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Medikamente

Glucobel 40 g/100 ml Infusionslösung für Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Hunde und Katzen

Glucobel 40 g/100 ml Infusionslösung für Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Hunde und Katzen
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Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen
  7. Zieltierarten
  8. Wartezeit

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Das Wichtigste in Kürze

Zur Infusionstherapie bei Pferd, Rind, Schaf, Ziege, Schwein, Hund und Katze: zur partiellen oder vollständigen Deckung des Kohlenhydratbedarfs bei akuter Hypoglykämie. Zur Infusionstherapie bei Rind, Schaf und Ziege: - bei metabolischen Syndromen mit gleichzeitiger Hypoglykämie (Ketose).

Zieltierarten
Pferd, Rind, Schaf, Ziege, Schwein, Hund und Katze
Wartezeit
Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde: Essbare Gewebe: Null Tage Milch: Null Stunden Schweine: Essbare Gewebe: Null Tage
Wirkstoff(e)
Glucose
Zulassungsinhaber
Bela-Pharm GmbH & Co.KG
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
QB05BA03

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Glucobel 40 g/100 ml Infusionslösung für Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Hunde und Katzen bei Tieren angewendet?

Zur Infusionstherapie bei Pferd, Rind, Schaf, Ziege, Schwein, Hund und Katze:

  • zur partiellen oder vollständigen Deckung des Kohlenhydratbedarfs
  • bei akuter Hypoglykämie.

Zur Infusionstherapie bei Rind, Schaf und Ziege:

- bei metabolischen Syndromen mit gleichzeitiger Hypoglykämie (Ketose).

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Für welche Tiere ist Glucobel 40 g/100 ml Infusionslösung für Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Hunde und Katzen zugelassen?

Pferd, Rind, Schaf, Ziege, Schwein, Hund und Katze

Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Glucobel 40 g/100 ml Infusionslösung für Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Hunde und Katzen

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei Hyperglykämie, Hyperhydratation, peripheren Ödemen, Anurie, Azidose, Elektrolytmangel, hypotoner Dehydratation, intrakranieller oder intraspinaler Blutung, unbehandeltem Diabetes mellitus, Morbus Addison (Hypoadrenokortizismus).

Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise:

Keine.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:

Blut- und Harnglukosekonzentration, Elektrolyt- und Wasserhaushalt sollten regelmäßig kontrolliert werden.

Bei hoher Dosierung sollten Kalium und Phosphat nach Bedarf substituiert werden.

Aufgrund ihrer osmotischen Wirkung erhöhen hypertone Kohlenhydratlösungen das intravasale Volumen. Insbesondere bei kardiovaskulären Erkrankungen kann dies zu Hypertonie, Hyperhydratation und Ödemen führen und sogar ein hyperosmolares Koma verursachen. Daher sollte bei Tieren mit einer Herz-Kreislauf- oder Nierenerkrankungen die Anwendung nur nach einer Nutzen- Risiko-Abwägung durch den zuständigen Tierarzt erfolgen. Bei diesen Tieren muss das Tierarzneimittel sehr langsam verabreicht werden und das Tier muss engmaschig auf Anzeichen einer Hyperhydratation, wie zum Beispiel Tachypnoe und Atemnot, kontrolliert werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Bei der Handhabung sind die üblichen Regeln für die Anwendung von Injektions-/Infusionslösungen zu beachten und strikte Vorsichtsmaßnahmen zur Vermeidung einer versehentlichen Selbstinjektion zu treffen.

Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Trächtigkeit und Laktation:

Es wurden keine Laboruntersuchungen mit dem Tierarzneimittel durchgeführt.

Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während der Trächtigkeit und Laktation ist nicht belegt. Nur anwenden nach entsprechender Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:

Es liegen Informationen über Wechselwirkungen mit bestimmten Antibiotika (z.B. Beta-Lactam- Antibiotika, Tetracyclinen, Sulfadiazin-Natrium) und Heparin vor.

Dieses Tierarzneimittel ist mit Calcium-Dinatrium-EDTA, Histamin-Diphosphat, Warfarin-Natrium und Thiopental-Natrium nicht kompatibel.

Glucose-Lösungen sollten nicht gleichzeitig mit, vor oder nach der Verabreichung von Blutkonserven durch dasselbe Infusionssystem verabreicht werden, da dies zu einer Pseudoagglutination führen kann.

Überdosierung:

Eine Überdosierung von Flüssigkeiten kann zu Hyperhydratation, Hypertonie und extravaskulären Ödemen führen. Ein mögliches Symptom ist Atemnot. In diesem Fall ist die Flüssigkeitsinfusion auf ein Minimum zu reduzieren oder einzustellen und bei Bedarf sind Sauerstoff und Diuretika zu verabreichen. Die übermäßige Verabreichung von Glucose kann zu Hyperglykämie, Glukosurie und Polyurie führen.

Eine vorübergehende Hyperglykämie kann durch eine kontinuierliche intravenöse Infusion oder bei Tieren, die nicht der Gewinnung von Lebensmitteln dienen, durch die gleichzeitige Gabe von Insulin vermieden werden.

Wesentliche Inkompatibilitäten:

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.

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Wie wird Glucobel 40 g/100 ml Infusionslösung für Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Hunde und Katzen dosiert und angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zur intravenösen Anwendung.

Langsam als intravenöse Infusion verabreichen.

Das Tierarzneimittel sollte nicht mit einer Infusionsrate von über 0,5 ml/kg Körpergewicht /Stunde verabreicht werden.

Die Berechnung der Infusionsrate sollte unter Berücksichtigung des Körpergewichts des zu behandelnden Tieres und der gewünschten Energiezufuhr erfolgen. Die Verabreichung des Tierarzneimittels erfolgt aufgeteilt in mehrere Infusionen pro Tag.

Dosierung: Rind und Pferd:

200-400 g Glucose (entsprechend 500-1000 ml des Tierarzneimittels/Tier), alle 24 h.

Schaf, Ziege und Schwein:

50-100 g Glucose (entsprechend 125-250 ml des Tierarzneimittels/Tier), alle 24 h. Hypoglykämie bei Ferkeln:

0,75 g Glucose (entsprechend 1,87 ml des Tierarzneimittels/Tier), alle 4-6 h.

Hund und Katze:

5-25 g Glucose (entsprechend 12,5-62,5 ml des Tierarzneimittels/Tier), alle 24 h.

Hinweise für die richtige Anwendung

Nicht subkutan anwenden.

Flüssigkeiten zur intravenösen Anwendung sollten vor der Verabreichung auf Körpertemperatur erwärmt werden.

Während der Verabreichung sind aseptische Bedingungen einzuhalten. Nur zum Einmalgebrauch bestimmt.

Nur anwenden, wenn die Lösung klar und frei von sichtbaren Partikeln und das Behältnis unbeschädigt ist.

Welche Wartezeit gilt für Glucobel 40 g/100 ml Infusionslösung für Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Hunde und Katzen?

Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde:

Essbare Gewebe: Null Tage
Milch: Null Stunden
Schweine:  
Essbare Gewebe: Null Tage

Welche Nebenwirkungen kann Glucobel 40 g/100 ml Infusionslösung für Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Hunde und Katzen beim Tier haben?

Pferd, Rind, Schaf, Ziege, Schwein, Hund und Katze

Unbestimmte Häufigkeit

(Die Häufigkeit kann nach den verfügbaren Daten nicht geschätzt werden):

Hypervolämie

Elektrolytstörungen (Hypokaliämie, Hypomagnesiämie,

Hypophosphatämie),

Hyperglykämie,

Glukosurie

Thrombophlebitis an der Injektionsstelle1,2

1 Bei schneller intravenöser Verabreichung einer hypertonen (30 % bis 50 %) Lösung in Notfällen.

2 Fehlerhafte Infusionstechnik kann zu Extravasation, Infektion an der Injektionsstelle, lokalen Schmerzen, Venenreizung oder Phlebitis, die sich über die Injektionsstelle hinaus ausdehnen können, oder sogar zu Thrombose führen.

Bei Auftreten von Nebenwirkungen muss die Infusion sofort abgebrochen werden.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit.

DE: Sie können unerwünschte Ereignisse auch an den Zulassungsinhaber unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über das nationale Meldesystem an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) melden. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de zu finden oder können per E- Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.

AT: Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem an das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, 1200 Wien, über das elektronische Veterinär- Meldeformular auf der Internetseite (https://www.basg.gv.at), per E-mail (basg-v-phv@basg.gv.at) oder per Post melden.

Wie ist Glucobel 40 g/100 ml Infusionslösung für Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Hunde und Katzen aufzubewahren und zu entsorgen?

Besondere Lagerungshinweise

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Für dieses Tierarzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett der Durchstechflasche angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch des Behältnisses: Sofort verbrauchen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

DE: Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann.

Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

AT: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden. Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme.

Fragen Sie Ihren Tierarzt, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Weitere Informationen zu Glucobel 40 g/100 ml Infusionslösung für Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Hunde und Katzen

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Glucobel 40 g/100 ml Infusionslösung für Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Hunde und Katzen

Zusammensetzung

100 ml enthalten:

Wirkstoff(e):

Glucose-Monohydrat 44,0 g (entsprechend 40,0 g wasserfreier Glucose)

Klare, farblose bis leicht gelbliche Lösung, frei von sichtbaren Partikeln.

Theoretische Osmolarität: 2220 mOsm/l
pH-Wert: 3,5 bis 6,5
Energiegehalt: 6698 kJ/l (1600 kcal/l)

Einstufung von Tierarzneimitteln

Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

DE: V7009514.00.00

AT:

Packungsgrößen: 1 x 500 ml

12 x 500 ml

1 x 750 ml

12 x 750 ml.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage

{MM/JJJJ}

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar.

Kontaktangaben

Zulassungsinhaber und für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller und Kontaktangaben zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen:

Bela-Pharm GmbH & Co. KG

Lohner Str. 19

49377 Vechta

Deutschland

Tel: +49 4441 873 555

DE: Verschreibungspflichtig.

AT: Rezept- und apothekenpflichtig.

Wortlaut der für das Behältnis vorgesehenen Angaben kombiniert mit dem Wortlaut der für die Packungsbeilage vorgesehenen Angaben

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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