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Medikamente

Separon 40 mg/ml Injektionslösung für Schweine

  • Tierarzneimittel
  • Rezeptpflichtig
Separon 40 mg/ml Injektionslösung für Schweine
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Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen
  7. Zieltierarten
  8. Wartezeit

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Das Wichtigste in Kürze

Neuroleptikum zur Sedierung für Schweine: Zur Anwendung bei Tieren mit aggressivem Verhalten Nach Umgruppieren Bei Sauen (Ferkelfressen durch das Muttertier) Zur Anwendung bei Tieren mit Stresszuständen und zur Stressprophylaxe Überlastung des Herzens Transport-bedingte Stresszustände Geburtshilfe Zur Prämedikation vor einer Lokalanästhesie oder Narkose Zur …

Zieltierarten
Schweine
Wartezeit
Essbare Gewebe: 18 Tage
Zulassungsinhaber
VetViva Richter GmbH
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
QN05AD90

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Separon 40 mg/ml Injektionslösung für Schweine bei Tieren angewendet?

Neuroleptikum zur Sedierung für Schweine:

Zur Anwendung bei Tieren mit aggressivem Verhalten

  • Nach Umgruppieren
  • Bei Sauen (Ferkelfressen durch das Muttertier)

Zur Anwendung bei Tieren mit Stresszuständen und zur Stressprophylaxe

  • Überlastung des Herzens
  • Transport-bedingte Stresszustände Geburtshilfe
    Zur Prämedikation vor einer Lokalanästhesie oder Narkose
    Zur Symptomlinderung bei Tieren mit nutritiver Muskeldystrophie

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Für welche Tiere ist Separon 40 mg/ml Injektionslösung für Schweine zugelassen?

Schweine

Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Separon 40 mg/ml Injektionslösung für Schweine

Gegenanzeigen

Nicht in sehr kalter Umgebung anwenden, da kardiovaskulärer Kollaps und Hypothermie (wird durch Hemmung des Wärmeregulationszentrums im Hypothalamus verstärkt) aufgrund peripherer Vasodilatation auftreten können.

Nicht zum Transport oder zur Umgruppierung von Schweinen verwenden, die vor Ablauf der Wartezeit geschlachtet werden sollen.

Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise:

Behandelte Tiere sollen während des Eintretens der Wirkung in einer ruhigen Umgebung allein gelassen werden.

Die Injektion ins Fettgewebe kann zu einer scheinbar unzureichenden Wirkung führen.

Bei Vietnamesischen Hängebauchschweinen wurden gelegentlich Todesfälle beobachtet. Als mögliche Ursache dafür wird angenommen, dass nach Injektion in das Fettgewebe wegen eines langsamen Wirkeintritts die Neigung besteht, eine zusätzliche Dosis zu verabreichen, was dann zur Überdosierung führt. Es ist wichtig, bei dieser Rasse die angegebene Dosis nicht zu überschreiten. Dieses Arzneimittel sollte nicht nachdosiert werden, wenn die erste Dosis keine Wirkung zeigt. Eine vollständige Erholung ist abzuwarten, bevor an einem anderen Tag erneut eine Injektion gesetzt wird.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Azaperon, Natriummetabisulfit und Methyl- bzw. Propylparahydroxybenzoat können Überempfindlichkeitsreaktionen verursachen. Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Azaperon oder einen der sonstigen Bestandteile sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.

Dieses Tierarzneimittel kann die Haut, Augen und Mundschleimhaut reizen. Kontakt mit Haut, Augen und Mundschleimhaut vermeiden. Etwaige Spritzer sofort mit viel Wasser von der Haut, den Augen und der Mundschleimhaut abspülen. Bei anhaltender Reizung einen Arzt aufsuchen.

Eine versehentliche Selbstinjektion oder Einnahme kann zur Sedierung führen, weshalb sorgfältig darauf geachtet werden muss, eine versehentliche Selbstinjektion zu vermeiden. Das Tierarzneimittel stets in einer Spritze ohne aufgesetzte Kanüle transportieren, um eine versehentliche Injektion zu vermeiden. Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen. KEIN FAHRZEUG STEUERN.

Das Tierarzneimittel sollte nicht von schwangeren Frauen verabreicht werden.

Es liegen keine Daten über das Vorhandensein von Azaperon in der Milch stillender Frauen vor. Stillende Frauen sollten beim Umgang mit diesem Tierarzneimittel äußerst vorsichtig sein. Nach der Anwendung die Hände waschen.

Trächtigkeit und Laktation:

Kann während der Trächtigkeit und Laktation angewendet werden.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:

  • Azaperon hat eine verstärkende Wirkung auf alle zentral dämpfenden und blutdrucksenkenden
    Substanzen (durch periphere α-Adrenolyse).
  • Verstärkung der durch Adrenolytika hervorgerufenen Tachykardie.
  • Die gleichzeitige Anwendung mit α- und β-Sympathomimetika wie Adrenalin führt zu Hypotonie („Adrenalin-Umkehr”).

Überdosierung:

Nach Überdosierung können beim Erwachen Aggressionen auftreten.

Wiederholte Gaben können beim Vietnamesischen Hängebauchschwein durch Resorption der lnitialdosis im Fettgewebe zum Tod führen.

Wesentliche Inkompatibilitäten:

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.

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Wie wird Separon 40 mg/ml Injektionslösung für Schweine dosiert und angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zur intramuskulären Anwendung.

Streng intramuskulär hinter dem Ohr injizieren. Es sollte eine lange Kanüle verwendet werden und die Injektion sollte so knapp wie möglich hinter dem Ohr und senkrecht zur Haut verabreicht werden. Wenn bei schweren Tieren mit einer kurzen Kanüle in den Hals injiziert wird, besteht das Risiko, einen Teil des Arzneimittels in das Fettgewebe zu injizieren. In einem solchen Fall hat die Injektion gegebenenfalls keine adäquate Wirkung.

Dieses Arzneimittel sollte nicht nachdosiert werden, wenn die erste Dosis keine Wirkung zeigt. Eine vollständige Erholung ist abzuwarten, bevor an einem anderen Tag erneut eine Injektion gesetzt wird.

Aggressives Verhalten (Umgruppierung, Ferkelfressen), Geburtshilfe

2 mg Azaperon/kg Körpergewicht (d. h. 1 ml des Tierarzneimittels pro 20 kg Körpergewicht)

Stresszustände

  • Überlastung des Herzens
    0,4 mg Azaperon/kg Körpergewicht (d. h. 0,2 ml des Tierarzneimittels pro 20 kg Körpergewicht)
  • Transport-bedingter Stress
    Transport von Ferkeln, Läufern und Ebern
    1,0 mg Azaperon/kg Körpergewicht (d. h. 0,5 ml des Tierarzneimittels pro 20 kg Körpergewicht)

Transport von Sauen und Mastschweinen

0,4 mg Azaperon/kg Körpergewicht (d. h. 0,2 ml des Tierarzneimittels pro 20 kg Körpergewicht)

Prämedikation vor einer Lokalanästhesie oder Narkose, nutritive Muskeldystrophie

1 – 2 mg Azaperon/kg Körpergewicht (d. h. 0,5 – 1 ml des Tierarzneimittels pro 20 kg Körpergewicht)

Zur präzisen Abmessung des für die zu verabreichende Dosis erforderlichen Volumens ist eine Spritze mit geeigneter Skalierung zu verwenden. Dies ist insbesondere bei Injektion kleiner Volumina wichtig. Nicht mehr als 5 ml pro Injektionsstelle verabreichen.

Bei Ebern sollte eine Dosis von 1 mg/kg nicht überschritten werden, da eine höhere Dosis zum Penisvorfall und dadurch zu Penisverletzungen führen kann.

Der Gummistopfen kann nicht mehr als 20-mal durchstochen werden. Bei Mehrdosenbehältnissen sollte eine Aspirationsnadel zur Entnahme der Injektionslösung oder eine Impfpistole verwendet werden, um ein zu häufiges Anstechen des Gummistopfens zu vermeiden.

Hinweise für die richtige Anwendung

Siehe Abschnitt „Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung“

Welche Wartezeit gilt für Separon 40 mg/ml Injektionslösung für Schweine?

Essbare Gewebe: 18 Tage

Welche Nebenwirkungen kann Separon 40 mg/ml Injektionslösung für Schweine beim Tier haben?

Schweine:

Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden): Erhöhter Speichelfluss1; Zittern1; Hecheln1; Penisprolaps2.

1 Bei der höchsten empfohlenen Dosis. Diese Nebenwirkungen verschwinden spontan und hinterlassen keine dauerhafte Beeinträchtigung.

2 Reversibel.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder den örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, 1200 WIEN, ÖSTERREICH, E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at, Website: https://www.basg.gv.at/

Wie ist Separon 40 mg/ml Injektionslösung für Schweine aufzubewahren und zu entsorgen?

Besondere Lagerungshinweise

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Für dieses Tierarzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett/Karton nach „Exp.“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Haltbarkeit nach erstmaligem Öffnen/Anbruch der Primärverpackung: 28 Tage

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.

Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

Weitere Informationen zu Separon 40 mg/ml Injektionslösung für Schweine

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Separon 40 mg/ml Injektionslösung für Schweine

Zusammensetzung

Jeder ml enthält:

Wirkstoff:    
Azaperon 40 mg  
Sonstige Bestandteile:  
Natriummetabisulfit (E 223) 2,0 mg
Methyl-4-hydroxybenzoat (E 218) 0,5 mg
Propyl-4-hydroxybenzoat 0,05 mg

Klare, blassgelbe bis gelbe Lösung.

Einstufung von Tierarzneimitteln

Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

Z. Nr.: 839249

Packungsgrößen: 1 x 50 ml, 1 x 100 ml

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage

09/2024

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Kontaktangaben

Zulassungsinhaber und für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller und Kontaktangaben zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen:

VetViva Richter GmbH, Durisolstraße 14, 4600 Wels, Österreich adverse.events@vetviva.com

Tel: +43 664 8455326

Falls weitere Informationen über das Tierarzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem Zulassungsinhaber in Verbindung.

Weitere Informationen

Rezept- und apothekenpflichtig.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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