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Medikamente

Nevirapin Viatris 400 mg Retardtabletten

Nevirapin Viatris 400 mg Retardtabletten
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Nevirapin Viatris gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als antiretrovirale Substanzen bezeichnet werden. Es wird zur Behandlung der Infektion durch das humane Immunschwäche-Virus (HIV-1) angewendet. Der Wirkstoff in Ihrem Arzneimittel heißt Nevirapin.

Wirkstoff(e)
Nevirapin
Zulassungsinhaber
Viatris Limited
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
J05AG01

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Nevirapin Viatris 400 mg Retardtabletten angewendet?

Nevirapin Viatris gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als antiretrovirale Substanzen bezeichnet werden. Es wird zur Behandlung der Infektion durch das humane Immunschwäche-Virus (HIV-1) angewendet.

Der Wirkstoff in Ihrem Arzneimittel heißt Nevirapin. Nevirapin gehört zu einer Klasse von Anti-HIV- Arzneimitteln, die nicht-nukleosidische Reverse-Transkriptase-Hemmer (NNRTIs) genannt werden. Reverse Transkriptase ist ein Enzym, das das HI-Virus zur Vermehrung benötigt. Nevirapin hemmt die Funktion der reversen Transkriptase. Nevirapin Viatris hilft die HIV-1-Infektion zu kontrollieren, indem es die Funktion der reversen Transkriptase hemmt.

Nevirapin Viatris wird zur Behandlung von HIV-1-infizierten Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 3 Jahren angewendet. Die Kinder müssen in der Lage sein, die Retardtabletten zu schlucken. Nehmen Sie

Nevirapin Viatris in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln zur Behandlung von HIV ein. Ihr Arzt wird Ihnen die Arzneimittel empfehlen, die für Sie am besten geeignet sind.

Nevirapin Viatris Retardtabletten dürfen nur nach einer zweiwöchigen Behandlung mit einer anderen Nevirapin- Zubereitung (unverzögert freisetzende Tabletten oder Suspension) angewendet werden, sofern Sie nicht bereits Nevirapin einnehmen und auf Retardtabletten umgestellt werden.

Wenn Nevirapin Viatris Ihrem Kind verschrieben wurde, gelten alle in dieser Packungsbeilage enthaltenen Angaben und Informationen für Ihr Kind (lesen Sie anstelle des „Sie“ bei der direkten Anrede „Ihr Kind“).

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Was ist vor der Einnahme von Nevirapin Viatris 400 mg Retardtabletten zu beachten?

Nevirapin Viatris darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Nevirapin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie bereits einmal Nevirapin eingenommen und die Behandlung abgebrochen haben, weil Sie an Folgendem litten:
    • starkem Hautausschlag
    • Hautausschlag in Kombination mit anderen Symptomen wie:
    • Fieber
    • Bläschenbildung
    • Geschwüre im Mund
    • Augenentzündung
    • Schwellungen im Gesicht
    • Schwellungen am gesamten Körper
    • Atemnot
    • Muskel-oder Gelenkschmerzen
    • allgemeines Krankheitsgefühl
    • Bauchschmerzen
    • Überempfindlichkeits- (allergische) Reaktionen
    • Leberentzündung (Hepatitis)
  • wenn Sie eine schwere Leberschädigung haben
  • wenn Sie eine frühere Behandlung mit Nevirapin aufgrund von Veränderungen Ihrer Leberfunktion abbrechen mussten
  • wenn Sie ein Medikament, das Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthält, einnehmen. Diese pflanzliche Substanz kann verhindern, dass Nevirapin Viatris wie vorgesehen wirkt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Nevirapin Viatris einnehmen.

Während der ersten 18 Wochen der Behandlung mit Nevirapin Viatris ist es sehr wichtig, dass Sie und Ihr Arzt auf Anzeichen einer Leber- oder Hautreaktion achten. Diese können schwerwiegend und sogar lebensbedrohlich verlaufen. Das höchste Risiko für eine solche Reaktion besteht in den ersten

6 Behandlungswochen.

Wenn Sie schwerwiegenden Hautausschlag oder Überempfindlichkeit (allergische Reaktionen, die möglicherweise mit Hautausschlag verbunden sein können) in Verbindung mit anderen Nebenwirkungen erleiden wie

  • Fieber
  • Bläschenbildung
  • Geschwüre im Mund
  • Augenentzündung
  • Schwellungen im Gesicht
  • Schwellungen am gesamten Körper
  • Atemnot
  • Muskel- oder Gelenkschmerzen
  • allgemeines Krankheitsgefühl oder
  • Bauchschmerzen

MÜSSEN SIE DIE EINNAHME VON NEVIRAPIN VIATRIS BEENDEN UND UNVERZÜGLICH MIT IHREM ARZT IN KONTAKT TRETEN, weil solche Reaktionen lebensbedrohlich sein oder zum Tod führen können. Wenn Sie jemals nur leichten Hautausschlag ohne irgendwelche anderen Reaktionen entwickelt haben, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt. Er wird Ihnen mitteilen, ob Sie die Einnahme von Nevirapin Viatris beenden müssen.

Wenn Sie Symptome entwickeln, die auf eine Schädigung der Leber hinweisen, wie

  • Appetitlosigkeit
  • Krankheitsgefühl (Übelkeit)
  • Erbrechen

müssen Sie die Einnahme von Nevirapin Viatris beenden und unverzüglich mit Ihrem Arzt Kontakt aufnehmen.

Wenn Sie schwere Leber-, Haut- oder Überempfindlichkeitsreaktionen während der Einnahme von Nevirapin Viatris entwickeln, dürfen Sie NIEMALS MEHR NEVIRAPIN EINNEHMEN, ohne Ihren Arzt zu befragen. Sie müssen Nevirapin Viatris in der von Ihrem Arzt verordneten Dosierung einnehmen. Das ist insbesondere innerhalb der ersten 14 Tage der Behandlung wichtig (siehe weitere Hinweise im Abschnitt „Wie ist Nevirapin Viatris einzunehmen?”).

Die folgenden Patientengruppen haben ein erhöhtes Risiko, Leberprobleme zu entwickeln:

  • Frauen
  • Hepatitis B oder C-Infizierte
  • Patienten, die im Test von der Norm abweichende Leberfunktionswerte haben
  • Nicht vorbehandelte Patienten mit höherer CD4-Zellzahl zu Beginn der Nevirapin-Behandlung (Frauen mit mehr als 250 Zellen/mm3, Männer mit mehr als 400 Zellen/mm3)
  • Vorbehandelte Patienten mit nachweisbarer HIV-1-Viruslast im Plasma und höherer CD4-Zellzahl zu Beginn der Nevirapin-Behandlung (Frauen mit mehr als 250 Zellen/mm3, Männer mit mehr als
    400 Zellen/mm3)

Bei einigen Patienten mit fortgeschrittener HIV-Infektion (AIDS) und bereits früher aufgetretenen Begleitinfektionen (AIDS definierende Erkrankungen) können kurz nach Beginn der antiretroviralen Behandlung Anzeichen und Symptome einer Entzündung von zurückliegenden Infektionen auftreten. Es wird angenommen, dass diese Symptome auf eine Verbesserung der körpereigenen Immunantwort zurückzuführen sind, die es dem Körper ermöglicht, Infektionen zu bekämpfen, die möglicherweise ohne erkennbare Symptome bereits vorhanden waren. Wenn Sie irgendwelche Anzeichen einer Infektion bemerken, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt.

Zusätzlich zu den Begleitinfektionen können nach Beginn der Einnahme von Arzneimitteln zur Behandlung Ihrer HIV-Infektion auch Autoimmunerkrankungen auftreten (ein Zustand, bei dem das Immunsystem gesundes Körpergewebe angreift). Autoimmunerkrankungen können viele Monate nach Beginn der Behandlung auftreten. Wenn Sie irgendwelche Anzeichen einer Infektion oder andere Symptome, wie z. B. Muskelschwäche, eine Schwäche, die in den Händen und Füßen beginnt und sich in Richtung Rumpf fortsetzt, Herzklopfen, Zittern oder Hyperaktivität bemerken, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt, um die notwendige Behandlung zu erhalten.

Veränderungen des Körperfetts können bei Patienten mit antiretroviraler Kombinationstherapie vorkommen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Veränderungen bezüglich Ihres Körperfetts bemerken (siehe Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).

Einige Patienten, die eine antiretrovirale Kombinationsbehandlung erhalten, können eine Knochenerkrankung entwickeln, die Osteonekrose (Absterben von Knochengewebe durch mangelnde Blutversorgung des Knochens) genannt wird. Zu den vielen Risikofaktoren für die Entwicklung dieser Erkrankung können die Dauer der antiretroviralen Kombinationsbehandlung, die Anwendung von Kortikosteroiden, Alkoholkonsum, eine schwere Schwäche des Immunsystems und ein höherer Body-Mass-Index (Maßzahl zur Beurteilung des Körpergewichts im Verhältnis zur Körpergröße) gehören. Anzeichen einer Osteonekrose sind Gelenksteife, -beschwerden und - schmerzen (insbesondere in Hüfte, Knie und Schulter) sowie Schwierigkeiten bei Bewegungen. Falls Sie eines dieser Anzeichen bei sich bemerken, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie gleichzeitig Nevirapin und Zidovudin einnehmen, da in diesem Fall eine Überprüfung Ihrer weißen Blutkörperchen erforderlich ist.

Nehmen Sie Nevirapin nicht ein, nachdem Sie HI-Viren ausgesetzt waren, solange Sie nicht HIV-positiv getestet wurden und Ihr Arzt Ihnen die Einnahme ausdrücklich verordnet hat.

Prednison darf nicht zur Behandlung eines durch Nevirapin verursachten Hautausschlags eingesetzt werden.

Wenn Sie orale Verhütungsmittel (z. B. „die Pille“) einnehmen oder andere hormonelle Verhütungsmittel während der Behandlung mit Nevirapin anwenden, müssen Sie zusätzlich mechanische Verhütungsmethoden (z. B. Kondome) verwenden, um eine Schwangerschaft und eine weitere HIV-Übertragung zu verhindern.

Wenn Sie eine postmenopausale Hormonbehandlung bekommen, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Wenn Sie Rifampicin zur Behandlung von Tuberkulose einnehmen oder verschrieben bekommen haben, informieren Sie bitte Ihren Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Nevirapin-Retardtabletten oder Teile von Tabletten können gelegentlich im Stuhl (Faeces) auftreten und gesehen werden. Diese können wie ganze Tabletten aussehen, aber es hat sich nicht herausgestellt, dass sie die Wirksamkeit von Nevirapin beeinflussen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Tablettenstücke in Ihren Faeces finden.

Kinder und Jugendliche

Nevirapin Viatris 400 mg Retardtabletten können von Kindern eingenommen werden, die:

  • mindestens 8 Jahre alt sind und mindestens 43,8 kg wiegen
  • zwischen 3 und 8 Jahre alt sind und mindestens 25 kg wiegen
  • mindestens eine Körperoberfläche von 1,17 m2 haben.

Für kleinere Kinder sind möglicherweise andere Darreichungsformen dieses Arzneimittels geeigneter. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Einnahme von Nevirapin Viatris zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, bevor Sie mit der Einnahme von Nevirapin Viatris beginnen.

Ihr Arzt muss möglicherweise überprüfen, ob Ihre anderen Arzneimittel weiterhin die gewünschten Wirkungen aufweisen, und die Dosierung anpassen. Lesen Sie sorgfältig die Packungsbeilage aller anderen Arzneimittel gegen HIV, die Sie in Kombination mit Nevirapin Viatris einnehmen/anwenden.

Nehmen Sie Nevirapin Viatris nicht ein, wenn Sie das folgende Arzneimittel einnehmen/anwenden oder kürzlich eingenommen/angewendet haben:

Es ist insbesondere wichtig, dass Sie Ihren Arzt darüber informieren, ob Sie folgende Arzneimittel einnehmen/anwenden oder kürzlich eingenommen/angewendet haben:

  • Johanniskraut (Hypericum perforatum, Arzneimittel zur Behandlung von Depression)
  • Rifampicin (Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose)
  • Rifabutin (Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose)
  • Makrolide, z. B. Clarithromycin (Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen)
  • Fluconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen)
  • Ketoconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen)
  • Itraconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen)
  • Methadon (Arzneimittel zur Behandlung von Opiat-Abhängigkeit)
  • Warfarin (Arzneimittel zur Verringerung der Blutgerinnung)
  • Hormonelle Kontrazeptiva, z. B. „die Pille“
  • Atazanavir (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion)
  • Lopinavir/Ritonavir (andere Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion)
  • Fosamprenavir (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion)
  • Efavirenz (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion)
  • Etravirin (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion)
  • Rilpivirin (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion)
  • Zidovudin (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion)
  • Elvitegravir/Cobicistat (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion).

Ihr Arzt wird sorgfältig die Wirkung von Nevirapin Viatris und jedem dieser Arzneimittel überprüfen, wenn Sie sie zusammen einnehmen/anwenden.

Einnahme von Nevirapin Viatris zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Es gibt keine Einschränkungen für die Einnahme von Nevirapin Viatris zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Bei HIV-positiven Frauen wird das Stillen nicht empfohlen, da eine HIV-Infektion über die Muttermilch auf das Kind übertragen werden kann.

Wenn Sie stillen oder beabsichtigen zu stillen, sollten Sie dies so schnell wie möglich mit Ihrem Arzt besprechen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Bei Einnahme von Nevirapin Viatris kann Müdigkeit auftreten. Bei der aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, beim Arbeiten mit Werkzeugen oder beim Bedienen von Maschinen ist daher Vorsicht geboten. Beim Auftreten von Müdigkeit müssen Sie möglicherweise gefährliche Tätigkeiten (z. B. Teilnahme am Straßenverkehr, Arbeiten mit Werkzeugen oder Bedienen von Maschinen) vermeiden.

Nevirapin Viatris enthält Lactose und Natrium

Nevirapin Viatris Retardtabletten enthalten Lactose (Milchzucker).

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.

Wie wird Nevirapin Viatris 400 mg Retardtabletten angewendet?

Sie dürfen Nevirapin Viatris nicht als einziges Arzneimittel einnehmen. Sie müssen es mit mindestens zwei anderen antiretroviralen Arzneimitteln zusammen einnehmen. Ihr Arzt wird Ihnen die für Sie besten Arzneimittel empfehlen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung:

Erwachsene

Die empfohlene Dosis beträgt 1 x täglich 1 Tablette zu 200 mg Nevirapin während der ersten 14 Tage der Behandlung (Einleitungsphase). Für diese Einleitungsphase ist eine Starterpackung mit 200 mg Nevirapin Tabletten verfügbar. Nach 14 Tagen beträgt die übliche Dosis 1 Nevirapin Viatris 400 mg Retardtablette 1 x täglich.

Es ist sehr wichtig, dass Sie während der ersten 14 Tage (Einleitungsphase) nur 1 Tablette Nevirapin mit unverzögerter Freisetzung täglich einnehmen. Wenn Sie einen Hautausschlag innerhalb dieser Zeitspanne entwickeln, beginnen Sie nicht mit Nevirapin Viatris Retardtabletten, sondern suchen Sie Ihren Arzt auf.

Die 14-tägige Einleitungsphase verringert nachweislich das Risiko eines Hautausschlags.

Patienten, die bereits mit Tabletten mit unverzögerter Freisetzung oder einer Suspension zum Einnehmen behandelt werden, können ohne Einleitungsphase auf Retardtabletten umgestellt werden.

Da Nevirapin Viatris Retardtabletten immer zusammen mit anderen antiretroviralen HIV-Arzneimitteln eingenommen werden müssen, müssen Sie die Anweisungen für Ihre anderen Arzneimittel sorgfältig befolgen. Diese finden Sie in der Packungsbeilage dieser Arzneimittel.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Nevirapin ist möglicherweise auch als niedriger dosierte Retardtablette (für Kinder über 3 Jahre nach der Einleitungsphase) oder als Suspension zum Einnehmen für alle Altersgruppen erhältlich (wird nicht vom Inhaber dieser Zulassung vertrieben, ist aber möglicherweise von anderen Unternehmen für alle Altersgruppen verfügbar).

Sie müssen Nevirapin Viatris so lange einnehmen, wie Ihr Arzt es verordnet hat.

Wie weiter oben unter „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“ bereits erläutert wurde, wird Ihr Arzt die Leberfunktion anhand von Blutuntersuchungen überwachen und auf mögliche Nebenwirkungen wie Hautausschläge achten. Je nach Behandlungsverlauf entscheidet Ihr Arzt sich möglicherweise für eine Unterbrechung oder ein Absetzen der Behandlung mit Nevirapin Viatris. Ihr Arzt kann dann eventuell entscheiden, die Behandlung mit einer geringeren Dosis wieder aufzunehmen.

Wenn bei Ihnen eine Beeinträchtigung der Nieren- oder Leberfunktion vorliegt, nehmen Sie bitte unabhängig von deren Schweregrad ausschließlich Nevirapin 200 mg Tabletten oder Nevirapin 50 mg/5 ml Suspension zum Einnehmen.

Nehmen Sie Nevirapin Viatris Retardtabletten mit Flüssigkeit ein. Zerkauen oder zerbrechen Sie die Retardtabletten nicht. Sie können Nevirapin Viatris zu oder unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von Nevirapin Viatris eingenommen haben, als Sie sollten

Nehmen Sie nicht mehr Nevirapin Viatris als von Ihrem Arzt verordnet und in dieser Packungsbeilage angegeben wird. Derzeit gibt es wenige Erkenntnisse zu den Wirkungen von Überdosierungen mit Nevirapin. Fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat, wenn Sie mehr Nevirapin Viatris eingenommen haben, als Sie sollten.

Wenn Sie die Einnahme von Nevirapin Viatris vergessen haben

Lassen Sie möglichst keine Dosis aus. Wenn Sie innerhalb von 12 Stunden nach der vorgesehenen Einnahmezeit bemerken, dass Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie die vergessene Dosis so bald wie

möglich ein. Wenn Sie es mehr als 12 Stunden nach der vorgesehenen Einnahmezeit bemerken, nehmen Sie nur die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie eine Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Nevirapin Viatris abbrechen

Die Einnahme aller Dosen zu den richtigen Zeitpunkten:

  • verbessert die Wirksamkeit der Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln erheblich,
  • verringert das Risiko, dass das HI-Virus gegen das antiretrovirale Arzneimittel resistent wird.

Es ist wichtig, dass Sie Nevirapin Viatris weiterhin vorschriftsmäßig, wie oben beschrieben, einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt weist Sie an, die Behandlung abzubrechen.

Wenn Sie Nevirapin Viatris länger als 7 Tage nicht einnehmen, wird Sie Ihr Arzt anweisen, erneut mit der (oben beschriebenen) 14-tägigen Einleitungsphase mit Nevirapin-Tabletten zu beginnen, bevor Sie wieder 1 x täglich eine Dosis Nevirapin Viatris-Retardtabletten einnehmen können.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Welche Nebenwirkungen hat Nevirapin Viatris 400 mg Retardtabletten?

Während der HIV-Therapie kann es zu einer Zunahme des Gewichts und der Blutfett- und Blutzuckerwerte kommen. Dies hängt teilweise mit dem verbesserten Gesundheitszustand und dem Lebensstil zusammen; bei den Blutfetten manchmal mit den HIV-Medikamenten selbst. Ihr Arzt wird Sie auf diese Veränderungen hin untersuchen.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Wie bereits oben unter „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“ erwähnt wurde, sind die wichtigsten Nebenwirkungen von Nevirapin starke, lebensgefährliche Hautausschläge und schwerwiegende Leberschädigungen. Diese Nebenwirkungen treten vor allem während der ersten 18 Wochen der Behandlung mit Nevirapin auf. Daher sind diese ein wichtiger Zeitraum, währenddessen eine engmaschige Überwachung durch Ihren Arzt erforderlich ist.

Sollten sich bei Ihnen Hautsymptome zeigen, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt.

Normalerweise ist der Hautausschlag nur von leichter oder mäßiger Intensität. Bei einigen Patienten kann ein Hautausschlag, der als eine blasenbildende Hautreaktion erscheint, jedoch schwerwiegend oder lebensbedrohlich sein (Stevens-Johnson-Syndrom und toxisch epidermale Nekrolyse), und es sind Todesfälle bekannt geworden. In den meisten Fällen tritt sowohl ein schwerer Hautausschlag als auch leichter bis mäßig ausgeprägter Hautausschlag in den ersten 6 Behandlungswochen auf.

Sollten sich bei Ihnen Hautsymptome zusammen mit dem Gefühl, krank zu sein, zeigen, müssen Sie die Behandlung beenden und unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen.

Es können Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen) auftreten. Diese Reaktionen können sich als Anaphylaxie (eine schwere Form der allergischen Reaktion) mit den folgenden Symptomen äußern:

  • Hautausschläge
  • Schwellungen im Gesicht
  • Atemnot (Krampfzustand der Bronchialmuskulatur)

anaphylaktischer Schock

Überempfindlichkeitsreaktionen können auch als Hautausschläge auftreten, begleitet von anderen Nebenwirkungen wie:

  • Fieber
  • Blasenbildung der Haut
  • Entzündungen der Mundschleimhaut
  • Augenentzündung
  • Schwellung im Gesicht
  • Schwellungen am ganzen Körper
  • Atemnot
  • Muskel- oder Gelenkschmerzen
  • Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen (Granulozytopenie)
  • allgemeines Krankheitsgefühl
  • erhebliche Beeinträchtigungen der Leber-oder Nierenfunktion (Leber-oder Nierenversagen).

Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn bei Ihnen Hautausschlag und irgendeine der anderen mit einer Überempfindlichkeitsreaktion (allergische Reaktion) verbundenen Nebenwirkungen auftreten. Solche Erscheinungen können lebensbedrohlich sein.

Während der Behandlung mit Nevirapin wurden von der Norm abweichende Leberfunktionen beobachtet. Dazu zählten auch einige Fälle von Leberentzündung (Hepatitis), die plötzlich und heftig sein kann (fulminante Hepatitis), und Leberversagen, beides mit möglicherweise tödlichem Ausgang.

Informieren Sie Ihren Arzt, falls Sie irgendeines der folgenden Symptome einer Leberschädigung bemerken, wie etwa:

  • Appetitlosigkeit
  • Krankheitsgefühl (Übelkeit)
  • Erbrechen
  • Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht)
  • Bauchschmerzen

Die im Folgenden beschriebenen Nebenwirkungen entwickelten Patienten, die 200 mg Tabletten während der 14-tägigen Einleitungsphase erhielten:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Allergische Reaktionen (Überempfindlichkeit)
  • Allergische Reaktion, die durch Hautausschlag, Schwellungen im Gesicht, Atemnot (Krämpfe der Bronchialmuskulatur) oder anaphylaktischen Schock charakterisiert ist
  • Arzneimittelbedingte Reaktionen mit Symptomen, die den gesamten Organismus betreffen (arzneimittelbedingte Reaktionen mit Eosinophilie und generalisierten Symptomen)
  • Plötzliche und heftige Entzündung der Leber (fulminante Hepatitis)
  • Schwere und lebensbedrohliche Hautausschläge (Stevens-Johnson-Syndrom / toxisch epidermale Nekrolyse)
  • Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht)
  • Nesselsucht (Urtikaria)
  • Flüssigkeitsansammlung unter der Haut (Angioödem)
  • Muskelschmerzen (Myalgie)
  • Erbrechen
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie)
  • Verringerung der Anzahl der weißen Blutkörperchen (Granulozytopenie)
  • von der Norm abweichender Leberfunktionstest
  • Erniedrigter Phosphorwert im Blut
  • Erhöhter Blutdruck

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen):

Die im Folgenden beschriebenen Nebenwirkungen entwickelten Patienten, die 1 x täglich Nevirapin Retardtabletten während der Erhaltungsphase erhielten:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • allergische Reaktionen (Überempfindlichkeit)
  • allergische Reaktion, die durch Hautausschlag, Schwellungen im Gesicht, Atemnot (Krämpfe der Bronchialmuskulatur) oder anaphylaktischen Schock charakterisiert ist
  • Arzneimittelbedingte Reaktionen mit Symptomen, die den gesamten Organismus betreffen (Arzneimittelbedingte Reaktionen mit Eosinophilie und generalisierten Symptomen)
  • plötzliche und heftige Entzündung der Leber (fulminante Hepatitis)
  • schwere und lebensbedrohliche Hautausschläge (Stevens-Johnson-Syndrom / toxisch epidermale Nekrolyse)
  • Verringerung der Anzahl der roten Blutkörperchen (Anämie)
  • Verringerung der Anzahl der weißen Blutkörperchen (Granulozytopenie)
  • Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht)
  • Nesselsucht (Urtikaria)
  • Flüssigkeitsansammlung unter der Haut (Angioödem)
  • Muskelschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • erniedrigter Phosphorwert im Blut
  • erhöhter Blutdruck

Bei Anwendung von Nevirapin in Kombination mit anderen antiretroviralen Mitteln sind auch folgende Erscheinungen aufgetreten:

  • Verringerung der Anzahl der roten Blutkörperchen oder der Blutplättchen
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • Verminderung oder Abnormitäten der Wahrnehmungsfähigkeit der Haut.

Diese Erscheinungen treten gewöhnlich in Verbindung mit anderen antiretroviralen Mitteln auf, mit ihrem Auftreten ist zu rechnen, wenn Nevirapin Viatris kombiniert mit anderen Arzneimitteln angewendet wird; es ist jedoch unwahrscheinlich, dass sie auf die Behandlung mit Nevirapin Viatris zurückzuführen sind.

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

Es kann eine Verringerung der weißen Blutzellen (Granulozytopenie) auftreten, die bei Kindern häufiger ist. Eine Verringerung der roten Blutkörperchen (Anämie), die in Zusammenhang mit der Nevirapin-Behandlung stehen kann, ist ebenfalls häufiger bei Kindern beobachtet worden. Informieren Sie - wie beim Hautausschlag - Ihren Arzt über jede Nebenwirkung.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Nevirapin Viatris 400 mg Retardtabletten aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Blisterstreifen nach „Verwendbar bis:“ oder „Verw. bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen zu Nevirapin Viatris 400 mg Retardtabletten

Was Nevirapin Viatris enthält

Der Wirkstoff ist Nevirapin. Jede Retardtablette enthält 400 mg Nevirapin. 10

Die sonstigen Bestandteile sind Lactose (als Monohydrat) (siehe Abschnitt 2 „Nevirapin Viatris enthält Lactose und Natrium“), Hypromellose und Natriumstearylfumarat.

Wie Nevirapin Viatris aussieht und Inhalt der Packung

Nevirapin Viatris ist eine weiße bis gebrochen weiße, ovale Retardtablette mit der Prägung M auf der einen und N403 auf der anderen Seite.

Nevirapin Viatris gibt es in PVC/Aluminium-Blisterstreifen mit 14, 30, 30 x 1 (Einzeldosisblister), 60, 90, 100 und 120 Retardtabletten und HDPE-Flaschen mit Polypropylen-Schraubverschluss und induktionsversiegelter Aluminiumfolie und saugfähiger Baumwollwatte mit 30, 90, 250 und 500 Retardtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

In Österreich verfügbare Packungsgrößen: Blisterpackung zu 30 Retardtabletten.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Viatris Limited

Damastown Industrial Park

Mulhuddart

Dublin 15

DUBLIN

Irland

Hersteller

Generics [UK] Ltd,

Station Close, Potters Bar, Hertfordshire,

EN6 1TL,

Großbritannien

McDermott Laboratories Limited trading as Gerard Laboratories, 35/36 Baldoyle Industrial Estate, Grange Road, Dublin 13, Irland

Mylan Hungary Kft.,

H-2900, Komárom, Mylan útca. 1,

Ungarn

Viatris UK Healthcare Limited,

Building 20, Station Close, Potters Bar,

EN6 1TL,

Großbritannien

Mylan Germany GmbH

Zweigniederlassung Bad Homburg v. d. Hoehe, Benzstrasse 1

Bad Homburg v. d. Hoehe

Hessen, 61352,

Deutschland

Z.Nr.: 137921

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) und dem Vereinigten Königreich (Nordirland) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien Nevirapine Viatris 400 mg tabletten met verlengde afgifte
Dänemark Nevirapin Viatris 400 mg depottabletter
Finnland Nevirapine Viatris 400 mg depottabletti
Frankreich Névirapine Viatris L.F 400 mg comprimé à liberation prolongée
Deutschland Nevirapin Mylan 400 mg Retardtabletten
Italien Nevirapina Mylan
Luxemburg Nevirapine Viatris 400 mg comprimés à libération prolongées
Niederlande Nevirapine Viatris 400 mg, tabletten met verlengde afgifte
Portugal Nevirapina Mylan
Vereinigtes Königreich Nevirapine Mylan 400 mg prolonged-release tablets
(Nordirland)  

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2024.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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