Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Der in den Grazer Grippekapseln enthaltene Wirkstoff Acetylsalicylsäure wirkt entzündungshemmend, fiebersenkend und schmerzstillend. Vitamin C (Ascorbinsäure) und Rutin steigern darüber hinaus die natürlichen Abwehrkräfte.
- Wirkstoff(e)
- Acetylsalicylsäure (ASS), Ascorbinsäure (Vitamin C), Rutin
- Zulassungsinhaber
- Adler - Apotheke
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- N02BA
- Anwendungsgebiete
- Kopfschmerzen (Cephalgie)
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Grazer Grippekapseln angewendet?
Der in den Grazer Grippekapseln enthaltene Wirkstoff Acetylsalicylsäure wirkt entzündungshemmend, fiebersenkend und schmerzstillend. Vitamin C (Ascorbinsäure) und Rutin steigern darüber hinaus die natürlichen Abwehrkräfte.
Anwendungsgebiete: Die Grazer Grippekapseln helfen bei Erkältungskrankheiten, grippalen Infekten mit und ohne Fieber, sowie bei Schmerzen im Rahmen von Erkältungskrankheiten.
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Was ist vor der Einnahme von Grazer Grippekapseln zu beachten?
Grazer Grippekapseln dürfen nicht eingenommen werden,
- wenn Sie überempfindlich gegen einen der Bestandteile von Grazer Grippekapseln sind.
- wenn bei Ihnen bereits einmal nach der Behandlung mit Salicylaten oder anderen entzündungshemmenden Schmerz- oder Rheumamitteln (nicht-steroidale Anti-Rheumatika =
„NSAR“) Symptome von Überempfindlichkeit aufgetreten sind wie z. B. Atembeschwerden (Asthma), allergischer Schnupfen, Haut- und/oder Schleimhautschwellungen (vor allem im Gesichtsbereich, bei Beteiligung von Nase, Kehlkopf und Zunge unter Umständen mit Atemnot und Schluckbeschwerden) oder Nesselausschlag (juckende rote Flecken auf der Haut);
- bei Magen-Darm-Geschwüren;
- bei erhöhter Blutungsneigung;
- bei schweren Leber- und/oder schweren Nierenschäden;
- bei schwerer Herzmuskelschwäche;
- bei bestimmten Nierensteinen (Oxalatsteine)
- bei Störungen der Eisenaufnahme (Eisenspeicherkrankheiten)
- von Schwangeren im letzten Schwangerschaftsdrittel
- von Kindern unter 12 Jahren.
- von Kindern oder Jugendlichen mit Windpocken oder Grippe (Influenza) wegen des Risikos der Entwicklung eines Reye-Syndroms
- in Kombination mit Methotrexat-hältigen Arzneimitteln in Dosen von 15 mg/Woche oder mehr (siehe Wechselwirkungen);
- wenn Sie an einer seltenen Stoffwechselerkrankung leiden (genetisch bedingter Glukose-6- Phosphat-Dehydrogenase-Mangel)
- bei übermäßigem oder chronischem Alkoholgenuss
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Grazer Grippekapseln ist erforderlich,
Sie dürfen Grazer Grippekapseln nur nach Rücksprache mit einem Arzt einnehmen:
- bei gleichzeitiger Behandlung mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln;
- wenn Sie an Asthma bronchiale, allergischem Schnupfen oder chronischer Nasenschleimhautschwellung (Nasenpolypen) leiden;
- wenn Sie an chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden leiden oder bei Magen-Darm-Blutungen in der Vorgeschichte;
- bei Diabetes (Zuckerkrankheit),
- bei Herzmuskelschwäche,
- bei eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion.
- vor operativen Eingriffen (auch bei kleineren Eingriffen wie z.B. Zahnextraktionen), aufgrund der Hemmung der Blutplättchen kann es zu einer erhöhten Blutungsneigung kommen.
Grazer Grippekapseln dürfen bei Schmerzen nicht länger als 3-4 Tage und bei Fieber nicht länger als 3 Tage ohne ärztliche Anordnung eingenommen werden. Wenn Schmerzen oder Fieber bestehen bleiben oder sich sogar verschlimmern, oder wenn neue Symptome oder eine Verschlechterung des Allgemeinbefindens auftreten, suchen Sie bitte unverzüglich einen Arzt auf, da dies Anzeichen einer schweren Erkrankung sein können.
Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen dürfen Acetylsalicylsäure-haltige Arzneimittel ausschließlich nach ärztlicher Anweisung – und nur, wenn andere Maßnahmen keine Wirkung zeigen – gegeben werden. Besonders bei jungen Patienten besteht das Risiko für das Auftreten des seltenen, jedoch lebensbedrohlichen Reye-Syndroms, das unbedingt sofortiger ärztlicher Intensivbehandlung bedarf. Es kamen allerdings auch Fälle bei Erwachsenen vor. Es tritt typischerweise nach dem Abklingen der ersten Anzeichen einer fieberhaften Erkrankung (insbesondere bei Windpocken und grippeähnlichen Erkrankungen) auf.
Alarmsignale sind lang andauerndes, heftiges Erbrechen, Kopfschmerzen und Bewusstseinstrübung. Wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn diese Symptome auftreten.
Aus diesem Grund soll auch nach einer Impfung gegen Windpocken vorsichtshalber 6 Wochen lang kein Acetylsalicylsäure-haltiges Arzneimittel eingenommen werden.
Bei Einnahme von Grazer Grippekapseln mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Gleichzeitige Einnahme von Grazer Grippekapseln mit anderen Arzneimitteln kann zu Wirkungsverstärkungen- oder verminderungen führen bzw. es können vermehrt Nebenwirkungen auftreten:
Wirkungsverstärkungen möglich:
Methotrexat, Blutgerinnungshemmende Arzneimittel (Cumarine, Heparine) und Arzneimittel zur Auflösung von Blutgerinnseln, Herzstärkende Arzneimittel („Digitalis“), Sulfonamide,
Blutzuckersenkende Arzneimittel (Sulfonylharnstoffe), Valproinsäure, Lithium, Schilddrüsenhormone, Mittel gegen Abstoßung von Organen nach einer Transplantation (Ciclosporin, Tacrolimus)
Wirkungsverminderungen möglich:
Harnsäure senkende Arzneimittel, Blutdrucksenkende Arzneimittel, Aldosteronantagonisten (Spironolacton), Entwässernde Arzneimittel (Furosemid)
Vermehrt Nebenwirkungen möglich:
Entzündungshemmende Schmerz und Rheumamittel (NSAR) und Cortisonpräparate, Mittel zur Behandlung von Depressionen („SSRI“).
Acetylsalicylsäure kann in höheren Dosierungen die Ergebnisse verschiedener Laboruntersuchungen beeinflussen.
Bei Einnahme von Grazer Grippekapseln zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Gleichzeitiger Alkoholkonsum erhöht das Risiko von Magen-Darmblutungen
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Eine Einnahme während des ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittels darf nur nach Rücksprache mit dem Arzt und in möglichst geringer Dosierung erfolgen.
In den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft dürfen Grazer Grippekapseln generell nicht angewendet werden.
Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über. Eine Störung der Blutgerinnung beim Säugling kann nicht ausgeschlossen werden. Während der Einnahme von Grazer Grippekapseln soll daher nicht gestillt werden.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Grazer Grippekapseln haben keinen oder einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Wie wird Grazer Grippekapseln angewendet?
Wenden Sie Grazer Grippekapseln immer genau nach der Anweisung in dieser Gebrauchsinformation an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, nehmen: Erwachsene ab dem 18. Lebensjahr:
1Kapsel, bei Bedarf in mindestens 4-stündigem Abstand, jedoch nicht öfter als 4x am Tag. Jugendliche vom vollendeten 14. Lebensjahr bis zum 18. Lebensjahr:
1Kapsel, bei Bedarf in mindestens 4-stündigem Abstand, jedoch nicht öfter als 3x am Tag. Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren:
1Kapsel, bei Bedarf in mindestens 4-stündigem Abstand, jedoch nicht öfter als 2x am Tag. Grazer Grippekapseln sind nicht zur Anwendung an Kindern unter 12 Jahren bestimmt.
Es sollte nur die kleinste wirksame Dosis über die kürzeste notwendige Dauer eingenommen werden. Grazer Schmerzkapseln dürfen ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3-4 Tage eingenommen werden. Die Kapsel unzerkaut mit viel Flüssigkeit schlucken. Sollte das Schlucken der ganzen Kapsel Schwierigkeiten bereiten, kann die Kapsel geöffnet und der Inhalt mit Flüssigkeit eingenommen werden.
Wenn Sie eine größere Menge von Grazer Grippekapseln eingenommen haben, als Sie sollten:
Wenn Sie mehr als die vorgeschriebene Dosis (zu viele Kapseln) eingenommen haben oder ein Kind Kapseln geschluckt hat, verständigen Sie bitte unverzüglich an einen Arzt.
Anzeichen einer Überdosierung sind Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Seh-, oder Hörstörungen, Ohrensausen, beschleunigte, heftige Atmung, Verwirrtheit und bei schwerer Vergiftung Zittern, Krämpfe, Blutungen, Schweißausbrüche, Atemnot, Temperaturanstieg und Bewusstseinstrübungen bis zu Bewusstlosigkeit.
Wenn Sie die Einnahme von Grazer Grippekapseln vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie, bei Bedarf, die Behandlung mit einer Einzeldosis wieder fort.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Grazer Grippekapseln?
Wie alle Arzneimittel können Grazer Grippekapseln Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Magen-Darm: Bauchschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Magen- Darm-Blutungen(schwarzer oder blutiger Stuhl) mit der Folge einer Eisenmangelanämie, Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür und -durchbruch.
Zentrales Nervensystem und Sinnesorgane: Kopfschmerzen; Schwindelgefühl, Unruhe, Verwirrung, verminderte Hörfähigkeit, Sehstörungen oder Ohrgeräusche können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Anzeichen einer Überdosierung sein.
Blutsystem: Auftreten von Blutungen mit verlängerter Blutungszeit wie Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Hautblutungen. Die Symptome können noch 4 bis 8 Tage nach Beendigung der Einnahme von Grazer Grippekapseln bestehen. Daraus könnte ein Blutungsrisiko bei Operationen entstehen. Blutbildveränderungen.
Immunsystem: Überempfindlichkeitsreaktionen wie Nesselsucht, Juckreiz, Hautreaktionen, allgemeine Herz-Kreislauf-Reaktionen (sehr selten anaphylaktischer Schock), Asthma, allergisch bedingte Gesichtsschwellung.
Bei Asthmatikern Auslösen von Asthmaanfällen.
Bei Einnahme von hohen Dosen oder über längere Zeit kann es zu Nierenschäden kommen.
Beim Auftreten von Bluterbrechen, teerähnlichem Stuhl, vermehrter Blutungsneigung (Hautblutungen, Nasenbluten!), Störung des Allgemeinbefindens mit Atemnot, Bewusstseinstrübung, möglicherweise mit Krämpfen, Erbrechen, Veränderungen des Verhaltens, allergischen Reaktionen, evtl. mit Schwellungen im Kopfbereich oder Verminderung der Harnausscheidung ist umgehend ein Arzt zu verständigen.
Sehr selten kann es zum Auftreten eines Reye-Syndroms kommen (seltene, jedoch lebensbedrohliche Erkrankung – siehe auch „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Grazer Grippekapseln ist erforderlich“).
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.
Wie ist Grazer Grippekapseln aufzubewahren?
Nicht über 25ºC lagern
Das Behältnis fest verschlossen halten und im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.
Weitere Informationen zu Grazer Grippekapseln
Was Grazer Grippekapseln enthalten
Die Wirkstoffe sind: 1 Kapsel enthält: 350 mg Acetylsalicylsäure, 150 mg Ascorbinsäure, 15 mg
Rutin.
Die sonstigen Bestandteile sind: Kaspselhülle: Gelatine, Wasser, Farbstoffe Erythrosin (E 127), Indigocarmin (E 132).
Wie Grazer Grippekapseln aussehen und Inhalt der Packung
Grazer Grippekapseln sind farblos-blaue Kapseln zum Einnehmen
Packungsgröße: 20 Stück
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Registrierungsinhaber:
Adler Apotheke
Hauptplatz 4
A-8010 Graz
Tel: 0043 (0) 316 830342
Email: office@adlerapotheke-graz.at
Reg.Nr.: APO-5-02216
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im Mai 2010
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.




