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Medikamente

BIODORON® 5%, Tabletten

BIODORON® 5%, Tabletten
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Gemäss der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis kann Biodoron 5% zur Basis- (Intervall-) und Anfallsbehandlung von Migräne , vor allem der klassischen Migräne und bei vasomotorischen (migräneartigen) Kopfschmerzen angewendet werden.

Zulassungsinhaber
Weleda AG
ATC Code
N02CX

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird BIODORON® 5%, Tabletten angewendet?

Gemäss der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis kann Biodoron 5% zur Basis- (Intervall-) und Anfallsbehandlung von Migräne, vor allem der klassischen Migräne und bei vasomotorischen (migräneartigen) Kopfschmerzen angewendet werden.

Biodoron 5% wirkt durch seine drei Komponenten Eisen, Schwefel und Quarz stabilisierend auf vegetative Funktionen und verringert die Häufigkeit des Auftretens von Migräneanfällen.

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Was ist vor der Einnahme von BIODORON® 5%, Tabletten zu beachten?

Was sollte dazu beachtet werden?

Wenn Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin andere Arzneimittel verschrieben hat, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, ob Biodoron 5% gleichzeitig eingenommen werden darf.

Darf Biodoron 5% während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt.

Da der Eisenbedarf während der Schwangerschaft erhöht ist, die Einnahme von eisenhaltigen Präparaten in der Schwangerschaft notwendig sein kann und Biodoron 5% ein Eisen-Präparat ist, kann dieses Arzneimittel auch während der Schwangerschaft und Stillzeit weiterhin zur Migräneprophylaxe und –anfallstherapie eingenommen werden. Biodoron 5% kann eine evtl. notwendige Eisensubstitutionstherapie jedoch nicht ersetzen, da ihr Eisengehalt verhältnismässig gering ist.

Wie wird BIODORON® 5%, Tabletten angewendet?

Falls vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verschrieben, nehmen Erwachsene und Kinder (ab 6 Jahren) Biodoron 5% wie folgt:

Zur Migräne Intervall-Behandlung (vorbeugend): 1 Tablette 2–3mal täglich (morgens und abends, evtl. auch mittags) vor dem Essen einnehmen.

Bei drohendem Migräneanfall oder während des Migräneanfalls: 1–3 Tabletten mehrmals täglich (evtl. stündlich) einnehmen.

Die Tabletten werden unzerkaut mit etwas Wasser geschluckt. Trinken Sie keinen Schwarztee oder Kaffee je eine halbe Stunde vor und nach der Einnahme von Biodoron 5% (wegen des hohen Gerbstoffgehaltes).

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn bei der Behandlung eines Kindes die gewünschte Besserung nicht eintritt, ist mit ihm ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen.

Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

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Welche Nebenwirkungen hat BIODORON® 5%, Tabletten?

Wann darf Biodoron 5% nicht oder nur mit Vorsicht eingenommen werden?

Die Anwendung und Sicherheit von Biodoron 5% bei Kindern unter 6 Jahren ist bisher nicht geprüft worden und wird daher nicht empfohlen.

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen einen Inhaltsstoff sowie bei Kindern unter 1 Jahr. Bei magenempfindlichen Patientinnen und Patienten ist bei der Einnahme von Biodoron 5% Vorsicht geboten.

Eisenhaltige Arzneimittel können die Wirkung von bestimmten Antibiotika (Tetracycline) vermindern.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen.

Welche Nebenwirkungen kann Biodoron 5% haben?

In seltenen Fällen kann bei magenempfindlichen Personen die Einnahme von Biodoron 5% ein Druckgefühl im Magen und Übelkeit auslösen.

Wenn Biodoron 5% zerkaut wird, kann (bedingt durch den Eisengehalt) ein metallischer Geschmack wahrgenommen werden und eine Verfärbung der Zähne auftreten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Wie ist BIODORON® 5%, Tabletten aufzubewahren?

Bei Verschlimmerung der Symptome oder bei fehlender Besserung setzen Sie Biodoron 5% ab und informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Biodoron 5% kann ein leicht braun gesprenkeltes Aussehen aufweisen, was aber keinen Einfluss auf die Wirksamkeit des Präparates hat.

Bewahren Sie das Arzneimittel ausserhalb der Reichweite von Kindern und bei Raumtemperatur (15–25°C) auf. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Weitere Informationen zu BIODORON® 5%, Tabletten

Was ist in Biodoron 5% enthalten?

1 Tablette à 200 mg enthält: 20 mg Ferrum-Quarz 50% [Ferrum sulfuricum (praep. e Siderit) / Quarz].

Hilfsstoffe: Milchzucker, Weizenstärke, Calciumbehenat.

Zulassungsnummer

21521 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Biodoron 5%? Welche Packungen sind erhältlich?

Erhältlich in Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

Glasbehälter à 250 Tabletten.

Zulassungsinhaberin

Weleda AG, Arlesheim, Schweiz

Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2017 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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