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Medikamente

Resonium A Pulver

Resonium A Pulver
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Resonium A ist ein Austauscherharz, das im Körper Kalium gegen Natrium austauscht. Dieser Austausch vollzieht sich im Wesentlichen im Dickdarm, da bei Patienten mit erhöhten Kaliumwerten im Blut ein hoher Anteil an Kalium in den Dickdarm abgesondert wird.

Wirkstoff(e)
Polystyrolsulfonat
Zulassungsinhaber
kohlpharma GmbH
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
V03AE01

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Resonium A Pulver angewendet?

Resonium A ist ein Austauscherharz, das im Körper Kalium gegen Natrium austauscht. Dieser Austausch vollzieht sich im Wesentlichen im Dickdarm, da bei Patienten mit erhöhten Kaliumwerten im Blut ein hoher Anteil an Kalium in den Dickdarm abgesondert wird. Ohne die Gabe des Austauscherharzes würde der größte Teil des Kaliums wieder in den Blutkreislauf gelangen.

Resonium A wird angewendet, um einen erhöhten Kaliumspiegel im Blut zu senken.

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Was ist vor der Einnahme von Resonium A Pulver zu beachten?

nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Natriumpolystyrensulfonat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • wenn Ihr Kaliumspiegel im Blut weniger als 5 Millimol/Liter beträgt,
  • wenn Sie einen stark erhöhten Natriumwert im Blut haben (Hypernatriämie) oder
  • wenn bei Ihnen Natrium durch verminderte Ausscheidung im Körper zurückgehalten wird (erhebliche Natriumretention),
  • wenn Sie an Erkrankungen mit Einengungen des Darms leiden (obstruktive Darmerkrankungen),
  • wenn Sie an eingeschränkter Darmbeweglichkeit leiden,
  • bei gleichzeitiger Gabe von Sorbitol (Süßungsmittel, Abführmittel).

Der Arzt wird Resonium A nicht oral (zum Einnehmen) an Neugeborene verabreichen und Resonium A bei Neugeborenen nicht verwenden, wenn deren Darmbeweglichkeit eingeschränkt ist (z. B. nach einer Operation oder durch Arzneimittel verursacht).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Resonium A einnehmen.

Besondere Vorsicht ist erforderlich,

  • wenn Sie unter stark erhöhtem Blutdruck leiden. Resonium A sollte wegen der erhöhten Natriumaufnahme nur mit Vorsicht angewendet werden.
  • wenn Sie unter einer ungenügenden Funktion der Nieren leiden (akute oder chronische Niereninsuffizienz),
  • wenn Sie unter Herzleistungsschwäche leiden. In derartigen Fällen ist die Flüssigkeitsaufnahme insgesamt einzuschränken.
  • wenn Sie unter Verstopfung leiden, müssen Sie Ihren Arzt informieren, bevor Sie Resonium A anwenden.
  • wenn Sie weitere Arzneimittel einnehmen: siehe „Anwendung von Resonium A zusammen mit anderen Arzneimitteln“.

Vor der Anwendung wird Ihr Arzt den Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalt, den Herzrhythmus und die Nierenfunktion kontrollieren.

Bei der Behandlung mit Resonium A müssen zur Vermeidung eines zu niedrigen Kaliumspiegels im Blut (Hypokaliämie) und eines erhöhten Natriumspiegels im Blut (Hypernatriämie) vom Arzt tägliche Kontrollen der Serum-Kaliumspiegel und Serum-Natriumspiegel vorgenommen werden. Weiters wird Ihr Arzt regelmäßig die Serum-Magnesiumspiegel und Serum-Calciumspiegel kontrollieren, um ein zu starkes Absinken zu verhindern.

Während Sie Resonium A einnehmen, müssen Sie auf eine aufrechte Körperhaltung

Verschiedene entwässernde Arzneimittel wie Hydrochlorothiazid (Thiazid Furosemid und Torasemid (Schleifendiuretika): Die gleichzeitige A Resonium A erhöht das Risiko eines zu niedrigen Kaliumspiegels im

Levothyroxin (Schilddrüsenarzneimittel): Resonium A kann die Aufnahme Wirkung vermindern. Sie sollten L-Thyroxin daher erst mehrere Stu Verabreichung von Resonium A einnehmen.

Lithium (ein Antidepressivum): Resonium A kann die Aufnahme von L Körper vermindern.

Anwendung von Resonium A zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Solange Sie eine Behandlung mit Resonium A erhalten, empfiehl und natriumarme, aber kalorienreiche Diät.

Resonium A soll nicht mit Fruchtsäften verdünnt werden, da diese K können und dies die Wirkung von Resonium A nachteilig beeinflusst

Zur Geschmacksverbesserung können Honig oder Sirup genommen w

Auf andere Nahrungsmittel mit hohem Kaliumgehalt, wie z. B. Datte sowie Linsen, Erbsen, Bohnen und Spinat, sollte ebenfalls verzichtet

Bestimmte Arzneimittel gegen Krämpfe (Anticholinergika Bewegungsvermögen des Darmes. Dadurch wird das Risiko für Darm erhöht.

Arzneimittel zur Leistungssteigerung des Herzens, die Digitalis enthalten (Herzglykos und Nebenwirkungen von Digitalis können verstärkt werden.

Schwangerschaft und Stillzeit Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Es liegen keine Daten hinsichtlich einer Anwendung von Resonium A während der Schwangerschaft und der Stillzeit beim Menschen vor.

Ihr Arzt wird über die Anwendung nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung entscheiden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen Resonium A hat keinen oder vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Resonium A enthält Natrium. Dieses Arzneimittel enthält 1.500 mg Natrium pro 15 g Resonium A (1 gestrichener Messlöffel). Dies entspricht 75 % der für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.

Wie wird Resonium A Pulver angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Bitte halten Sie sich genau an die Dosierungsempfehlung Ihres Arztes.

Ihr Arzt wird die Dosierung individuell und nach täglicher Kontrolle Ihrer Kaliumwerte im Blut festlegen.

Im Allgemeinen gelten folgende Tagesdosen:

Zum Einnehmen: Erwachsene:

3–4-mal täglich je 15 g (1 gestrichener Messlöffel).

Die Einnahme hat mindestens 3 Stunden vor oder 3 Stunden nach Einnahme anderer Arzneimittel zum Einnehmen zu erfolgen. Wenn bei Ihnen eine Magenlähmung besteht, hat der Abstand 6 Stunden zu betragen.

Kinder und Jugendliche:

0,5–1 g/kg Körpergewicht/Tag bis maximal 60 g/Tag.

Diese Zubereitung muss auf mindestens drei Dosierungen verteilt über einen Zeitraum von 24 Stunden eingenommen werden.

Zur weiteren Behandlung kann eine Dosis von 0,5 g/kg Körpergewicht und Tag verabreicht werden.

Ein gestrichener Messlöffel entspricht 15 g (±5 %) Resonium A. Müssen andere Teilmengen als 15 g abgemessen werden, erfolgt dies durch Abwiegen.

Wenn beim ersten Öffnen der Packung kein Messlöffel enthalten ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Als Darmeinlauf: Erwachsene:

1–2-mal täglich je 30 g (2 gestrichene Messlöffel).

Kinder und Jugendliche:

Wenn eine Einnahme nicht möglich ist, kann der Arzt Resonium A als Einlauf verabreichen. Die Dosis ist zumindest die gleiche wie zum Einnehmen und es wird das gleiche Verdünnungsverhältnis wie für Erwachsene angewendet.

Zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen wird Resonium A Pulver in 10%iger wässriger Dextroselösung gelöst.

Nach dem Einlauf wird der Dickdarm wie bei Erwachsenen mit warmem Wasser gespült, um sicherzustellen, dass das Harz aus dem Darm entfernt wird.

Bei Kindern und Jugendlichen wird der Arzt den Einlauf besonders sorgfältig durchführen, da eine Überdosierung oder eine ungeeignete Verdünnung zu einer Stauung des Harzes im Darm führen kann.

Art der Anwendung Zubereitung der Suspension

Das Resonium A Pulver wird zunächst mit einer geringen Menge Wasser angerührt und durchgemischt. Dann wird die nachfolgend angegebene Flüssigkeitsmenge zugesetzt und die Suspension wieder gut gemischt.

Diese Suspension wird unmittelbar vor dem Gebrauch hergestellt und soll nicht länger als 24 Stunden aufbewahrt werden.

Zur Herstellung der Suspension darf kein Sorbitol (Süßungsmittel)

verwendet werden! Zum Einnehmen

Zur Einnahme werden 15 g Resonium A (1 gestrichener Messlöffel) in etwa 100 ml Wasser verabreicht. Zur Geschmackskorrektur kann Honig oder Sirup zugesetzt werden, jedoch sollen keine Fruchtsäfte verwendet werden (diese können selbst Kalium enthalten).

Resonium A kann auch durch eine Magensonde verabreicht werden.

Resonium A darf frühestens 3 Stunden nach der Einnahme von Arzneimitteln gegen Sodbrennen/Magenübersäuerung oder Abführmitteln wie Magnesiumhydroxid, Aluminiumhydroxid oder Calciumcarbonat angewendet

Methylcelluloselösung) körperwarm gegeben. Die optimale Verweildauer der Suspension im Darm ist 4–10 Stunden. Ist dies nicht möglich, wird der Einlauf mit der gleichen Menge Resonium A entsprechend häufig wiederholt. Um Resonium A anschließend aus dem Darm zu entfernen, wird eine Darmspülung mit ca. 2 l körperwarmem Leitungswasser vorgenommen; das vermeidet u. a. eine Verstopfung.

Die Einnahme hat den Vorteil der besseren Wirksamkeit, während der Einlauf den Vorteil des schnelleren Wirkungseintritts besitzt.

Ist eine rasche Senkung des Kaliumspiegels im Blut notwendig, kann der Arzt Resonium A gleichzeitig zum Einnehmen und als Darmeinlauf verabreichen.

Dauer der Anwendung Über die Dauer der Anwendung entscheidet der Arzt aufgrund der täglichen Messung des Kaliumspiegels im Blut.

Wenn Sie eine größere Menge von Resonium A angewendet haben, als Sie sollten Verständigen Sie bitte unverzüglich einen Arzt. Dieser wird über die erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

Wenn zu viel Resonium A angewendet wurde, kann es durch einen zu niedrigen Kaliumspiegel im Blut zu folgenden Beschwerden kommen: Reizbarkeit, Verwirrung, verlangsamtem Denken, Muskelschwäche, Minderung von Reflexen, Lähmungserscheinungen, Teilnahmslosigkeit, Bewusstseinsstörungen. Atemstillstand kann eine schwerwiegende Folge sein.

Ferner kann es zu Appetitlosigkeit, Verstopfung und Darmverschluss kommen. Herzbeschwerden sind möglich.

Außerdem kann es zu neurologischen Störungen kommen sowie zu Wasseransammlungen im Gewebe, einer Störung des Wasser- und Salzhaushalts, schwerem Bluthochdruck und Herzschwäche.

Wenn Sie die Anwendung von Resonium A vergessen haben Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenden Sie stattdessen einfach die folgende Dosis zur gewohnten Zeit an.

Wenn Sie die Anwendung von Resonium A abbrechen Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung, und brechen Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab; der Behandlungserfolg kann dadurch gefährdet werden, da der Kaliumspiegel im Blut wieder ansteigt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Welche Nebenwirkungen hat Resonium A Pulver?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken:

  • starke Magenschmerzen, rektale Schmerzen
  • Blähungen, schwere Verstopfung
  • schwere Übelkeit und Erbrechen
  • schwarzer, blutiger oder teerartiger Stuhl, Husten von Blut oder Erbrochenes, das wie Kaffeesatz aussieht

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen): – Durchfall

Sehr seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Verengung des Magen-Darm-Trakts und Verlegung des Darms, die möglicherweise auf gleichzeitig bestehende Erkrankungen oder eine ungenügende Verdünnung von Resonium A zurückzuführen ist
  • Durchblutungsstörungen des Magen-Darm-Trakts
  • Entzündung des Dickdarms mit Unterleibschmerzen und/oder Durchfall aufgrund von Durchblutungsstörungen oder Geschwüren
  • Absterben von Gewebe des Magen-Darm-Trakts, die zum Durchbruch der Darmwand führen können
  • akute Entzündung der oberen Atemwege und/oder eine durch das Einatmen von Resonium A verursachte Lungenentzündung.

Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

  • Magen-Darm-Reizungen
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Verstopfung
  • Nach Verabreichung als Darmeinlauf wurde insbesondere bei Kindern und Jugendlichen über das Auftreten von Verstopfung, nach Einnahme über eine Steinbildung im Darm (sog.
    „Bezoars“) berichtet.
  • Zurückhalten von Natrium im Körper
  • erhöhter Gehalt an Natrium im Blut (kann zu Schwächegefühl, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Krampfanfällen und Bewusstlosigkeit führen)
  • niedriger Gehalt an Kalium im Blut (kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit,

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabf Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen zu Resonium A Pulver

Resonium A enthält Der Wirkstoff ist Natriumpolystyrensulfonat. 15 g Resonium A Pulve gestrichener Messlöffel) enthalten 14,99 g Natriumpolystyrensulfo (entsprechend 1.500 mg Natrium).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Vanillin, Saccharin.

Wie Resonium A aussieht und Inhalt der Packung Weißer Kunststoffbehälter mit Schraubverschluss, gefüllt mit crem hellbraunem Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einneh Herstellung einer Rektallösung mit Vanillegeruch. Weißer Dosierung von 15 g Pulver.

Packungsgrößen: 450 g und 500 g.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen vermarktet.

Parallelimport kohlpharma GmbH, Leopold-Ungar-Platz 2/St 2, AT-1190 Wien umgepackt von

kohlpharma GmbH, Im Holzhau 8, D-66663 Merzig

Zulassungsinhaber und Hersteller Zulassungsinhaber: sanofi-aventis Zrt.

1138 Budapest, Váci út 133. E épület 3. emelet

Hersteller:

Sanofi Winthrop Industrie.

196 Avenue du Maréchal juin, 45200 Amilly Frankreich

Z. Nr.: 15583-F

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im März 2026.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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