Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Bezeichnung des Tierarzneimittels SynVet-50; 50 mg Injektionslösung für Pferde 2. Zusammensetzung Jede 2,5 ml Spritze enthält: Wirkstoff: Natriumhyaluronat 50 mg (entspricht Hyaluronsäure 47 mg) Klare, farblose, viskose Lösung.
- Wirkstoff(e)
- Natriumhyaluronat
- Zulassungsinhaber
- Equi Pharma Ltd
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- QM09AX01
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird SynVet-50; 50 mg Injektionslösung für Pferde angewendet?
Bezeichnung des Tierarzneimittels
SynVet-50; 50 mg Injektionslösung für Pferde
| 2. | Zusammensetzung | |
| Jede 2,5 ml Spritze enthält: | ||
| Wirkstoff: | ||
| Natriumhyaluronat | 50 mg | |
| (entspricht Hyaluronsäure | 47 mg) |
Klare, farblose, viskose Lösung.
Anwendungsgebiete
Zur unterstützenden intraartikulären Behandlung von Gelenkerkrankungen in Zusammenhang mit nicht infektiöser Synovitis bei Pferden.
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Was ist vor der Einnahme von SynVet-50; 50 mg Injektionslösung für Pferde zu beachten?
Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei infizierten Gelenken.
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung
DE: Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
AT/BE: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden. Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
Wie wird SynVet-50; 50 mg Injektionslösung für Pferde angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Intraartikuläre Anwendung.
Eine einmalige Injektion von 2,5 ml intraartikulär in mittelgroße und große Gelenke von Pferden. Mehrere Gelenke können gleichzeitig behandelt werden.
Wenn notwendig, kann eine erneute Behandlung des Gelenks 2 - 3 Wochen nach der Erstbehandlung erwogen werden.
Hinweise für die richtige Anwendung
Nach intraartikulärer Injektion sollten, je nach Art des behandelten Gelenks, eine sterile Kompresse und ein sauberer Verband angelegt werden.
Vorgeschlagene Nadelgröße zur intraartikulären Anwendung: 20G 1,5 Zoll Nadel (0,9 x 40mm). Injektionsfertige Einzeldosisspritzen sind sofort zu verwenden; unverbrauchte Restmengen einer Spritze sind zu entsorgen.
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Wie ist SynVet-50; 50 mg Injektionslösung für Pferde aufzubewahren?
Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.
Nicht über 25 °C lagern.
In der Originalverpackung aufbewahren.
Trocken lagern.
Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton angegebenen
Verfallsdatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Weitere Informationen zu SynVet-50; 50 mg Injektionslösung für Pferde
Besondere Warnhinweise
Besondere Warnhinweise:
Das behandelte Pferd sollte 2 Tage in der Box verbleiben, bevor es langsam wieder ein normales Trainingsprogramm aufnimmt.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:
Wenn möglich, sollte überschüssige Synovialflüssigkeit vor der Injektion entfernt werden. Die Injektion sollte unter strikten aseptischen Bedingungen durch gesunde, unversehrte Haut erfolgen. Bei akuter, stark ausgeprägter Lahmheit sollten geeignete Untersuchungen durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Gelenke frei von Frakturen, OCD Fragmenten und Infektionen sind.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Bei versehentlicher Hautexposition, die betroffene Stelle mit Wasser und Seife waschen.
Bei versehentlichem Kontakt mit den Augen kann es auf Grund der Viskosität des Tierarzneimittels zu verschwommenem Sehen kommen. Sofort mit reichlich klarem Wasser spülen.
Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Nach der Anwendung Hände waschen.
Trächtigkeit und Laktation:
Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während der Trächtigkeit und Laktation ist nicht belegt. Nur anwenden nach entsprechender Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:
Keine Daten verfügbar. Es ist beschrieben, dass Hyaluronsäure mit anderen hochmolekularen Polysacchariden wie Chondroitinsulfat um die Rezeptorbindungsstellen und damit um die Aufnahme in das Zielgewebe im Gelenkknorpel konkurriert.
Wesentliche Inkompatibilitäten:
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.
| 7. | Nebenwirkungen | ||
| Pferd: | |||
| Häufig | Gelenkreaktion an der Injektionsstelle1 (z.B. Schwellung an | ||
| (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte | der Injektionsstelle, Wärme an der Injektionsstelle) | ||
| Tiere): | |||
1 Mild und selbstlimitierend, klingen innerhalb von 48 Stunden spontan ab. Da die ersten Anzeichen einer septischen Arthritis jedoch ähnlich sein können, wird empfohlen, bei Auftreten dieser Symptome eine gründliche klinische Untersuchung und Überwachung durchzuführen. Geeignete weiterführende Untersuchungen sind gegebenenfalls in Betracht zu ziehen.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden. DE: Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zu senden. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
AT: Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, AT-1200 Wien E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at
Website: https://www.basg.gv.at/
BE: www.notifieruneffetindesirable-animaux.be/
oder E-mail: adversedrugreactions_vet@fagg-afmps.be
Zulassungsnummern und Packungsgrößen
DE: 402028.00.00
AT: Z.Nr.: 835725
BE: BE-V461902
Erhältlich in Einzelkartons oder Bündelpackungen mit 6 Einzelkartons, die mit Plastikfolie umwickelt sind.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage
{MM/JJJJ}
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


