Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
SmofKabiven N-Plus zentral ist eine Emulsion zur Infusion, die über einen Tropf in Ihr Blut gegeben wird (intravenöse Infusion). Das Produkt enthält Aminosäuren (Proteinbausteine), Glucose (Kohlenhydrate), Lipide (Fett) und Salze (Elektrolyte) in einem Plastikbeutel und kann bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren angewendet werden.
- Wirkstoff(e)
- Alanin (Aminosäure), Arginin (Aminosäure), Calciumchlorid, Glucose +20 weitere
- Zulassungsinhaber
- Fresenius Kabi Austria GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- B05BA10
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird SmofKabiven N-Plus zentral Emulsion zur Infusion angewendet?
SmofKabiven N-Plus zentral ist eine Emulsion zur Infusion, die über einen Tropf in Ihr Blut gegeben wird (intravenöse Infusion). Das Produkt enthält Aminosäuren (Proteinbausteine), Glucose (Kohlenhydrate), Lipide (Fett) und Salze (Elektrolyte) in einem Plastikbeutel und kann bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren angewendet werden.
Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal wird Ihnen SmofKabiven N-Plus zentral verabreichen, wenn andere Arten der Ernährung nicht ausreichend oder nicht möglich sind.
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Was ist vor der Einnahme von SmofKabiven N-Plus zentral Emulsion zur Infusion zu beachten?
SmofKabiven N-Plus zentral darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie allergisch gegen Fisch oder Ei sind.
- wenn Sie allergisch gegen Erdnüsse oder Soja sind, dürfen Sie dieses Produkt nicht anwenden. SmofKabiven N-Plus zentral enthält Sojaöl.
- wenn Sie zu viele Lipide im Blut haben (Hyperlipidämie).
- wenn Sie eine schwere Leberfunktionsstörung haben.
- wenn Sie Probleme mit der Blutgerinnung haben (Blutgerinnungsstörungen).
- wenn Ihr Körper Probleme hat, Aminosäuren zu verwerten.
- wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben und keine Möglichkeit zur Blutwäsche (Dialyse) besteht.
- wenn Sie sich in einem akuten Schockzustand befinden.
- wenn Sie zu viel Zucker im Blut haben (Hyperglykämie) und dieser Zustand nicht unter Kontrolle ist.
- wenn Sie zu hohe Blut-(Serum-)Spiegel der Salze (Elektrolyte) haben, die in SmofKabiven N-Plus zentral enthalten sind.
- wenn Sie Flüssigkeit in der Lunge haben (akutes Lungenödem).
- wenn Sie zu viel Körperflüssigkeit haben (Hyperhydratation).
- wenn Sie ein unbehandeltes Herzleiden haben.
- wenn Sie eine Störung in Ihrem Blutgerinnungssystem haben (Hämophagozytose).
- wenn Sie sich in einem instabilen Zustand befinden, wie nach einem schweren Trauma, bei nicht kontrollierter Zuckerkrankheit, akutem Herzinfarkt, Schlaganfall, Blutgerinnsel, metabolischer Azidose (Störung, die dazu führt, dass zu viel Säure im Blut ist), schwerer Infektion (schwerer Sepsis), Koma und wenn Sie nicht genug Körperflüssigkeit haben (hypotone Dehydratation).
- bei Kindern unter 2 Jahren
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie SmofKabiven N-Plus zentral anwenden, wenn Sie
- Nierenprobleme
- Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
- Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse)
- Leberprobleme
- Schilddrüsenunterfunktion (Schilddrüsenprobleme)
- Sepsis (schwere Infektion)
haben.
Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie während der Infusion Fieber, Hautausschlag, Schwellung, Atemnot, Schüttelfrost, Schweißausbruch bekommen, Ihnen übel wird oder Sie erbrechen, denn diese Beschwerden könnten Ausdruck einer allergischen Reaktion sein oder davon, dass Sie zu viel des Arzneimittels bekommen haben.
Ihr Arzt wird möglicherweise regelmäßig Blutuntersuchungen zur Bestimmung der Leberfunktion und anderer Werte durchführen müssen.
Kinder und Jugendliche
SmofKabiven N-Plus zentral ist nicht für Neugeborene und Kinder unter 2 Jahren geeignet. SmofKabiven N-Plus zentral kann Kindern im Alter von 2 bis 18 Jahren verabreicht werden.
Anwendung von SmofKabiven N-Plus zentral zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Schwangerschaft und Stillzeit
Es gibt keine Daten zur Anwendung von SmofKabiven N-Plus zentral in der Schwangerschaft oder Stillzeit. Daher ist SmofKabiven N-Plus zentral schwangeren oder stillenden Frauen nur dann zu geben, wenn der Arzt es für nötig hält. Die Anwendung von SmofKabiven N-Plus zentral während der Schwangerschaft und Stillzeit kann auf Empfehlung Ihres Arztes erwogen werden.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Nicht relevant, da das Arzneimittel im Krankenhaus verabreicht wird.
Dopingwarnhinweis
Die Anwendung dieses Arzneimittels kann bei Doping-Kontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
Wie wird SmofKabiven N-Plus zentral Emulsion zur Infusion angewendet?
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Ihr Arzt wird die Dosis für Sie in Abhängigkeit von Ihrem Körpergewicht und Ihrem Gesundheitszustand individuell festlegen. SmofKabiven N-Plus zentral wird Ihnen von einem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal verabreicht.
Wenn Sie eine größere Menge von SmofKabiven N-Plus zentral angewendet haben, als Sie
sollten
Es ist unwahrscheinlich, dass Sie zu viel von diesem Arzneimittels erhalten, da SmofKabiven N-Plus zentral von einem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal verabreicht wird.
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Welche Nebenwirkungen hat SmofKabiven N-Plus zentral Emulsion zur Infusion?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen): leicht erhöhte Körpertemperatur.
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen): hohe Leberwerte im Blut (Plasma), Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Schüttelfrost, Schwindel und Kopfschmerzen.
Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen): niedriger oder hoher Blutdruck, Atemnot, schneller Herzschlag (Tachykardie), Überempfindlichkeitsreaktionen [mit Beschwerden wie Schwellung, Fieber, Blutdruckabfall, Hautausschlag, Quaddeln (erhabene rote Stellen), Hautrötung, Kopfschmerzen], Hitze- und Kältegefühl, Blässe, bläuliche Färbung von Lippen und Haut (wegen zu wenig Sauerstoff im Blut), Nacken-, Rücken-, Knochen-, Brust- und Lendenschmerzen.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5
1200 WIEN ÖSTERREICH
Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/
Wie ist SmofKabiven N-Plus zentral Emulsion zur Infusion aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Im Umbeutel aufbewahren. Nicht über 25 ºC lagern. Nicht einfrieren.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett auf dem Beutel und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
| 6. Inhalt der Packung und weitere Informationen | |
| Was SmofKabiven N-Plus zentral enthält | |
| - Die Wirkstoffe sind: | g in 1 000 ml |
| Alanin | 9,2 |
| Arginin | 7,9 |
| Glycin | 7,2 |
| Histidin | 2,0 |
| Isoleucin | 3,3 |
| Leucin | 4,8 |
| Lysin (als Acetat) | 4,3 |
| Methionin | 2,8 |
| Phenylalanin | 3,3 |
| Prolin | 7,3 |
| Serin | 4,3 |
| Taurin | 0,65 |
| Threonin | 2,9 |
| Tryptophan | 1,3 |
| Tyrosin | 0,26 |
| Valin | 4,1 |
| Calciumchlorid (als Dihydrat) | 0,28 |
| Natriumglycerophosphat (als Hydrat) | 2,3 |
| Magnesiumsulfat (als Heptahydrat) | 0,61 |
| Kaliumchlorid | 2,3 |
| Natriumacetat (als Trihydrat) | 1,6 |
| Zinksulfat (als Heptahydrat) | 0,0066 |
| Glucose (als Monohydrat) (Ph.Eur.) | |
| Raffiniertes Sojaöl (Ph.Eur.) | 8,7 |
| Mittelkettige Triglyceride | 8,7 |
| Raffiniertes Olivenöl | 7,2 |
| Omega-3-Säuren-reiches Fischöl | 4,3 |
Die sonstigen Bestandteile sind: Glycerol, Eilecithin, all rac-alpha-Tocopherol, Natriumhydroxid (zur pH-Wert-Einstellung), Natriumoleat, Essigsäure 99 % (zur pH-Wert-Einstellung), Salzsäure (zur pH- Wert-Einstellung) und Wasser für Injektionszwecke.
Wie SmofKabiven N-Plus zentral aussieht und Inhalt der Packung
Glucose- und Aminosäurenlösungen sind klar, farblos bis leicht gelb und frei von Partikeln. Die Lipidemulsion ist weiß und homogen.
Packungsgrößen:
1 x 506 ml, 6 x 506 ml
1 x 1 012 ml, 4 x 1 012 ml 1 x 1 518 ml, 4 x 1 518 ml 1 x 2 025 ml, 4 x 2 025 ml 1 x 2 531 ml, 3 x 2 531 ml
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer Fresenius Kabi Austria GmbH Hafnerstraße 36
8055 Graz Österreich
Hersteller
Fresenius Kabi AB
751 74 Uppsala
Schweden
Z.Nr.: 137808
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im April 2023.
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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Um Risiken zu vermeiden, die mit zu hohen Infusionsgeschwindigkeiten verbunden sind, wird eine kontinuierliche und gut kontrollierte Infusion empfohlen, wenn möglich durch Anwendung einer volumetrischen Pumpe.
Da mit jeder zentralvenösen Applikation ein erhöhtes Infektionsrisiko verbunden ist, müssen streng aseptische Bedingungen eingehalten werden, um eine Kontamination, speziell während der Katheterlegung und Manipulationen, zu vermeiden.
Serumglucose, Elektrolyte und Osmolarität sowie Flüssigkeits- und Säure-Basen-Haushalt und Leber- und Enzymtests sind zu überwachen.
Jegliches Symptom einer anaphylaktischen Reaktion (wie Fieber, Schüttelfrost, Hautausschlag oder Atemnot) hat zu einer sofortigen Unterbrechung der Infusion zu führen.
Aufgrund des Risikos einer Pseudoagglutination darf SmofKabiven N-Plus zentral nicht gleichzeitig mit Blut durch dasselbe Infusionsset zugeführt werden.
Art der Anwendung
Intravenöse Anwendung, Infusion in eine zentrale Vene.
Zur vollständigen parenteralen Ernährung müssen SmofKabiven N-Plus zentral Spurenelemente, Vitamine und ggf. Elektrolyte (unter Berücksichtigung der in SmofKabiven N-Plus zentral bereits enthaltenen Elektrolyte) entsprechend dem Bedarf des Patienten hinzugefügt werden.
Dosierung
Erwachsene
Dosierung:
Der Dosierungsbereich von 13 – 31 ml SmofKabiven N-Plus zentral/kg KG/Tag liefert 0,14 – 0,32 g Stickstoff/kg KG/Tag (entsprechend 0,85 – 2,0 g Aminosäuren/kg KG/Tag) und 12 – 28 kcal/kg KG/Tag an Gesamtenergie (8 – 19 kcal/kg KG/Tag an Nichteiweißenergie).
Infusionsgeschwindigkeit:
Die maximale Infusionsgeschwindigkeit für Glucose beträgt 0,25 g/kg KG/Stunde, für Aminosäuren 0,1 g/kg KG/Stunde und für Lipide 0,15 g/kg KG/Stunde.
Die Infusionsgeschwindigkeit hat 1,5 ml/kg KG/Stunde (entsprechend 0,13 g Glucose, 0,10 g Aminosäuren und 0,04 g Lipide/kg KG/Stunde) nicht zu überschreiten. Der empfohlene Infusionszeitraum beträgt 14 – 24 Stunden.
Maximale Tagesdosis:
Die maximale Tagesdosis ändert sich entsprechend dem klinischen Zustand des Patienten und kann sich sogar täglich ändern. Die empfohlene maximale Tagesdosis beträgt 31 ml/kg KG/Tag.
Kinder und Jugendliche
Kinder (2 – 11 Jahre)
Dosierung:
Die Dosis bis zu 31 ml/kg KG/Tag ist dem Bedarf des Kindes, welcher stärker variiert als bei Erwachsenen, regelmäßig anzupassen.
Infusionsgeschwindigkeit:
Die empfohlene maximale Infusionsgeschwindigkeit beträgt 1,8 ml/kg KG/Stunde (entsprechend 0,12 g Aminosäuren/kg KG/Stunde, 0,15 g Glucose/kg KG/Stunde und 0,05 g Lipide/kg KG/Stunde). Wenn die empfohlene maximale Infusionsgeschwindigkeit angewendet wird, darf der Infusionszeitraum, außer in besonderen Einzelfällen, nicht länger als 17 Stunden betragen und die Infusion ist gut zu überwachen.
Der empfohlene Infusionszeitraum beträgt 12 – 24 Stunden.
Maximale Tagesdosis:
Die maximale Tagesdosis ändert sich entsprechend dem klinischen Zustand des Patienten und kann sich sogar täglich ändern. Die empfohlene maximale Tagesdosis beträgt 31 ml/kg KG/Tag.
Jugendliche (12 – 18 Jahre)
Bei Jugendlichen kann SmofKabiven N-Plus zentral wie bei Erwachsenen angewendet werden.
Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung
Nicht verwenden, wenn das Behältnis beschädigt ist.
Nur verwenden, wenn die Aminosäuren- und Glucoselösungen klar und farblos bis leicht gelb sind und die Lipidemulsion weiß und homogen ist. Vor Anwendung und vor Zusatz von Additiven über den Zuspritzport muss der Inhalt der drei Kammern gemischt werden.
Nach Öffnung der Peelnähte ist der Beutel mehrere Male hin- und herzudrehen, um eine homogene Mischung ohne Anzeichen einer Phasentrennung zu gewährleisten.
Nur zum einmaligen Gebrauch. Nach Infusion nicht verbrauchte Mischlösung ist zu verwerfen.
Kompatibilität
Kompatibilitätsdaten für Produkte mit den markengeschützten Namen Dipeptiven 200 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung, Addaven Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung, Vitalipid - Vitaminkonzentrat zur Infusionsbereitung für Erwachsene und Soluvit – Trockensubstanz zur Infusionsbereitung in definierten Mengen und Generika von Elektrolyten in definierten Konzentrationen sind verfügbar.
Beim Zusatz von Elektrolyten müssen die im Beutel bereits enthaltenen Elekrolyte mitberücksichtigt werden um den klinischen Bedürfnissen des Patienten gerecht zu werden.
Die generierten Daten entsprechend der unten angeführten Tabelle unterstützen das Hinzufügen von Zusätzen zum Beutel:
Kompatibilitätsbereich stabil für 7 Tage, d. h. 6 Tage Lagerung bei 2 °C – 8 °C, gefolgt von 24 Stunden bei 20 °C – 25 °C.
| Einheiten | Maximale Gesamtmenge | ||||||
| SmofKabiven N-Plus | ml | 1 012 | 1 518 | 2 025 | 2 531 | ||
| zentral Beutelgröße | |||||||
| Additive | Volumen | ||||||
| Dipeptiven | ml | 0 – 150 | 0 – 300 | 0 – 300 | 0 – 300 | 0 – 300 | |
| Addaven | ml | 0 – 10 | 0 – 20 | 0 – 20 | 0 – 20 | 0 – 20 | |
| Soluvit | Durchstechflasche | 0 – 1 | 0 – 2 | 0 – 2 | 0 – 2 | 0 – 2 | |
| Vitalipid für | ml | 0 – 10 | 0 – 20 | 0 – 20 | 0 – 20 | 0 – 20 | |
| Erwachsene/Kinder | |||||||
| Elektrolytgrenzen1 | Menge pro Beutel | ||||||
| Natrium | mmol/l | ≤ 150 | ≤ 150 | ≤ 150 | ≤ 150 | ≤ 150 | |
| Kalium | mmol/l | ≤ 150 | ≤ 150 | ≤ 150 | ≤ 150 | ≤ 150 | |
| Calcium | mmol/l | ≤ 5 | ≤ 5 | ≤ 5 | ≤ 5 | ≤ 5 | |
| Magnesium | mmol/l | ≤ 5 | ≤ 5 | ≤ 5 | ≤ 5 | ≤ 5 | |
| anorganisches Phosphat | mmol/l | ≤ 15 | ≤ 15 | ≤ 15 | ≤ 15 | ≤ 15 | |
| ODER | |||||||
| organisches Phosphat | |||||||
| (Glycophos) | ≤ 30 | ≤ 30 | ≤ 30 | ≤ 30 | ≤ 30 | ||
| Zink | mmol/l | < 0,2 | ≤ 0,2 | ≤ 0,2 | ≤ 0,2 | ≤ 0,2 | |
| Selen | µmol/l | ≤ 2 | ≤ 2 | ≤ 2 | ≤ 2 | ≤ 2 | |
1 einschließlich Mengen aller Produkte. Hinweis: Diese Tabelle soll die Kompatibilität anzeigen. Sie ist keine Dosierungsrichtlinie. Lesen Sie bei Arzneimitteln vor der Verschreibung die national genehmigten Verschreibungsinformationen.
Auf Anfrage können Kompatibilitätsdaten mit weiteren Zusätzen sowie die Lagerungszeiten unterschiedlich zusammengesetzter Mischlösungen zur Verfügung gestellt werden.
Mischungen sind unter aseptischen Bedingungen herzustellen.
Haltbarkeit nach Mischen der Kammern des Beutels
Die chemische und physikalische Stabilität des Produkts nach Mischen des Dreikammerbeutels wurde für einen Zeitraum von 48 Stunden bei 20 °C – 25 °C belegt. Aus mikrobiologischer Sicht ist das Arzneimittel sofort zu verwenden. Falls dieses nicht sofort verwendet wird, ist der Anwender für die Dauer und die Bedingungen der Aufbewahrung bis zur Anwendung verantwortlich, die normalerweise nicht länger als 24 Stunden bei 2 °C – 8 °C betragen darf, es sei denn, das Mischen hat unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen stattgefunden.
Haltbarkeit nach Mischen mit Additiven
Die physikalisch-chemische Stabilität des gemischten Dreikammerbeutels mit Additiven wurde für bis zu 7 Tagen nachgewiesen, d. h. 6 Tage bei 2 °C – 8 °C, gefolgt von 24 Stunden bei 20 °C – 25 °C, einschließlich der Verabreichungsdauer. Aus mikrobiologischer Sicht ist das Arzneimittel unmittelbar nach dem Zusatz von Additiven zu verwenden. Falls dieses nicht sofort verwendet wird, ist der Anwender für die Dauer und die Bedingungen der Aufbewahrung bis zur Anwendung verantwortlich. Die Dauer der Aufbewahrung darf normalerweise nicht länger als 24 Stunden bei 2 °C – 8 °C sein, es
sei denn, die Zugabe von Additiven erfolgte unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen.
Anwendungshinweise für SmofKabiven N-Plus zentral
Der Beutel
506 ml, 1 012 ml, 1 518 ml, 2 025 ml, 2 531 ml
1. Einrisskerben im Umbeutel
2. Handgriff
3. Aufhängevorrichtung
4. Peelnähte
5. Blindport (wird nur für die Produktion verwendet)
6. Zuspritzport
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


