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Medikamente

Emla®

Emla®
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster enthält die Wirkstoffe Prilocain und Lidocain. Emla ist ein gebrauchsfertiges wirkstoffhaltiges Pflaster mit einer weissen Cellulose-Scheibe, in welchem 1 g Emla Emulsion enthalten ist. Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster bewirkt eine örtliche Betäubung der intakten Haut. Es wird in Verbindung mit kleineren Eingriffen wie z.B.

Wirkstoff(e)
Lidocain, Prilocain
Zulassungsinhaber
Aspen Pharma Schweiz GmbH
ATC Code
N01BB20
Anwendungsgebiete
Vorzeitiger Samenerguss

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Emla® angewendet?

Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster enthält die Wirkstoffe Prilocain und Lidocain.

Emla ist ein gebrauchsfertiges wirkstoffhaltiges Pflaster mit einer weissen Cellulose-Scheibe, in welchem 1 g Emla Emulsion enthalten ist.

Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster bewirkt eine örtliche Betäubung der intakten Haut. Es wird in Verbindung mit kleineren Eingriffen wie z.B. Nadelstichen oder chirurgischer Behandlung von kleineren, örtlichen Verletzungen verwendet.

Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.

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Was ist vor der Einnahme von Emla® zu beachten?

Wann darf Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster nicht angewendet werden?

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der Hilfsstoffe darf Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster nicht angewendet werden.

Auf Wunden und auf der Genitalschleimhaut darf Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster nicht angewendet werden. Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster eignet sich nicht zur Vorbereitung einer Tuberkulose-Impfung mittels Injektionsspritze.

Wann ist bei der Anwendung von Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster Vorsicht geboten?

In der Nähe der Augen und Ohren sollte Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster mit Vorsicht angewendet werden. Sollte Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster versehentlich in die Augen gelangen, müssen diese unverzüglich mit lauwarmem Wasser gut ausgespült werden.

Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster soll nicht angewendet werden bei Frühgeborenen, die vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren wurden. Bei Patienten mit atopischer Dermatitis (Hautentzündungen) sollte Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster nicht länger als 15-30 Minuten auf der Haut gelassen werden, um die hier häufiger auftretenden Nebenwirkungen wie Purpura zu vermeiden.

Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster darf nur auf intakter Haut angewendet werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie eine der folgenden seltenen Stoffwechselprobleme haben: Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel, angeborene oder erworbene Methämoglobinämie. Das Risiko einer medikamenten-bedingten Methämoglobinämie ist dabei erhöht.

Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster enthält Macrogol-54-glycerolhydroxystearat, das Hautreizungen hervorrufen kann.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

•an anderen Krankheiten leiden,

•Allergien haben oder

•andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten sowie in der Stillzeit darf Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder der Ärztin angewendet werden.

Wie wird Emla® angewendet?

In der Regel soll Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster mindestens 1 Stunde vor Beginn des beabsichtigten Eingriffs auf der intakten Haut aufgetragen werden. Die Wirkung bleibt beim Entfernen mindestens 2 Stunden lang bestehen.

Bei Kindern zwischen 3 und 12 Monaten sollten nicht mehr als zwei Emla, wirkstoffhaltige Pflaster zur gleichen Zeit appliziert werden. Bei Neugeborenen unter 3 Monaten darf nicht mehr als 1 Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster zur gleichen Zeit angewendet werden. Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster darf nicht länger als 1 Stunde auf der Haut belassen werden.

Die Anwendung des Emla, wirkstoffhaltigen Pflasters auf gewissen Körperstellen von Neugeborenen und Kleinkindern ist aufgrund der Pflaster-Grösse weniger geeignet.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

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Welche Nebenwirkungen hat Emla®?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung des Emla, wirkstoffhaltigen Pflasters auftreten:

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)

verursacht Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster vorübergehende lokale Reaktionen wie z.B. Blässe, Rötung, Hautreaktionen mit anfänglich leichtem Gefühl von Brennen und Jucken oder Ödeme (Wasseransammlungen). Diese Nebenwirkungen sind von kurzer Dauer.

Hohe Dosen von Prilocain können die Methämoglobinbildung verstärken.

Bei korrekter Applikation gemäss den Anwendungsvorschriften sind keine systemischen Nebenwirkungen zu erwarten. Dennoch sollten Sie beim Auftreten der folgenden Symptome sofort Ihren Arzt oder Ihre Ärztin konsultieren: Nervosität, Angst, Verwirrtheit, Bewusstseinstrübungen, Schwindelgefühle, verschwommenes oder doppeltes Sehen, Hitze- oder Kältegefühl, Muskelkrämpfe, Zittern, Erbrechen, verminderte Herzfrequenz (Bradykardie), Blutdrucksenkung (Hypotonie), Ohnmacht.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)

können sich auch allergische Reaktionen manifestieren. Bei folgenden Symptomen ist sofort der Arzt oder die Ärztin zu konsultieren: Hautschwellungen mit Juckreiz (Urtikaria), Anschwellen des Gesichts und Halses (Angioödem), Atmungsschwierigkeiten (Bronchospasmen), Herz-Kreislauf-Kollaps (anaphylaktischer Schock).

Sollte Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster versehentlich in das Auge gelangen, so kann es zu Augenirritationen kommen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Wie ist Emla® aufzubewahren?

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster nicht über 30 C lagern und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Nicht einfrieren.

Weitere Hinweise

Falls Sie im Besitze von verfallenen Emla, wirkstoffhaltigen Pflastern sind, bringen Sie diese zur Entsorgung in die Apotheke zurück.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen zu Emla®

Was ist in Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster enthalten?

Wirkstoffe

1 Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster enthält 25 mg Lidocain und 25 mg Prilocain pro 1g Emulsion.

Hilfsstoffe

Macrogol-54-glycerolhydroxysteat, Carbomer 974P, Natriumhydroxid, gereinigtes Wasser.

Trägermaterial:

Cellulose, Verbandwatte aus Baumwolle, Aluminiummetall, Polyamid, Polyethylen, Acrylkleber.

Zulassungsnummer

52980 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Emla, wirkstoffhaltiges Pflaster? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Packungen zu 2 und 20 wirkstoffhaltigen Pflastern

Zulassungsinhaberin

Aspen Pharma Schweiz GmbH, Baar

Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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