus) und einer Atemwegsinfektion begünstigt wird.

Ausserdem sollten Sie (oder ihr Kind) vorsichtshalber keine Arzneimittel gleichzeitig mit GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen einnehmen, die auf das Gehirn wirken, wie z.B. gewisse Arzneimittel gegen Husten oder gegen Angstzustände, Depressionen, Schlafstörungen oder Schmerzen.Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin weiss, was in solchen Fällen zu tun ist.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen. Eine solche Wirkung wird durch die gleichzeitige Einnahme alkoholhaltiger Getränke noch verstärkt.

Dieses Arzneimittel enthält 654.42 mg Sorbitol pro Pastille. Sorbitol ist eine Quelle für Fructose. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin bevor Sie (oder Ihr Kind) dieses Arzneimittel einnehmen oder erhalten, wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie (oder Ihr Kind) eine Unverträglichkeit gegenüber einigen Zuckern haben oder wenn bei Ihnen eine hereditäre Fructoseintoleranz (HFI) - eine seltene angeborene Erkrankung, bei der eine Person Fructose nicht abbauen kann - festgestellt wurde.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23mg) pro Pastille, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».

Dieses Arzneimittel enthalten 2,18 mg Aspartam pro Pastille. Aspartam ist eine Quelle für Phenylalanin. Es kann schädlich sein, wenn Sie eine Phenylketonurie (PKU) haben, eine seltene angeborene Erkrankung, bei der sich Phenylalanin anreichert, weil der Körper es nicht ausreichend abbauen kann.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie (oder ihr Kind) an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Während der Schwangerschaft oder Stillzeit dürfen GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen nicht eingenommen werden.

Wie wird GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen angewendet?

Falls nicht anders vom Arzt bzw. von der Ärztin verordnet:

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: alle 2 Stunden 1-2 Pastillen langsam lutschen; höchstens 12 Pastillen pro Tag.

Kinder von 6 bis 12 Jahren: alle 2 Stunden 1 Pastille langsam lutschen; höchstens 8 Pastillen pro Tag.

Für Kinder unter 6 Jahren sind GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen nicht geeignet.

Die Pastillen nicht schlucken, sondern langsam lutschen.

Fragen Sie einen Arzt oder Apotheker bzw. eine Ärztin oder Apothekerin um Rat, falls der Husten länger als 7 Tage andauert, damit eine Krankheit, die eine spezifische Behandlung erfordert, ausgeschlossen werden kann.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

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Welche Nebenwirkungen hat GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen?

Wann darf GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen nicht eingenommen werden?

GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen nicht anwenden während der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Atemwegserkrankungen und Husten mit Schleimbildung oder bei bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe.

Dieses Arzneimittel enthält Aspartam, welches eine Quelle für Phenylalanin ist. Wenn Sie eine Phenylketonurie (PKU) haben, eine seltene angeborene Erkrankung, bei der sich Phenylalanin anreichert, dürfen Sie GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen nicht einnehmen, weil der Körper Phenylalanin nicht ausreichend abbauen kann.

Welche Nebenwirkungen kann GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen auftreten:

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten):

Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Nesselfieber, juckende Schwellung von Haut und Schleimhaut.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten):

Brustschmerzen, Atemnot, Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. nichtallergische Rhinitis, akut auftretender Hautausschlag), Halluzinationen.

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Behandelten):

Plötzlich auftretende, umfassende, potenziell schwere und lebensbedrohliche allergische Reaktionen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Wie ist GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen aufzubewahren?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen sind bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Die Blister mit den Pastillen im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen zu GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen

Was ist in GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen enthalten?

Wirkstoffe

1 Pastille enthält: 11.32 mg Noscapinhydrochlorid-Hydrat (entspricht 10 mg Noscapin)

Hilfsstoffe

1 Pastille enthält: Arabisches Gummi, Sorbitol-Lösung (E 420) Maltitol-Lösung (E 965), Süssholzwurzeltrockenextrakt, Carnaubawachs (E 903), Natriumchlorid, Ammonsulfit-Zuckercouleur (E 150d), Levomenthol, Acesulfam-Kalium, Aspartam (E 951), Anisöl, Eucalyptusöl, Sternanisöl, gereinigtes Wasser.

Zulassungsnummer

69444 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie GEM Hustenstiller mit Noscapinum, Pastillen? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung.

Packung mit 24 Pastillen

Zulassungsinhaberin

Tentan AG, 4452 Itingen

Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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