Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Influvac Tri ist ein Impfstoff für Erwachsene und Kinder ab einem Alter von 6 Monaten. Dieser Impfstoff hilft, Sie oder Ihr Kind vor Grippe ( Influenza ) zu schützen. Die Anwendung von Influvac Tri hat auf offiziellen Empfehlungen zu basieren.
- Wirkstoff(e)
- Influenzavirus (lebend, abgeschwächt)
- Zulassungsinhaber
- Viatris Austria GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- J07BB02
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Influvac Tri Injektionssuspension in einer Fertigspritze angewendet?
Influvac Tri ist ein Impfstoff für Erwachsene und Kinder ab einem Alter von 6 Monaten. Dieser Impfstoff hilft, Sie oder Ihr Kind vor Grippe (Influenza) zu schützen. Die Anwendung von Influvac Tri hat auf offiziellen Empfehlungen zu basieren.
Wenn eine Person mit Influvac Tri geimpft wird, produziert das körpereigene Abwehrsystem (Immunsystem) seinen eigenen Schutz (Antikörper) gegen die Erkrankung. Kein Bestandteil des Impfstoffs kann eine Grippe hervorrufen.
Die Grippe ist eine Erkrankung, die sich schnell ausbreiten kann und durch unterschiedliche Virusstämme hervorgerufen wird, die sich von Jahr zu Jahr ändern können. Aus diesem Grund benötigen Sie oder Ihr Kind möglicherweise jedes Jahr eine Impfung. Das größte Risiko, sich mit Grippe anzustecken, besteht in der kalten Jahreszeit zwischen Oktober und März. Wenn Sie oder Ihr Kind nicht im Herbst geimpft worden sind, ist es dennoch vernünftig, sich noch bis zum Frühjahr impfen zu lassen, da Sie oder Ihr Kind ansonsten bis zu diesem Zeitpunkt das Risiko eingehen, an Grippe zu erkranken. Ihr Arzt kann Ihnen sagen, wann die beste Zeit für eine Impfung ist.
Ab der 2. bis 3. Woche nach der Impfung schützt Influvac Tri Sie oder Ihr Kind gegen die drei in dem Impfstoff enthaltenen Virusstämme.
Die Zeit zwischen der Infektion und dem Auftreten der ersten Grippesymptome (Inkubationszeit) beträgt einige Tage. So können Sie oder Ihr Kind möglicherweise trotz Impfung an Grippe erkranken, falls Sie den Grippeviren unmittelbar vor oder nach der Impfung ausgesetzt sind.
Der Impfstoff schützt Sie oder Ihr Kind nicht vor einer gewöhnlichen Erkältung (grippalen Infekt), selbst wenn einige der Symptome denen einer Grippe (Influenza) ähneln.
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Wie wird Influvac Tri Injektionssuspension in einer Fertigspritze angewendet?
Dosierung
Erwachsene erhalten eine Impfdosis von 0,5 ml.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
Kinder und Jugendliche von 6 Monaten bis 17 Jahren erhalten eine Impfdosis von 0,5 ml.
Kinder jünger als 9 Jahre, die vorher noch nie gegen saisonale Grippe geimpft wurden, sollten nach mindestens 4 Wochen eine zweite Dosis von 0,5 ml erhalten.
Für Kinder unter 6 Monaten wurde die Sicherheit und Wirksamkeit von Influvac Tri nicht nachgewiesen.
Wie sollte Influvac Tri verabreicht werden?
Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal wird die empfohlene Dosis des Impfstoffes entweder in einen Muskel oder tief unter die Haut verabreichen.
Jede Verabreichung soll mittels beigefügter Selbstklebeetikette in der Krankengeschichte (oder im Impfpass) dokumentiert werden.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Siehe auch Abschnitt 3: Wie ist Influvac Tri anzuwenden?
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Welche Nebenwirkungen hat Influvac Tri Injektionssuspension in einer Fertigspritze?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf, wenn bei Ihnen oder Ihrem Kind eine der nachfolgenden Nebenwirkungen auftritt – eventuell benötigen Sie oder Ihr Kind dringend eine medizinische Behandlung.
Schwere allergische Reaktionen (Häufigkeit nicht bekannt, trat vereinzelt bei der Anwendung von Influvac
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Tri auf) führten:
- in seltenen Fällen zu einem medizinischen Notfall, bei dem das Kreislaufsystem nicht mehr in der Lage war, die verschiedenen Organe ausreichend mit Blut zu versorgen (Schock),
- in sehr seltenen Fällen zu Schwellung, am stärksten ausgeprägt an Kopf und Hals, einschließlich Gesicht, Lippen, Zunge, Hals oder auch an anderen Körperteilen (Angioödem).
In klinischen Studien mit Influvac Tri und/oder dem quadrivalenten Grippeimpfstoff Influvac Tetra wurden folgende Nebenwirkungen beobachtet. Ihre Häufigkeiten wurden wie folgt abgeschätzt:
Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen. Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen. Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen.
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
| Nebenwirkung | Erwachsene und | Kinder und Jugendliche | ||
| ältere Patienten | ||||
| 18 Jahre und älter | 6 bis 35 Monate | 3 bis 5 Jahre | 6 bis 17 Jahre | |
| Kopfschmerzen | Sehr häufig* | - | - | Sehr häufig |
| Schläfrigkeit | - | Sehr häufig | Sehr häufig | - |
| Schwitzen | Häufig | Sehr häufig | Häufig | Häufig |
| Appetitverlust | - | Sehr häufig | Sehr häufig | - |
| Übelkeit | - | - | - | Sehr häufig |
| Bauchschmerzen | - | - | - | Sehr häufig |
| Durchfall | - | Sehr häufig | Häufig | Sehr häufig |
| Erbrechen | - | Sehr häufig | Häufig | Sehr häufig |
| Reizbarkeit/ | - | Sehr häufig | Sehr häufig | - |
| Zerfahrenheit | ||||
| Muskelschmerzen | Häufig | - | - | Sehr häufig |
| (Myalgie) | ||||
| Gelenkschmerzen | Häufig | - | - | Häufig |
| (Arthralgie) | ||||
| Müdigkeit | Sehr häufig | - | - | Sehr häufig |
| Fieber | Gelegentlich | Sehr häufig | Häufig | Häufig |
| allgemeines Unwohlsein | Häufig | - | - | Sehr häufig |
| (Malaise) | ||||
| Schüttelfrost | Häufig | - | - | Häufig |
| Schmerzen an der | Sehr häufig | Sehr häufig | Sehr häufig | Sehr häufig |
| Injektionsstelle | ||||
| Rötung | Häufig | Sehr häufig | Sehr häufig | Sehr häufig |
| Schwellung | Häufig | Häufig | Sehr häufig | Sehr häufig |
| Verhärtung der Haut | Häufig | Häufig | Sehr häufig | Sehr häufig |
| (Induration) | ||||
| blau/schwarze | Häufig | Häufig | Häufig | Häufig |
| Verfärbung der Haut | ||||
| (Ekchymose) |
Für alle Altersklassen: Hautreaktionen, die sich im gesamten Körper ausbreiten können, einschließlich Hautjuckreiz (Pruritus, Urtikaria), Hautausschlag
| Nicht bekannt | |
| Entzündungen der Blutgefäße (Vaskulitis), die zu Hautausschlag und in sehr | |
| (Häufigkeit auf | seltenen Fällen zu vorübergehenden Nierenbeschwerden führen können |
| Schmerzen im Ausbreitungsgebiet eines Nervs (Neuralgie), | |
| Grundlage der | Missempfindungen von Berührung, Schmerzen, Wärme und Kälte |
| verfügbaren Daten nicht | (Parästhesie), Krampfanfälle (verbunden mit Fieber), neurologische |
| abschätzbar) | Erkrankungen, die zu Nackensteife, Verwirrung, Taubheit, Schmerzen und |
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Schwäche der Extremitäten, Gleichgewichtsverlust, Reflexverlust, teilweiser oder vollkommener Lähmung (Paralyse) des Körpers führen können (Encephalomyelitis, Neuritis und Guillain-Barré-Syndrom)
vorübergehende Verminderung der Blutplättchenzahl (transiente
Thrombozytopenie), die zu vermehrten blauen Flecken oder erhöhter Blutungsneigung führen kann; vorübergehende Schwellung der Lymphknoten in Hals, Achselhöhlen oder Leisten (transiente Lymphadenopathie)
* Bei älteren Patienten (61 Jahren oder älter) häufig berichtet.
Bei allen Altersgruppen traten die meisten der oben genannten Nebenwirkungen in der Regel innerhalb der ersten drei Tage nach der Impfung auf und klangen innerhalb von ein bis drei Tagen nach dem Auftreten spontan ab. Die Intensität dieser Nebenwirkungen war im Allgemeinen gering.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie oder Ihr Kind Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5
1200 WIEN ÖSTERREICH
Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Influvac Tri Injektionssuspension in einer Fertigspritze aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen Influvac Tri nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Im Kühlschrank lagern (2 °C - 8 °C). Nicht einfrieren.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Weitere Informationen zu Influvac Tri Injektionssuspension in einer Fertigspritze
Was Influvac Tri enthält
Die Wirkstoffe sind:
Oberflächenantigene (inaktiviert) (Hämagglutinin und Neuraminidase) von Influenzaviren der folgenden Stämme*:
A/Missouri/11/2025 (H1N1)pdm09 – davon abgeleiteter, verwendeter Stamm
- A/Darwin/1454/2025 (H3N2) – davon abgeleiteter, verwendeter Stamm
B/Tokio/EIS13-175/2025 – davon abgeleiteter, verwendeter Stamm
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| (B/Tokio/EIS13-175/2025, Wildtyp) | 15 Mikrogramm HA ** |
| pro 0,5 ml Dosis |
*vermehrt in bebrüteten Hühnereiern aus gesunden Hühnerbeständen ** Hämagglutinin
Dieser Impfstoff entspricht den Empfehlungen der WHO (Weltgesundheitsorganisation) für die nördliche Hemisphäre sowie der Empfehlung der EU (Europäischen Union) für die Impfsaison 2026/2027.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Kaliumchlorid, Kaliumdihydrogenphosphat, Natriummonohydrogenphosphat-Dihydrat, Natriumchlorid, Calciumchlorid-Dihydrat, Magnesiumchlorid-Hexahydrat und Wasser für Injektionszwecke.
Wie Influvac Tri aussieht und Inhalt der Packung
Influvac Tri ist eine Injektionssuspension, die in einer Fertigspritze aus Glas (mit oder ohne Kanüle) mit Kolbenstopfen (Brombutylkautschuk) geliefert wird. Eine Fertigspritze enthält jeweils 0,5 ml der klaren, farblosen Injektionsflüssigkeit. Jede Spritze kann nur einmal verwendet werden.
Originalpackungen mit einer oder zehn Fertigspritzen.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer
Viatris Austria GmbH
Guglgasse 15
1110 Wien
Hersteller
Abbott Biologicals B.V.
Veerweg 12
8121 AA Olst
Niederlande
Z.Nr.: 242282
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) und im Vereinigten Königreich (Nordirland) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
| Belgien | Influvac, suspensie voor injectie in een voorgevulde spuit |
| Griepvaccin (oppervlakte-antigenen, geïnactiveerd) | |
| Bulgarien | Инфлувак инжекционна суспензия в предварително |
| напълнена спринцовка | |
| Bаксина срещу грип (повърхностен антиген, инактивиран) | |
| Dänemark, Deutschland, Estland, | Influvac |
| Finnland, Island, Norwegen, Polen, | |
| Portugal, Schweden, Slowakei, | |
| Tschechien | |
| Frankreich | INFLUVAC, suspension injectable en seringue préremplie vaccin |
| grippal inactivé à antigènes de surface | |
| Griechenland | Influvac sub-unit |
| Malta, Zypern | Influvac sub-unit, suspension for injection |
| (influenza vaccine, surface antigen, inactivated) | |
| Irland | Influvac sub-unit, suspension for injection in pre-filled syringe |
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| Influenza vaccine (surface antigen, inactivated) | |
| Italien | Influvac S |
| Kroatien | Influvac suspenzija za injekciju u napunjenoj štrcaljki, cjepivo |
| protiv influence (površinski antigen), inaktivirano | |
| Lettland | Influvac suspensija injekcijām pilnšļircē |
| Litauen | Influvac injekcinė suspensija užpildytame švirkšte |
| Luxemburg | Influvac, suspension injectable en seringue préremplie Vaccin |
| contre la grippe (antigènes de surface, inactivés) | |
| Niederlande | Influvac, suspensie voor injectie in voorgevulde spuit 0,5 ml |
| Rumänien | Influvac suspensie injectabilă în seringă preumplută |
| Slowenien | Influvac suspenzija za injiciranje v napolnjeni injekcijski brizgi |
| Spanien | Influvac suspensión inyectable en jeringa precargada |
| Ungarn | Influvac szuszpenziós injekció előretöltött fecskendőben |
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juli 2026.
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Die folgenden Informationen sind ausschließlich für Ärzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:
Für den Fall anaphylaktischer Reaktionen nach Gabe des Impfstoffs, haben wie bei allen injizierbaren Impfstoffen stets geeignete medizinische Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten unmittelbar zur Verfügung zu stehen.
Der Impfstoff soll vor Anwendung Zimmertemperatur erreichen. Vor Gebrauch schütteln. Führen Sie vor der Anwendung eine Sichtkontrolle durch.
Den Impfstoff nicht verwenden, wenn eine Farbveränderung aufgetreten ist oder sich Fremdpartikel in der Suspension befinden.
Nicht mit anderen medizinischen Produkten in derselben Spritze mischen.
Der Impfstoff darf auf keinen Fall direkt in ein Blutgefäß gespritzt werden.
Für Kinder im Alter von 6 bis 35 Monaten ist die bevorzugte Injektionsstelle die anterolaterale Seite des Oberschenkels (oder der Deltamuskel, sofern adäquate Muskelmasse vorliegt), oder der Deltamuskel bei Kindern ab 36 Monaten und Erwachsenen.
Rückverfolgbarkeit
Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


