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Medikamente

REFORDOG 100 mg/500 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde über 4 kg bis 10 kg

REFORDOG 100 mg/500 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde über 4 kg bis 10 kg
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Bezeichnung des Tierarzneimittels REFORDOG 40 mg/200 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde über 1,5 kg bis 4 kg REFORDOG 100 mg/500 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde über 4 kg bis 10 kg REFORDOG 250 mg/1250 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde über 10 kg bis 25 kg REFORDOG 400 mg/2000 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde über 25 kg bis 40 kg Anwendungsgebiete Bei …

Wirkstoff(e)
Imidacloprid, Permethrin
Zulassungsinhaber
Vetpharma Animal Health S.L.
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
QP53AC54

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird REFORDOG 100 mg/500 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde über 4 kg bis 10 kg angewendet?

Bezeichnung des Tierarzneimittels

REFORDOG 40 mg/200 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde über 1,5 kg bis 4 kg REFORDOG 100 mg/500 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde über 4 kg bis 10 kg REFORDOG 250 mg/1250 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde über 10 kg bis 25 kg REFORDOG 400 mg/2000 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde über 25 kg bis 40 kg

Anwendungsgebiete

Bei Vorliegen oder dem bestehenden Risiko einer Mischinfestation mit Flöhen, Läuse, Zecken, Sandfliegen, Mücken und Stechfliegen bei Hunden. Das Tierarzneimittel ist nur anzuwenden, wenn eine gleichzeitige Anwendung gegen alle folgenden Parasitenarten erforderlich ist.

Zur Behandlung und Vorbeugung von Flohbefall (Ctenocephalides canis, Ctenocephalides felis), sowie von Haarlingen (Trichodectes canis).

Die am Hund befindlichen Flöhe werden innerhalb eines Tages nach Behandlung abgetötet. Eine einmalige Behandlung bietet vier Wochen lang Schutz vor erneutem Flohbefall. Das Tierarzneimittel kann im Rahmen einer Strategie zur Behandlung der allergischen Flohdermatitis verwendet werden.

Das Tierarzneimittel hat eine anhaltende akarizide und repellierende Wirkung gegen Zeckenbefall (Rhipicephalus sanguineus und Ixodes ricinus für vier Wochen, Dermacentor reticulatus für drei Wochen).

Durch die repellierende Wirkung und Abtötung des Zeckenvektors Rhipicephalus sanguineus verringert das Tierarzneimittel die Wahrscheinlichkeit der Übertragung des Erregers Ehrlichia canis und reduziert damit das Risiko der Ehrlichiose beim Hund. Studien haben gezeigt, dass das verminderte Risiko bereits am dritten Tag nach der Anwendung des Tierarzneimittels einsetzt und vier Wochen lang anhält.

Zecken, die sich bereits auf dem Hund befinden, werden möglicherweise nicht innerhalb von zwei Tagen nach der Behandlung abgetötet, sondern können haften bleiben und sichtbar sein. Es wird daher empfohlen, Zecken, die sich zum Zeitpunkt der Behandlung bereits auf dem Hund befinden, zu entfernen, um ein Anheften und Blutsaugen zu verhindern.

Eine einmalige Behandlung bietet eine repellierende (anti feeding = die Blutmahlzeit verhindernde) Wirkung, gegen Sandfliegen (Phlebotomus papatasi für zwei Wochen und Phlebotomus perniciosus für drei Wochen), gegen Stechmücken (Aedes aegypti für 2 Wochen und Culex pipiens für vier Wochen) sowie gegen Stechfliegen (Stomoxys calcitrans) für vier Wochen.

Verringerung des Risikos einer Infektion mit Leishmania infantum durch die Übertragung von Sandmücken (Phlebotomus perniciosus) für bis zu 3 Wochen. Die Wirkung ist indirekt auf die Aktivität des Tierarzneimittels gegen den Vektor zurückzuführen.

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Was ist vor der Einnahme von REFORDOG 100 mg/500 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde über 4 kg bis 10 kg zu beachten?

Gegenanzeigen

In Ermangelung verfügbarer Daten sollte das Tierarzneimittel nicht bei Welpen im Alter von weniger als 7 Wochen oder Hunden mit einem Gewicht von 1,5 kg oder weniger angewendet werden.

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile. Nicht bei Katzen anwenden. (Siehe Abschnitt „Sonstige Vorsichtsmaßnahmen“.)

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

Das Tierarzneimittel darf nicht in Gewässer gelangen, da Permethrin/Imidacloprid eine Gefahr für Fische und andere Wasserorganismen darstellen kann.

AT: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden. Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme.

Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

Wie wird REFORDOG 100 mg/500 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde über 4 kg bis 10 kg angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zum Auftropfen. Nur für die äußere Anwendung.

Eine Unterdosierung könnte zu einer verminderten Wirksamkeit führen und die Entwicklung von Resistenzen begünstigen.

Die empfohlene minimale Dosierung lautet:

10 mg/kg Körpergewicht (KGW) Imidacloprid und 50 mg/kg Körpergewicht (KGW) Permethrin.

Dosierungsschema für das Tierarzneimittel:

Hund (kg Volumen Gehalt an Imidacloprid (mg/kg Permethrin (mg/kg
Imidacloprid /
Körpergewicht) (ml) Körpergewicht) Körpergewicht)
Permethrin
       
         
> 1.5 kg 4 kg 0,4 ml 40 mg/200 mg 10 - 26 50 - 133
         
> 4 kg 10 kg 1,0 ml 100 mg/500 mg 10 - 25 50 - 125
         
> 10 kg 25 kg 2,5 ml 250 mg/1250 mg 10 - 25 50 - 125
         
> 25 kg 40 kg 4,0 ml 400 mg/2000 mg 10 - 16 50 - 80
         

Bei Hunden über 40 kg sollte eine geeignete Kombination unterschiedlicher Pipettengrößen verwendet werden.

Bei Befall mit Haarlingen wird 30 Tage nach Behandlung eine Überprüfung des Behandlungserfolges durch den Tierarzt empfohlen, da bei einigen Tieren eine zweite Behandlung notwendig sein kann.

Um einen Hund während der gesamten Sandfliegensaison zu schützen, sollte die Behandlung kontinuierlich fortgesetzt werden.

Bei Floh-, Zecken-, Stechmücken- und Stechfliegenbefall sollte die Notwendigkeit und Häufigkeit von Wiederholungsbehandlung(en) auf der Grundlage einer fachlichen Beratung und unter Berücksichtigung der lokalen epidemiologischen Situation und der Lebensweise des Tieres entschieden werden.

Methode zur Verabreichung

Nehmen Sie eine Pipette aus der Packung. Halten Sie die Applikatorpipette in aufrechter Position, um diese zu öffnen. Der Verschluss sollte einmal vollständig im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden. Die Kappe bleibt an der Pipette und kann nicht abgenommen werden. Die Pipette ist geöffnet und einsatzbereit. Der gesamte Inhalt der Pipette muss vollständig auf die Haut des Tieres aufgetragen werden.

Tierarzneimittel für Hunde über 1,5 kg bis 4 kg und für Hunde über 4 kg bis 10 kg:

Während der Hund stillsteht, teilen Sie das Fell zwischen den Schulterblättern, bis die Haut sichtbar wird. Setzen Sie die Pipettenspitze auf die Haut und drücken Sie mehrmals fest, um den Inhalt direkt auf die Haut abzugeben.

Tierarzneimittel für Hunde über 10 kg bis 25 kg und für Hunde über 25 kg bis 40 kg:

Während der Hund stillsteht, tragen Sie den gesamten Inhalt der Pipette gleichmäßig auf vier Stellen entlang der Oberseite des Rückens von den Schultern bis zum Ansatz der Rute auf. An jeder Stelle teilen Sie das Fell, bis die Haut sichtbar ist. Setzen Sie die Spitze der Pipette auf die Haut und drücken Sie sanft, um einen Teil der Lösung auf die Haut abzugeben. Tragen Sie nicht zu viel Lösung auf eine Stelle auf, da dies dazu führen kann, dass ein Teil der Lösung an den Seiten des Hundes herunterläuft.

Hinweise für die richtige Anwendung

Nur für die äußere Anwendung. Nur auf intakter Haut auftragen. Die Tiere sollten vor der Behandlung genau gewogen werden. Tragen Sie nicht zu viel Lösung auf eine Stelle auf, da dies dazu führen kann, dass ein Teil der Lösung an den Seiten des Hundes herunterläuft.

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Wie ist REFORDOG 100 mg/500 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde über 4 kg bis 10 kg aufzubewahren?

Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren..

Für dieses Tierarzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Weitere Informationen zu REFORDOG 100 mg/500 mg Lösung zum Auftropfen für Hunde über 4 kg bis 10 kg

Zusammensetzung

Jede Pipette enthält:

Bezeichnung des   Wirkstoffe Sonstige Bestandteile:
Pipettengröße        
Tierarzneimittels Imidacloprid Permethrin Butylhydroxytoluol N-
    Methylpyrrolidon
REFORDOG für          
Hunde über 1,5 0,4 ml 40,0 mg 200,0 mg 0,4 mg 193 mg
kg bis 4 kg          
REFORDOG für          
Hunde über 4 kg 1,0 ml 100,0 mg 500,0 mg 1,0 mg 482 mg
bis 10 kg          
REFORDOG für          
Hunde über 10 kg 2,5 ml 250,0 mg 1250,0 mg 2,5 mg 1206 mg
bis 25 kg          
REFORDOG für          
Hunde über 25 kg 4,0 ml 400,0 mg 2000,0 mg 4,0 mg 1929 mg
bis 40 kg          

Hellgelbe, klare Flüssigkeit.

Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise:

Eine unnötige oder von den Vorgaben der Fachinformation abweichende Anwendung von Antiparasitika kann den Resistenzselektionsdruck erhöhen und zu einer verminderten Wirksamkeit führen. Die Entscheidung über die Anwendung des Tierarzneimittels sollte auf dem Nachweis der Parasitenspezies und der Befallsstärke bzw. des Infektionsrisikos, welches auf den epidemiologischen Besonderheiten jedes Einzeltieres basiert, beruhen.

Resistenzen gegen Permethrin wurden bei Flöhen, Zecken (Rhipicephalus sanguineus), Stechfliegen (Stomoxys calcitrans), Stechmücken (Culex pipiens, Aedes aegypti) und Sandmücken (F. papatasi) nachgewiesen.

Bei der Anwendung dieses Tierarzneimittels sollten die lokalen Informationen über die Empfindlichkeit der Zielparasiten berücksichtigt werden, sofern sie vorliegen. Es wird empfohlen, Fälle von Resistenzverdacht mit einer geeigneten Diagnosemethode weiter zu untersuchen. Bestätigte Resistenzen sollten dem Zulassungsinhaber oder den zuständigen Behörden gemeldet werden. Besteht kein Risiko einer Koinfektion mit Flöhen, Zecken und/oder Sandmücken, sollte ein Tierarzneimittel mit schmalem Wirkungsspektrum verwendet werden.

Das Ansaugen einzelner Zecken oder das Stechen einzelner Sandmücken oder Stechmücken ist möglich. Daher kann die Übertragung von Infektionskrankheiten durch diese Parasiten bei ungünstigen Bedingungen nicht völlig ausgeschlossen werden.

Es wird empfohlen, die Behandlung mindestens drei Tage vor der erwarteten Exposition gegenüber E. canis durchzuführen. In Bezug auf E. canis haben Studien gezeigt, dass das Risiko einer Ehrlichiose bei Hunden, die E. canis infizierten Rhipicephalus sanguineus-Zecken ausgesetzt waren, beginnend vom dritten Tag nach der Anwendung des Tierarzneimittels sinkt, dieses verminderte Risiko hält vier Wochen lang an.

Ein unmittelbarer Schutz gegen Stiche durch Sandmücken ist nicht nachgewiesen. Zur Verringerung des Infektionsrisikos mit dem durch Sandmücken (F. perniciosus) übertragenen Erreger Leishmania infantum, sollten behandelte Hunde in den ersten 24 Stunden nach der ersten Anwendung in einer geschützten Umgebung gehalten werden.

Die Möglichkeit, dass andere im gleichen Haushalt lebende Tiere eine Quelle für eine Reinfektion mit Flöhen, Zecken oder Haarlingen sein können, sollte berücksichtigt werden. Diese Tiere sollten gegebenenfalls mit einem geeigneten Tierarzneimittel behandelt werden. Um die Belastung in der Umgebung weiter zu verringern, wird die zusätzliche Umgebungsbehandlung mit einem geeigneten Mittel gegen erwachsene Flöhe und ihre Entwicklungsstadien empfohlen.

Das Tierarzneimittel ist auch dann noch wirksam, wenn das Tier nass wird. Ein längerer und intensiver Kontakt mit Wasser ist jedoch zu vermeiden. Bei häufigem Wasserkontakt kann die Langzeitwirkung beeinträchtigt sein. In solchen Fällen sollte die Behandlung nicht öfter als einmal pro Woche wiederholt werden. Soll der Hund mit Shampoo gewaschen werden, muss dies entweder vor der Anwendung des Tierarzneimittels oder frühestens zwei Wochen danach erfolgen, um die bestmögliche Wirksamkeit des Tierarzneimittels zu gewährleisten.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:

Es sollte darauf geachtet werden, dass der Inhalt der Pipette nicht mit den Augen oder dem Maul des zu behandelnden Hundes in Berührung kommt.

Es ist wichtig sicherzustellen, dass das Tierarzneimittel korrekt wie in Abschnitt “Hinweise für die richtige Anwendung“ beschrieben aufgetragen wird. Insbesondere sollte eine orale Aufnahme durch Ablecken der Applikationsstelle durch behandelte oder in Kontakt stehende Tiere vermieden werden.

Konsultieren Sie Ihren Tierarzt, bevor Sie das Tierarzneimittel bei kranken und geschwächten Hunden anwenden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Dieses Tierarzneimittel enthält Butylhydroxytoluol, das lokale Hautreaktionen (z. B. Kontaktdermatitis) oder Reizungen der Augen und Schleimhäute hervorrufen kann.

Die häufigsten klinischen Symptome, die in extrem seltenen Fällen auftreten können, sind vorübergehende sensorische Reizungen der Haut wie Kribbeln, Brennen oder Taubheit.

Tierarzneimittel für Hunde über 10 kg bis 25 kg und über 25 kg bis 40 kg: Laboruntersuchungen an Kaninchen und Ratten mit dem Hilfsstoff N-Methylpyrrolidon haben fetotoxische Wirkungen gezeigt. Schwangere Frauen oder Frauen, bei denen der Verdacht auf eine Schwangerschaft besteht, sollten das Tierarzneimittel nicht verabreichen. Frauen im gebärfähigen Alter sollten beim Umgang mit Tierarzneimitteln persönliche Schutzausrüstung, wie z. B. Handschuhe, tragen.

Vermeiden Sie den Kontakt des Tierarzneimittels mit Ihrer Haut, Ihren Augen oder Ihrem Mund. Während der Anwendung sollten Sie nicht essen, trinken und rauchen. Nicht zum Einnehmen.

Waschen Sie sich nach der Anwendung des Tierarzneimittels gründlich die Hände. Um zu verhindern, dass Kinder Zugang zu den Pipetten erhalten, bewahren Sie diese bis zur Anwendung in der Originalverpackung auf und entsorgen Sie gebrauchte Pipetten sofort.

Wenn Sie versehentlich etwas auf Ihre Haut verschütten, waschen Sie es sofort mit Wasser und Seife ab.

Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Permethrin sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.

Falls das Tierarzneimittel versehentlich in die Augen gelangt, sollten die Augen gründlich mit Wasser ausgespült werden. Wenn die Haut- oder Augenreizung anhält, suchen Sie sofort einen Arzt auf und zeigen Sie dem Arzt die Packungsbeilage.

Bei versehentlicher Einnahme ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Behandelte Hunde dürfen mindestens 12 Stunden nach dem Auftragen des Tierarzneimittels nicht angefasst werden, insbesondere nicht von Kindern. Es wird daher empfohlen, die Hunde z. B. abends zu behandeln. Hunden, die kürzlich behandelt wurden, sollte nicht erlaubt werden, bei ihren Besitzern, insbesondere Kindern, zu schlafen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Umweltschutz:

Tierarzneimittel, die Imidacloprid und Permethrin enthalten, sind giftig für Honigbienen.

Da das Tierarzneimittel für Wasserorganismen schädlich ist, müssen behandelte Hunde nach der Behandlung mindestens 48 Stunden lang von allen Arten von Oberflächengewässern ferngehalten werden.

Sonstige Vorsichtsmaßnahmen:

Nicht bei Katzen anwenden.

Dieses Tierarzneimittel ist für Katzen hochgiftig. Wegen ihrer besonderen Physiologie können Katzen bestimmte Substanzen, darunter auch Permethrin, nicht abbauen, was für sie tödlich sein kann. Um zu vermeiden, dass Katzen versehentlich mit dem Tierarzneimittel in Berührung kommen, sind behandelte Hunde von Katzen getrennt zu halten, bis die Anwendungsstelle getrocknet ist. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass Katzen die Anwendungsstelle eines mit diesem Tierarzneimittel behandelten Hundes nicht putzen. In diesem Fall ist unverzüglich ein Tierarzt zu konsultieren.

Das Lösungsmittel im Spot-on-Tierarzneimittel kann auf bestimmten Materialien wie Leder, Stoffen, Kunststoffen und beschichteten Oberflächen Flecken hinterlassen. Die Applikationsstelle sollte getrocknet sein, bevor sie mit diesen Materialien in Berührung kommt.

Trächtigkeit und Laktation:

Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während der Trächtigkeit oder Laktation ist bei Hunden oder bei zur Zucht bestimmten Tieren nicht belegt.

Laborstudien an Kaninchen und Ratten mit dem Hilfsstoff N-Methylpyrrolidon ergaben Hinweise auf fetotoxische Wirkungen. Nur gemäß der Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt anwenden.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:

Nicht bekannt.

Überdosierung:

Bei gesunden Welpen oder erwachsenen Hunden, die einer 5-fachen Überdosis ausgesetzt waren, oder bei Welpen, deren Mütter mit einer 3-fachen Überdosierung des Tierarzneimittels behandelt wurden, wurden keine Nebenwirkungen beobachtet.

7. Nebenwirkungen  
   
Gelegentlich (1 bis 10 Tiere / 1 000 Juckreiz an der Applikationsstelle, Fellveränderung an der
behandelte Tiere): Applikationsstelle (z. B. fettiges Fell).
    Erbrechen.
   
Selten Rötung der Applikationsstelle, Entzündung an der
(1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte Applikationsstelle, Haarausfall an der Applikationsstelle.
Tiere): Durchfall.
   
Sehr selten Erhöhte Hautempfindlichkeit (Kratzen, Reiben).1,2
(<1 Tier pro 10 000 Behandelte, Lethargie.2
einschließlich Einzelberichte): Erregung1,2,3, Unruhe1,2,3, Jaulen1,2,3, Wälzen.1,2,3
    vermehrter Speichelfluss, verringerter Appetit.1,2,3
    Neurologische Störung (z.B. abnorme Bewegung,
    Zuckung).1,2,3
     

1 vorübergehend

2 selbst auflösend

3 bei Hunden, die auf Permethrin empfindlich reagieren

Vergiftungen nach versehentlicher oraler Aufnahme sind bei Hunden unwahrscheinlich, können aber in sehr seltenen Fällen auftreten. In diesem Fall können neurologische Symptome wie Tremor (Zittern) und Lethargie auftreten. Die Behandlung sollte symptomatisch erfolgen. Es gibt kein spezifisches Gegenmittel.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden.

AT: Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, AT-1200 Wien E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at, Website: https://www.basg.gv.at/

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

Tierarzneimittel: Zulassungsnummern – AT:
   
REFORDOG 40 mg/200 mg Lösung zum Z.Nr.: 842476
Auftropfen für Hunde über 1,5 kg bis 4 kg  
   
REFORDOG 100 mg/500 mg Lösung zum Z.Nr.: 842478
Auftropfen für Hunde über 4 kg bis 10 kg  
   
REFORDOG 250 mg/1250 mg Lösung zum Z.Nr.: 842479
Auftropfen für Hunde über 10 kg bis 25 kg  
   
REFORDOG 400 mg/2000 mg Lösung zum Z.Nr.: 842480
Auftropfen für Hunde über 25 kg bis 40 kg  
   

Art des Behälters: Eine weiße laminierte F/Aluminium/PP-Pipette mit einer Polyethylenkappe.

Das Material der

Sekundärverpackung: Dreischichtige(r) PET/Aluminium/F-Beutel, verpackt in einem Umkarton.

Packungsgrößen:

Ein Umkarton mit 1 Pipette von 0,4 ml, 1,0 ml, 2,5 ml oder 4,0 ml mit Beutel. Ein Umkarton mit 2 Pipetten von 0,4 ml, 1,0 ml, 2,5 ml oder 4,0 ml mit Beutel. Ein Umkarton mit 3 Pipetten von 0,4 ml, 1,0 ml, 2,5 ml oder 4,0 ml mit Beutel. Ein Umkarton mit 4 Pipetten von 0,4 ml, 1,0 ml, 2,5 ml oder 4,0 ml mit Beutel. Ein Umkarton mit 6 Pipetten von 0,4 ml, 1,0 ml, 2,5 ml oder 4,0 ml mit Beutel. Ein Umkarton mit 24 Pipetten von 0,4 ml, 1,0 ml, 2,5 ml oder 4,0 ml mit Beutel.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage

AT:

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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