Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Anwendungsgebiete Durch das Herpes-simplex-Virus hervorgerufene Hornhautentzündung des Auges. Was ist in Schwangerschaft und Stillzeit zu beachten? Obwohl nach lokaler Anwendung keine Hinweise auf einen Übertritt von Aciclovir in die Blutbahn oder Muttermilch vorliegen, sollte in der Schwangerschaft und Stillzeit die Anwendung von Zoliparin® erst nach …
- Wirkstoff(e)
- Aciclovir
- Zulassungsinhaber
- Dr.Gerhard Mann Chem.-pharm.Fabrik GmbH
- ATC Code
- S01AD03
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Zoliparin angewendet?
Anwendungsgebiete
Durch das Herpes-simplex-Virus hervorgerufene Hornhautentzündung des Auges.
Was ist in Schwangerschaft und Stillzeit zu beachten?
Obwohl nach lokaler Anwendung keine Hinweise auf einen Übertritt von Aciclovir in die Blutbahn oder Muttermilch vorliegen, sollte in der Schwangerschaft und Stillzeit die Anwendung von Zoliparin® erst nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt erfolgen.
Was müssen Sie im Straßenverkehr sowie bei der Arbeit mit Maschinen und bei der Arbeit ohne sicheren Halt beachten?
Dieses Arzneimittel beeinträchtigt aufgrund der fettartigen Beschaffenheit der Augensalbe auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch vorübergehend die Sehleistung und somit das Reaktionsvermögen im Straßenverkehr, bei der Bedienung von Maschinen oder beim Arbeiten ohne sicheren Halt.
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Was ist vor der Einnahme von Zoliparin zu beachten?
Wann dürfen Sie Zoliparin® nicht anwenden?
Sie dürfen Zoliparin® nicht anwenden, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie auf den Wirkstoff Aciclovir überempfindlich reagieren.
Was müssen Sie beachten, wenn Sie die Anwendung von Zoliparin® vergessen haben?
Bitte halten Sie sich strikt an die Dosierungsempfehlungen Ihres Arztes.
Sollten Sie mehrere Anwendungen ausgelassen haben, so informieren Sie bitte Ihren Arzt, damit er gegebenenfalls zusätzliche Maßnahmen treffen kann.
Was müssen Sie beachten, wenn Sie die Anwendung von Zoliparin® abbrechen?
Sollten Sie die Behandlung wegen auftretender Nebenwirkungen unterbrechen wollen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, damit er Ihnen gegebenenfalls ein anderes Medikament verschreiben kann.
Wie wird Zoliparin angewendet?
Dosieranleitung, Art und Dauer der Anwendung
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Zoliparin® nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Zoliparin® sonst nicht richtig wirken kann!
Wieviel von Zoliparin® und wie oft sollten Sie Zoliparin® anwenden?
Ein etwa 1 cm langer Salbenstrang (entspricht ca. 31 mg Salbe) wird 5-mal täglich alle
Wie sollten Sie Zoliparin® anwenden?
Durch Herunterziehen des unteren Lids wird der Bindehautsack frei, in den dann der Salbenstrang eingebracht wird. Durch Schließen der Lider und Bewegen des Augapfels erfolgt eine Verteilung des Salbenstrangs.
Wie lange sollten Sie Zoliparin® anwenden?
Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.
Nach Abheilung der Hornhautentzündung sollte die Behandlung mindestens noch 3 Tage lang weitergeführt werden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Zoliparin® zu stark oder zu schwach ist.
Anwendungsfehler und Überdosierung
Was müssen Sie beachten, wenn Sie eine größere Menge Zoliparin® angewendet haben als Sie sollten?
Schäden durch Überdosierung können nicht ausgeschlossen werden. Deshalb ist eine Überdosierung zu vermeiden.
Sollte versehentlich der Tubeninhalt, z. B. von einem Kind, eingenommen oder verschluckt worden sein, so ist sofort ein Arzt zu rufen.
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Welche Nebenwirkungen hat Zoliparin?
Welche Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind zu beachten?
Spezielle Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind nicht bekannt, dennoch sollte bei zusätzlicher Behandlung mit anderen Augentropfen/Augensalben zwischen der Anwendung der unterschiedlichen Medikamente mindestens ein Zeitraum von 15 Minuten liegen. Augensalben sollten als Letztes angewendet werden.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Zoliparin® auftreten?
Wie alle Arzneimittel kann Zoliparin® Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Es kann ein leichtes, schnell wieder abklingendes Brennen kurz nach Einbringen der Augensalbe auftreten. Bei längerer Anwendung (über 14 Tage) kann es in vereinzelten ällen zu einer oberflächlichen entzündlichen Reaktion des unteren Hornhautrandes und der angrenzenden Bindehaut kommen (Keratoconjunctivitis punctata).
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.
Wie ist Zoliparin aufzubewahren?
Zoliparin® darf nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr verwendet werden (siehe Faltschachtel und Tube).
Die Augensalbe darf nach dem ersten Öffnen der Tube nicht länger als 1 Monat verwendet werden.
Nicht über 25 °C lagern.
Weitere Informationen zu Zoliparin
Was Zoliparin® enthält
Der Wirkstoff ist: Aciclovir.
1 g Augensalbe enthält 30 mg Aciclovir.
Der sonstige Bestandteil ist: Weißes Vaselin
Es sind Tuben mit je 4,5 g Augensalbe erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller Dr. Gerhard Mann
Chem.-pharm. Fabrik GmbH
Brunsbütteler Damm
13581 Berlin
Telefon: -5053
Telefax: -350
E-Mail: ophthalmika@bausch.com
Mitvertrieb durch:
Bausch & Lomb GmbH
Brunsbütteler Damm
13581 Berlin
Telefon: -5053
Telefax: -350
E-Mail: ophthalmika@bausch.com
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Januar 2009.
Verschreibungspflichtig. Zul.-Nr. 13029.00.00
www.mannpharma.de
(EDV-Nr. )
(Druck-Nr.)
(Logo Dr. Mann)
(Logo Bausch & Lomb)
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



