Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Weleda Milchbildungsöl ist ein anthroposophisches Arzneimittel zur Anregung der Milchbildung. Anwendungsgebiete Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehört zu den Anwendungsgebieten die Anregung der Milchbildung.
- Wirkstoff(e)
- Kümmelöl, Lavendelöl, Rosmarinöl, Extrakt aus Arnikablüten +2 weitere
- Zulassungsinhaber
- Weleda A.G. Schwäbisch Gmünd
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Weleda Milchbildungsöl angewendet?
Weleda Milchbildungsöl ist ein anthroposophisches Arzneimittel zur Anregung der Milchbildung.
Anwendungsgebiete
Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehört zu den Anwendungsgebieten die Anregung der Milchbildung.
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Was ist vor der Einnahme von Weleda Milchbildungsöl zu beachten?
Weleda Milchbildungsöl darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Arnikablüten, Birkenblätter oder -pollen, Kümmel-, Lavendel- oder Rosmarinöl, einen der sonstigen Bestandteile oder gegen Korb- oder Doldenblütler sind.
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Erdnuss oder Soja sind.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Aufgrund der Bestandteile Arnikablüten, Lavendelöl und Rosmarinöl ist darauf zu achten, dass der Säugling beim Stillen das Öl nicht aufnimmt. Es soll daher nur nach dem Stillen aufgetragen werden. Bei anhaltenden oder unklaren Beschwerden sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Keine bekannt
Wie wird Weleda Milchbildungsöl angewendet?
Wenden Sie Weleda Milchbildungsöl immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an.
Die Ölige Einreibung wird leicht in die Brust eingestrichen. Die Brustwarze und der Warzenhof werden dabei ausgespart.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Weleda Milchbildungsöl 2 – 3 mal täglich nach einer Stillmahlzeit leicht in die Brust einstreichen. Entfernen Sie vor dem nächsten Anlegen des Kindes eventuelle Reste des Öls.
Tritt innerhalb von 2 – 5 Tagen keine Steigerung der Milchbildung ein, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme.
Wenn Sie die Anwendung von Weleda Milchbildungsöl vergessen haben:
Verwenden Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich bei der Anwendung dieses Arzneimittels nicht ganz sicher sind.
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Welche Nebenwirkungen hat Weleda Milchbildungsöl?
Wie alle Arzneimittel kann Weleda Milchbildungsöl Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
In seltenen Fällen können Hautreizungen auftreten. Aufgrund des Bestandteils Arnikablüten kann es bei der Anwendung auf geschädigter Haut zu einer Entzündung mit Schwellung und Bläschenbildung oder zur Ausbildung von Ekzemen kommen.
Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch Lavendelöl und Rosmarinöl Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Atemnot) ausgelöst werden. Lavendelöl und Rosmarinöl können bei Säuglingen und Kindern bis zu 2 Jahren einen Kehlkopfkrampf hervorrufen mit der Folge schwerer Atemstörungen.
Erdnussöl kann selten schwere allergische Reaktionen hervorrufen.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.




