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Das Wichtigste in Kürze
Zur aktiven Immunisierung von Hunden ab einem Alter von 8 Wochen um: Mortalität vorzubeugen und klinische Symptome von Staupe, caniner Parvovirose und Hepatitis , die durch Adenovirus Typ 1 verursacht ist, zu verringern; Infektionen und klinische Symptome von respiratorischen Erkrankungen, die durch Adenovirus Typ 2 und canines Parainfluenzavirus induziert …
- Wartezeit
- Nicht zutreffend.
- Wirkstoff(e)
- Leptospira interrogans
- Zulassungsinhaber
- Virbac SA
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- QI07AJ06
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Virbagen canis SHAPPi/LT, Lyophilisat und Suspension zur Herstellung einer Injektionssuspension für Hunde bei Tieren angewendet?
Zur aktiven Immunisierung von Hunden ab einem Alter von 8 Wochen um:
- Mortalität vorzubeugen und klinische Symptome von Staupe, caniner Parvovirose und Hepatitis, die durch Adenovirus Typ 1 verursacht ist, zu verringern;
- Infektionen und klinische Symptome von respiratorischen Erkrankungen, die durch Adenovirus Typ 2 und canines Parainfluenzavirus induziert sind, zu verringern;
- die Ausscheidung von caninem Adenovirus Typ 2 und caninem Parvovirus nach der Infektion zu verringern;
- Mortalität vorzubeugen und Infektionen, klinische Symptome, Besiedlung der Nieren, Nierenläsionen und Ausscheidung mit dem Urin verursacht durch Leptospira Canicola zu verringern;
- Infektionen, klinische Symptome, Besiedlung der Nieren und Ausscheidung mit dem Urin verursacht durch Leptospira Icterohaemorrhagiae zu verringern.
Zur aktiven Immunisierung von Hunden ab einem Alter von 12 Wochen um:
• Mortalität und klinischen Symptomen von Tollwut vorzubeugen.
Beginn der Immunität: 3 Wochen nach der Grundimmunisierung
Dauer der Immunität: Tollwut-Komponente:
Die Dauer der Immunität wurde durch eine Infektionsstudie für ein Jahr nach der Grundimmunisierung nachgewiesen.
Nach der Boosterung ein Jahr nach der Grundimmunisierung liegen Infektionsstudien über zwei Jahre vor.
Die anderen Komponenten:
Die Dauer der Immunität wurde für die anderen Komponenten für ein Jahr nachgewiesen. Entsprechend dem gegenwärtigen wissenschaftlichen Kenntnisstand kann für Staupe und Parvovirose mit einer Immunitätsdauer bis zu 2 Jahren gerechnet werden.
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Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Virbagen canis SHAPPi/LT, Lyophilisat und Suspension zur Herstellung einer Injektionssuspension für Hunde
Gegenanzeigen
Keine.
Besondere Warnhinweise
Besondere Warnhinweise: Nur gesunde Tiere impfen.
Studien haben gezeigt, dass ein hoher Prozentsatz der geimpften Hunde den zur Einreise in einige Nicht-EU-Länder geforderten Tollwutantikörpertiter von 0,5 I.E./ml nicht aufweist. Bei Reisen in Risikogebiete oder außerhalb der EU können Tierärzte zusätzliche Tollwutimpfungen in Betracht ziehen.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:
Es wird empfohlen, die Tiere mindestens 10 Tage vor der Impfung gegen Endoparasiten zu behandeln. Adenovirus- und Parvovirus-Impfstämme können von geimpften Tieren mehrere Tage nach der Impfung ausgeschieden und auf weitere Tiere übertragen werden. Es sind bei diesen Tieren keine klinischen Symptome zu erwarten.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Die Impfung sollte unter den üblichen aseptischen Voraussetzungen für Injektionen vorgenommen werden.
Bei versehentlicher Selbstinjektion, Einnahme oder Hautexposition ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Trächtigkeit und Laktation:
Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während der Trächtigkeit und Laktation ist nicht belegt. Daher nicht bei trächtigen oder laktierenden Tieren anwenden.
Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:
Es liegen keine Informationen zur Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffes bei gleichzeitiger Anwendung eines anderen Tierarzneimittels vor. Ob der Impfstoff vor oder nach Verabreichung eines anderen Tierarzneimittels verwendet werden sollte, muss daher von Fall zu Fall entschieden werden.
Überdosierung:
Schwellungen oder Hautverdickungen (bis zu 20 mm) traten 4 Stunden bis 5 Tage nach Verabreichung einer Überdosis (10 Dosen Lyophilisat und 2 Dosen Suspension) auf. Diese Reaktionen waren manchmal schmerzhaft, jedoch ohne Einfluss auf den allgemeinen Zustand der Tiere und klangen innerhalb von 2 bis 10 Tagen spontan wieder ab.
Wesentliche Inkompatibilitäten:
Nicht mit anderen Tierarzneimitteln mischen.
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Wie wird Virbagen canis SHAPPi/LT, Lyophilisat und Suspension zur Herstellung einer Injektionssuspension für Hunde dosiert und angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Nach Rekonstitution des Lyophilisats mit der Suspension das Fläschchen behutsam schütteln und sofort eine Dosis (1 ml) subkutan nach folgendem Impfschema verabreichen:
Grundimmunisierung:
Welpen erhalten eine erste Injektion ab einem Alter von 8 Wochen mit einem kombinierten Impfstoff gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Parainfluenza und Leptospirose.
Eine zweite Injektion 3 bis 4 Wochen später (ab einem Alter von 12 Wochen) mit Virbagen canis SHAPPi/LT.
Nach aktuellem Kenntnisstand können einige Welpen auch noch im Alter von 12 Wochen maternale Antikörper aufweisen, die die Ausbildung einer aktiven Immunität beeinträchtigen können. Daher wird eine weitere Impfung nach 3-4 Wochen im Alter von 15-16 Wochen empfohlen.
Wiederholungsimpfung:
Nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand sind zur Aufrechterhaltung der Immunität gegen Staupe und Parvovirose Wiederholungsimpfungen im Abstand von 1-2 Jahren notwendig. Für die Tollwutkomponente ist eine Boosterung ein Jahr nach der Grundimmunisierung notwendig. Danach erfolgen Wiederholungsimpfungen in zweijährigem Abstand. Für die anderen Komponenten sind jährliche Wiederholungsimpfungen notwendig.
Hinweise für die richtige Anwendung
Der rekonstituierte Impfstoff ist eine hellrosa Suspension.
Welche Wartezeit gilt für Virbagen canis SHAPPi/LT, Lyophilisat und Suspension zur Herstellung einer Injektionssuspension für Hunde?
Nicht zutreffend.
Welche Nebenwirkungen kann Virbagen canis SHAPPi/LT, Lyophilisat und Suspension zur Herstellung einer Injektionssuspension für Hunde beim Tier haben?
Hund:
Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere):
Schwellung an der Injektionsstelle1,2,3, Entzündung an der Injektionsstelle1,2,3, Ödem (Schwellung der Haut und Unterhaut) an der Injektionsstelle1,2,3, Knoten an der Injektionsstelle1,2,4
Apathie1 (Abgeschlagenheit)
Selten (1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte Tiere):
Schmerzen an der Injektionsstelle1,2,3, Juckreiz an der Injektionsstelle1,3 Hyperthermie1 (Erhöhung der Körpertemperatur), Anorexie1 (Appetitlosigkeit) Verdauungsstörung1 (z. B. Durchfall, Erbrechen)
Überempfindlichkeitsreaktion5 (z.B. Anaphylaxie (schwere Form der allergischen Reaktion), allergische Hautreaktion, wie beispielsweise allergisches Ödem (Schwellung der Haut und Unterhaut), urtikarielles Erythem (Hautrötungen durch Nesselsucht), allergischer Pruritus (Juckreiz)
1 Vorübergehend
2 Leicht
3 Klingt spontan innerhalb von 7 bis 14 Tagen ab 4 Klingt spontan ab
5 Im Falle einer allergischen oder anaphylaktischen Reaktion sollte eine angemessene symptomatische Behandlung durchgeführt werden
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder den örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden.
DE: Website: https://www.vet-uaw.de
AT: Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen
Traisengasse 5
A-1200 WIEN
E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at
Website: https://www.basg.gv.at/
Wie ist Virbagen canis SHAPPi/LT, Lyophilisat und Suspension zur Herstellung einer Injektionssuspension für Hunde aufzubewahren und zu entsorgen?
Besondere Lagerungshinweise
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Kühl lagern und transportieren (2 °C bis 8 °C).
Nicht einfrieren.
Vor Licht schützen.
Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Karton angegebenen Verfalldatum (nach „Exp.“) nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Haltbarkeit nach Rekonstitution gemäß den Anweisungen: Unmittelbar nach der Rekonstitution verwenden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung
DE: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser entsorgt werden.
AT: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.
Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Weitere Informationen zu Virbagen canis SHAPPi/LT, Lyophilisat und Suspension zur Herstellung einer Injektionssuspension für Hunde
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Virbagen canis SHAPPi/LT, Lyophilisat und Suspension zur Herstellung einer Injektionssuspension für Hunde
Zusammensetzung
| Eine Dosis (1 ml) enthält: | ||||
| Lyophilisat | ||||
| Wirkstoffe: | ||||
| Canines Staupevirus, Stamm Lederle VR128, lebend attenuiert | 103,0 - 104,9 CCID50* | |||
| Canines Adenovirus 2, Stamm Manhattan, lebend attenuiert | 104,0 - 106,0 CCID50* | |||
| Canines Parvovirus, Stamm Cornell 780916, lebend attenuiert | 105,0 - 106,8 CCID50* | |||
| Canines Parainfluenzavirus, Stamm Manhattan, lebend attenuiert | 105,0 - 106,9 CCID50* | |||
| * Zellkultur-infektiöse Dosis 50 % | ||||
| Suspension | ||||
| Wirkstoffe: | ||||
| Leptospira interrogans, Serogruppe Canicola, Serovar Canicola, | ||||
| Stamm 601903, inaktiviert | mind. 40 Hamster PD80** | |||
| Leptospira interrogans, Serogruppe Icterohaemorrhagiae, Serovar Icterohaemorrhagiae, | ||||
| Stamm 601895, inaktiviert | mind. 40 Hamster PD80** | |||
| Tollwutvirus, Stamm VP12, inaktiviert 1 I.E.*** | ||||
| Adjuvans: | ||||
| Aluminiumhydroxid-Gel (3%) | 0,10 ml | |||
| ** Hamster-protektive Dosis 80 % (Ph. Eur. Monographie) | ||||
| ***Internationale Einheit | ||||
| Lyophilisat: | weißes Pellet | |||
| Suspension: | hellrosa Flüssigkeit | |||
| 3. | Zieltierart(en) | |||
| Hund |
Einstufung von Tierarzneimitteln
Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.
Zulassungsnummern und Packungsgrößen
DE: Zul.-Nr.: 107a/92
AT: Z.-Nr.: 8-20138
10 Durchstechflaschen Lyophilisat und 10 Durchstechflaschen Suspension
50 Durchstechflaschen Lyophilisat und 50 Durchstechflaschen Suspension
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.
Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage
01/2025
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).
Kontaktangaben
Zulassungsinhaber:
DE:
VIRBAC Tierarzneimittel GmbH
Rögen 20
DE-23843 Bad Oldesloe
AT: VIRBAC
1ère avenue 2065m LID 06516 Carros Frankreich
Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller: VIRBAC
1ère avenue 2065m LID 06516 Carros Frankreich
Örtlicher Vertreter und Kontaktdaten zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen: DE:
VIRBAC Tierarzneimittel GmbH Rögen 20
DE-23843 Bad Oldesloe
Tel: +49-(4531) 805 111
AT:
VIRBAC Österreich GmbH
Hildebrandgasse 27
A-1180 Wien
Tel: +43-(0)1-218 34 26-0
Falls weitere Informationen über das Tierarzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers in Verbindung.
AT : Rezept- und apothekenpflichtig
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



