Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Bezeichnung des Tierarzneimittels Prinocate 40 mg/10 mg Lösung zum Auftropfen für kleine Hunde Prinocate 100 mg/25 mg Lösung zum Auftropfen für mittelgroße Hunde Prinocate 250 mg/62,5 mg Lösung zum Auftropfen für große Hunde Prinocate 400 mg/100 mg Lösung zum Auftropfen für sehr große Hunde Anwendungsgebiete Für Hunde mit bestehender parasitärer …
- Zulassungsinhaber
- KRKA d.d. Novo Mesto
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- QP54AB52
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Prinocate 400 mg/100 mg Lösung zum Auftropfen für sehr große Hunde angewendet?
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Prinocate 40 mg/10 mg Lösung zum Auftropfen für kleine Hunde
Prinocate 100 mg/25 mg Lösung zum Auftropfen für mittelgroße Hunde
Prinocate 250 mg/62,5 mg Lösung zum Auftropfen für große Hunde
Prinocate 400 mg/100 mg Lösung zum Auftropfen für sehr große Hunde
Anwendungsgebiete
Für Hunde mit bestehender parasitärer Mischinfektion oder bei Vorliegen eines entsprechenden Risikos:
Zur Behandlung und Vorbeugung des Flohbefalls (Ctenocephalides felis), Zur Behandlung des Haarlingsbefalls (Trichodectes canis),
Zur Behandlung des Ohrmilbenbefalls (Otodectes cynotis), der Sarcoptes-Räude (verursacht durch
Sarcoptes scabiei var. canis), Demodikose (verursacht durch Demodex canis),
Zur Vorbeugung der Herzwurmerkrankung (L3 und L4-Larven von Dirofilaria immitis),
Zur Behandlung von zirkulierenden Mikrofilarien (Dirofilaria immitis),
Zur Behandlung der kutanen Dirofilariose (adulte Stadien von Dirofilaria repens), Zur Vorbeugung der kutanen Dirofilariose (L3 Larven von Dirofilaria repens),
Zur Verringerung der Anzahl der zirkulierenden Mikrofilarien (Dirofilaria repens),
Zur Vorbeugung der Angiostrongylose (L4-Larven und unreife adulte Stadien von Angiostrongylus vasorum),
Zur Behandlung des Befalls mit Angiostrongylus vasorum und Crenosoma vulpis,
Zur Vorbeugung der Spirocercose (Spirocerca lupi),
Zur Behandlung des Befalls mit Eucoleus (syn. Capillaria) boehmi (adulte Stadien), Zur Behandlung des Befalls mit dem Augenwurm Thelazia callipaeda (adulte Stadien),
Zur Behandlung des Befalls mit gastrointestinalen Nematoden (L4-Larven, unreife adulte und adulte Stadien von Toxocara canis, Ancylostoma caninum und Uncinaria stenocephala, adulte Stadien von
Toxascaris leonina und Trichuris vulpis).
Das Tierarzneimittel kann als Teil der Behandlungsstrategie bei allergischer Flohdermatitis (FAD) verwendet werden.
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Was ist vor der Einnahme von Prinocate 400 mg/100 mg Lösung zum Auftropfen für sehr große Hunde zu beachten?
Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei Hundewelpen, die jünger als 7 Wochen sind.
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile. Nicht anwenden bei Herzwurm-positiven Hunden, die in Klasse 4 dieser Erkrankung eingestuft wurden, da die Verträglichkeit des Tierarzneimittels bei diesen Tieren nicht überprüft worden ist.
2
Bei Katzen muss das entsprechende Tierarzneimittel (0,4 ml oder 0,8 ml) verwendet werden, das 100 mg/ml Imidacloprid und 10 mg/ml Moxidectin enthält.
Nicht anwenden bei Frettchen. Bei Frettchen darf nur das Tierarzneimittel für kleine Katzen und Frettchen (0,4 ml) angewendet werden.
Nicht anwenden bei Kanarienvögeln.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung
Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.
Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Das Tierarzneimittel darf nicht in Gewässer gelangen, da Imidacloprid und Moxidectin eine Gefahr für Fische und andere Wasserorganismen darstellen kann.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
Wie wird Prinocate 400 mg/100 mg Lösung zum Auftropfen für sehr große Hunde angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Zum Auftropfen. Nur zur äußeren Anwendung.
Lokal zwischen den Schulterblättern auf die Haut auftragen.
Dosierungsschema:
Die empfohlene Mindestdosis beträgt 10 mg/kg Körpergewicht Imidacloprid und 2,5 mg/kg Körpergewicht Moxidectin, entsprechend 0,1 ml des Tierarzneimittels/kg Körpergewicht.
Das Behandlungsschema sollte auf der Grundlage der individuellen tierärztlichen Diagnose und der lokalen epidemiologischen Situation festgelegt werden.
Verabreichung gemäß der folgenden Tabelle:
| Hund | Zu benutzende Pipettengröße | Volumen | Imidacloprid | Moxidectin | |
| [kg] | [ml] | [mg/kg KGW] | [mg/kg KGW] | ||
| Imidacloprid/Moxidectin 40 mg/10 mg | Minimum von | Minimum von | |||
| ≤4 | Lösung zum Auftropfen für kleine | 0,4 | |||
| 2,5 | |||||
| Hunde | |||||
| >4-10 | Imidacloprid/Moxidectin 100 mg/25 mg | 1,0 | 10-25 | 2,5-6,25 | |
| Lösung zum Auftropfen für mittelgroße | |||||
| Hunde |
6
| Imidacloprid/Moxidectin 250 mg/62,5 | |||||
| >10-25 | mg Lösung zum Auftropfen für große | 2,5 | 10-25 | 2,5-6,25 | |
| Hunde | |||||
| >25-40 | Imidacloprid/Moxidectin 400 mg/100 | 4,0 | 10-16 | 2,5-4,0 | |
| mg Lösung zum Auftropfen für | |||||
| mittelgroße Hunde | |||||
| >40 | entsprechende Kombination von Pipetten um die empfohlene Dosis zu erreichen (die | ||||
| minimale empfohlene Dosis ist 0,1 ml des Tierarzneimittels/kg Körpergewicht) | |||||
Behandlung und Vorbeugung des Flohbefalls (Ctenocephalides felis)
Eine Behandlung verhindert weiteren Flohbefall für 4 Wochen. Je nach klimatischen Bedingungen können in der Umgebung befindliche Puppen noch 6 Wochen oder länger nach Beginn der Behandlung schlüpfen. Deshalb kann es erforderlich sein, die Behandlung mit diesem Tierarzneimittel mit einer Umgebungsbehandlung zu kombinieren, die gezielt den Lebenszyklus der Flöhe in der Umgebung unterbricht. Dies kann zu einer schnelleren Reduktion der Flohpopulation im Haushalt führen. Als Teil der Behandlungsstrategie bei allergischer Flohdermatitis sollte das Tierarzneimittel in monatlichen Abständen angewendet werden.
Behandlung von Haarlingen (Trichodectes canis)
Das Tierarzneimittel wird einmalig angewendet. Es wird empfohlen, nach 30 Tagen erneut eine tierärztliche Untersuchung durchzuführen, da einige Tiere eine zweite Behandlung benötigen.
Behandlung des Ohrmilbenbefalls (Otodectes cynotis)
Das Tierarzneimittel wird einmalig angewendet. Loser Schmutz sollte vor jeder Behandlung vorsichtig aus dem äußeren Gehörgang entfernt werden. Es wird empfohlen, nach 30 Tagen erneut eine tierärztliche Untersuchung durchzuführen, da einige Tiere eine zweite Behandlung benötigen. Nicht direkt in den Gehörgang geben.
Behandlung der Sarcoptes-Räude (verursacht durch Sarcoptes scabiei var. canis)
Eine Einzel-Dosis ist zweimal im Abstand von 4 Wochen anzuwenden.
Behandlung der Demodikose (verursacht durch Demodex canis)
Die Anwendung einer einmaligen Dosis im Abstand von vier Wochen über einen Zeitraum von 2 bis 4 Monaten ist wirksam gegen Demodex canis und führt insbesondere bei leichten bis mittelschweren
Fällen zu einer deutlichen Verbesserung der klinischen Symptome. In besonders schweren Fällen kann eine längere und häufigere Behandlung erforderlich sein. Um in diesen schweren Fällen die bestmögliche Wirkung zu erzielen, kann das Tierarzneimittel nach dem Ermessen des Tierarztes einmal wöchentlich und über einen längeren Zeitraum angewendet werden. In allen Fällen ist es wichtig, dass die Behandlung so lange fortgesetzt wird, bis die Hautgeschabsel bei mindestens zwei aufeinanderfolgenden monatlichen Untersuchungen negativ sind. Die Behandlung sollte bei Hunden abgebrochen werden, die nach zweimonatiger Behandlung keine Besserung oder keine Reduktion der Milbenzahl zeigen. Es sollte eine alternative Behandlung durchgeführt werden. Holen Sie den Rat Ihres Tierarztes ein. Da es sich bei der Demodikose um eine multifaktorielle Erkrankung handelt, ist es ratsam, nach Möglichkeit auch die zugrundeliegende Krankheit entsprechend zu behandeln.
Vorbeugung von Herzwurmerkrankung (D. immitis) und der kutanen Dirofilariose (Hautwurm) (D. repens)
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Hunde in Herzwurm-Endemiegebieten oder solche, die in Endemiegebiete gereist sind, können mit adulten Herzwürmern infiziert sein. Deshalb sollten vor der Anwendung des Tierarzneimittels die Hinweise im Abschnitt „Besondere Warnhinweise“ beachtet werden. Zur Vorbeugung der Herzwurmerkrankung und der kutanen Dirofilariose muss das Tierarzneimittel während der Jahreszeit, in der mit Stechmücken (Zwischenwirte und Überträger der D. immitis- und D. repens- Larven) zu rechnen ist, in regelmäßigen monatlichen Abständen angewendet werden. Das Tierarzneimittel kann ganzjährig angewendet werden oder mindestens einen Monat vor dem ersten zu erwartenden Auftreten von Stechmücken. Die Behandlung sollte in regelmäßigen monatlichen Abständen bis mindestens einen Monat nach dem letzten Auftreten von Stechmücken fortgesetzt werden. Zur Vereinfachung der routinemäßigen Anwendung wird empfohlen, die Behandlung jeweils am gleichen Tag (Datum) eines Monats durchzuführen. Bei einem Wechsel von einer anderen Herzwurm-Prophylaxe muss die erste Behandlung innerhalb eines Monats nach der letzten Dosis des vorher verwendeten Tierarzneimittels erfolgen. In nicht-endemischen Gebieten können Hunde ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen behandelt werden, da kein Risiko einer Herzwurminfektion besteht.
Behandlung von Mikrofilarien (D. immitis)
Das Tierarzneimittel wird monatlich in zwei aufeinanderfolgenden Monaten angewendet.
Behandlung der kutanen Dirofilariose (Hautwurm) (adulte Stadien von Dirofilaria repens)
Das Tierarzneimittel wird monatlich in sechs aufeinanderfolgenden Monaten angewendet.
Verringerung der Anzahl von Mikrofilarien (Hautwurm) (D. repens)
Das Tierarzneimittel wird monatlich in vier aufeinanderfolgenden Monaten angewendet.
Behandlung und Vorbeugung von Angiostrongylus vasorum
Es wird eine einmalige Dosis angewendet. Eine weitere tierärztliche Untersuchung 30 Tage nach der Behandlung wird empfohlen, da einige Tiere eine zweite Behandlung benötigen. In endemischen Gebieten wird durch eine regelmäßige monatliche Behandlung der Angiostrongylose und einer patenten Infektion mit Angiostrongylus vasorum vorgebeugt.
Behandlung von Crenosoma vulpis
Das Tierarzneimittel wird einmalig angewendet.
Vorbeugung von Spirocercose (Spirocerca lupi)
Das Tierarzneimittel wird monatlich angewendet.
Behandlung des Befalls mit Eucoleus (syn. Capillaria) boehmi (adulte Stadien)
Das Tierarzneimittel wird monatlich in zwei aufeinanderfolgenden Monaten angewendet. Es wird empfohlen, das behandelte Tier zwischen den beiden Behandlungen am Verzehr der eigenen Exkremente zu hindern, um einer möglichen Reinfektion vorzubeugen.
Behandlung des Befalls mit dem Augenwurm Thelazia callipaeda (adulte Stadien)
Das Tierarzneimittel wird einmalig angewendet.
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Behandlung von Spulwürmern, Hakenwürmern und Peitschenwürmern (Toxocara canis, Ancylostoma
caninum, Uncinaria stenocephala, Toxascaris leonina und Trichuris vulpis).
In Herzwurm-Endemiegebieten kann die monatliche Behandlung das Risiko von Reinfektionen durch Spul-, Haken- und Peitschenwürmer signifikant mindern. In Gebieten, in denen Herzwürmer nicht endemisch sind, kann das Tierarzneimittel als Teil eines saisonalen Vorbeugeprogramms gegen Flöhe und gastrointestinale Nematoden eingesetzt werden.
Studien haben gezeigt, dass die monatliche Behandlung von Hunden Infektionen mit Uncinaria stenocephala verhindert.
Hinweise für die richtige Anwendung
1. Die Pipette aus der Verpackung entnehmen. Die Pipette aufrecht halten, die Kappe drehen und abziehen.
2. Drehen Sie die Kappe um und stecken Sie das andere Ende der Kappe wieder auf die Pipette. Drücken und drehen Sie die Kappe, um die Versiegelung zu brechen, und entfernen Sie dann die Kappe von der Pipette.
Für Hunde bis 25 kg:
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Welche Nebenwirkungen hat Prinocate 400 mg/100 mg Lösung zum Auftropfen für sehr große Hunde?
Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Während der Behandlung mit dem Tierarzneimittel sollten keine anderen antiparasitisch wirksamen makrozyklischen Laktone verabreicht werden.
Es wurden keine Wechselwirkungen zwischen dem Tierarzneimittel und routinemäßig angewendeten Tierarzneimitteln sowie medizinischen oder chirurgischen Eingriffen beobachtet. Die Verträglichkeit der Anwendung des Tierarzneimittels am selben Tag zusammen mit einem Adultizid, um die adulten Herzwürmer abzutöten, wurde nicht überprüft.
Überdosierung:
Erwachsene Hunde vertrugen bis zum 10-fachen der empfohlenen Dosis ohne Hinweise auf Nebenwirkungen oder unerwünschte klinische Symptome. Hunde, die älter als 6 Monate waren, vertrugen wöchentliche Behandlungen mit dem 5-fachen der kleinsten empfohlenen Dosis über einen Zeitraum von 17 Wochen ohne Anzeichen von Nebenwirkungen oder unerwünschten klinischen Symptome. Welpen vertrugen sechs Behandlungen im Abstand von jeweils zwei Wochen mit Dosen, die bis zum 5-fachen über der empfohlenen Dosis lagen, ohne schwerwiegende Unverträglichkeiten. Vorübergehend wurden Mydriasis, Speichelfluss, Erbrechen und vorübergehend erhöhte Atemfrequenz beobachtet. Nach versehentlicher oraler Aufnahme oder einer Überdosierung kann es in sehr seltenen Fällen zu neurologischen Symptomen (die meisten davon vorübergehend) wie Ataxie, generalisiertem Tremor, Augensymptomatik (Pupillenerweiterung, verminderter Pupillenreflex, Nystagmus), Atemstörungen, Speichelfluss und Erbrechen kommen. Ivermectin-sensitive Collies vertrugen monatliche Behandlungen mit bis zum 5-fachen der empfohlenen Dosis ohne Nebenwirkungen. Die Verträglichkeit von wöchentlichen Behandlungen wurde bei Ivermectin-sensitiven Collies nicht untersucht. Bei oraler Verabreichung von 40% der für die topische Anwendung empfohlenen Dosis traten dagegen schwere neurologische Symptome auf, während die orale Verabreichung von 10% der empfohlenen dermalen Dosis zu keinen Nebenwirkungen führte. Hunde, die mit adulten Herzwürmern infiziert waren, vertrugen Dosen bis zum 5-fachen der empfohlenen Dosis bei dreimaliger Behandlung im Abstand von jeweils zwei Wochen ohne Nebenwirkungen. Im Falle einer unbeabsichtigten oralen Aufnahme sollte eine symptomatische Therapie erfolgen. Ein spezifisches Antidot ist nicht bekannt. Die Verabreichung von Aktivkohle kann günstig sein.
Nebenwirkungen
Hund:
Häufig (1 bis 10 Tiere / 1 00 behandelte Tiere):
Durchfall1, Erbrechen1
Husten1, Dyspnoe (erschwerte Atmung)1, Tachypnoe (erhöhte Atemfrequenz)1
Appetitlosigkeit1, Lethargie1
Selten (1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte Tiere):
Erbrechen2
Fettiges Fell an der Applikationsstelle2, Erythem an der Applikationsstelle (Rötung)2, Überempfindlichkeitsreaktion3
Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte):
Verhaltensstörung (z. B. Unruhe)4
Appetitlosigkeit4, Lethargie4
5
Neurologische Symptome5
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der vorhandenen Daten nicht geschätzt werden):
Pruritus (Juckreiz)6
Vermehrter Speichelfluss7
1Diese Symptome treten häufig bei Herzwurm-positiven Hunden mit Mikrofilarämie auf. Bei schweren respiratorischen Symptomen (Husten, Dyspnoe, Tachypnoe) kann eine sofortige tierärztliche Behandlung erforderlich sein.
2Diese Symptome verschwinden ohne weitere Behandlung.
3Lokal.
4Vorübergehend und im Zusammenhang mit der Empfindung an der Applikationsstelle.
5Meist vorübergehend und wenn das Tier die Applikationsstelle nach der Behandlung ableckt (siehe Abschnitt “Überdosierung“).
6Vorübergehend.
7Tritt auf, wenn das Tier die Applikationsstelle unmittelbar nach der Behandlung ableckt. Dies ist kein Zeichen einer Vergiftung und klingt ohne Behandlung innerhalb weniger Minuten wieder ab. Bei korrekter Anwendung wird das Ablecken der behandelten Stelle auf ein Minimum reduziert.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden: Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, 1200 Wien, Österreich
E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at, Website: https://www.basg.gv.at/
Wie ist Prinocate 400 mg/100 mg Lösung zum Auftropfen für sehr große Hunde aufzubewahren?
Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen. Für dieses Tierarzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Weitere Informationen zu Prinocate 400 mg/100 mg Lösung zum Auftropfen für sehr große Hunde
Zusammensetzung
Wirkstoffe, sonstige Bestandteile:
| Volumen | Imidacloprid | Moxidectin | Butylhydro | Benzyl | |
| xytoluol | alkohol | ||||
| [ml] | [mg] | [mg] | (E 321) | (E 1519) | |
| [mg] | [mg] | ||||
| Prinocate 40 mg/10 mg | 0,4 | 0,4 | |||
| Lösung zum Auftropfen für | |||||
| kleine Hunde | |||||
| Prinocate 100 mg/25 mg | |||||
| Lösung zum Auftropfen für | |||||
| mittelgroße Hunde | |||||
| Prinocate 250 mg/62,5 mg | |||||
| Lösung zum Auftropfen für | 2,5 | 62,5 | 2,5 | ||
| große Hunde | |||||
| Prinocate 400 mg/100 mg | |||||
| Lösung zum Auftropfen für | |||||
| sehr große Hunde |
Klare, leicht gelbe bis gelbe oder bräunlich-gelbe Lösung.
Besondere Warnhinweise
Besondere Warnhinweise:
Bitte beachten Sie den Unterabschnitt „Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten“.
Ein kurzer ein- bis zweimaliger Kontakt des Tieres mit Wasser zwischen monatlichen Behandlungen beeinträchtigt die Wirksamkeit des Tierarzneimittels vermutlich nicht maßgeblich. Häufiges Shampoonieren oder Eintauchen des Tieres in Wasser nach der Behandlung kann die Wirksamkeit des Tierarzneimittels jedoch beeinträchtigen. Nach häufiger, wiederholter Anwendung von Anthelminthika einer Substanzklasse kann sich eine Resistenz gegen diese Substanzklasse entwickeln. Daher sollte die Anwendung dieses Tierarzneimittels auf einer Einzelfallbeurteilung beruhen und nach lokalen epidemiologischen Informationen über die derzeitige Empfindlichkeit der Parasitenspezies erfolgen, um den Resistenzselektionsdruck zu begrenzen.
Gleichzeitig sollte die Anwendung des Tierarzneimittels auf der gesicherten Diagnose einer Mischinfektion (oder dem Risiko für eine Infektion im Falle eines präventiven Einsatzes) basieren (siehe auch die Abschnitte „Anwendungsgebiete“ und „Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung“). Die Wirksamkeit gegen adulte Stadien von Dirofilaria repens wurde nicht unter
Feldbedingungen getestet.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:
Die Behandlung von Tieren unter 1 kg Körpergewicht sollte nur nach entsprechender Nutzen-Risiko- Bewertung erfolgen.
Es liegen nur begrenzte Erfahrungen zur Anwendung des Tierarzneimittels bei kranken und geschwächten Tieren vor. Deshalb sollte bei diesen Tieren die Anwendung des Tierarzneimittels nur auf der Basis einer Nutzen-Risiko-Bewertung erfolgen.
Es ist darauf zu achten, dass der Pipetteninhalt bzw. die applizierte Dosis nicht mit den Augen oder der Mundschleimhaut des behandelten oder eines anderen Tieres in Kontakt kommt. Frisch behandelte Tiere sollen sich nicht gegenseitig ablecken. Wenn das Tierarzneimittel auf 3 bis 4 unterschiedliche Stellen aufgetragen wird (siehe Abschnitt „Hinweise für die richtige Anwendung“), ist besonders darauf zu achten, dass das Tier die Applikationsstellen nicht ableckt. Das Tierarzneimittel sollte nur auf unverletzte Haut aufgetragen werden.
Dieses Tierarzneimittel enthält Moxidectin (ein makrozyklisches Lakton), daher muss das Tierarzneimittel bei Collies oder Bobtails und mit ihnen verwandten Rassen oder Kreuzungen mit besonderer Sorgfalt angewendet werden. Es ist besonders zu beachten, dass das Tierarzneimittel entsprechend den Anwendungshinweisen in Abschnitt „Hinweise für die richtige Anwendung“ korrekt appliziert und insbesondere eine orale Aufnahme durch das behandelte oder ein weiteres Tier mit engem Kontakt verhindert wird.
Die Verträglichkeit des Tierarzneimittels wurde nur bei herzwurmkranken Hunden der Klasse 1 oder 2 in Laborstudien sowie bei wenigen Hunden der Klasse 3 in einer Feldstudie bewertet. Daher sollte die Anwendung bei Hunden mit deutlichen oder schweren Krankheitssymptomen auf einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt erfolgen.
Obwohl experimentell durchgeführte Überdosierungsstudien gezeigt haben, dass das Tierarzneimittel unbedenklich an Tiere verabreicht werden kann, die mit adulten Herzwürmern infiziert sind, hat es keine therapeutische Wirksamkeit gegenüber adulten Dirofilaria immitis. Deshalb wird empfohlen,
3
alle über 6 Monate alten Tiere, die sich in Herzwurm-endemischen Gebieten aufhalten, vor der Behandlung mit dem Tierarzneimittel auf eine vorhandene Infektion mit adulten Herzwürmern zu untersuchen. Nach Ermessen des behandelnden Tierarztes sollten infizierte Hunde mit einem Adultizid behandelt werden, um die adulten Herzwürmer abzutöten. Die Verträglichkeit der Anwendung von Imidacloprid und Moxidectin am selben Tag zusammen mit einem Adultizid wurde nicht geprüft. Imidacloprid ist giftig für Vögel, insbesondere für Kanarienvögel.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Um Kinder vor dem Zugang zu dem Tierarzneimittel zu schützen ist die Pipette bis unmittelbar vor der Anwendung in der Originalverpackung aufzubewahren und nach Gebrauch unverzüglich zu entsorgen. Das Tierarzneimittel darf nicht verschluckt werden. Bei versehentlicher Einnahme ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Benzylalkohol, Imidacloprid oder Moxidectin sollten das Tierarzneimittel mit Vorsicht anwenden.
In sehr seltenen Fällen kann das Tierarzneimittel eine Hautsensibilisierung oder vorübergehende Hautreaktionen hervorrufen (z.B. Taubheit der Haut, Reizung, kribbelndes oder brennendes Gefühl). In sehr seltenen Fällen kann das Tierarzneimittel bei empfindlichen Personen Reizungen der Atemwege verursachen. Wenn das Tierarzneimittel versehentlich in die Augen gelangt ist, müssen diese sorgfältig mit Wasser gespült werden.
Kontakt mit Haut, Augen und Mundschleimhaut vermeiden.
Bei versehentlichem Hautkontakt sofort mit Wasser und Seife abwaschen. Nach Gebrauch Hände sorgfältig waschen.
Bei anhaltenden Symptomen nach Haut- oder Augenkontakt ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Während der Anwendung nicht essen, trinken oder rauchen.
Behandelte Tiere sollten nicht angefasst werden, vor allem nicht von Kindern, bis die Applikationsstelle getrocknet ist. Es wird daher empfohlen, die Tiere am Abend zu behandeln. Kürzlich behandelten Tieren sollte es nicht erlaubt werden im selben Bett bei ihren Besitzern, vor allem bei Kindern, zu schlafen.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Umweltschutz:
Das Tierarzneimittel darf nicht in Gewässer gelangen, da es für Fische und Wasserorganismen gefährlich ist: Moxidectin ist hochgiftig für Wasserorganismen. Hunde sollten daher während der ersten vier Tage nach der Anwendung nicht in offenen Gewässern schwimmen.
Sonstige Vorsichtsmaßnahmen:
Das in dem Tierarzneimittel enthaltene Lösungsmittel kann auf bestimmten Materialien, wie z.B. Leder, Textilien, Kunststoffen und polierten Flächen, Flecken oder Schäden verursachen. Vermeiden Sie, dass das Tier nach der Behandlung mit derartigen Materialien in Kontakt kommt, bevor die Applikationsstelle getrocknet ist.
Trächtigkeit und Laktation:
Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während der Trächtigkeit und Laktation ist nicht belegt. Laboruntersuchungen mit Imidacloprid oder Moxidectin an Ratten und Kaninchen ergaben keine Hinweise auf teratogene, fetotoxische oder maternotoxische Wirkungen.
Nur anwenden nach entsprechender Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt.
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Zulassungsnummern und Packungsgrößen
Zulassungsnummern:
Prinocate 40 mg/10 mg Lösung zum Auftropfen für kleine Hunde: Z.Nr.: 839391 Prinocate 100 mg/25 mg Lösung zum Auftropfen für mittelgroße Hunde: Z.Nr.: 839392
10
Prinocate 250 mg/62,5 mg Lösung zum Auftropfen für große Hunde: Z.Nr.: 839393 Prinocate 400 mg/100 mg Lösung zum Auftropfen für sehr große Hunde: Z.Nr.: 839394
Packungsgrößen:
Faltschachtel mit 1, 3, 4, 6, 24 oder 48 Pipetten.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.
Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage
01/2025
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


