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Wirkstoffe

Pipamperon

Autor: Markus Falkenstätter, BScFachlich geprüft von Mag. pharm. Stefanie Brandauer (Pharmazeutin)
Inhalt
  1. Grundlagen
  2. Pharmakologie
  3. Toxizität

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Grundlagen

Pipamperon ist ein typisches Antipsychotikum aus der Familie der Butyrophenone und wird zur Behandlung von Schizophrenie und als Schlafmittel bei Depressionen eingesetzt.

Pharmakologie

Pharmakodynamik

Pipamperon bindet hauptsächlich an 5-HT2A-Rezeptoren, mit einer fast gleichen Affinität zu D4-Rezeptoren und einer mäßigen Affinität zu 5-HT2C-, D2-3, und Alpha-Adrenozeptoren. Pipamperon hat eine 15-fach höhere Affinität zu D4- als zu D2-Rezeptoren. Durch die Bindung an die genannten Rezeptoren ergibt sich die antipsychotische und antidepressive Wirkung.

Pharmakokinetik

Pipamperon wird oral eingenommen und in der Leber verstoffwechselt. Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich über die Nieren. Die Halbwertszeit beträgt rund 16-27 Stunden.

Toxizität

Nebenwirkungen

  • Dyskinesien
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Hyperprolaktinämie
  • Regelstörungen
  • Erhöhter Puls
  • QT-Verlängerung (EKG)
  • Depression
  • Müdigkeit
  • Benommenheit
  • Schlaflosigkeit
  • Kopfschmerzen

Toxikologische Daten

LD50 (Ratte, oral):  160 mg·kg−1

Markus Falkenstätter, BSc

Autor

Markus Falkenstätter, BSc

Student der Pharmazie

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Lektor

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Pharmazeutin

Stefanie Brandauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.


Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.