Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Incontex – 20 mg/ml - Sirup für Hunde Wirkstoff: Phenylpropanolamin Harninkontinenz bei Hunden, bedingt durch mangelnden urethralen Harnblasenverschluss. Die Wirksamkeit ist nur an kastrierten (ovariohysterektomierten) Hündinnen geprüft.
- Zulassungsinhaber
- aniMedica GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- QG04BX91
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Incontex 20 mg/ml - Sirup für Hunde angewendet?
Incontex – 20 mg/ml - Sirup für Hunde
Wirkstoff: Phenylpropanolamin
Harninkontinenz bei Hunden, bedingt durch mangelnden urethralen Harnblasenverschluss. Die Wirksamkeit ist nur an kastrierten (ovariohysterektomierten) Hündinnen geprüft.
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Was ist vor der Einnahme von Incontex 20 mg/ml - Sirup für Hunde zu beachten?
Nicht anwenden bei Tieren mit Herzarrhythmie, Hypertonie, Nierenproblemen, Glaukom, chronisch-obstruktiven Atemwegserkrankungen, Diabetes mellitus, Hyperthyreose und anderen Stoffwechselerkrankungen.
Nicht bei Tieren unter 9 Monaten anwenden.
Nicht bei trächtigen und säugenden Tieren anwenden.
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile.
BESONDERE VORSICHTSMAßNAHMEN FÜR DIE ENTSORGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER VON ABFALLMATERIALIEN, SOFERN ERFORDERLICH
Abgelaufene oder nicht vollständig entleerte Packungen sind als gefährlicher Abfall zu behandeln und gemäß den geltenden Vorschriften einer unschädlichen Beseitigung zuzuführen. Leere Packungen sind mit dem Hausmüll zu entsorgen.
14. GENEHMIGUNGSDATUM DER PACKUNGSBEILAGE
April 2010
15. WEITERE ANGABEN
Packungsgröße: 1 x 150 ml
Zul.-Nr. 8-00590
| Incontex | PIL | Verlängerung der Zulassung |
| Zul.-Nr.: 8-00590 | Version: 22.07.2009, SYR | |
| genehmigt AGES am: | 3 von 3 |
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Welche Nebenwirkungen hat Incontex 20 mg/ml - Sirup für Hunde?
Übererregbarkeit, Ängstlichkeit, Lethargie (Schläfrigkeit), Anorexie (Fressunlust), Herzrhytmusstörungen, Kreislaufschwäche, Durchfall und Erbrechen können auftreten. In seltenen Fällen wurde ein leichtes Sträuben der Nackenhaare beobachtet.
| Incontex | PIL | Verlängerung der Zulassung |
| Zul.-Nr.: 8-00590 | Version: 22.07.2009, SYR | |
| genehmigt AGES am: | 1 von 3 |
aniMedica GmbH Incontex
Sympathomimetika können eine Vielzahl von Symptomen hervorrufen, die meisten davon äussern sich in Form einer übermäßigen Stimulierung des symphatischen Nervensystems, insbesondere in Auswirkungen auf Herzfrequenz und Blutdruck.
Falls Sie Nebenwirkungen bei Ihrem Tier/Ihren Tieren feststellen, insbesondere solche, die nicht in der Gebrauchsinformation aufgeführt sind, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
7. ZIELTIERART
Hund
8. DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG
Zum Eingeben mit dem Futter.
Dosierung:
zweimal täglich 1,5 mg Phenylpropanolaminhydrochlorid pro kg KGW Die beiliegende Dosierhilfe ist wie folgt geeicht:
| Menge Incontex (ml): | 0,5 | 1,5 | 2,5 | 3,5 | 4,5 | |||||
| Körpergewicht (kg): |
Zur Anwendung Dosierhilfe zusammen mit der Schraubkappe von der Schutzhülle trennen und auf Flasche aufschrauben. Durch Aufziehen des Stößels kann die benötigte Menge Incontex entnommen und unter das Futter gemischt werden.
9. HINWEISE FÜR DIE RICHTIGE ANWENDUNG
Siehe Art der Anwendung.
10. WARTEZEIT
Nicht zutreffend.
Hinweis: Nicht bei Tieren anwenden, die der Gewinnung von Lebensmitteln oder Arzneimitteln dienen.
Wie ist Incontex 20 mg/ml - Sirup für Hunde aufzubewahren?
Nicht über +25° C lagern.
Haltbarkeit nach Anbruch des Behältnisses: 90 Tage Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren!
Das Arzneimittel nach Ablauf des auf Behältnis und äußerer Umhüllung angegebenen Verfalldatums nicht mehr anwenden.
Weitere Informationen zu Incontex 20 mg/ml - Sirup für Hunde
Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart
Incontex eignet sich nicht zur Behandlung von unangemessenem Harnabsatz, der durch eine Verhaltensstörung verursacht wird.
| Incontex | PIL | Verlängerung der Zulassung |
| Zul.-Nr.: 8-00590 | Version: 22.07.2009, SYR | |
| genehmigt AGES am: | 2 von 3 |
aniMedica GmbH Incontex
Bei Hündinnen unter einem Jahr sollte vor der Behandlung die Möglichkeit einer anatomischen Missbildung als Ursache für die Harninkontinenz in Betracht gezogen werden
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren
Aufgrund der sympathomimetischen Wirkungen kann das Herz-Kreislauf-System, im Speziellen die die Herzfrequenz und der Blutdruck beeinflusst werden. Tiere sollten daher während der Behandlung regelmäßig auf allfällige Nebenwirkungen untersucht werden.
Nach längerer Anwendung kann es infolge von Tachyphylaxie zu einem Wirkungsverlust kommen.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender
Bei versehentlicher oder missbräuchlicher Aufnahme ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen. Folgende Symptome können auftreten: Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Schlaflosigkeit, Unruhe, Krämpfe Hypertonie (Bluthochdruck) und Tachykardie (beschleunigter Puls).
Eine hohe Überdosis kann vor allem bei Kindern lebensbedrohlich sein.
Haut- und Augenkontakt vermeiden. Bei Kontakt mit dem Produkt gründlich mit Wasser und Seife waschen. Nach der Anwendung die Hände waschen.
Sollte das Produkt in die Augen gelangen, müssen diese sofort mindestens 15 Minuten lang mit reinem Wasser ausgespült werden.
Anwendung während der Trächtigkeit, Laktation oder der Legeperiode
Nicht während Trächtigkeit und Laktation anwenden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen
Während der Behandlung mit Incontex sollten keine anderen sympathomimetisch wirksamen oder anticholinergen Medikamente Tierarzneimittel, trizyklischen Antidepressiva (z.B. Clomipramin) oder selektive MAO-Hemmer vom Typ B (z.B. Selegilin) verabreicht werden. Phenylpropanolamin kann die Toxizität von potentiell hepatotoxischen Substanzen erhöhen.
Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel), falls erforderlich
Bei Überdosierung kann es zu einer übermäßigen Stimulation des sympathischen Nervensystems kommen, bis hin zu schweren Herz-/Kreislauf- (Bluthochdruck, beschleunigter Puls, Herzrhythmusstörungen) und ZNS Symptomen (Unruhe, Übererregbarkeit) sowie Kolikerscheinungen.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


